Deine Seele ist in einer absoluten Ausnahmesituation. Da finde ich das Verhalten nicht paradox. Hast du jemanden, der dich in deiner Trauer auffängt und dich begleiten kann, so dass sie dich nicht "kaputt" macht? Auf der Suche nach einem Therapeuten bist du ja schon.millenia hat geschrieben:Ach es geht so. Die Beisetzung haben wir jetzt hinter uns, aber scheinbar belastet mich der Tod ganz schön, auch wenn es sich in Panikzuständen beim Stillen äußert. So schlimm hatte ich das noch nie. Tagsüber geht stillen eigentlich richtig gut, aber nachts kommt immer wieder die Angst hoch, dass ich Angst vorm Stillen haben könnte und dann habe ich natürlich Angst und der MSR lässt auf sich warten. Paradox und es fällt mir manchmal schwer, aus dem Gedankenkarussell rauszukommen.
Ich finde trauern wichtig und gut, aber man sollte jemanden haben, der einem dadurch helfen kann.
Das ist eine gute Idee.Aber die Kleine ist sehr ausdauernd und nuckelt nachts mitunter schonmal eine Stunde bis ich mich beruhigt habe und sie Milch bekommt. Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Therapeuten, um die Themen Tod und Stillen aufzuarbeiten. Ich hoffe sehr, dass sich das Stillen bald wieder gut anfühlt, lange ist das kein guter Zustand.
Du kannst es ruhig nehmen, solltest halt auf Symptome bei deiner Tochter achten.Das Promethazin nehme ich ganz niedrig dosiert und nur vor dem Einschlafen, da dürfte nicht viel bei der Kleinen ankommen. Heute abend probiere ich es nochmal ohne, nicht dass ich irgendwann denke, dass ich ohne das Mittel nicht mehr Stillen kann.
Danke, den hatten wir. Und sorry für die späte Antwort.Dir einen schönen Urlaub.
LG Milena
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam Stillberatung
