Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Moderatoren: klecksauge, Mondenkind
- Kinsale
- ModTeam-Trageberatung
- Beiträge: 7558
- Registriert: 26.10.2010, 19:12
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Genau das habe ich hier auch geschrieben, als meine Große so alt war.
Wir haben (nachdem ich hier beruhigt wurde [emoji6]) einfach was zu Essen angeboten, wenn wir auch gegessen haben und irgendwann platzte der Knoten und ein Schüsselchen Nudeln war leer. Ein Jahr später wurde ich vom KiGa angesprochen, dass mein Kind mit so außerordentlichem Appetit äße, dass es eine Freude sei. [emoji1]
Wenn ein Kind nicht läuft, wenn der Großteil der Kinder in dem Alter das schon tut, empfiehlt ja auch niemand, "da jetzt mal hinterher" zu sein. (Natürlich vorausgesetzt, gesundheitlich ist alles ok!)
Das wird schon!
Wir haben (nachdem ich hier beruhigt wurde [emoji6]) einfach was zu Essen angeboten, wenn wir auch gegessen haben und irgendwann platzte der Knoten und ein Schüsselchen Nudeln war leer. Ein Jahr später wurde ich vom KiGa angesprochen, dass mein Kind mit so außerordentlichem Appetit äße, dass es eine Freude sei. [emoji1]
Wenn ein Kind nicht läuft, wenn der Großteil der Kinder in dem Alter das schon tut, empfiehlt ja auch niemand, "da jetzt mal hinterher" zu sein. (Natürlich vorausgesetzt, gesundheitlich ist alles ok!)
Das wird schon!
- tania
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 14983
- Registriert: 24.02.2009, 18:09
- Wohnort: Italien
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
und bezueglich gesundheitlich ist alles ok: bei einem baby bis 14 monate circa, was zumindst probiert, interesse zeigt am essen, spielt, prueft, in den mund steckt usw, kann man - sofern nicht andere symptome dazukommen - in aller regel entspannt bleiben. ein kind was mit einem jahr tatsaechlich noch VOLLstillt, also wirklich nichts im mund landet, ist ein besuch beim kinderarzt angebracht.
nach den 14 monaten muessen die mengen auch nicht gross sein. eine gewisse bandbreite an sachen, die zumindest in kleinen mengen gegessen werden, sollte aber schon da sein.
nach den 14 monaten muessen die mengen auch nicht gross sein. eine gewisse bandbreite an sachen, die zumindest in kleinen mengen gegessen werden, sollte aber schon da sein.
tania mit sohn *09 und sohn *12
-
Waldkind
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 16
- Registriert: 26.03.2015, 16:34
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
bei uns genauso! Viel Interesse und Ausprobieren aber keine großen Mengen.
"sitting still doing nothing, spring comes and the grass grows by itself"
mit kleinem Sommerwunder (7/14) auf dem Arm
ins Leben getragener, gestillter, familiengebetteter, oft ent-wickelter und zweisprachiger Franzosenkeks
mit kleinem Sommerwunder (7/14) auf dem Arm
ins Leben getragener, gestillter, familiengebetteter, oft ent-wickelter und zweisprachiger Franzosenkeks
-
estranha
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 7
- Registriert: 03.08.2014, 15:35
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Ich würde mich gerne hier anschließen, weil es genau passt. Mein Sohn ist nun 11 Monate. Mit 6 Monaten haben wir mit Brei und Fingerfood angefangen, mit 8 Monaten aß er schon täglich 400g Brei plus Fingerfood und Knabbereien. Seither ist es rückläufig. Ich kopier mal meinen Beitrag:
Der Kleine hat zuletzt als ich noch gestillt habe tagsüber keine Milch mehr bekommen (vormittags zum einschlafen) und eine Zeit lang ganz gut gegessen. Das wurde immer weniger weil er keinen Brei mehr wollte, nur selber essen! Ok, umgestellt auf Familienkost und viermal am Tag Gepansche und Gematsche weil Kind ja jetzt selber essen darf! Gut, wenigstens isst er wieder was.
Vor gut drei Wochen habe ich abgestillt und der Kleine kriegt nun vormittags, abends und nachts Fläschchen.
