Kriterien für einen Laufstall

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Kunigundi
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von Kunigundi »

Da wir lange für unseren Nachwuchs gebraucht haben und der dann aber recht unverhofft kam, als wir die Hoffnung schon aufgegeben hatten, ist unsere Wohnungseinrichtung über die Jahre eher in Richtung "Double-Single" gedriftet.
Das kann man drum nicht mal eben so ändern, indem man nur ein oder zwei Teile einfach ein Regal höher stellt.
Mittelfristig müssen wir uns da sicher mehr einfallen lassen als einen Raubtierkäfig. :)

Jetzt gehts erst mal um den akuten Bedarf.


Maja hat geschrieben:Ich hatte immer für ein paar Monate einen, günstig gebraucht gekauft und für den gleichen Preis dann wieder verkauft ;-) bei den viereckigen ist es praktisch wenn je 2 Teile über Eck einzeln stehen können, damit kann man dann den Kamin, das Katzenklo, den Herd etc. Schnell mal absperren.
Das gefällt mir als praktischer Tip gut.
Die runden Laufställe sind zwar hübsch, sind aber in normal großen Wohnungen wohl eher ein Hindernis.

Gebraucht solls sowieso werden.
Ab 15,-EUR für einen Herlag oder Geuther werden in den Kleinanzeigen in unserer Nähe aufgerufen.
Wenn dabei ein paar Schrammen dran sind, wär uns das auch egal.
Die Funktion zählt.

Sonst vielleicht noch Tips?

Gundi
Grüße
Gundula + Gert
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anirahtaK
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von anirahtaK »

Als Höhle wurde er lange genutzt, aber irgendwann sollte er Trampolin werden und darum haben wir ihn jetzt weggegeben, das hätte er nicht ausgehalten.
Als Baby lag Madame da nie drin, hat sich nie ergeben. Wir hatten das Teil auch nur, weil meine Mutter sagte, man braucht so was :roll: Ok der Weihnachtsbaum stand drin, dafür war es ganz nützlich ;) ansonsten würde ich sagen die Anschaffung hat sich nicht gelohnt.
Die Türgitter für Küche und PC Zimmer haben sich viel mehr gelohnt.

Moppetüte *12.12
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chennai
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von chennai »

Wir hatten einen geerbt, aber ohne Boden. Kind 1 war vielleicht 5x drin, jedes Mal gab's Theater, wenn man sich entfernt hat - entsprechend war das Ding dann auch nutzlos, denn wenn ich dabei bin, kann ich auch so aufpassen... Für kleinere Babys fände ich einen mit verstellbarem Boden als sichere Ablage vielleicht ganz praktisch. Und Dinge wegsperren / abgrenzen erscheint mir auch sinnvoller bzw. realistischer als dass das Kind wirklich lange zufrieden im Laufstall bleibt. Bei unserem Modell war dies allerdings nicht möglich.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)


Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
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Carraluma
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von Carraluma »

Wir hatten kurzfristig einen alten noch aus meiner eigenen Kinderzeit mit Netzen an den Seiten. Mir gefallen die aus Holz eigentlich besser, aber für etwa zwei Wochen war ich so froh, genau so ein altes Modell zu haben. Mein Kind hat nämlich im siebten Monat angefangen sich überall hochzuziehen, aber das zurück klappte erst 1-2 Wochen später und so lange ist es dann wie ein Brett umgekippt. Also auch im Kinderbett gegen die Wand usw. Da mein Kind auch schon ziemlich schnell krabbeln konnte, war es kurzfristig sehr anstrengend und ich war froh es wenigstens ein paar Sekunden mal "gesichert" zu haben.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
Simsam

Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von Simsam »

Beim 2. Kind haben wir auch einen angeschafft - er stand in der Küche, hatte aber Rollen an zwei Füßen, so dass er mobil war. Und obwohl ich die Dinger immer gehasst habe, war er super praktisch. Da Höhenverstellbar war es nicht so kalt wie auf dem Boden - in alten Häusern super!
Die Hunde sind nicht dauernd übers Baby gelatscht, ich konnte ihn bei gefährlicheren Kochaktionen mal kurz ablegen und er war trotzdem mitten im Geschehen.
Wir hatten ein 8-eckiges Modell, die Auflage habe ich mit einem Schaffel noch weicher gemacht. Und ich hatte den Eindruck dass die beiden Kleinen ganz gerne drin waren. Wenn sie genug hatten durften sie ja auch wieder raus.
Ach so, gezahlt habe ich 15 Euro.
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Ellimorelli
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von Ellimorelli »

