Studien zum Familienbett?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Feuerkind
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Re: Studien zum Familienbett?

Beitrag von Feuerkind »

Wenn sie “sozialpädagogische“ Gründe vorschiebt,dann könnten eventuell auch Artikel von Pädagogen was sein?ich denke da an Nora Imlau oder Susanne Mirau. Hab leider gerade keine Zeit was passendes raus zu suchen.
Echt unerhört sowas...

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Munis
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Re: Studien zum Familienbett?

Beitrag von Munis »

So, ich versuchs mal der Reihe nach.

Princeton, danke für den Link - ist Gold wert, unser Internet ist gerade total lahm und ich hab's auf die Schnelle selbst nicht gefunden (kein Wunder, jede Seite lädt hier in 1-5 Minuten, urghs). Deine Frau ist ja süß ;) Ich kapier ja auch nicht, wo das Problem ist. Am Ende des Hausbesuchs hatte ich das Gefühl, dass die Dame eigentlich nicht negativ eingestellt hat (und der Bericht schließt ja auch mit positiver Empfehlung z. Ado).

Tigerchen, schön wär's, wenn es nur ein Standardbesuch nach der Geburt wäre (dann wärs uns ja egal, was die von uns hält). Leider muss ich alle unsere Kinder adoptieren, damit ich auch rechtlich Mutter bin (wir sind ja schließlich kein Heteropaar, da wäre es natürlich garkein Problem, dass ich direkt als Vater in die Geburtsurkunde kommen würde). Und deshalb kann uns der Bericht nicht egal sein. Außerdem werden wir mit genau der gleichen Frau bei der 2. Adoption auch zu tun haben, also gibt's da gewisse Grenzen, was wir dagegen tun können (nämlich: Genau garnichts, der Bericht liegt so, wie er ist, mittlerweile bei Gericht vor. Wir können jetzt nur noch die offensichtlichen Fehler, die darin sind, verbessern und uns ggf. auf unangenehme Fragen der Richterin vorbereiten).

klimaforscherin, nach der Quelle für die Behauptung kann ich tatsächlich mal ganz naiv fragen. Wir sind ja schließlich sehr besorgte Eltern, die alles nur richtig machen wollen (würg...). Wenn ich der Meinung der Jugendamtsfrau wäre, wär ich wohl nicht mit meiner Frau zusammen ;)

FrauMahlzahn, unsere Tochter ist ja mittlerweile über 1, ob da das SIDS-Argument noch greift? Und dann wird ja immernoch bemängelt, dass sie nicht im eigenen Bettchen schläft.

MamaMonster, ja, sicherlich. Irgendwo bestimmt. Ganz normal ist das so auf jeden Fall nicht und wir haben nun auch schon den Lesben- und Schwulenverband auf unserer Seite, die helfen uns auch mit allen Mitteln. Leider wurden wir ja wirklich extrem genau unter die Lupe genommen (das grenzüberschreitendste fand ich ja, dass sie meine Frau(!), die ja die leibliche Mutter ist und überhaupt garnicht zur Diskussion stehen dürfte, darauf angesprochen hat, wo die Narben an ihrem Arm herkommen und warum sie sich selbstverletzt hat und ob das "Problem" denn jetzt gelöst sei - glücklicherweise steht dazu nichts im Bericht, sonst hätte ich da tatsächlich Friede-Freude-Eierkuchen auf die Seite geschoben und mit der Frau vom JA ein ernstes Wörtchen geredet).

Feuerkind, danke! Ich google das mal, wenn unser Internet wieder funktioniert. :)
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Re: Studien zum Familienbett?

Beitrag von klimaforscherin »

Soweit ich mich erinnere, ist das SIDS-Risiko im Familienbett bis zu 3 Monaten leicht (!!) erhöht, danach ist es sogar niedriger im Familienbett als im eigenen Bett.

Munis, dass du mit deiner Frau einer Meinung bist, ist doch wohl ganz klar ein sozialpädagogischer VORTEIL. Ihr zieht "an einem Strang" in der Erziehung. Das wird doch überall gepredigt.

Deiner Frau würde man ja wegen des Familienbettes wohl nicht das Sorgerecht entziehen, oder? Und du unterstützt sie in ihren Ansichten.

Das Bommi ist geschlüpft?!? :konfetti :konfetti :konfetti
Grüße
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soda
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Re: Studien zum Familienbett?

Beitrag von soda »

Oh herzlichen Glückwunsch! Das habe ich jetzt mal kurz nachvollziehen müssen. (Den Blog überfliegen....)

Ich bin ehrlich gesagt nicht über die gesamte Situation mit Richterin usw. informiert. Falls mein Kommentar weiter vorne jetzt scheiße war, dann tut es mir sehr leid. Ich neige manchmal zu Fettnäpfchen. Hab dein Eingangsposting etwas zu isoliert betrachtet.

Ich hoffe, dass ihr möglichst wenig Hürden haben werdet. Und nur niedrige!
mit T (2013) und T (2017)
Serafin
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Re: Studien zum Familienbett?

Beitrag von Serafin »

klimaforscherin hat geschrieben:Soweit ich mich erinnere, ist das SIDS-Risiko im Familienbett bis zu 3 Monaten leicht (!!) erhöht, danach ist es sogar niedriger im Familienbett als im eigenen Bett.
Ich habe diese Studie auch gelesen. Es wurde jedoch (wie z.B. von Renz-Polster beschrieben) nicht immer sauber gearbeitet. Zudem liegt der Wert in den ersten drei Monaten tatsächlich etwas höher, jedoch noch innerhalb der Messungenauigkeit. Zu Deutsch: Ja, der Familienbettwert ist etwas höher, jedoch kann man nicht sagen, ob dies Aufgrund von Messfehlern passiert oder weils wirklich so ist. Messfehler hat man immer.
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kleiner Schildkröterich 05/19
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