Vergangene Nacht lief es so: 19:00h 135ml PRE (Rest stehen lassen, wollte er nicht), 23:00h 135ml (er hätte glaub mehr getrunken), 03:00h wieder 135ml (hätte ich vorher eine große Flasche gegeben, hätte er vielleicht durchgeschlafen)
07:00h morgens dann gefrühstückt. Drei Kirschen, drei Erdbeeren und dann wurde nur noch rumgesaut und auf den Boden geworfen, Teller umgedreht etc., Kind will immer wieder aus dem Hochstuhl steigen, Frühstück vorbei. Dann Müdigkeitsanzeichen um 08:00h (seit 06:00h wach), wieder ein Fläschchen, 200ml weg wie nix und dann verzweifeltes Spielen statt Schlafen. Nach einer Stunde Theater mache ich nochmal 100ml und das Kind schläft sofort weg. Ich weiß jetzt schon, wer wie ein Spatz zu Mittag isst!
Morgens, mittags, abends wie ein Spatz!
Und das Einzige was wenigstens verlässlich geht ist die eine Tube Quetschobstbrei am Nachmittag (hat sich nun leider etabliert, weil ich froh bin wenn er überhaupt isst) Nachmittags wird dann noch rumgeknabert, dadurch wieder wenig Abendessen. Essen ist nur Spielerei, sattmachen tut die Milch und die gibts ja abends wieder!
Das Problem ist das.
A) schläft er nicht wenn ich ihm die Vormittagsflasche streiche
B) habe ich festgestellt, dass er als ich noch gestillt, ihm aber tagsüber die Brust verweigert habe, quasi nichts zugenommen hat. Im Thailandurlaub habe ich quasi vollgestillt und da hat er 500g in 3 Wochen zugelegt. Ich dachte, bestimmt nur Zufall.
Seit ich abgestillt habe, hat er in gut drei Wochen wieder 500g zugelegt! Er war zuvor schon von der 75.Perzentile auf die 25. gerutscht
Es ist ein Teufelskreis und wenn ich ihm die Milch reduziere, isst er nicht zwangsläufig mehr. Er stellt dann auf Sparflamme und nimmt nicht zu und hat ständig schlechte Laune. Und dann möchte ich mein Kind ja nicht zum essen zwingen, weil Milch ja die Hauptnahrungsquelle im ersten LJ ist.
Jetzt ist er aber 11 Monate als und isst immer noch weniger. Soll ich ihm noch mehr Milch geben und warten bis er selber anfängt zu essen? Ich wünschte ja, er würde seinen Kalorienbedarf mal tagsüber decken und nicht nachts als Hauptessenszeit sehen.
Momentan sind wir bei ca. 700-800ml Milch am Tag. Was also tun?
Der Kleine hat zuletzt als ich noch gestillt habe tagsüber keine Milch mehr bekommen (vormittags zum einschlafen) und eine Zeit lang ganz gut gegessen. Das wurde immer weniger weil er keinen Brei mehr wollte, nur selber essen! Ok, umgestellt auf Familienkost und viermal am Tag Gepansche und Gematsche weil Kind ja jetzt selber essen darf! Gut, wenigstens isst er wieder was.
Vor gut drei Wochen habe ich abgestillt und der Kleine kriegt nun vormittags, abends und nachts Fläschchen.
Vergangene Nacht lief es so: 19:00h 135ml PRE (Rest stehen lassen, wollte er nicht), 23:00h 135ml (er hätte glaub mehr getrunken), 03:00h wieder 135ml (hätte ich vorher eine große Flasche gegeben, hätte er vielleicht durchgeschlafen)
07:00h morgens dann gefrühstückt. Drei Kirschen, drei Erdbeeren und dann wurde nur noch rumgesaut und auf den Boden geworfen, Teller umgedreht etc., Kind will immer wieder aus dem Hochstuhl steigen, Frühstück vorbei. Dann Müdigkeitsanzeichen um 08:00h (seit 06:00h wach), wieder ein Fläschchen, 200ml weg wie nix und dann verzweifeltes Spielen statt Schlafen. Nach einer Stunde Theater mache ich nochmal 100ml und das Kind schläft sofort weg. Ich weiß jetzt schon, wer wie ein Spatz zu Mittag isst!
Morgens, mittags, abends wie ein Spatz!
Und das Einzige was wenigstens verlässlich geht ist die eine Tube Quetschobstbrei am Nachmittag (hat sich nun leider etabliert, weil ich froh bin wenn er überhaupt isst) Nachmittags wird dann noch rumgeknabert, dadurch wieder wenig Abendessen. Essen ist nur Spielerei, sattmachen tut die Milch und die gibts ja abends wieder!
Das Problem ist das.
