Stillfrage von meiner Freundin
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IsabelAlt
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Stillfrage von meiner Freundin
Hallo Ihr
meine Freundin und ich haben in einem Abstand von 3 Wochen unsere Kinder bekommen. Ihre Tochter ist nun 15 Wochen alt. Wir stillen beide voll und hatten bis jetzt kaum Probleme. Sie stillt nach Bedarf und ihre Tochter hat in den letzten 14 Wochen wunderbar zugenommen.
Seit gestern haben die beiden nun aber ein Problem. Hier ihren Beitrag in einer Gruppe in der wir gemeinsam sind.
---
Liebe Stillmamas mit Ahnung - HILFE!
Meine Tochter ist jetzt 15 Wochen alt und wandert schon seit ein paar Tagen in den nächsten Schub laut "Oje, ich wachse". Ich stille sie voll und ohne Probleme, ich liebe das Stillen. Heute Abend hat sie allerdings die Brust komplett verweigert. Brüllt sie richtig an, dreht den Kopf weg und schreit und schreit und schreit. Hunger hatte sie, ich hab dann aus der Not heraus abgepumpt und sie hat sofort getrunken, obwohl sie die Flasche normalerweise nicht nimmt. Was ist da los? Liegt das nur an dem Schub? Und was kann ich machen? Wollte eigentlich bis zur Beikosteinführung voll stillen und dann frühestens mit einem Jahr ganz abstillen. Will jetzt nichts falsch machen und bin grad einfach nur traurig. Wenn das über Nacht so bleibt, werde ich morgen meine Hebamme kontaktieren, aber ich will jetzt noch nicht die Pferde scheu machen. Bin nur grad so verzweifelt, Milch ist genug vorhanden und sonst war die Brust immer DAS Mittel, damit die Welt wieder in Ordnung ist.
Hilfe!
---
Heute Nacht und den heutigen Tag hat ihre Tochter wieder vollkommen problemlos getrunken. Nun zur Abendstunde kurz vor dem ins Bett gehen hatten sie wieder das selbse Problem. Sie bekommt die Brust angeboten und schreit sie mit weit aufgerissenem Mund auf. Als würde sie versuchen einen so großen Abstand wie möglich zwischen ihrem Mund und der Brust zu bekommen.
Meine Freundin hat eben also noch einmal abgepumpt und mit der Flasche gefüttert. Ebenso hat sie ihre Hebamme kontaktiert (aber noch keine Rückmeldung).
Habt ihr vielleicht eine Idee was das sein kann und wie ich meiner Freundin helfen kann.
Sie ist mit den Nerven total am Ende und hat wohl schon mehrfach geweint.
Herzlichen Dank
Isabel
meine Freundin und ich haben in einem Abstand von 3 Wochen unsere Kinder bekommen. Ihre Tochter ist nun 15 Wochen alt. Wir stillen beide voll und hatten bis jetzt kaum Probleme. Sie stillt nach Bedarf und ihre Tochter hat in den letzten 14 Wochen wunderbar zugenommen.
Seit gestern haben die beiden nun aber ein Problem. Hier ihren Beitrag in einer Gruppe in der wir gemeinsam sind.
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Liebe Stillmamas mit Ahnung - HILFE!
Meine Tochter ist jetzt 15 Wochen alt und wandert schon seit ein paar Tagen in den nächsten Schub laut "Oje, ich wachse". Ich stille sie voll und ohne Probleme, ich liebe das Stillen. Heute Abend hat sie allerdings die Brust komplett verweigert. Brüllt sie richtig an, dreht den Kopf weg und schreit und schreit und schreit. Hunger hatte sie, ich hab dann aus der Not heraus abgepumpt und sie hat sofort getrunken, obwohl sie die Flasche normalerweise nicht nimmt. Was ist da los? Liegt das nur an dem Schub? Und was kann ich machen? Wollte eigentlich bis zur Beikosteinführung voll stillen und dann frühestens mit einem Jahr ganz abstillen. Will jetzt nichts falsch machen und bin grad einfach nur traurig. Wenn das über Nacht so bleibt, werde ich morgen meine Hebamme kontaktieren, aber ich will jetzt noch nicht die Pferde scheu machen. Bin nur grad so verzweifelt, Milch ist genug vorhanden und sonst war die Brust immer DAS Mittel, damit die Welt wieder in Ordnung ist.
Hilfe!
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Heute Nacht und den heutigen Tag hat ihre Tochter wieder vollkommen problemlos getrunken. Nun zur Abendstunde kurz vor dem ins Bett gehen hatten sie wieder das selbse Problem. Sie bekommt die Brust angeboten und schreit sie mit weit aufgerissenem Mund auf. Als würde sie versuchen einen so großen Abstand wie möglich zwischen ihrem Mund und der Brust zu bekommen.
