Zuckerfrei(er) leben!
Moderator: britje
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Sogar im Gegenteil. Fructose geht noch schneller ins Blut hab ich mal gelesen. Auf jeden Fall sind Säfte immer schlechter als Obst weil ja die Ballaststoffe fehlen. Vom Zucker her kommdte bei Orangensaft auf die gleiche Menge wie bei Cola. Darum halte ICH auch Diabetikerprodukte für unsinnig, in denen einfach die meisten Zucker durch Fructose ersetzt sind.
Also wenn Saft, dann als Schorle, ich bin im Moment bei 1:5, 1:4 und selten bei 1:3 je nach Saft und mir langt das, in Lokalen ist mir das meist alles zu süß.
(Auch wenn ich ansonsten leider "voll drauf" bin, ich werde ab Oktober einen Neustart probieren).
Moppetüte *12.12.12
Also wenn Saft, dann als Schorle, ich bin im Moment bei 1:5, 1:4 und selten bei 1:3 je nach Saft und mir langt das, in Lokalen ist mir das meist alles zu süß.
(Auch wenn ich ansonsten leider "voll drauf" bin, ich werde ab Oktober einen Neustart probieren).
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- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
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vivi
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Schorle trinke ich eh meist schon, aber so ein eiskalter Orangendirektsaft am Morgen schmeckt verdünnt so gar nicht gut, vielleicht kann ich erstmal auf 2 Gläser Saft pro Tag reduzieren und die dann zu den Mahlzeiten trinken. Ich würde wirklich gerne wissen, ob der besser verstoffwechselt wird als z.b. gesüßter Saft, Limo usw.
Heute Mittag hatte ich mal nach langer Zeit wieder mal Pellkartoffelsalat aus der Packung. Vielleicht war ich heute besonders sensibel, aber der war schon fast unangenehm süß. Ich esse meist selbst gemachte Sachen und das ist mir richtig unangenehm aufgefallen.
Heute Mittag hatte ich mal nach langer Zeit wieder mal Pellkartoffelsalat aus der Packung. Vielleicht war ich heute besonders sensibel, aber der war schon fast unangenehm süß. Ich esse meist selbst gemachte Sachen und das ist mir richtig unangenehm aufgefallen.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
- Nuala
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Meines Wissens nach lässt Fruktose den Blutzucker zwar weniger entgleisen als Glukose, jedoch ist Fruktose trotzdem die gefährlichere Zuckerart, da sie über die Leber entsorgt wird (die für Gifte verantwortlich ist!). Außerdem macht Fruktose dick, im Sinne von: es erhöht den Körperfettanteil. Denn solange die Leber entgiftet sind anderer Stoffwechselprozesse nachrangig. Es gibt Artikel dazu, ich hoffe ich hab es mir richtig gemerkt.
Das gilt für REINE Fruktose wie Dicksäfte, Agavensirup usw. Also da geht's im Prinzip denaturierte veränderte bearbeitete Sachen.
Bei Obst ist es anders, das liegt an den Ballaststoffen. Hier habe ich unterschiedliches gelesen, von: kann man in beliebigen Mengen verzehren bis muss limitiert gegessen werden. Offiziell wird die limitierte Version empfohlen (2 Portionen pro Tag). Ich denke die Obstmenge die täglich gut vertragen wird, hängst davon ab, was man sonst isst. zB. gibt es Rohkost-Veganer die Unmengen Obst verdrücken ohne dass es ein Problem zu sein scheint. Wer zusätzlich viel Kohlenhydrate in Form von Getreide und Co isst (wie offiziell empfohlen) und dazu eventuell ZUSÄTZLICH noch zu viel Fett (als empfohlen), der sollte begrenzen.
Und es gibt viele die unter Fruktose-Intoleranz leiden ohne es zu wissen und Obst schlecht vertragen. Das äußert sich durch Blähungen, Blähbauch, Durchfall, Müdigkeit, usw. Die sollten auch begrenzen.
Und zu guter letzt gibt es Obst mit wenig Fruktose (Beeren, saure Zitrusfrüchte) und welche mit mehr (alles was besonders süß ist: Banane, Weintrauben, Orangen...).