A) schläft er nicht wenn ich ihm die Vormittagsflasche streiche
B) habe ich festgestellt, dass er als ich noch gestillt, ihm aber tagsüber die Brust verweigert habe, quasi nichts zugenommen hat. Im Thailandurlaub habe ich quasi vollgestillt und da hat er 500g in 3 Wochen zugelegt. Ich dachte, bestimmt nur Zufall.
Seit ich abgestillt habe, hat er in gut drei Wochen wieder 500g zugelegt! Er war zuvor schon von der 75.Perzentile auf die 25. gerutscht
Es ist ein Teufelskreis und wenn ich ihm die Milch reduziere, isst er nicht zwangsläufig mehr. Er stellt dann auf Sparflamme und nimmt nicht zu und hat ständig schlechte Laune. Und dann möchte ich mein Kind ja nicht zum essen zwingen, weil Milch ja die Hauptnahrungsquelle im ersten LJ ist.
Jetzt ist er aber 11 Monate als und isst immer noch weniger. Soll ich ihm noch mehr Milch geben und warten bis er selber anfängt zu essen? Ich wünschte ja, er würde seinen Kalorienbedarf mal tagsüber decken und nicht nachts als Hauptessenszeit sehen.
Momentan sind wir bei ca. 700-800ml Milch am Tag. Was also tun?
- Nana
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 890
- Registriert: 25.11.2013, 20:49
- Wohnort: Österreich
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Nix. Weitermachen wie bisher.
Wenn er die Milch will, dann gib ihm die Milch, regelmäßig Essen anbieten und gut ist.
Es ist übrigens ganz normal dass die Kinder ab ca einem Jahr plötzlich wieder weniger essen. Viele Eltern sind dann besorgt, aber das ist einfach zu erklären:
Im ersten lebensjahr wachsen die kinder prozentuell gesehen so viel, wie nie mehr später in ihrem Leben. Manche verdreifachen ihr Gewicht sogar im ersten Lebensjahr. Stell dir vor, das müsste so weitergehen!
Ab ca einem Jahr wachsen die Kinder nicht mehr so rasant und brauchen deshalb auch weniger, essen dann also auch weniger.
mit Löwenbär 7/2013
Wenn er die Milch will, dann gib ihm die Milch, regelmäßig Essen anbieten und gut ist.
Es ist übrigens ganz normal dass die Kinder ab ca einem Jahr plötzlich wieder weniger essen. Viele Eltern sind dann besorgt, aber das ist einfach zu erklären:
Im ersten lebensjahr wachsen die kinder prozentuell gesehen so viel, wie nie mehr später in ihrem Leben. Manche verdreifachen ihr Gewicht sogar im ersten Lebensjahr. Stell dir vor, das müsste so weitergehen!
Ab ca einem Jahr wachsen die Kinder nicht mehr so rasant und brauchen deshalb auch weniger, essen dann also auch weniger.
mit Löwenbär 7/2013
Mit Löwenbär 7/2013
Und Pünktchen 8/2018
Und Pünktchen 8/2018
-
Pfefferoni
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 195
- Registriert: 29.03.2015, 20:19
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Entspannen, ich weiß, das ist grad schwer.
Mir hat damals der Spruch "kein (gesundes) Kind verhungert vorm vollen Teller" geholfen.
Ich würde weiter anbieten und die Flasche geben wenn er danach verlangt und darauf vertrauen, dass er schon noch auf den Geschmack kommt.
Dass er jetzt weniger isst bzw dir die Mengen so wenig vorkommen ist normal. Es kann auch sein, das er Reinhaut wenn er wächst (oder vor einem Schub) und isst wie ein Spatz wenn nicht, da ist vieles möglich.
Mir hat damals der Spruch "kein (gesundes) Kind verhungert vorm vollen Teller" geholfen.
Ich würde weiter anbieten und die Flasche geben wenn er danach verlangt und darauf vertrauen, dass er schon noch auf den Geschmack kommt.
Dass er jetzt weniger isst bzw dir die Mengen so wenig vorkommen ist normal. Es kann auch sein, das er Reinhaut wenn er wächst (oder vor einem Schub) und isst wie ein Spatz wenn nicht, da ist vieles möglich.
lg
Forscher 02/07 & Entdecker 11/14
Forscher 02/07 & Entdecker 11/14
-
Waldkind
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 16
- Registriert: 26.03.2015, 16:34
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Zu empfehlen sind auch die Bücher von Gonzales: Mein Kind will nicht essen: Ein Löffelchen für Mama
Kurzbeschreibung von Ama*zon: Bücher über die Ernährung von Babys und Kleinkindern gibt es in großer Anzahl, und sie enthalten alle die gleichen Empfehlungen und Vorschriften: "Ihr Kind muss zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt das und das essen." Trotz der vielen Ratschläge sind Eltern verunsichert und fragen: "Aber warum will mein Kind nicht essen?"
