Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, Meckerer freundlich darauf hinzuweisen, dass ich meinen Kindern einen freundlichen, höflichen, rücksichtsvollen Umgang mit anderen Menschen vermitteln möchte. Und dass sie deshalb Beschwerden doch einfach freundlich und höflich äußern sollen, sozusagen gleich mal Vorbild sein sollen.Kattirina hat geschrieben:
Oder hat jemand hier eine sympathische, unverbitterte Antwort parat für die Dame auf dem Tennisplatz?
Denn so ist es doch - von den Kindern und Eltern wird Rücksichtnahme erwartet, aber das wird in unverschämten Ton vorgebracht. Wenn jemand nett sagen würde: "Entschuldigen Sie, ich kann verstehen, dass Ihre Kinder gerne spielen und sich bewegen möchten, ich möchte mich allerdings hier ein bisschen auf das Tennisspiel konzentrieren/ausruhen/etc. können. Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn Sie einfach dort drüben auf den Spielplatz gingen?" Dann fände ich das total okay.
Man könnte zur Tennistante also sagen: "Ich verstehe Sie gut, aber das hätten Sie auch freundlich sagen können. Ich möchte nämlich, dass meine Kinder lernen, freundlich und höflich zu anderen Menschen zu sein und nicht einen solchen Umgangston zu pflegen." Das hat den Vorteil, dass das gesamte Umfeld sofort auf meiner Seite ist und der Beschwerhansel von allen Seiten "Was wollen Sie denn, das sind doch so ruhige, nette Kinder?" erntet. Habe ich schon mal erlebt.


