12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

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Teazer
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von Teazer »

Knotterhexe hat geschrieben:Ihr sagt doch, dass ein Kind selbst den Zeitpunkt des Abstillens wählt, oder? Wählt sie dann auch selbst den Weg der größeren Beikostaufnahme?
Ja, absolut. Vertraue ihr. Ein gesundes Kind nimmt sich aus einem guten Angebot so viel wie es braucht.


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MaareMum
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von MaareMum »

Gluten ist ein Eiweiß, was in Getreide vorkommt, das sogenannte Klebereiweiß.
Es gibt nur sehr wenige Menschen, die das nicht vertragen, und die werden dann richtig krank davon. Das ist etwa 1% der Bevölkerung. Und die haben dann die sogenannte Zölliakie (oder bei Erwachsenen die Einheimische Sprue).
Alle anderen Menschen können bedenkenlos Gluten essen. Es verklebt weder den Darm noch die Darmzotten beim Gesunden.
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Knotterhexe
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von Knotterhexe »

Und wie gesagt, diese Squeeze Trinktaschen. Von denen würde sie (würde man sie lassen :wink: ) sich wohl NUR ernähren. Wie gesagt, ich hab nun so Mehrwegteile gekauft. Ich hoffe das Interesse daran bleibt bestehen!!
Knotterhexe
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von Knotterhexe »

Wie gesagt, was das Nahrungsangebot unserseits angeht, müsste ich wohl doch einen neuen Thread eröffnen. Das müsste man weiter ausholen. Falls daran Interesse besteht, kann ich das gerne machen 8) Vielleicht fänden sich dann noch mehr "Veganer".

Ich denke aber nicht das sie glutenhaltige Lebensmittel eher essen würde als die Alternativen, die sie von mir bekommt?!
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Teazer
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von Teazer »

Auf Milchprodukte kann man verzichten. Auch Fleisch ist nicht unbedingt nötig für eine ausgewogene Ernährung. Bezüglich Gluten hat MaareMum aber absolut recht. Glutenfrei ist für Gesunde ein Trend, der weder physiologische noch medizinische Grundlagen hat. Der Mensch, insbesondere in Europa, isst seit Jahrhunderten glutenhaltiges Getreide und ist daran angepasst. Es gibt absolut keinen Grund, auf Gluten zu verzichten, wenn man weder an Zöliakie noch Sprue leidet.

Glutenhaltige Getreide liefern viele Nährstoffe, die bei einer ovo-vegetarischen oder veganen Ernährung wichtig sind. In diesem Kontext kann "nur Obst" ein Problem darstellen.

Ich schrieb weiter oben:
Teazer hat geschrieben:Baby bekommt ein ausgewogenes, gesundes Angebot
In Eurem Fall sollte das Angebot bestehen aus:

- Obst
- Gemüse
- Hülsenfrüchten
- Samen und Nüssen
- verschiedenen Getreideprodukten
- verschiedene Pseudogetreidesorten
- einer guten B12-Quelle
- einer guten Jod-Quelle
- Ei, wenn gewünscht
- Wasser
- Muttermilch

Kennst Du Dich im Bereich Ernährung gut aus? Es ist durchaus möglich ein Kind ovo-vegetarisch oder vegan großzuziehen. Aber da sollte man sich ein gutes Grundwissen erarbeiten. Sonst drohen Mangelerscheinungen, deren Folgen gerade bei Kindern nicht immer reversibel sind (ganz drastisch im Bereich B12).

Ich will Dir damit keine Angst machen. Ich bin selbst Veganerin. Aber wer von der üblichen Ernährung abweicht, muss gut Bescheid wissen.

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Teazer
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von Teazer »

Knotterhexe hat geschrieben:Ich denke aber nicht das sie glutenhaltige Lebensmittel eher essen würde als die Alternativen, die sie von mir bekommt?!
Die Alternativen schmecken nicht nur anders, sondern haben auch ein anderes Nährstoff-, Mineralien- und Vitaminprofil. Kinder wissen instinktiv was sie brauchen. Daran kommen sie aber nur, wenn auch alle Mikro- und Makronährstoffe im Angebot zu finden sind.


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SpicyChili

Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von SpicyChili »

Wurde in einem anderen "Veganerthread" nicht auch mal angesprochen, wie schlimm die Folgen einer, ich nenne es mal "veganen Mangelernährung" sein können? Also wenn man sich nicht gut informiert und dem Kind damit kein ausgewogenes Angebot bieten kann. Es berichtete doch auch eine von sehr stark zurückgebliebenen Kindern aus ihrem Bekanntenkreis. Die armen waren im Kleinkindalter und konnten noch nicht mal laufen, geschwiegen denn sprechen. Das fand ich sehr schlimm.
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von koalina »

Aufgrund einer angeborenen Unverträglichkeit muss ICH auf Gluten verzichten. Ich reagiere schon auf Spuren. Daher fiel es mir schwer unserem Krümel glutenhaltiges anzubieten, da es bei mir soooo spät entdeckt wurde und ich sehr litt. Das hat mein Mann übernommen und er verträgt es tatsächlich. Das freut mich so sehr :mrgreen:
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Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von vivi »

Knotterhexe, noch eine Stimme für den Gonzales. Dieses Buch hat mich wirklich sehr entspannt. Meine Große war hat nur sehr wenig Beikost probiert und auch noch von 9-12 Monaten fast gar nicht zugenommen. Ich habe auch viele Sorgen gehabt und viel zum probieren gegeben und versucht, ob sie hier oder da noch etwas isst. Dank des Buches war ich irgendwann soweit, dass ich ihr einfach nur noch Essen angeboten habe und sie nicht mehr mit Argusaugen beobachtet und überprüft habe. Das Thema Essen hat sich für uns so sehr entspannt. Auch jetzt, mit 8 Jahren, isst die Große ausgewählt und recht wenig ( wiegt auch nur so um die 22 kg). Ich mach mir aber keine Sorgen mehr, achte nur darauf, dass die Auswahl gesund bleibt ( sie ist eine Naschkatze)
Bei meiner Kleinen bin ich von Anfang an sehr entspannt. Auch sie nimmt seit sie 1 Jahr als ist kaum noch zu- 8,4 kg bei U6, jetzt mit 17 Monaten 9 kg- also quasi 500 g in 5 Monaten. Sie ist gesund und fit und entwickelt sich gut, sieht auch nicht mager aus. Das ist es, was zählt, nicht die Zahlen ;-)
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
Knotterhexe
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Re: 12 Monate und seit längerem Gewichtsstagnation

Beitrag von Knotterhexe »

Bisher haben wir nur zwei Ärzte mit denen wir über die Ernährung der Kleinen gesprochen haben. Aber ich muss auch zugeben, dass auch ich mich noch nicht intensiver mit den Nährstoffbedarf auseinandergesetzt habe.

Sind Nuesse nicht auch allergieauslösend? Also vom Gemüse her, mache ich mir keine Gedanken, da bekommt sie viel und abwechslungsreich angeboten! Wie macht ihr das, wie oft hintereinander bietet ihr das Gleiche an?

An Spinat habe ich mich zum Beispiel noch nicht herangetraut, obwohl ein guter Eisenlieferant. :oops:. Und auch bei den ganzen Sojaprodukten bin ich vorsichtig (selbst esse ich sie ja zu gerne 8) )

Da ich selbst nicht immer konsequent "vegan" lebe, dachte ich bekäme sie zwischendurch fehlende Nährstoffe durch die Mumi?!Denkt ihr echt, ihr "Leicht-"Gewicht liegt an ihrer Ernährung? :roll:
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