Dr. González geht in seinem Buch mit Mengenangaben, Altersgrenzen und Gewichtstabellen ganz anders um als die üblichen Bücher. Er sagt: "Es ist alles ganz einfach - vertrauen Sie auf das natürliche Empfinden Ihres Kindes. Auf nichts anderes!"
Kurzbeschreibung von Ama*zon: Bücher über die Ernährung von Babys und Kleinkindern gibt es in großer Anzahl, und sie enthalten alle die gleichen Empfehlungen und Vorschriften: "Ihr Kind muss zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt das und das essen." Trotz der vielen Ratschläge sind Eltern verunsichert und fragen: "Aber warum will mein Kind nicht essen?"
Dr. González geht in seinem Buch mit Mengenangaben, Altersgrenzen und Gewichtstabellen ganz anders um als die üblichen Bücher. Er sagt: "Es ist alles ganz einfach - vertrauen Sie auf das natürliche Empfinden Ihres Kindes. Auf nichts anderes!"
"sitting still doing nothing, spring comes and the grass grows by itself"
mit kleinem Sommerwunder (7/14) auf dem Arm
ins Leben getragener, gestillter, familiengebetteter, oft ent-wickelter und zweisprachiger Franzosenkeks
mit kleinem Sommerwunder (7/14) auf dem Arm
ins Leben getragener, gestillter, familiengebetteter, oft ent-wickelter und zweisprachiger Franzosenkeks
-
Floxine
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 2
- Registriert: 21.07.2015, 21:39
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Ich kann dieses Buch empfehlen :Mein Kind will nicht essen: Ein Löffelchen für Mama von Carlos Gonzalez
Meine Tochter ( 11 Monate) hält nicht viel vom Essen. An Gurke und Apfel nagt sie aber kauen und schlucken mag sie nix. Wenn ich Glück hab isst sie mal 30 g Brei.
Das Buch hat mir sehr geholfen relaxed zu bleiben, hier meine Rezi:
Aus den Sorgen heraus, die man sich als Mutter macht, wenn das Baby nichts essen mag, stolperte ich über dieses Buch, welches von der LaLechLiga herausgegeben wurde. Man macht sich schon Gedanken, wenn das Kind fast alles verweigert, auch wenn Hebamme und Stillberaterinnen sagen, dass es völlig normal ist und kein Problem darstellt, denn sie bekommt ja alles über die Muttermilch.
Zur LaLecheLiga:
Die La Leche Liga ist eine Non-Profit-Organisation, die das Stillen fördert. Ihre Aufgabe ist es, Schwangere und stillende Mütter in allen Fragen rund um das Stillen und Muttersein zu beraten. La Leche Liga
Mit 6 Monaten wollten wir per Brei und BLW die Beikost einführen aber meine Tochter weigerte sich. OK, wir verschoben den Start um 4 Wochen, doch das Höchste waren 3 Löffel. Aus allen Richtungen kamen Ratschläge , skeptische Blicke weil wir noch so viel stillten und wenn man keinen guten Kinderarzt hat, macht der einem auch noch Druck. Zum Glück nicht unser.
In einem Forum nannte dann einer dieses Buch und ich dachte mir, schauen wir mal, schaden kann es nicht.
Schon die ersten Seiten beruhigten mich, der Autor beruhigt und erklärt und zeigt Sachen auf, die einem ein AHA Erlebnis geben.
Dieses Buch ist nicht so ein „Ratgeber“ wie andere , denn Dr. Carlos Gonzales listet keine Vorschriften oder Tabellen auf , die einen noch mehr verunsichern, sondern er setzt auf das Vertrauen der Eltern und das natürliche Empfinden des Kindes.
Der Autor ist selbst Vater ,Kinderarzt ,setzt sich für das Stillen ein und gibt Stillberatungskurse für Fachpersonal.
Verzweifelte Mütter kommen im Buch zu Wort , erzählen ihre Geschichte und ihr Problem und Dr.Gonzales zeigt an den Beispielen ,dass eigentlich gar kein Problem vorherrscht ,sondern die Mütter sich zu sehr unter Druck setzen oder gesetzt werden.