Wir hatten einen, so einen sechseckigen von einer Freundin gebraucht gekauft.... im Nachhinein hätten wir uns den sparen können. Klar, manchmal ist es schon nützlich die Kleinen da rein zu legen und man kann mal schnell was machen... leider hat unsere Maus nie länger als fünf Minuten darin ausgehalten (unser Ziel war es auch nicht sie darin zu "parken", aber für ne Staubsaugrunde hat es so auch nicht gereicht :roll: ). Naja, wir haben ihn dann weiterverkauft ohne Geldeinbuße zu machen :mrgreen:

Nützlich fand ich damals, dass meine Freundin eine passende Matratze besorgt hat, denn ansonsten find ich die Dinger ziemlich hart.... gerade, wenn die Minis anfangen sich hochzuziehen und dann schon mal umfallen oder so.

Fazit: Kann man haben, muss man aber nicht unbedingt....
mit kleiner großer Prinzessin (03/13)

"Ein Baby ist ein Engel, dessen Flügel schrumpfen,
während die Beine wachsen"

[französisches Sprichwort]
Luzia
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von Luzia »

Wir hatten einen gebrauchten Laufstall, anfangs wurde tagüber ab und zu darin geschlafen.
Später haben wir ihn nur zur Sicherheit des Kindes verwendet, wo man als Erwachsener mal geschwind etwas erledigen muss, dabei aber kein Kind auf dem Arm haben möchte oder nicht innerhalb von weniger als einer Sekunde zur Stelle sein kann, z.B. wenn man geschwind dem Paketboten etwas abnehmen muss, beim schnellen Duschen.
Später haben wir manche unserer Sachen darin geschützt. :lol:
Und kurz vorm Weiterverkauf diente er als Spielhaus.
Er war viereckig und höhenverstellbar.
Kriterien für mich persönlich? Höhenverstellbar, groß genug, günstig und mit anständigem Wiederverkaufswert.
Kunigundi
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von Kunigundi »

So, wir haben jetzt einen kleinen (innen 70x95cm) eckigen Laufstall, der derzeit eher als "Kriechstall" benutzt wird.
Für kurzzeitiges Ablegen des Zwergs durchaus geeignet.
Da sich der Wurm mittlerweile um die eigene Achse rollen kann (und das wie der Blitz) ist die Gefahr, unerwartet auf ihn zu treten, erst mal gebannt.
Bisher liegt er alle paar Sekunden woanders im Zimmer.

Man kann jetzt auch schnell mal unten an der Tür ein Paket annehmen oder mit der Zeitung aufs Örtchen.
Das war vorher auch ein Problem.

Mal sehen, wie lange das Möbel dem Zwerg gefällt.
Grüße
Gundula + Gert
Kunigundi
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von Kunigundi »

Achso; vergessen:
20,-EUR gebraucht hats gekosten, ist höhenverstellbar, aber ohne Rollen drunter.

Ne Matratze war leider nicht dabei.
Die wird nun aus alten Gartenmöbel-Sitzpolstern gebastelt, nachdem ich gesehen habe, wie teuer loser Schaumgummi ist.
Grüße
Gundula + Gert
Kunigundi
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Re: Kriterien für einen Laufstall

Beitrag von Kunigundi »

Noch`n Nachtrag:

Unser Zwerg nimmt den Laufstall gut an und beschäftigt sich auch klaglos darin, wenn wir in Sicht- oder Hörweite sind.
Gerade aber gabs großes Geschrei.
Er hatte sich mit einem Bein zwischen den Gitterstäben verheddert, als er sich versucht hat, zu drehen.
Dabei hat er sich so verklemmt, daß er nicht mehr zurück konnte und sich dabei auch wohl weh getan.
Ist dann ziemlich panisch geworden, weil er den Zustand nicht kannte.
Ich denke, in zwei oder drei Monaten hätte er sich selbst befreien können.

So aber ist das für uns ein Zeichen, daß ein Laufstall nur zur Begrenzung des Aktionsraums dienen kann, aber nicht als Alternative zur Aufsicht.
Grüße
Gundula + Gert
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