Meine Freundin hat eben also noch einmal abgepumpt und mit der Flasche gefüttert. Ebenso hat sie ihre Hebamme kontaktiert (aber noch keine Rückmeldung).
Habt ihr vielleicht eine Idee was das sein kann und wie ich meiner Freundin helfen kann.
Sie ist mit den Nerven total am Ende und hat wohl schon mehrfach geweint.
Herzlichen Dank
Isabel
Isabel, 41 Jahre
Joshua, * 18.03.2015 und Jonah, * 10.03.2017
Geschwister aus erster Ehe meines Partners: Hannah und Frieda (6 1/2) und Luca (12)
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Lösche Benutzer 7240
Re: Stillfrage von meiner Freundin
So ganz spontan würde ich sagen: Ruhe bewahren, stillfreundlich zufüttern (also nicht mit Flasche - bechern wäre wohl das einfachste, da braucht man kein extra Material), viel kuscheln (gerne nackig obenrum) und nochmal Ruhe bewahren.
Hier im Forum hat es auch viele Infos zu Stillstreik sowie Threads, in denen Mütter genau dasselbe Problem hatten, vielleicht mal die Suchfunktion bemühen?
Vielleicht hatte sie in dem Moment ja gar keinen Hunger? Die Flasche löst ja den Saugreflex beim Kind aus, das Kind "muss" quasi die Flasche leermachen und fällt dann ins Fresskoma - vielleicht andere Beruhigungsmethoden versuchen, flotter Spaziergang im Tuch, schaukeln, amFinger nuckeln lassen, all so etwas?
Hier im Forum hat es auch viele Infos zu Stillstreik sowie Threads, in denen Mütter genau dasselbe Problem hatten, vielleicht mal die Suchfunktion bemühen?
Vielleicht hatte sie in dem Moment ja gar keinen Hunger? Die Flasche löst ja den Saugreflex beim Kind aus, das Kind "muss" quasi die Flasche leermachen und fällt dann ins Fresskoma - vielleicht andere Beruhigungsmethoden versuchen, flotter Spaziergang im Tuch, schaukeln, amFinger nuckeln lassen, all so etwas?
- Teazer
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- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Stillfrage von meiner Freundin
Hallo Isabel,
ich kann verstehen, dass Du für Deine Freundin fragst. Second-hand-Beratungen sind aber nicht so gut. Hier nur meine Ideen zu der geschilderten Situation. Ein direkter Kontakt wäre besser. Vielleicht mag sie sich selbst zu Wort melden?
Die Kleine kommt vermutlich nicht "runter". Die Flasche trinkt sie leer, weil sich Babys dem Milchfluss anpassen. Dass der Sauger den Reflexpunkt stark stimuliert tut sein übriges dazu. Die zugrunde liegende Ursache löst die Flasche aber nicht wirklich, denn der Hunger/Durst steht nicht im Vordergrund, sondern die Selbstregulierung, die durch den Schub neu gelernt werden muss. Dafür spricht das problemlose Stillen tagsüber. Ein Stillstreik ist es eher nicht.
Ich kenne solche Abende von allen meinen drei Kindern. Diese Situation ist für Eltern und Baby gleichermaßen anstrengend. Hilfreich ist, aus dem Stillen heraus zu gehen und zu Tragen (am besten im Tragetuch oder in der Tragehilfe). Oft schlafen die Babys dann ein (das kann dauern) und gehen im Halbschlaf später an die Brust. Die Flasche würde ich nicht geben. Damit verursacht sie vielleicht ein "Fresskoma", durch das das Baby schläft. Aber neben allen Problemen, die der künstliche Sauger bereiten kann, löst es auch nicht den Grund auf.
Es wird wieder besser, ist nach einigen Tagen vorbei. Ich wünsche Deiner Freundin viel Kraft und Ruhe. Bei uns übernimmt übrigens der Papa in solchen Situationen das Einschlaf-Tragen.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
ich kann verstehen, dass Du für Deine Freundin fragst. Second-hand-Beratungen sind aber nicht so gut. Hier nur meine Ideen zu der geschilderten Situation. Ein direkter Kontakt wäre besser. Vielleicht mag sie sich selbst zu Wort melden?
Die Kleine kommt vermutlich nicht "runter". Die Flasche trinkt sie leer, weil sich Babys dem Milchfluss anpassen. Dass der Sauger den Reflexpunkt stark stimuliert tut sein übriges dazu. Die zugrunde liegende Ursache löst die Flasche aber nicht wirklich, denn der Hunger/Durst steht nicht im Vordergrund, sondern die Selbstregulierung, die durch den Schub neu gelernt werden muss. Dafür spricht das problemlose Stillen tagsüber. Ein Stillstreik ist es eher nicht.