Aber auch neueste Forschungsergebnisse kann man lesen. Auch liest es sich nicht trocken ,sondern versprüht etwas Witz.
Ich war gespannt auf dieses Buch , dass nichts vorschreibt oder mit Tabellen drängt,denn jedes Kind ist anders und ißt anders und erhoffte mir einen Einblick in die Ernährungswissenschaft von Babys und Kleinkindern und dass ich dann weiterhin ganz locker mit dem Thema Beikost und Essen umgehen kann. Wissenschaft wird nicht direkt geboten, was aber nicht schlimm ist, denn gerade das wäre zu trocken und trotzdem gibt er Beweise und Quellen an, die seine Thesen belegen und untermauern.
Folgende Themen werden auch aufgegriffen:
-wie viel muss ein Baby/ Kind essen? Aufzeige , dass was wir als wenig erachten, für einen kleinen Menschen genug ist
-warum KInder mit 1 Jahr auf einmal nichts essen wollen
-Gewicht und Gewichtsgrafiken ( jedes Land hat unterschiedliche Grafiken… warum? Baby ist Baby, auch in Spanien oder Deutschland)
-das Wachstum von gestillten Kindern ( gestillte Kinder wachsen und nehmen anders zu als Flaschenkinder, so wie sie auch anders mit Beikost und Durchschlafen umgehen)
-nicht alle Kinder wachsen im gleichen Rhythmus
-Muttermilch und Brei nach Bedarf, warum sollen sich alle an feste Zeiten halten? Essen wir nicht auch erst dann wenn wir Hunger haben oder mal mehr ,mal weniger?
-Märchen rund um die Beikost
-was beim Essen vermieden werden sollte ( starre Ansichten, Bestechung, Zwang: auch „noch einen Löffel für Mama“ oder Flugzeugspiele, Vergleiche mit anderen Kindern: dadurch entstehende Vorwürfe und Zwang: „ Sieh nur, XY isst ihren Teller auf“) und wie das aus der Sicht eines Babys/Kindes gesehen wird( regt zum Nachdenken an!)
Weiterhin wird auf Stillen und Stillprobleme eingegangen, Flaschenfütterung, Flasche nach Bedarf und warum ein Baby seine Flasche nicht leer trinkt und man es nicht zwingen darf und auf die Beikost und den Stress den einige Kinderärzte um das Thema Gewicht machen.
Aber es wird noch so viel anders im Buch erwähnt, ich kann gar nicht auf alles eingehen.
Wichtig fand ich auch , dass eigentlich jedes Kind selbst weiß wie viel es essen muss oder wie viel es braucht und es zeigt es, es öffnet den Mund wenn es etwas braucht und schließt ihn wenn es nicht mehr will, oder dreht den Kopf weg. Man soll dem Kind keine weiten Löffel einzwingen und auch nicht mit den bekannten Ablenkspielchen „ noch einen Löffel für die Oma“ oder Flugzeug mit dem Löffel spielen.
Auch dass einer Mutter zu oft Druck gemacht wird, dass ihr Kind zu wenig wiegt und sie daher lieber das Fläschen geben soll widerlegt er, denn erstens sehen Ärzte oft nur die einzelne Gewichtszunahme in einem Monat anstatt, gerade nach dem 6. Monat, in 3 oder 4 Monaten zusammen, denn dann nehmen Babys langsamer zu aber sie nehmen zu, andere mehr andere weniger. Und das liegt nicht daran, dass die Muttermilch nicht mehr genug Nährstoffe hat.
Der Autor hat diese ganzen „Probleme“ selbst durch gemacht und spricht also aus Erfahrung.
Am Ende gibt es noch einen historischen Abriss, der zeigt, welche Vorgaben es früher so zur Beikost gab und wie sich diese Richtlinien immer wieder änderten. Wenn man die gravierenden Unterschiede liest ,welche Meinungen z.B. in den 20er Jahren herrschten, wird man ruhiger, denn auch damals sind die Kinder groß geworden. Und in den 70ern wurden immer wieder neue Erkenntnisse als das Beste angepriesen und so wird es auch in der Zukunft sein, alles wird wieder über den Haufen geworfen und die neuen Erkenntnisse als das einzig Richtige hingestellt.
Nun kann ich beruhigt und locker mit dem Thema umgehen, denn alles was er schrieb muss einen nicht überzeugen, es ist einfach so logisch, dass ich mir denke, warum hab ich das nicht vorher erkannt, warum habe ich nicht auf das Bauchgefühl und meinem Kind vertraut? Die vermuteten Probleme sind gar keine Probleme.
