Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
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kapathej
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Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Ich stimme zu, was die Verwandtschaft angeht. Lass sie sie tragen! Bei uns war jeder, bei der sie dann im TT oder TH eingeschlafen ist so stolz! Beim ersten mal bin ich mit gelaufen, um zu sehen, ob es klappt und evtl Tipps zu geben, aber mittlerweile klappt das auch mal so.
Mädchen 10/14
- Brianna
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Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
J hat im Kinderwagen auch nur gebrüllt. Wenn die Verwandschaft spazieren gehen wollte, musste sie tragen. Wir hatten einen Bondolino und damit haben viele Verwandte J mal getragen. Beide Omas, ein Opa (der andere Opa ist gesundheitlich nicht dazu in der Lage), mein Bruder, mein Cousin fallen mir spontan ein. Und wenn jemand spazieren geht, kein Haushalt. Schlaf oder mach was schönes. Such dir für den Haushalt Hilfe. Als wir Stillprobleme hatten, hat meine Schwiegermutter für mich mitgekocht und ihre Putzfrau hat solange auch bei uns geputzt.
Ich fürchte aber auch, dass abstillen euer Problem nicht löst. Wie befriedigst du dann das große Saugbedürfnis? Sie wird ja trotz Flasche viel nuckeln wollen. Nachts tragen wäre mein Untergang gewesen. Wenn nur kuscheln jetzt nicht reicht, wie wahrscheinlich ist es, dass es reicht, wenn du abstillst.
Ich hoffe, ihr findet bald einen Weg, wie es für euch alle leichter wird.
Gruß Brianna
Ich fürchte aber auch, dass abstillen euer Problem nicht löst. Wie befriedigst du dann das große Saugbedürfnis? Sie wird ja trotz Flasche viel nuckeln wollen. Nachts tragen wäre mein Untergang gewesen. Wenn nur kuscheln jetzt nicht reicht, wie wahrscheinlich ist es, dass es reicht, wenn du abstillst.
Ich hoffe, ihr findet bald einen Weg, wie es für euch alle leichter wird.
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
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koalina
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Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Hier geht auch nur in den Schlaf stillen oder tragen... echt geholfen hat das Kaufen einer Tragehilfe. Damit kommt auch mein Mann klar. Nachdem ich Krümel dran gewöhnt habe schläft er nun auch bei meinem Mann drin ein (und ich habe mal "frei").
Nur als Idee...
Und: ruhe dich aus. Wenn die Verwandtschaft euren Kleinen schon nicht nehmen kann lass sie den Haushalt machen.
Ich schicke euch auch viel Kraft!
koalina
Nur als Idee...
Und: ruhe dich aus. Wenn die Verwandtschaft euren Kleinen schon nicht nehmen kann lass sie den Haushalt machen.
Ich schicke euch auch viel Kraft!
koalina
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
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bridget83
- möchten wir nicht mehr missen
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Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Liebe Libertinesse,Libertinesse hat geschrieben:Wie kann ich denn sanft abstillen? Ich habe die letzten vier Monate Alles für unsere Stillbeziehung getan (obwohl mir zwei Stillberaterinnen mehr oder weniger zum aufgeben geraten haben), aber jetzt bin ich am Limit.
ich hoffe ich setze mich jetzt nicht bei den anderen und/oder den Mods in die Nesseln
Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Baby komplett Abstillen nicht akzeptiert, da du ja selbst schreibst, dass J keine Schnuller oder Finger nimmt. Hängewaage finde ich auch eine gute Idee. Und Abstillen wird die Situation nicht um 180° drehen und alles super machen
Aber ich möchte dich auch unterstützen/ermutigen einfach auszuprobieren. Ist dein Baby den ruhiger nachdem du zugefüttert hast? Vielleicht macht es für dich Sinn ein Zwischending zu machen: die Zufütterungsmenge etwas zu erhöhen, indem du mehr pro Zufüttern anbietest oder eine Zufütterungsmahlzeit mehr gibst (evtl. kurz vor dem Schlafen). Dann habt ihr vielleicht eine längere Ruhephase. Natürlich soll die nicht viele Stunden sein, aber ca. 3 Stunden Schlaf am Stück tun sicherlich auch schon gut und dann hast du wieder mehr Kraft den Tag häufig zu stillen. ich an deiner Stelle für das einfach mal für wenige Tage ausprobieren und dann kann man immer noch schauen, ob das gut war oder nicht.