Ich kenne solche Abende von allen meinen drei Kindern. Diese Situation ist für Eltern und Baby gleichermaßen anstrengend. Hilfreich ist, aus dem Stillen heraus zu gehen und zu Tragen (am besten im Tragetuch oder in der Tragehilfe). Oft schlafen die Babys dann ein (das kann dauern) und gehen im Halbschlaf später an die Brust. Die Flasche würde ich nicht geben. Damit verursacht sie vielleicht ein "Fresskoma", durch das das Baby schläft. Aber neben allen Problemen, die der künstliche Sauger bereiten kann, löst es auch nicht den Grund auf.
Es wird wieder besser, ist nach einigen Tagen vorbei. Ich wünsche Deiner Freundin viel Kraft und Ruhe. Bei uns übernimmt übrigens der Papa in solchen Situationen das Einschlaf-Tragen.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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IsabelAlt
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Re: Stillfrage von meiner Freundin
Hallo zusammen,
ich bin die besagte Freundin und habe von Isabel ihre Zugangsdaten bekommen. Damit das nicht allzu verwirrend ist, habe ich mir mal eine andere Schriftfarbe ausgesucht.
Erst mal vielen Dank für eure Antworten! Vorgestern war es so, dass ich sie tatsächlich in den Schlaf getragen habe. Das war ziemlich anstrengend für uns beide, hat aber funktioniert. Das Problem war nur, dass sie wirklich Hunger hatte (sie macht dann immer "Seufzgeräusche" und bewegt ihren Kopf hin und her, davon werde ich auch nachts wach). Sprich: Sie wurde irgendwann wach und brüllte direkt wieder los. Wenn ich ihr die Brust angeboten habe, wurde sie richtig hysterisch, riss die Augen auf, hat den Kopf weggedreht und steigerte sich gleichzeitig immer weiter rein, weil sie Hunger hatte. Zu dem Brüllen kamen dann lautes Kreischen und Tränen (bis vor einer Woche gab es bei uns nicht mal Tränen). Irgendwann (das ganze Spiel ging etwa 2 Stunden) habe ich aus der Verzweiflung dann Milch abgepumpt und ihr die Flasche angeboten, weil sie - inklusive Schlafpause - schon etwa 3 1/2 Stunden ohne Milch war und DAS hat mir dann wirklich Angst gemacht, denn tagsüber hat sie nach dem Schlafen immer Hunger und meldet sich ansonsten meist spätestens nach 2 Stunden. Normalerweise nimmt sie die Flasche nicht und spuckt mir das, was sie versehentlich aufnimmt, direkt wieder entgegen. Wir probieren das nur ab und zu mal aus, falls mein Mann mal mit ihr alleine sein muss, und lassen das dann wieder sein, weil sie sich so aufregt und nach der Brust verlangt. Das war vorgestern nicht so. Sie hat die Flasche auch nicht leergetrunken, sondern insgesamt so ca. 80 ml genommen (130ml konnte ich ihr so spontan anbieten) und direkt weggezogen. Ich kenne mich nun mit Trinkmengen nicht aus, aber ich würde mal schätzen, dass das für ein 15-Wochen-altes Baby keine komatöse Menge ist. Zum Einschlafen im Bett hat sie im Liegen wie gewohnt das Nuckeln an der Brust angefangen, ist aber nach einigen Sekunden wieder von 0 auf 100 ausgeflippt. Fast so, als hätte sie plötzlich realisiert, was ich ihr da grausames antue. So ist das natürlich nicht, kam mir aber so vor und der ganze Abend hat auch extrem an meiner Psyche genagt. Nachts war alles normal, gestern tagsüber war sie gut gelaunt und trank wieder wie gehabt. Ich kenne sie so nicht, sie ist normalerweise total ausgeglichen und schreit eigentlich kaum. Seit Montag bemerkte ich, dass sie langsam wieder in die nächste Entwicklungsstufe spaziert, was mir durch "Oje, ich wachse" auch bestätigt wurde. Sie ist nun etwas dünnhäutiger und schreit eher mal, statt leise anzufragen. Aber dass sie so ausrastet, habe ich noch nie erlebt.