Ein Kind holt sich das was es braucht und jedes Kind braucht etwas anderes.
Ich kann es einfach nur jeder Mutter oder Vater ans Herz legen, die sich Gedanken rund ums Essen ihres Kindes machen. Und auch einigen Kinderärzten empfehle ich es dringend, damit sie mit ihren Ammenmärchen nicht noch mehr Eltern verunsichern, denn leider haben die meisten Kinderärzte keine Ahnung von Stillen und Beikost, denn sie behandeln es nie in ihrem Studium.
Von mir gibt es volle 5 Sterne
http://www.amazon.de/Mein-Kind-will-nic ... op?ie=UTF8
Meine Tochter ( 11 Monate) hält nicht viel vom Essen. An Gurke und Apfel nagt sie aber kauen und schlucken mag sie nix. Wenn ich Glück hab isst sie mal 30 g Brei.
Das Buch hat mir sehr geholfen relaxed zu bleiben, hier meine Rezi:
Aus den Sorgen heraus, die man sich als Mutter macht, wenn das Baby nichts essen mag, stolperte ich über dieses Buch, welches von der LaLechLiga herausgegeben wurde. Man macht sich schon Gedanken, wenn das Kind fast alles verweigert, auch wenn Hebamme und Stillberaterinnen sagen, dass es völlig normal ist und kein Problem darstellt, denn sie bekommt ja alles über die Muttermilch.
Zur LaLecheLiga:
Die La Leche Liga ist eine Non-Profit-Organisation, die das Stillen fördert. Ihre Aufgabe ist es, Schwangere und stillende Mütter in allen Fragen rund um das Stillen und Muttersein zu beraten. La Leche Liga
Mit 6 Monaten wollten wir per Brei und BLW die Beikost einführen aber meine Tochter weigerte sich. OK, wir verschoben den Start um 4 Wochen, doch das Höchste waren 3 Löffel. Aus allen Richtungen kamen Ratschläge , skeptische Blicke weil wir noch so viel stillten und wenn man keinen guten Kinderarzt hat, macht der einem auch noch Druck. Zum Glück nicht unser.
In einem Forum nannte dann einer dieses Buch und ich dachte mir, schauen wir mal, schaden kann es nicht.
Schon die ersten Seiten beruhigten mich, der Autor beruhigt und erklärt und zeigt Sachen auf, die einem ein AHA Erlebnis geben.
Dieses Buch ist nicht so ein „Ratgeber“ wie andere , denn Dr. Carlos Gonzales listet keine Vorschriften oder Tabellen auf , die einen noch mehr verunsichern, sondern er setzt auf das Vertrauen der Eltern und das natürliche Empfinden des Kindes.
Der Autor ist selbst Vater ,Kinderarzt ,setzt sich für das Stillen ein und gibt Stillberatungskurse für Fachpersonal.
Verzweifelte Mütter kommen im Buch zu Wort , erzählen ihre Geschichte und ihr Problem und Dr.Gonzales zeigt an den Beispielen ,dass eigentlich gar kein Problem vorherrscht ,sondern die Mütter sich zu sehr unter Druck setzen oder gesetzt werden.
Aber auch neueste Forschungsergebnisse kann man lesen. Auch liest es sich nicht trocken ,sondern versprüht etwas Witz.
Ich war gespannt auf dieses Buch , dass nichts vorschreibt oder mit Tabellen drängt,denn jedes Kind ist anders und ißt anders und erhoffte mir einen Einblick in die Ernährungswissenschaft von Babys und Kleinkindern und dass ich dann weiterhin ganz locker mit dem Thema Beikost und Essen umgehen kann. Wissenschaft wird nicht direkt geboten, was aber nicht schlimm ist, denn gerade das wäre zu trocken und trotzdem gibt er Beweise und Quellen an, die seine Thesen belegen und untermauern.
Folgende Themen werden auch aufgegriffen:
-wie viel muss ein Baby/ Kind essen? Aufzeige , dass was wir als wenig erachten, für einen kleinen Menschen genug ist
-warum KInder mit 1 Jahr auf einmal nichts essen wollen
-Gewicht und Gewichtsgrafiken ( jedes Land hat unterschiedliche Grafiken… warum? Baby ist Baby, auch in Spanien oder Deutschland)
-das Wachstum von gestillten Kindern ( gestillte Kinder wachsen und nehmen anders zu als Flaschenkinder, so wie sie auch anders mit Beikost und Durchschlafen umgehen)
-nicht alle Kinder wachsen im gleichen Rhythmus
-Muttermilch und Brei nach Bedarf, warum sollen sich alle an feste Zeiten halten? Essen wir nicht auch erst dann wenn wir Hunger haben oder mal mehr ,mal weniger?
