ich bin meist stiller Mitleser - dank irgendwie "24h Baby" und kaum Zeit allein, aber heute muss ich doch mal wieder aktiv werden, weil ich stark verunsichert bin.
Mein Kleiner ist jetzt 1 Jahr und nach allem, was wir hinter uns haben, Osteo, Kiss etc. bleibt es immer noch "schwer" mit dem Kleinen. Ich hatte schon vor geraumer Zeit angefangen zu akzeptieren, dass das so ist, dass mein Kleiner halt so ist, einen schweren Start hat und es irgendwann "normal" wird. Ich leide lediglich darunter, dass er so sehr an mir klebt, dass ich mich nicht mal rausschleichen kann, wenn er gut schläft. Hierfür suche ich weiter nach Lösungen.
Vor 2 Monaten haben wir uns eine Homöopathin gesucht, einfach noch mal was probieren. Ich glaub, es hat auch geholfen ein wenig... er schläft jetzt tagsüber viel besser (zwar mit mir, aber vorher ist er immer nach 30 Minuten aufgewacht). Jeeeeeeeedenfalls habe ich mich jetzt noch mal mit der Homöopathin unterhalten, um weitere Maßnahmen zu überlegen. Und dann kam sie mir mit dem "Vorurteil" um die Ecke, dass sie glaubt, er wacht nur so häufig nachts auf und akzeptiert tagsüber auch niemanden anders als mich (zum Schlafen und manchmal auch so), weil er mit dem Stillen die Bindung an mich zu sehr verstärkt hat, unsere Probleme sozusagen hausgemacht sind. Also mit anderen Worten, wenn ich ihn jetzt nicht langsam abstille, dann wird das auf keinen Fall besser. Ich glaube, dass er mich einfach braucht, z.B. weil ihm das Zahnen extrem zu schaffen macht. Ich wollte eigentlich nicht abstillen vor dem 2. LJ, es sei denn, er braucht mich nicht mehr oder ich werde schwanger.
Irgendwie weigere ich mich das zu akzeptieren, was sie sagt, und würde gerne mal von euch wissen, was ihr davon haltet. Ist das Stillen Schuld? Wird es nicht besser, ehe ich abstille?
Ich freue mich auf viele Meinungen... danke.
LG
aapira