Kind 3 hat sich entschieden die Dinge anders zu machen als die grossen Schwestern und stellt mich vor neue Herausforderungen
Trotz grossem Interesse an unserem Essen hat unser Zwerg lange Zeit nicht wirklich mit der beikost beginnen wollen, was ich eigentlich sehr praktisch fand
Mit 9 Monaten war es dann aber doch so weit, anfangs nur fein püriert, recht schnell aber auch stückig, dazu zum knabbern reiswaffeln und hirsekringel und auch mal gemüsesticks und ein kleines Stückchen Brot - alles aber nur in recht kleinen Mengen, also wirklich beikost und nicht ergänzen von Mahlzeiten. Inzwischen ist Püriertes und gefüttert werden total out und der Zwerg mag am liebsten Stücke, entweder selber essen oder von mir die Stückchen in den Mund geschoben. Obst geht immer und in grossen Mengen, Brot wahrscheinlich auch, alles andere ist eher schwieriger, die Nahrungsaufnahme also nicht wirklich ausgewogen.
Das ganze entspricht jetzt wohl eher BLW als der "klassischen" beikosteinführung, so wie wir es mit den grossen Schwestern gemacht haben, daher ergeben sich für mich jetzt noch einige Fragen:
> das Getreide für Babys ist ja besonders behandelt, damit es besser verdaut werden kann; nun ist Brei ja bereits out bevor sich der Zwerg überhaupt an das verdauen von Getreide gewöhnen könnte - oder ist das wegen des fortgeschrittenen Alters gar nicht mehr nötig? Denn ausser reiswaffeln fehlen die Kohlenhydrate aus Getreide grösstenteils im Speiseplan und Brot würde der Zwerg sicher gerne essen
> wie gestaltet sich das mitessen am familientisch wenn das Essen eher nicht Babygerecht ist? Wir essen recht stark gewürzt, oft auch scharf, dazu viel Salat und Rohkost - gestern zB gab es Spinat- und auberginencurry mit Vollkornreis, da hat der Zwerg ein bisschen Reis und ein ganz bisschen spinatcurry gegessen, geschmeckt hat es ihm, allerdings bin ich mir nicht so sicher ob die vielen Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Gewürze so geeignet sind? Oder ist das wegen der geringen Mengen irrelevant?
> seitdem die beikostmengen , vor allem Obst, wesentlich grösser werden, haben wir jeden Tag 4 oder 5 stinkewindeln, vorher mit den geringeren Mengen eher alle 2 Tage ..... Konsistenz ist normal weich, selten eher hart. Sind die vielen Windeln ein gutes Zeichen, schlechtes Zeichen?
Achso, gestillt wird regelmässig oft, auch nachts, dem Zwerg geht es gut, er ist recht schlank, das aber wohl eher weil er sehr aktiv ist.
Vielen Dank fürs lesen, wir freuen uns über die wertvollen Ratschläge der Expertinnen.
Biene