-Märchen rund um die Beikost
-was beim Essen vermieden werden sollte ( starre Ansichten, Bestechung, Zwang: auch „noch einen Löffel für Mama“ oder Flugzeugspiele, Vergleiche mit anderen Kindern: dadurch entstehende Vorwürfe und Zwang: „ Sieh nur, XY isst ihren Teller auf“) und wie das aus der Sicht eines Babys/Kindes gesehen wird( regt zum Nachdenken an!)
Weiterhin wird auf Stillen und Stillprobleme eingegangen, Flaschenfütterung, Flasche nach Bedarf und warum ein Baby seine Flasche nicht leer trinkt und man es nicht zwingen darf und auf die Beikost und den Stress den einige Kinderärzte um das Thema Gewicht machen.
Aber es wird noch so viel anders im Buch erwähnt, ich kann gar nicht auf alles eingehen.
Wichtig fand ich auch , dass eigentlich jedes Kind selbst weiß wie viel es essen muss oder wie viel es braucht und es zeigt es, es öffnet den Mund wenn es etwas braucht und schließt ihn wenn es nicht mehr will, oder dreht den Kopf weg. Man soll dem Kind keine weiten Löffel einzwingen und auch nicht mit den bekannten Ablenkspielchen „ noch einen Löffel für die Oma“ oder Flugzeug mit dem Löffel spielen.
Auch dass einer Mutter zu oft Druck gemacht wird, dass ihr Kind zu wenig wiegt und sie daher lieber das Fläschen geben soll widerlegt er, denn erstens sehen Ärzte oft nur die einzelne Gewichtszunahme in einem Monat anstatt, gerade nach dem 6. Monat, in 3 oder 4 Monaten zusammen, denn dann nehmen Babys langsamer zu aber sie nehmen zu, andere mehr andere weniger. Und das liegt nicht daran, dass die Muttermilch nicht mehr genug Nährstoffe hat.
Der Autor hat diese ganzen „Probleme“ selbst durch gemacht und spricht also aus Erfahrung.
Am Ende gibt es noch einen historischen Abriss, der zeigt, welche Vorgaben es früher so zur Beikost gab und wie sich diese Richtlinien immer wieder änderten. Wenn man die gravierenden Unterschiede liest ,welche Meinungen z.B. in den 20er Jahren herrschten, wird man ruhiger, denn auch damals sind die Kinder groß geworden. Und in den 70ern wurden immer wieder neue Erkenntnisse als das Beste angepriesen und so wird es auch in der Zukunft sein, alles wird wieder über den Haufen geworfen und die neuen Erkenntnisse als das einzig Richtige hingestellt.
Nun kann ich beruhigt und locker mit dem Thema umgehen, denn alles was er schrieb muss einen nicht überzeugen, es ist einfach so logisch, dass ich mir denke, warum hab ich das nicht vorher erkannt, warum habe ich nicht auf das Bauchgefühl und meinem Kind vertraut? Die vermuteten Probleme sind gar keine Probleme.
Ein Kind holt sich das was es braucht und jedes Kind braucht etwas anderes.
Ich kann es einfach nur jeder Mutter oder Vater ans Herz legen, die sich Gedanken rund ums Essen ihres Kindes machen. Und auch einigen Kinderärzten empfehle ich es dringend, damit sie mit ihren Ammenmärchen nicht noch mehr Eltern verunsichern, denn leider haben die meisten Kinderärzte keine Ahnung von Stillen und Beikost, denn sie behandeln es nie in ihrem Studium.
Von mir gibt es volle 5 Sterne
http://www.amazon.de/Mein-Kind-will-nic ... op?ie=UTF8
-
anxel
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 90
- Registriert: 25.08.2014, 11:14
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Ok, jetzt muss ich hier doch nochmal nachfragen. Viel geändert hat sich nämlich nicht, zwischendurch haben wir ne Woche ca. fast voll gestillt wieder, dann fing sie wieder an zu essen, viel kommt aber immer noch nicht bei rum.