Das gilt für REINE Fruktose wie Dicksäfte, Agavensirup usw. Also da geht's im Prinzip denaturierte veränderte bearbeitete Sachen.
Bei Obst ist es anders, das liegt an den Ballaststoffen. Hier habe ich unterschiedliches gelesen, von: kann man in beliebigen Mengen verzehren bis muss limitiert gegessen werden. Offiziell wird die limitierte Version empfohlen (2 Portionen pro Tag). Ich denke die Obstmenge die täglich gut vertragen wird, hängst davon ab, was man sonst isst. zB. gibt es Rohkost-Veganer die Unmengen Obst verdrücken ohne dass es ein Problem zu sein scheint. Wer zusätzlich viel Kohlenhydrate in Form von Getreide und Co isst (wie offiziell empfohlen) und dazu eventuell ZUSÄTZLICH noch zu viel Fett (als empfohlen), der sollte begrenzen.
Und es gibt viele die unter Fruktose-Intoleranz leiden ohne es zu wissen und Obst schlecht vertragen. Das äußert sich durch Blähungen, Blähbauch, Durchfall, Müdigkeit, usw. Die sollten auch begrenzen.
Und zu guter letzt gibt es Obst mit wenig Fruktose (Beeren, saure Zitrusfrüchte) und welche mit mehr (alles was besonders süß ist: Banane, Weintrauben, Orangen...).
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
- Nuala
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ach ja: Obstsäfte sind Süßigkeiten. Sie sind ungesund und unnütz. Das heißt aber nicht dass man nicht mal einen genießen darf. Aber dann eben im Bewusstsein dessen dass es sich um Süßigkeit handelt. Wie ein Eis oder eine Schokolade.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
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vivi
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
danke , Nuala. Das über Fructose habe ich auch gelesen, und dass es für den Körper quasi genauso schädlich sein soll wie Alkohol. Dieses war auch ein Anlass dafür, über meinen Zuckerkonsum nachzudenken.
Heute läuft Tag zwei Zucker Entwöhnung und ich muss sagen: ich hätte nicht gedacht, dass ich so auf Zucker bin
. Es fällt mir tatsächlich ziemlich schwer, auf bestimmte Produkte zu verzichten. Einkaufen im Großmarkt war eine ganz besondere Erfahrung: plötzlich sehe ich überall Produkte mit Zucker und denke - das kannste- das kannste nicht und ich sehe Produkte mit Zucker, die mir schmecken und ich leide ein wenig. Ich vermisse gerade v. a. Zucker im Earl Grey " hachja " und im Kaffee, meinen Lieblingsjoghurt, Limo, Cola und alkoholfreies Radler , ein wenig auch Eis.
Am mir fällt mir eine innere Unruhe auf, aber auch eine große Wachheit und Energie. Mein Hungergefühl ist anders, nicht mehr so absolut und drängend. Ich finde es total spannend und bin neugierig, was sich in den nächsten Tagen noch ändern wird und ob ich durchhalte.
Heute läuft Tag zwei Zucker Entwöhnung und ich muss sagen: ich hätte nicht gedacht, dass ich so auf Zucker bin
Am mir fällt mir eine innere Unruhe auf, aber auch eine große Wachheit und Energie. Mein Hungergefühl ist anders, nicht mehr so absolut und drängend. Ich finde es total spannend und bin neugierig, was sich in den nächsten Tagen noch ändern wird und ob ich durchhalte.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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vivi
- alter SuT-Hase
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Nuala, meinst du, dass Direktsäfte mit Fruchtfleisch " besser" sind? Oder Smoothies?
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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Pirouge
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ui, Eis geht ganz toll ohne Zucker:
Obst kleinschneiden und einfrieren (oder Beeren einfrieren) und mit geschälten Hanfsamen (und etwas Flüssigkeit) pürieren. Vor meiner veganen Zeit gab es ähnliches mit Schlagsahne.
Wir lieben Himbeer-, Heiderbeer-, Brombeer-, Wassermeloneneis
.