Gestern Abend ging das dann wieder von vorne los. Nur hat sie dieses Mal nach wenigen Schlucken auch die Flasche angebrüllt. Da dachte ich mir: "Naja, wenn sie eh schreien muss, dann kann sie das auch an der Brust tun", hab mich mit ihr ins Bett gelegt und sie hat fast eine halbe Stunde getrunken, genuckelt und kaum geschrien. Vielleicht verarbeitet sie so einfach ihren Tag? Normalerweise war es immer so, dass die Brust bei jedem Leid geholfen hat. Egal, wie aufgebracht sie war, sie kam direkt wieder runter, wenn ich ihr die Brust gab, selbst wenn sie nur genuckelt oder ihre Nase reingedrückt hat. Ich habe sie dann gestern Abend etwas früher bettfertig gemacht als sonst (normalerweise gegen 7, gestern um kurz nach 6) und sie ist nach unserer Still-Kuschel-Einheit auch ziemlich schnell und friedlich eingeschlafen, die Nacht war wieder normal und auch heute ist sie (bisher) völlig normal.
Achso, noch kurz zu unserem Stillverhalten: Ich biete ihr die Brust an, wenn sie Hunger anzeigt (meist mit diesen "Seufzgeräuschen", im Liegen halt auch mit der Kopfbewegung). Manchmal nimmt sie dann nur ein paar Schlucke, manchmal eine ordentliche Portion. Wenn sie keinen Hunger hat und ich ihr die Brust außer der Reihe hinhalte, trinkt sie entweder nicht (kneift die Lippen zusammen, dreht sich weg) oder spuckt beim Aufstoßen die Milch wieder hoch, weil der Bauch noch voll war. Damit fahren wir bisher echt gut und wir sind beide zufrieden damit. Da ich mich inzwischen komplett nach ihr richten kann, weil sie keine Koliken mehr hat und ich nicht mehr experimentieren muss, kommt auch kaum noch Milch hoch und sie lehnt die Brust eigentlich nie ab, weil ich sie ihr nur auf "Verlangen" gebe.
Und jetzt gehe ich noch mal kurz auf eure Rückfragen/Anmerkungen ein:
Carolina: Wie würde das mit dem "Bechern" funktionieren, falls es mal wieder so extrem wird? Einfach abpumpen und sie aus einem Becher trinken lassen?
In den Schlaf tragen hat, wie schon erwähnt, nur kurzen Erfolg gebracht. Schaukeln hat nichts geändert, Finger oder Schnuller wollte sie partout nicht. Ich habe ihr vorgesungen, ich habe sie fest in den Arm genommen, ihr ein Spucktuch über den Kopf gelegt, um es dunkel zu machen, draußen, drinnen, Schaukelstuhl, Sofa, Treppen laufen, mit Tragehilfe und ohne....... Ich weiß gar nicht, was noch alles. Natürlich nicht alles gleichzeitig, wir hatten ja auch mehrere Stunden Zeit
Mein Mann hat sie dann irgendwann übernommen, aber auch da hat sie keine Ruhe gefunden. Erst später in ihrem Bett kam sie irgendwann runter.
Teazer: Vielen Dank, mir macht das Mut, dass das auch bei anderen Frauen immer mal wieder vorkommt und damit offenbar normal ist. Ich suche nun nur noch nach dem richtigen Umgang damit (abpumpen und die Flasche geben ist für mich auf die Dauer auch nicht zufriedenstellend bzw. war es da auch nicht, eher eine Verzweiflungstat). Wir halten durch!
Viele Grüße
Lina
ich bin die besagte Freundin und habe von Isabel ihre Zugangsdaten bekommen. Damit das nicht allzu verwirrend ist, habe ich mir mal eine andere Schriftfarbe ausgesucht.