Vielleicht können die Mods dazu einen Kommentar geben, mich gerne berichtigen/belehren, aber bitte nicht lynchen
bridget mit großer Tochter 5/15, mittlerer Tochter 6/17 und kleinem Sohn 8/20
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Libertinesse
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 19.03.2015, 07:38
Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Ganz lieben Dank, Bridget, für deinen Kommentar.
So ist es - zu meiner eigentlichen Frage wollte niemand etwas sagen...
Ich brauche auch keine Familienhelferin oder andere Fremde, denen ich mein Baby umbinde, ich möchte einfach nicht mehr stillen. Ich füttere inzwischen nur noch mit Flasche zu, mal sehen ob sie sich vllt. selbst abstillt. Mehr zufüttern ist sicherlich eine Idee...
So ist es - zu meiner eigentlichen Frage wollte niemand etwas sagen...
Ich brauche auch keine Familienhelferin oder andere Fremde, denen ich mein Baby umbinde, ich möchte einfach nicht mehr stillen. Ich füttere inzwischen nur noch mit Flasche zu, mal sehen ob sie sich vllt. selbst abstillt. Mehr zufüttern ist sicherlich eine Idee...
- Brianna
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7073
- Registriert: 13.11.2013, 12:33
Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Libertinesse, wenn du nicht mehr stillen willst, dann still ab.
Führ mich hatte es sich aber so angehört, als sei dein Problem nicht das Stillen an sich, sondern das Dauernuckeln, weil deine Kleine gerade nicht alleine schlafen kann und du dadurch extremen Schlafmangel hast. Alleine Schlafen kann sie ohne Stillen wohl auch nicht. Wenn sie keinen Schnuller nimmt und sonst nu beim Tragen schläft, wäre meine Angst, dass es dann noch schlimmer wird, weil du nachts vielleicht auch tragen müsstest. Ich finde, ein Baby ist ein Volltimejob ohne Feierabend und Urlaub. Da darf man sich helfen lassen. Für mich sehe ich keinen Unterschied, ob die Verwandten mit Kinderwagen oder Trage spazieren gehen. Wenn es ihnen Spaß macht und die Kleine zufrieden ist, hast du etwas Freizeit. Ich fände das einen Gewinn für alle.
Ich hoffe, du findest euren Weg. Wenn ich dich falsch verstanden hatte, was euer Problem ist, dann tut es mir leid.
Brianna
Führ mich hatte es sich aber so angehört, als sei dein Problem nicht das Stillen an sich, sondern das Dauernuckeln, weil deine Kleine gerade nicht alleine schlafen kann und du dadurch extremen Schlafmangel hast. Alleine Schlafen kann sie ohne Stillen wohl auch nicht. Wenn sie keinen Schnuller nimmt und sonst nu beim Tragen schläft, wäre meine Angst, dass es dann noch schlimmer wird, weil du nachts vielleicht auch tragen müsstest. Ich finde, ein Baby ist ein Volltimejob ohne Feierabend und Urlaub. Da darf man sich helfen lassen. Für mich sehe ich keinen Unterschied, ob die Verwandten mit Kinderwagen oder Trage spazieren gehen. Wenn es ihnen Spaß macht und die Kleine zufrieden ist, hast du etwas Freizeit. Ich fände das einen Gewinn für alle.
Ich hoffe, du findest euren Weg. Wenn ich dich falsch verstanden hatte, was euer Problem ist, dann tut es mir leid.
Brianna
J 05/13 L 12/15
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Libertinesse
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 19.03.2015, 07:38
Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Huhu Brianna!Brianna hat geschrieben:Libertinesse, wenn du nicht mehr stillen willst, dann still ab.