Letztens waren die Hanfsamen alle, da tat es auch Hirsebrei
.
Wenn es süßer sein soll, kann man Banane und/oder eine Dattel mit reinnehmen. Das brauche ich inzwischen gar nicht mehr.
Und das schöne ist: Alles darin ist noch dazu super gesund!
Obst kleinschneiden und einfrieren (oder Beeren einfrieren) und mit geschälten Hanfsamen (und etwas Flüssigkeit) pürieren. Vor meiner veganen Zeit gab es ähnliches mit Schlagsahne.
Wir lieben Himbeer-, Heiderbeer-, Brombeer-, Wassermeloneneis
Letztens waren die Hanfsamen alle, da tat es auch Hirsebrei
Wenn es süßer sein soll, kann man Banane und/oder eine Dattel mit reinnehmen. Das brauche ich inzwischen gar nicht mehr.
Und das schöne ist: Alles darin ist noch dazu super gesund!
2014 und 2019
- Nuala
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Nach meiner Logik schon, eben wegen der Ballaststoffe.vivi hat geschrieben:Nuala, meinst du, dass Direktsäfte mit Fruchtfleisch " besser" sind? Oder Smoothies?
Und um den Fruktosegehalt im Smoothie zu senken wird ja empfohlen Grünzeug dazuzumischen. Grad Spinat oder Feldsalat fällt im Smoothie geschmacklich kaum auf.
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- Nuala
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
PS: Smoothie oder Säfte würde ich aber - wenn überhaupt - immer selbst mixen oder auspressen. Fertig gekauft ist das vollkommen nutzlos, sowohl gesundheitlich als auch finanziell gesehen.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
- Nuala
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
PS2:
Der (von Ballaststoffen isolierte) Fruktosegehalt ist es ja, der Zucker so giftig macht. Und deshalb ist Honig und Ahornsirup im Grunde genauso giftig wie normaler Zucker, weil der ähnliche Fruktoseanteile hat. Im Prinzip ist es also für den Körper egal womit man süßt. Das ist dann nur noch eine Geschmacksfrage, fertig.
Wobei roher unerhitzter Honig sicherlich seine guten Stoffe besitzt, vor allem als Medizin.
Dicksäfte und Agavensirup hingegen bestehen hauptsächlich aus Fruktose. Giftig. Aber nicht so schlimm für den Blutzucker, deswegen ja bei Diabetes eingesetzt. Kann man davon halten was man will...
Süßungsmittel wie zB. Reissirup süßen weniger stark, weil das was wirklich Süße ist ja die Fruktose. Und Reissirup besteht hauptsächlich aus Glukose (hoffe ich bring da grad nix durcheinander). Das heißt also wiederum: weniger giftig, dafür größere Blutzuckerschwankungen.
Dann gibt es noch Süßungsmittel wie Xylit, Stevia und Co. sind halt Chemie. Halt eine andere Art Gift, darüber weiß man bislang recht wenig. Man müsste da auch jeden Stoff gesondert ansehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen wie gut oder schlecht das sein könnte.
Mein Weg, den ich versuche zu gehen, schaut so aus: Süßes in Maßen. Gesündere Süßigkeiten wie frisches Obst (mit Schale wenn möglich) gegessen hat Vorrang. Beim Kochen und Backen Süßungsmittel wie Gewürze verwenden. Ich nehme gerne Xylit/Birkenzucker. Der ist so teuer, dass man ihn sowieso nicht zu viel verwenden kann. Ich hab einen guten Mixer, der mir Obst samt Kerne und Schale püriert, bzw. kann man Obstmark kaufen, ohne Zucker, das auch oft aus ganzen Teilen gemacht wird. Oder Pflaumenmus. Das alles hat noch halbwegs Ballaststoffe und süßt auch gut (zB. im Pfannkuchenteig oder im Joghurt/Müsli, usw.). Und wer sich gesund ernährt und bewegt, der darf auch mal ein normales Eis oder Kuchen essen. Der Geschmackssinn wird sowieso ausgeprägter, so dass der Schrott eh nimmer schmeckt. Was ich in Maßen ok finde ist zB. Bitterschokolade, Selbstgemachtes (vor allem von Freunden, die gut backen können) oder teure hochwertige Naschereien.