Erst mal vielen Dank für eure Antworten! Vorgestern war es so, dass ich sie tatsächlich in den Schlaf getragen habe. Das war ziemlich anstrengend für uns beide, hat aber funktioniert. Das Problem war nur, dass sie wirklich Hunger hatte (sie macht dann immer "Seufzgeräusche" und bewegt ihren Kopf hin und her, davon werde ich auch nachts wach). Sprich: Sie wurde irgendwann wach und brüllte direkt wieder los. Wenn ich ihr die Brust angeboten habe, wurde sie richtig hysterisch, riss die Augen auf, hat den Kopf weggedreht und steigerte sich gleichzeitig immer weiter rein, weil sie Hunger hatte. Zu dem Brüllen kamen dann lautes Kreischen und Tränen (bis vor einer Woche gab es bei uns nicht mal Tränen). Irgendwann (das ganze Spiel ging etwa 2 Stunden) habe ich aus der Verzweiflung dann Milch abgepumpt und ihr die Flasche angeboten, weil sie - inklusive Schlafpause - schon etwa 3 1/2 Stunden ohne Milch war und DAS hat mir dann wirklich Angst gemacht, denn tagsüber hat sie nach dem Schlafen immer Hunger und meldet sich ansonsten meist spätestens nach 2 Stunden. Normalerweise nimmt sie die Flasche nicht und spuckt mir das, was sie versehentlich aufnimmt, direkt wieder entgegen. Wir probieren das nur ab und zu mal aus, falls mein Mann mal mit ihr alleine sein muss, und lassen das dann wieder sein, weil sie sich so aufregt und nach der Brust verlangt. Das war vorgestern nicht so. Sie hat die Flasche auch nicht leergetrunken, sondern insgesamt so ca. 80 ml genommen (130ml konnte ich ihr so spontan anbieten) und direkt weggezogen. Ich kenne mich nun mit Trinkmengen nicht aus, aber ich würde mal schätzen, dass das für ein 15-Wochen-altes Baby keine komatöse Menge ist. Zum Einschlafen im Bett hat sie im Liegen wie gewohnt das Nuckeln an der Brust angefangen, ist aber nach einigen Sekunden wieder von 0 auf 100 ausgeflippt. Fast so, als hätte sie plötzlich realisiert, was ich ihr da grausames antue. So ist das natürlich nicht, kam mir aber so vor und der ganze Abend hat auch extrem an meiner Psyche genagt. Nachts war alles normal, gestern tagsüber war sie gut gelaunt und trank wieder wie gehabt. Ich kenne sie so nicht, sie ist normalerweise total ausgeglichen und schreit eigentlich kaum. Seit Montag bemerkte ich, dass sie langsam wieder in die nächste Entwicklungsstufe spaziert, was mir durch "Oje, ich wachse" auch bestätigt wurde. Sie ist nun etwas dünnhäutiger und schreit eher mal, statt leise anzufragen. Aber dass sie so ausrastet, habe ich noch nie erlebt.
Gestern Abend ging das dann wieder von vorne los. Nur hat sie dieses Mal nach wenigen Schlucken auch die Flasche angebrüllt. Da dachte ich mir: "Naja, wenn sie eh schreien muss, dann kann sie das auch an der Brust tun", hab mich mit ihr ins Bett gelegt und sie hat fast eine halbe Stunde getrunken, genuckelt und kaum geschrien. Vielleicht verarbeitet sie so einfach ihren Tag? Normalerweise war es immer so, dass die Brust bei jedem Leid geholfen hat. Egal, wie aufgebracht sie war, sie kam direkt wieder runter, wenn ich ihr die Brust gab, selbst wenn sie nur genuckelt oder ihre Nase reingedrückt hat. Ich habe sie dann gestern Abend etwas früher bettfertig gemacht als sonst (normalerweise gegen 7, gestern um kurz nach 6) und sie ist nach unserer Still-Kuschel-Einheit auch ziemlich schnell und friedlich eingeschlafen, die Nacht war wieder normal und auch heute ist sie (bisher) völlig normal.
Achso, noch kurz zu unserem Stillverhalten: Ich biete ihr die Brust an, wenn sie Hunger anzeigt (meist mit diesen "Seufzgeräuschen", im Liegen halt auch mit der Kopfbewegung). Manchmal nimmt sie dann nur ein paar Schlucke, manchmal eine ordentliche Portion. Wenn sie keinen Hunger hat und ich ihr die Brust außer der Reihe hinhalte, trinkt sie entweder nicht (kneift die Lippen zusammen, dreht sich weg) oder spuckt beim Aufstoßen die Milch wieder hoch, weil der Bauch noch voll war. Damit fahren wir bisher echt gut und wir sind beide zufrieden damit. Da ich mich inzwischen komplett nach ihr richten kann, weil sie keine Koliken mehr hat und ich nicht mehr experimentieren muss, kommt auch kaum noch Milch hoch und sie lehnt die Brust eigentlich nie ab, weil ich sie ihr nur auf "Verlangen" gebe.
Und jetzt gehe ich noch mal kurz auf eure Rückfragen/Anmerkungen ein:
Carolina: Wie würde das mit dem "Bechern" funktionieren, falls es mal wieder so extrem wird? Einfach abpumpen und sie aus einem Becher trinken lassen?
In den Schlaf tragen hat, wie schon erwähnt, nur kurzen Erfolg gebracht. Schaukeln hat nichts geändert, Finger oder Schnuller wollte sie partout nicht. Ich habe ihr vorgesungen, ich habe sie fest in den Arm genommen, ihr ein Spucktuch über den Kopf gelegt, um es dunkel zu machen, draußen, drinnen, Schaukelstuhl, Sofa, Treppen laufen, mit Tragehilfe und ohne....... Ich weiß gar nicht, was noch alles. Natürlich nicht alles gleichzeitig, wir hatten ja auch mehrere Stunden Zeit
Teazer: Vielen Dank, mir macht das Mut, dass das auch bei anderen Frauen immer mal wieder vorkommt und damit offenbar normal ist. Ich suche nun nur noch nach dem richtigen Umgang damit (abpumpen und die Flasche geben ist für mich auf die Dauer auch nicht zufriedenstellend bzw. war es da auch nicht, eher eine Verzweiflungstat). Wir halten durch!