Führ mich hatte es sich aber so angehört, als sei dein Problem nicht das Stillen an sich, sondern das Dauernuckeln, weil deine Kleine gerade nicht alleine schlafen kann und du dadurch extremen Schlafmangel hast. Alleine Schlafen kann sie ohne Stillen wohl auch nicht. Wenn sie keinen Schnuller nimmt und sonst nu beim Tragen schläft, wäre meine Angst, dass es dann noch schlimmer wird, weil du nachts vielleicht auch tragen müsstest. Ich finde, ein Baby ist ein Volltimejob ohne Feierabend und Urlaub. Da darf man sich helfen lassen. Für mich sehe ich keinen Unterschied, ob die Verwandten mit Kinderwagen oder Trage spazieren gehen. Wenn es ihnen Spaß macht und die Kleine zufrieden ist, hast du etwas Freizeit. Ich fände das einen Gewinn für alle.
Ich hoffe, du findest euren Weg. Wenn ich dich falsch verstanden hatte, was euer Problem ist, dann tut es mir leid.
Brianna
Ich wollte dich nicht explizit ansprechen - mehr so allgemein in die Runde. Du hast natürlich recht - und es wäre schön, wenn es so klappen würde. Wir haben ein anstrengendes 24h-Baby und arrangieren uns damit. Sie wird größer werden...
Gestern wollte ich alleine zur Rückbildung, meine Schwester hat J. ins Tuch genommen. Sie hat tatsächlich ein 5-Minuten-Schläfchen gemacht und dann nur noch geschrien. Die Großeltern haben "Angst" vorm' Selbsttragen im Tuch und wirklich zumuten kann ich es ihnen auch nicht. Im LueMai gibt's leider auch nur Gebrüll. Weiß der Himmel warum. Am Montag habe ich noch mal einen Termin bei einer anderen Osteopathin. Die Hoffnung stirbt...
Ansonsten hast du recht, ich habe nichts gegen das Stillen, ich bin auch unglaublich stolz, dass wir es überhaupt noch eine Weile hinbekommen haben. Aber ich muss dringend meine Uni-Arbeiten schreiben und hoffe ein kleinwenig, dass die Nächte ohne Stillen besser werden KÖNNTEN. Falls nicht - schlimmer als jetzt wird es sicherlich nicht!
- Brianna
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7073
- Registriert: 13.11.2013, 12:33
Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Mich hat nachts meist der Gedanke gerettet, wenigstens kann ich jetzt im Bett liegen bleiben. Für mich war nachts aufstehen, Flasche fertig machen, dann abpumpen und alles sauber machen schlimmer.
Zum Rückbildungskurs bin ich entweder mit Baby und hab mehr gestillt als mitgemacht oder mein Mann kam mit und ist mit J im Tuch spazieren gegangen.
Im Alter deines Babys war mein Tag voll mit stillen, Baby versorgen, selbst etwas essen und Körperpflege. Meine Schwiegereltern wohnen im selben Haus und ich bin monatelang morgens mit sattem und frisch gewickeltem Baby im Nachthemd zu ihnen, hab J abgegeben und konnte dann in Ruhe duschen. Etwas sinnvolles geistiges Arbeiten hätte ich nicht geschafft.
Als J zehn Monate alt war, war ich zum ersten Mal auf einer dreistündigen Fortbildung an meiner Schule. Vorher wäre es nicht gegangen. So etwas komplexes wie eine Uni-Arbeit hätte ich nicht geschafft.
Gesteh dir zu, dass du nicht mehr so arbeiten kannst wie ohne Kind. Das Leben mit Baby ist toll, aber nicht planbar und ein 24 Stunden sieben Tage die Woche ohne Urlaub Job. Ich finde, damit ist man ausgelastet genug.
Gruß Brianna
Zum Rückbildungskurs bin ich entweder mit Baby und hab mehr gestillt als mitgemacht oder mein Mann kam mit und ist mit J im Tuch spazieren gegangen.
Im Alter deines Babys war mein Tag voll mit stillen, Baby versorgen, selbst etwas essen und Körperpflege. Meine Schwiegereltern wohnen im selben Haus und ich bin monatelang morgens mit sattem und frisch gewickeltem Baby im Nachthemd zu ihnen, hab J abgegeben und konnte dann in Ruhe duschen. Etwas sinnvolles geistiges Arbeiten hätte ich nicht geschafft.
Als J zehn Monate alt war, war ich zum ersten Mal auf einer dreistündigen Fortbildung an meiner Schule. Vorher wäre es nicht gegangen. So etwas komplexes wie eine Uni-Arbeit hätte ich nicht geschafft.