Und ab und zu mache ich Ausnahmen (Ostern, Weihnachten, Geburtstag), wo ich VOLL reinhaue.
Und wiederum ab und zu kann man auch mal versuchen komplett auf Süßes zu verzichten - Fastenzeit vor Ostern und Weihnachten zB, dann genießt man auch die Feste und das Schlemmen danach mehr.
Und so viel, wie man in den Wochen des Süß-Fastens einspart, kann man gar nicht aufholen an einem Tag, selbst wenn man isst wieviel man kann.
Im Zuge des Süß-Fastens kann an auch man probieren ein paar Tage lang Obst ganz wegzulassen. Nur Gemüse statt dessen. Am besten in der Woche vor dem Eisprung, da geht's am leichtesten.
Der (von Ballaststoffen isolierte) Fruktosegehalt ist es ja, der Zucker so giftig macht. Und deshalb ist Honig und Ahornsirup im Grunde genauso giftig wie normaler Zucker, weil der ähnliche Fruktoseanteile hat. Im Prinzip ist es also für den Körper egal womit man süßt. Das ist dann nur noch eine Geschmacksfrage, fertig.
Wobei roher unerhitzter Honig sicherlich seine guten Stoffe besitzt, vor allem als Medizin.
Dicksäfte und Agavensirup hingegen bestehen hauptsächlich aus Fruktose. Giftig. Aber nicht so schlimm für den Blutzucker, deswegen ja bei Diabetes eingesetzt. Kann man davon halten was man will...
Süßungsmittel wie zB. Reissirup süßen weniger stark, weil das was wirklich Süße ist ja die Fruktose. Und Reissirup besteht hauptsächlich aus Glukose (hoffe ich bring da grad nix durcheinander). Das heißt also wiederum: weniger giftig, dafür größere Blutzuckerschwankungen.
Dann gibt es noch Süßungsmittel wie Xylit, Stevia und Co. sind halt Chemie. Halt eine andere Art Gift, darüber weiß man bislang recht wenig. Man müsste da auch jeden Stoff gesondert ansehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen wie gut oder schlecht das sein könnte.
Mein Weg, den ich versuche zu gehen, schaut so aus: Süßes in Maßen. Gesündere Süßigkeiten wie frisches Obst (mit Schale wenn möglich) gegessen hat Vorrang. Beim Kochen und Backen Süßungsmittel wie Gewürze verwenden. Ich nehme gerne Xylit/Birkenzucker. Der ist so teuer, dass man ihn sowieso nicht zu viel verwenden kann. Ich hab einen guten Mixer, der mir Obst samt Kerne und Schale püriert, bzw. kann man Obstmark kaufen, ohne Zucker, das auch oft aus ganzen Teilen gemacht wird. Oder Pflaumenmus. Das alles hat noch halbwegs Ballaststoffe und süßt auch gut (zB. im Pfannkuchenteig oder im Joghurt/Müsli, usw.). Und wer sich gesund ernährt und bewegt, der darf auch mal ein normales Eis oder Kuchen essen. Der Geschmackssinn wird sowieso ausgeprägter, so dass der Schrott eh nimmer schmeckt. Was ich in Maßen ok finde ist zB. Bitterschokolade, Selbstgemachtes (vor allem von Freunden, die gut backen können) oder teure hochwertige Naschereien.
Und ab und zu mache ich Ausnahmen (Ostern, Weihnachten, Geburtstag), wo ich VOLL reinhaue.
Und wiederum ab und zu kann man auch mal versuchen komplett auf Süßes zu verzichten - Fastenzeit vor Ostern und Weihnachten zB, dann genießt man auch die Feste und das Schlemmen danach mehr.
Im Zuge des Süß-Fastens kann an auch man probieren ein paar Tage lang Obst ganz wegzulassen. Nur Gemüse statt dessen. Am besten in der Woche vor dem Eisprung, da geht's am leichtesten.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11