Viele Grüße
Lina
Isabel, 41 Jahre
Joshua, * 18.03.2015 und Jonah, * 10.03.2017
Geschwister aus erster Ehe meines Partners: Hannah und Frieda (6 1/2) und Luca (12)
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Nusserl
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Re: Stillfrage von meiner Freundin
Hallo Lina
Kennst du diese Sitzbälle/ Gymnastikbälle? Ich fand die bei Kind 1 und 2 extrem hilfreich in solchen Situationen. Kind hatte ich ins Tragetuch gegeben und bin dann auf dem Sitzball auf und abgehopst. So musste ich nicht ständig auf und ab laufen und das Baby war zufrieden. Überraschenderweise war das bei der Kleinen nicht so.
Kennst du diese Sitzbälle/ Gymnastikbälle? Ich fand die bei Kind 1 und 2 extrem hilfreich in solchen Situationen. Kind hatte ich ins Tragetuch gegeben und bin dann auf dem Sitzball auf und abgehopst. So musste ich nicht ständig auf und ab laufen und das Baby war zufrieden. Überraschenderweise war das bei der Kleinen nicht so.
Glücklich mit drei Mädels und Mann
07/2008, 11/2011 und 04/2014
07/2008, 11/2011 und 04/2014
- Teazer
- Mod a.D.
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- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Stillfrage von meiner Freundin
Hallo Lina! 
Wenn Dein Mann in Deiner Abwesenheit bechern möchte, kann er nachlesen wie man stillfreundlich füttern kann.
Schreibe gerne hier wie es läuft.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Du kannst gerne als Gast Beiträge verfassen, wenn Du Dich nicht registrieren möchtest. Dann müssen Deine Beiträge frei geschaltet werden. Das Teilen eines Accounts ist nicht gewünscht. Bitte poste zukünftig unter eigenem Namen.ich bin die besagte Freundin und habe von Isabel ihre Zugangsdaten bekommen.
Ich kann absolut verstehen, dass Du Dir Sorgen machst. Ein 15 Wochen altes Baby kann jedoch definitiv noch länger ohne Milch sein, ohne Schaden zu nehmen, WENN es nach Bedarf stillen KÖNNTE. Es gibt aktuell keinen Grund abgepumpte Milch zu füttern.Irgendwann (das ganze Spiel ging etwa 2 Stunden) habe ich aus der Verzweiflung dann Milch abgepumpt und ihr die Flasche angeboten, weil sie - inklusive Schlafpause - schon etwa 3 1/2 Stunden ohne Milch war und DAS hat mir dann wirklich Angst gemacht
Manche Babys trinken in diesem Alter max. 50 ml. Das ist sehr verschieden. Außerdem kann ein Baby an der Flasche die Fließgeschwindigkeit nicht beeinflussen. Es macht ja auch für uns einen großen Unterschied, ob wir einen großen Teller Pasta in 2 min herunter schlingen oder genussvoll in 20 min verspeisen. Es ist also nicht nur die reine Menge, sondern auch das Wie, dass das "Fresskoma" bedingt.Sie hat die Flasche auch nicht leergetrunken, sondern insgesamt so ca. 80 ml genommen (130ml konnte ich ihr so spontan anbieten) und direkt weggezogen. Ich kenne mich nun mit Trinkmengen nicht aus, aber ich würde mal schätzen, dass das für ein 15-Wochen-altes Baby keine komatöse Menge ist.
((((Linda))))der ganze Abend hat auch extrem an meiner Psyche genagt.
Das ist perfekt.Ich biete ihr die Brust an, wenn sie Hunger anzeigt (meist mit diesen "Seufzgeräuschen", im Liegen halt auch mit der Kopfbewegung). Manchmal nimmt sie dann nur ein paar Schlucke, manchmal eine ordentliche Portion. Wenn sie keinen Hunger hat und ich ihr die Brust außer der Reihe hinhalte, trinkt sie entweder nicht (kneift die Lippen zusammen, dreht sich weg) oder spuckt beim Aufstoßen die Milch wieder hoch, weil der Bauch noch voll war. Damit fahren wir bisher echt gut und wir sind beide zufrieden damit.
