Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Franzi175
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Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von Franzi175 »

Hallo,

Habe Zwillinge die korrigiert jetzt 13 Monate alt sind. Wir stillen noch nach Bedarf inkl. Einschlafstillen und mehrfach Stillen in der Nacht, wobei das kein Problem für mich ist, da wir ein Familienbett haben.

Ich muss ab Herbst 3 Tage (a 8-10 Stunden) die Woche wieder arbeiten und manchmal auch nachts, mein Mann passt dann auf sie auf.

Normalerweise schlafen wir so bis 8 Uhr,
Nun meine erste Frage: wie soll ich morgens gehen (haben jetzt schon immer wieder unter Tags das Mama muss zur Arbeit mit Abschiedsritual und Wiedersehenstillen geübt). Muss so ca. 6:30 das Haus verlassen. Soll ich mich rausschleichen, oder mit so "laut" fertig machen, dass sie aufwachen ich sie noch stille und dann verabschiede.
Ich stelle mir es schlimm vor wenn sie abends einschlafen und morgens die Mama nicht mehr da ist (hängen sehr an mir).

Zusätzlich muss ich so 3-4 mal im Monat nachts arbeiten. Mein Mann muss dann alles übernehmen. Bis jetzt praktizieren wir Einschlafstillen und nachts kommen sie auch immer wieder kurz an die Brust.
Wie sind da eure Erfahrungen?
Sollten wir bzw. mein Mann wieder mit Pre-Flasche anfangen wenn ich nicht da bin (haben im ersten halben Jahr auch teilweise die Flasche bekommen, allerdings seither nicht mehr, weiß gar nicht ob sie die noch nehmen). Sie essen und trinken aber unter Tags eigentlich sehr gut.

Freue mich auf eure Antworten
Neuhier
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von Neuhier »

Ok, hier gilt die Devise wer das Kind wach macht muss es wieder einschläfern. Nie würde ich ein schlafendes Kind wecken um mich zu verabschieden. Im dümmsten Fall kriegt ein schlaftrunkenes Kind Panik und dann ist alles zu spät.
Wenn sowas hier vorkommt wird sich schon abends beim zu Bett bringen verabschiedet und erklärt wie die Situation morgens sein wird. Und morgens von demjenigen der dann Zuhause ist wieder wenn das Kind aufgewacht ist.
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Missy
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von Missy »

Ich würde die Kinder auch nicht wecken zum Verabschieden. Der Papa ist ja da, sie sind nicht allein und wachen auch nicht bei einer fremden Person auf.
Wie NeuHier schon schrieb, erklären und bis dahin den Papa vielleicht schonmal stärker und intensiver in die morgendliche Betreuung einbinden.

Mit Flasche würde ich jetzt wohl auch nicht mehr anfangen. Der Papa wird seinen Weg mit seinen Kindern schon finden, da gilt es vielleicht ein bisschen rumprobieren. Im Endeffekt ist aber alles gut, was euch und den Kindern gut tut. :)
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Inkling
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von Inkling »

Bei uns war es ähnlich (allerdings ohne Zwillinge :wink: ), ich würde mich auch abends verabschieden (oder nachts beim Stillen Bescheid sagen), und mich morgens leise entfernen. Nachts könnt ihr es ja mit Pre/Wasserflaschen probieren, da ist bestimmt jedes Kind anders. Meine haben bevorzugt, durchzuschlafen. Natürlich war das immer weg, sobald ich da war. :lol:
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FuFu
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von FuFu »

Ich habe Klein-Fufu auch nie morgens geweckt. Am Anfang habe ich zugesehen, dass wir nochmal gestillt haben, bevor ich weg bin. Aber wenn Papa da ist, finde ich das völlig unproblematisch.

Wenn abends mal wer Baby gesittet hat, habe ich schon darauf geachtet, dass der jeweilige Babysitter schon vorm schlafen gehen einige Zeit da war. Beim Papa wie gesagt unproblematisch aus meiner Sicht.

Die Babysitter waren auch keine fremden, aber es vorher nur zu sagen, würde hier erst jetzt halbwegs klappen. Jüngere Kinder haben da glaube ich noch kein Zeitempfinden.

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FuFu
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von FuFu »

Ach so, mit Fläschchen anfangen in dem Alter würde ich persönlich nicht mehr. Zumal auch die Gefahr einer Saugverwirrung/ Umgewöhnung zur Flasche oder auch beißen beim Stillen in diesem Alter nach wie vor besteht.

Bei uns war eine Abwesenheit von ca. neun Stunden ab ca. neun Monaten kein Problem mehr.

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elamshin
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von elamshin »

Hallo!

Ich wollte dir nur da lassen, das hier (keine Zwillinge, aber ein sehr mama-fixiertes Kind) alle Arbeitstage gut funktioniert haben wenn ich morgens bereits weg war. Ich habe es abends vor dem einschlafen erklärt und es gab keinerlei Schwierigkeiten. Er hat nicht nach mir gefragt und seinen Alltag mit Papa gestaltet. Wenn ich nachmittags/abends weg musste, fiel es ihm wesentlich schwerer.
Zur Nacht kann ich leider nichts beitragen.
Alles Gute euch!
2/2012, 8/2014 und 9/2019
Franzi175
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von Franzi175 »

Schon mal danke für eure Antworten. Das beruhigt mich etwas.

Wie habt ihr es dann am Anfang gemacht bis sich die Brust umgestellt hat. Schon morgens abgepumpt oder erst im Laufe des Tages?

Danke
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Bärchenbeuteltier
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von Bärchenbeuteltier »

Hallo, bei uns ist es ganz ähnlich, meistens muss ich zur Arbeit, wenn er noch schläft. Aufwachen mit Papa ist meist unproblematisch, wecken würde hier definitiv zu weinen führen. Tagsüber gibt es dann auch nur normales Essen, sobald ich heimkomme gibt es dann aber kein Halten mehr[emoji28] Tagsüber muss ich auch nicht abpumpen, bin so Ca 8h unterwegs. Nachts allerdings schon, der Kleine schläft bei Papa statt mit stillen mit "rumwurmen" ein und liegt dann quer im Bett, gegen morgen so um drei wird er wach und bekommt Mumi um die gleiche Zeit muss ich meist auch Pumpen. Läuft bis jetzt ganz gut auch wenn meine Kollegen teils etwas irritiert sind[emoji28]

mini07/14
Luzia
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Re: Wie Abschied nehmen wenn Mama morgens zur Arbeit muss

Beitrag von Luzia »

Aufwachen nur mit Papa war völlig unproblematisch. Mama war nicht da, aber solange Papa da war, war fürs Kind alles in Ordnung.
Viel schwieriger war's wenn das Kind wach wurde, solange ich noch da war. Da hatte der Papa dann seine liebe Not, das Kind wieder zu beruhigen, sobald die Türe ins Schloss gefallen war.
Zum Thema Nachtarbeit kann ich leider nichts beitragen.
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