Gesteh dir zu, dass du nicht mehr so arbeiten kannst wie ohne Kind. Das Leben mit Baby ist toll, aber nicht planbar und ein 24 Stunden sieben Tage die Woche ohne Urlaub Job. Ich finde, damit ist man ausgelastet genug.
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
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Mondenkind
- Forumsleitung
- Beiträge: 30237
- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Gelyncht wird hier niemand. Aber auch wir können hier nicht im Minutentakt antworten sondern haben auch noch anderes zu tunbridget83 hat geschrieben: Vielleicht können die Mods dazu einen Kommentar geben, mich gerne berichtigen/belehren, aber bitte nicht lynchen
Libertinesse, wie geht es Euch? Wie stehst Du zur Federwiege?
ZUm Abstillen: Dass es völlig ok wäre abzustillen, hab ich ja schon mehrfach betont. Ich würde vorschlagen, dass wir Schritt für Schritt die Stillmahlzeiten durch Flaschenmahlzeiten ersetzen. Sprich wir könnten heute Abend anfangen und einmal Stillen durch Flasche ersetzen und einmal nachts. Und das täglich steigern. Möchtest du ggf. auch noch was Abpumpen und Muttermilch mit der Flasche füttern? Oder ganz auf Formula umsteigen?
Edit: ich sehe, dass, nachdem ich vorhin beim Schreiben unterbrochen wurde, noch was Neues dazugekommen ist. Ich schick das hier erstmal ab und lese nachher weiter.
Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Linda81
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2304
- Registriert: 06.12.2014, 18:06
Re: Unsere Stillodyssee - wer kann uns helfen?
Liebe Libertinesse,
bei Bridget und Brianna kann ich auch unterschreiben, sie drücken sich besser aus, als ich das hinbekommen habe.
Wenn Du nicht stillen willst, still ab. (Ich hab da nur leider keine Ahnung von, daher keine Tips.) Niemand hier wird Dich deswegen schief angucken. (Nebenbei: Ich habe selbst abgepumpt und Flasche gegeben, ich fand den Aufwand mit einkaufen, pumpen, spülen etc. sehr hoch. Brust rausholen ist für mich entspannter. Die Trinkdauer blieb etwa gleich, mit Flasche war der Tag also noch kürzer für mich.)
Wenn Du eigentlich stillen willst, aber das Genuckelt nachts stört - finde Lösungen. Wenn sie Tragen als Ausweichen akzeptiert, trage sie nachts. Vielleicht kannst Du, wie William Sears in seinem Buch vorschlägt, beim Einschlafstillen noch Musik/Streicheln/singen oder so etablieren, quasi als Konditionierungsmaßnahme. Das wäre sicherlich etwas Aufwand, würde aber vielleicht gehen. Daß Deine Kleine nachts durchschläft, halte ich leider für utopisch. In dem Alter gelten 3-4 Stunden am Stück als Durchschlafen. Und Hunger darf und wird sie in dem Alter auch noch haben.
Wie läuft es denn, wenn sie die Flasche nimmt? Ist sie danach länger zufrieden? Wenn ja, und wenn Du eigentlich stillen möchtest, wäre vielleicht eine Flasche zur Nacht einen Versuch wert.
Und zur Masterarbeit- laß es mich so formulieren: ich hab promoviert, eine Ausbildung gemacht und ich arbeite in einem Beruf, der körperlich wie geistig unberechenbar und fordernd ist. Vor der Grburt hab ich also gesagt: klar, nach drei Monaten läuft das so rund, da kann ich in der Elternzeit endlich das Buch schreiben und das Projekt entwickeln, an dem ich schon so lange rumdenke. Aber neben der Hormonumstellung (heidenei!) ist ein Baby tatsächlich ein Vollzeitprojekt mit 24/7-Rufbereitschaft. Und das schlaucht. Ich hab km ersten halben Jahr oft erst mittags gefrühstückt. Und alle Frauen, mit denen ich mich so unterhalten habe, erzählen was Ähnliches.