Du musst in solchen Situationen nicht zufüttern. Dein Baby wird an die Brust gehen, wenn sie sich wieder beruhigt hat. Stillen während Du sie im Arm oder Tragetuch trägst funktioniert sehr gut. Oder im Halbschlaf. Ihr habt keine Fütterindikation. Es wird sich in ein paar Tagen einspielen. Es ist anstrengend, aber es ist kein Grund zuzufüttern.Wie würde das mit dem "Bechern" funktionieren, falls es mal wieder so extrem wird? Einfach abpumpen und sie aus einem Becher trinken lassen?
Wenn Dein Mann in Deiner Abwesenheit bechern möchte, kann er nachlesen wie man stillfreundlich füttern kann.
In solchen Situation hilft tatsächlich Zeit. Da müsst Ihr auch gar keine "Aktionen" machen. Gebt ihr Nähe und Bewegung. Das hilft ihr, sich zu beruhigen. Auch wenn es lange dauert.In den Schlaf tragen hat, wie schon erwähnt, nur kurzen Erfolg gebracht. Schaukeln hat nichts geändert, Finger oder Schnuller wollte sie partout nicht. Ich habe ihr vorgesungen, ich habe sie fest in den Arm genommen, ihr ein Spucktuch über den Kopf gelegt, um es dunkel zu machen, draußen, drinnen, Schaukelstuhl, Sofa, Treppen laufen, mit Tragehilfe und ohne....... Ich weiß gar nicht, was noch alles. Natürlich nicht alles gleichzeitig, wir hatten ja auch mehrere Stunden ZeitMein Mann hat sie dann irgendwann übernommen, aber auch da hat sie keine Ruhe gefunden. Erst später in ihrem Bett kam sie irgendwann runter.
Ich möchte Dir Mut machen, es zu lassen. Es ist absolut nicht nötig. Denn die Ursache liegt in Deinem Baby, nicht am Stillen. Sie stillt tagsüber. Das sichert ihre Versorgung. So lange sie 4-6 nasse Windeln in 24h hat, müsst Ihr gar nichts tun, außer für sie da sein. Dieser Schub wird bald vorbei sein.Ich suche nun nur noch nach dem richtigen Umgang damit (abpumpen und die Flasche geben ist für mich auf die Dauer auch nicht zufriedenstellend bzw. war es da auch nicht, eher eine Verzweiflungstat).
Schreibe gerne hier wie es läuft.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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Makana
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 14.06.2015, 11:38
Re: Stillfrage von meiner Freundin
Hallo zusammen,
damit Isabel keinen Ärger bekommt, hab ich mich jetzt einfach mal auch registriert, hab ja bisher nur Gutes von euch gehört. Sorry, das mit dem Teilen wussten wir
Nusserl, so einen Ball habe ich (aktuell zusammengefaltet) zu Hause rumfliegen. Das muss ich wirklich mal ausprobieren! Danke für den Tipp! Hinsetzen, wenn sie im Tragetuch ist, findet sie meistens blöd, aber vielleicht ist dann noch genügend Bewegung
Teazer, ich werde da wohl einfach das Aushalten üben müssen. Wir waren von Anfang an sehr verwöhnt mit ihr. Wenn wir schwierige Zeiten hatten, war die Welt auf meinem Arm wieder in Ordnung oder eben spätestens an der Brust. Sie hat nie lange geschrien und war wirklich leicht zufriedenzustellen. Bis vorgestern war es für mich undenkbar, dass sie mehrere Stunden schreit, obwohl ich bei ihr bin. Wenn das heute Abend wieder losgehen sollte, werde ich mal versuchen, sie sich einfach ausschreien zu lassen. Natürlich nicht, ohne für sie da zu sein. Gerade bin ich hochmotiviert und ich hoffe mal, dass mich das nicht noch mal so aus der Fassung bringt. Ich denke, dass wir uns auch gegenseitig durch unsere Unsicherheit dann noch nervöser machen und ich werde noch mehr versuchen, die Ruhe zu bewahren und nicht nur die Nervosität zu überspielen. Das überträgt sich ja irgendwie doch. Ich möchte, dass es ihr immer gut geht (wie wohl jede liebende Mutter) und da sie sonst immer so fröhlich und ausgeglichen ist, überfordert es mich, wenn sie die Welt SO doof findet... Da muss ich vielleicht auch meine Ansprüche etwas runterschrauben, es kann ja niemandem IMMER gut gehen, also hat auch sie mal ein Recht auf schlechte Laune. Wenn sie pubertiert, wird sie mir sicher auch nicht immer mit einem Lächeln begegnen
Ich werde berichten, wie es heute Abend läuft.