An einem guten Tag isst sie etwa so:
Frühstück: gar nichts oder max. 1 Hirsebällchen
Mittag: meistens nichts, bisschen Kartoffel oder 1-2 Nudeln gehen manchmal
Abend: da wird grad am meisten gegessen, 4 Hirsebällchen, bisschen Brot, Gurke, selten sogar mal ein bisschen Käse
So 2-3 mal am Tag biete ich noch zwischendurch was an, da gehen insgesamt ca. 2-3 Hirsebällchen und 2-3 Heidelbeeren oder Weintrauben oder Bissen Wassermelone
Das alles aber nur an einem wirklich guten Tag.
Sie isst fast ausschließlich Kohlehydrate, ab und zu ein wenig Obst, Gemüse biete ich auch an, bis auf Gurke nimmt sie aber nichts.
Wasser trinken klappt auch seit Wochen schon gar nicht mehr, vielleicht 2-3 Schlucke pro Tag, oft lehnt sie auch den ganzen Tag nur ab.
Stillen ist wie gehabt, gut 12 mal in 24 Stunden, manchmal öfter.
Ist das nun noch alles ok so? Sie ist jetzt 14 Monate alt. Wenn etwas abklärungsbedürftig wäre, woran würde ich das merken?
Wie äußert sich z.B. Eisenmangel bei Babys?
An einem guten Tag isst sie etwa so:
Frühstück: gar nichts oder max. 1 Hirsebällchen
Mittag: meistens nichts, bisschen Kartoffel oder 1-2 Nudeln gehen manchmal
Abend: da wird grad am meisten gegessen, 4 Hirsebällchen, bisschen Brot, Gurke, selten sogar mal ein bisschen Käse
So 2-3 mal am Tag biete ich noch zwischendurch was an, da gehen insgesamt ca. 2-3 Hirsebällchen und 2-3 Heidelbeeren oder Weintrauben oder Bissen Wassermelone
Das alles aber nur an einem wirklich guten Tag.
Sie isst fast ausschließlich Kohlehydrate, ab und zu ein wenig Obst, Gemüse biete ich auch an, bis auf Gurke nimmt sie aber nichts.
Wasser trinken klappt auch seit Wochen schon gar nicht mehr, vielleicht 2-3 Schlucke pro Tag, oft lehnt sie auch den ganzen Tag nur ab.
Stillen ist wie gehabt, gut 12 mal in 24 Stunden, manchmal öfter.
Ist das nun noch alles ok so? Sie ist jetzt 14 Monate alt. Wenn etwas abklärungsbedürftig wäre, woran würde ich das merken?
Wie äußert sich z.B. Eisenmangel bei Babys?
-
Floxine
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 2
- Registriert: 21.07.2015, 21:39
Re: Baby isst nicht - Was kann ich tun?
Fast wie bei meiner Maus ( 1 Jahr).
Kein Frühstück, Mittags 30g, Nachmiitags 30g, Abends geht nur Hirsebrei aber seit 2 tagen 1 Teiller...wow...
Sie knabbert gern an allem aber spuckt alles wieder aus. Stückchen gehen gar nicht. Nicht mal Banane.Wenn geht nur Breiform zum schlucken. Sie hat 2,5 Zähne. Wasser höchsten 50 ml aber nur wenn ich ihr es immer wieder gebe, von alleine verlangst sie nix. Stillen tun wir 10 mal in 24 h.
So lange sie zunehmen, munter sind und interessiert an der Umwelt, Mausi wiegt nun 10 kg bei 75 cm , ist alles ok. Eisenmangel macht sich glaube durch Blässe und viel Müdigkeit bemerkbar. Aber da frag lieber Hebamme und Arzt.
Kein Frühstück, Mittags 30g, Nachmiitags 30g, Abends geht nur Hirsebrei aber seit 2 tagen 1 Teiller...wow...
Sie knabbert gern an allem aber spuckt alles wieder aus. Stückchen gehen gar nicht. Nicht mal Banane.Wenn geht nur Breiform zum schlucken. Sie hat 2,5 Zähne. Wasser höchsten 50 ml aber nur wenn ich ihr es immer wieder gebe, von alleine verlangst sie nix. Stillen tun wir 10 mal in 24 h.
So lange sie zunehmen, munter sind und interessiert an der Umwelt, Mausi wiegt nun 10 kg bei 75 cm , ist alles ok. Eisenmangel macht sich glaube durch Blässe und viel Müdigkeit bemerkbar. Aber da frag lieber Hebamme und Arzt.