Aber weißt Du was: es wird besser. Oft schubweise und ganz plötzlich. Jetzt ist er acht Monate, nimmt glücklich das Wohnzimmer unter die Lupe und ich komme zu meinem Projekt. Wenn ich dazu Energie habe. Ich setze glasklare Prioritäten. Baby und ich brauchen regelmäßig gutes Essen, Schlaf und Bewegung. Wenn das gegeben ist, und erst dann, denke ich an Haushalt etc. Und ehrlich, wenn ich das Geld hätte, hätte ich ne Zugehfrau. So bleibt es halt liegen oder die Verwandtschaft hilft. Und das habe ich alles blutig aus einer PPD gelernt. Du hast es besser, Du kannst von der gesammelten Frauenweisheit hier im Forum lernen
.
Und nein, ich hätte auch nie gedacht, daß ich mal 15 Minuten unter der Dusche oder beim Staubsaugen schon so erholsam fände. Das Gute ist, sie bleiben nicht lange so klein und so bedürftig. In nochmal vier Monaten hast Du schon wieder ein völlig anderes Kind.
bei Bridget und Brianna kann ich auch unterschreiben, sie drücken sich besser aus, als ich das hinbekommen habe.
Wenn Du nicht stillen willst, still ab. (Ich hab da nur leider keine Ahnung von, daher keine Tips.) Niemand hier wird Dich deswegen schief angucken. (Nebenbei: Ich habe selbst abgepumpt und Flasche gegeben, ich fand den Aufwand mit einkaufen, pumpen, spülen etc. sehr hoch. Brust rausholen ist für mich entspannter. Die Trinkdauer blieb etwa gleich, mit Flasche war der Tag also noch kürzer für mich.)
Wenn Du eigentlich stillen willst, aber das Genuckelt nachts stört - finde Lösungen. Wenn sie Tragen als Ausweichen akzeptiert, trage sie nachts. Vielleicht kannst Du, wie William Sears in seinem Buch vorschlägt, beim Einschlafstillen noch Musik/Streicheln/singen oder so etablieren, quasi als Konditionierungsmaßnahme. Das wäre sicherlich etwas Aufwand, würde aber vielleicht gehen. Daß Deine Kleine nachts durchschläft, halte ich leider für utopisch. In dem Alter gelten 3-4 Stunden am Stück als Durchschlafen. Und Hunger darf und wird sie in dem Alter auch noch haben.
Wie läuft es denn, wenn sie die Flasche nimmt? Ist sie danach länger zufrieden? Wenn ja, und wenn Du eigentlich stillen möchtest, wäre vielleicht eine Flasche zur Nacht einen Versuch wert.
Und zur Masterarbeit- laß es mich so formulieren: ich hab promoviert, eine Ausbildung gemacht und ich arbeite in einem Beruf, der körperlich wie geistig unberechenbar und fordernd ist. Vor der Grburt hab ich also gesagt: klar, nach drei Monaten läuft das so rund, da kann ich in der Elternzeit endlich das Buch schreiben und das Projekt entwickeln, an dem ich schon so lange rumdenke. Aber neben der Hormonumstellung (heidenei!) ist ein Baby tatsächlich ein Vollzeitprojekt mit 24/7-Rufbereitschaft. Und das schlaucht. Ich hab km ersten halben Jahr oft erst mittags gefrühstückt. Und alle Frauen, mit denen ich mich so unterhalten habe, erzählen was Ähnliches.
Aber weißt Du was: es wird besser. Oft schubweise und ganz plötzlich. Jetzt ist er acht Monate, nimmt glücklich das Wohnzimmer unter die Lupe und ich komme zu meinem Projekt. Wenn ich dazu Energie habe. Ich setze glasklare Prioritäten. Baby und ich brauchen regelmäßig gutes Essen, Schlaf und Bewegung. Wenn das gegeben ist, und erst dann, denke ich an Haushalt etc. Und ehrlich, wenn ich das Geld hätte, hätte ich ne Zugehfrau. So bleibt es halt liegen oder die Verwandtschaft hilft. Und das habe ich alles blutig aus einer PPD gelernt. Du hast es besser, Du kannst von der gesammelten Frauenweisheit hier im Forum lernen
Und nein, ich hätte auch nie gedacht, daß ich mal 15 Minuten unter der Dusche oder beim Staubsaugen schon so erholsam fände. Das Gute ist, sie bleiben nicht lange so klein und so bedürftig. In nochmal vier Monaten hast Du schon wieder ein völlig anderes Kind.
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)