Motivierte Grüße
Lina
damit Isabel keinen Ärger bekommt, hab ich mich jetzt einfach mal auch registriert, hab ja bisher nur Gutes von euch gehört. Sorry, das mit dem Teilen wussten wir
Nusserl, so einen Ball habe ich (aktuell zusammengefaltet) zu Hause rumfliegen. Das muss ich wirklich mal ausprobieren! Danke für den Tipp! Hinsetzen, wenn sie im Tragetuch ist, findet sie meistens blöd, aber vielleicht ist dann noch genügend Bewegung
Teazer, ich werde da wohl einfach das Aushalten üben müssen. Wir waren von Anfang an sehr verwöhnt mit ihr. Wenn wir schwierige Zeiten hatten, war die Welt auf meinem Arm wieder in Ordnung oder eben spätestens an der Brust. Sie hat nie lange geschrien und war wirklich leicht zufriedenzustellen. Bis vorgestern war es für mich undenkbar, dass sie mehrere Stunden schreit, obwohl ich bei ihr bin. Wenn das heute Abend wieder losgehen sollte, werde ich mal versuchen, sie sich einfach ausschreien zu lassen. Natürlich nicht, ohne für sie da zu sein. Gerade bin ich hochmotiviert und ich hoffe mal, dass mich das nicht noch mal so aus der Fassung bringt. Ich denke, dass wir uns auch gegenseitig durch unsere Unsicherheit dann noch nervöser machen und ich werde noch mehr versuchen, die Ruhe zu bewahren und nicht nur die Nervosität zu überspielen. Das überträgt sich ja irgendwie doch. Ich möchte, dass es ihr immer gut geht (wie wohl jede liebende Mutter) und da sie sonst immer so fröhlich und ausgeglichen ist, überfordert es mich, wenn sie die Welt SO doof findet... Da muss ich vielleicht auch meine Ansprüche etwas runterschrauben, es kann ja niemandem IMMER gut gehen, also hat auch sie mal ein Recht auf schlechte Laune. Wenn sie pubertiert, wird sie mir sicher auch nicht immer mit einem Lächeln begegnen
Ich werde berichten, wie es heute Abend läuft.
Motivierte Grüße
Lina
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Re: Stillfrage von meiner Freundin
Hallo Linda!

Selbst beim dritten Kind hatte ich Momente, in denen ich es kaum ausgehalten habe. Nur wusste ich da, es geht wieder vorbei. Das macht es manchmal leichter. Ich hoffe einfach, dass es für Euch bald rum ist. Genießt die Zeit, in der Eure Tochter gut gelaunt ist und nehmt die schwierigen Stunden so gelassen wie möglich, wechselt Euch ab. Das entlastet.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
Kein Problem.Makana hat geschrieben:damit Isabel keinen Ärger bekommt, hab ich mich jetzt einfach mal auch registriert, hab ja bisher nur Gutes von euch gehört. Sorry, das mit dem Teilen wussten wir
Hüpfen geht meist genauso gut wie (stramm) gehen.Hinsetzen, wenn sie im Tragetuch ist, findet sie meistens blöd, aber vielleicht ist dann noch genügend Bewegung
Die Situation ist neu für Euch. Da ist es doch klar, dass ihr nicht entspannt bleibt.Teazer, ich werde da wohl einfach das Aushalten üben müssen. (...) Ich denke, dass wir uns auch gegenseitig durch unsere Unsicherheit dann noch nervöser machen und ich werde noch mehr versuchen, die Ruhe zu bewahren und nicht nur die Nervosität zu überspielen. Das überträgt sich ja irgendwie doch. Ich möchte, dass es ihr immer gut geht (wie wohl jede liebende Mutter) und da sie sonst immer so fröhlich und ausgeglichen ist, überfordert es mich, wenn sie die Welt SO doof findet...
Selbst beim dritten Kind hatte ich Momente, in denen ich es kaum ausgehalten habe. Nur wusste ich da, es geht wieder vorbei. Das macht es manchmal leichter. Ich hoffe einfach, dass es für Euch bald rum ist. Genießt die Zeit, in der Eure Tochter gut gelaunt ist und nehmt die schwierigen Stunden so gelassen wie möglich, wechselt Euch ab. Das entlastet.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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Nusserl
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Re: Stillfrage von meiner Freundin
Bei der Mittleren habe ich in der abendlichen Schreistunde kiloweise Schokolade in mich rein gestopft. Ernsthaft 1-2 kg jeden Abend (innerhalb einer Stunde)
Hast du vielleicht auch irgendwas, dass für dich "Nervennahrung" ist?
Ich ernähre mich grundsätzlich gesund und bin auch nach 3 Kindern noch schlank. Nur so zur Info[emoji15]
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Glücklich mit drei Mädels und Mann
07/2008, 11/2011 und 04/2014
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- rula
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Re: Stillfrage von meiner Freundin
1-2kg Schoggi? Ernsthaft? [emoji15]
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