Hallo ihr,
Ich war vor 3 Jahren mit meiner Tochter schon mal hier im Forum und bin es nun wieder und hoffe auf Tipps und Ideen.
(Vorgeschichte grob: die Große hat insgesamt 16% abgenommen. Sie trank nicht, sondern nuckelte fast nur, war schläfrig. Es folgte Stillberatung und Zufüttern per Schlauch und Spritze, dann Zwiemilchernährung Flasche/Brust und ab dem 5ten Monat noch das Bes. Wir haben Domperdion genommen, homöopathische Behandlung gehabt, waren beim Osteropathen, stilltee, und all die Tipps eben. Dafür habe ich sie in der Schwangerschaft noch gestillt, jetzt stillt sie auch noch, aber nuckelt nur. Also, sie trinkt nicht. Und das auch nur noch seeehr wenig seit der Geburt)
Am 01.05. habe ich unsere 2te Tochter zur Welt gebracht. Zuhause, ohne Hebamme. Von Wehenbeginn bis Geburt sind 24 Std vergangen. Die Plazenta kam quasi fast sofort danach vollständig (wurde auch später noch überprüft durch die Hebamme) und sie wurde erst nach 2 std abgenabelt.
Ich habe die ersten 5 Tage nach der Geburt die Plazenta als Kur zu mir genommen.
Ab der 2ten Nacht war sie unruhig und nur am Weinen. Nachts. Tagsüber nicht, da ist sie viel ausgeglichener und ruhiger. Nachts sucht sie hektisch die Brust, spuckt sie wieder aus, weint, trinkt dann etwas und wieder von vorne. Zwischendrin hatten wir jetzt 2 etwas entspantere Nächte, aber heut Nacht zb musst ich wieder mit ihr auf dem Sofa im Sitzen schlafen, damit ich wenigstens etwas Schlaf bekomme.
Ich habe nicht viele Daten von ihr, da meine Hebamme 2 Std zu mir fährt und seit der Geburt nur 2x da war. Weil ich mir unsicher
war wegen unserer Vorgeschichte habe ich gestern eine andere gebeten zum Wiegen vorbei zu kommen.
Also die Daten:
Geburt 01.05.: 3400g
6.5. : 3020g
9.5.: 3200g (andere Waage, andere Hebamme)
Meine Hebamme will erst am Freitag wieder kommen, außer ich ruf sie an vorher. Aber so richtig unterstützt fühl ich mich da gerad nicht. Sie sieht das sehr locker mit der Abnahme und scheint mir da zu vertrauen, aber ich bin unsicher.
Im Gegensatz zur großen Tochter damals trinkt und schluckt und saugt die Kleine. Ich höre es und ich spüre es. Wenn ich auf die Brust drücke kommt Milch. Auf der rechten mehr als auf der linken (war bei der Großen auch so).
Aber, sie scheidet nicht soviel aus.
In der ersten Nacht hat sie ganz viel Mekronium gelassen, dann kam erst 2 Tage später wieder was. Dazwischen 1x Urin.
Dann 1x so in 12std etwas Urin oder Stuhl.
Seit vorgestern pieselt sie mehr, insgesamt hat sie 8x Urin gelassen seitdem. Und 1x etwas Stuhl. Sie trägt keine Windeln, daher weiß ich das sie macht und find das Recht wenig. Die andre Hebamme ebenfalls.
An einen Milcheinschuss kann ich mich nicht erinnern. War bei der Großen auch so. Scheinbar sind meine Brüste etwas größer, aber sonst nix.
Vor der Schwangerschaft mit der Großen wurde bei mir PCO diagnostiziert und zuviele männliche Hormone. Wir waren in der KiWu, aber wurden nur minimal unterstützt. Nach der Geburt damals wollte mich niemand untersuchen diesbezugl.
Die Kleine ist ohne Eingriffe ganz natürlich entstanden. Die Schwangerschaft war absolut okay und die Geburt auch ganz anders ohne Eingriffe.
Damals lebte ich noch in Berlin, heute auf nem Dorf. Es gibt hier keine Stillberaterin in der Nähe, zumindest niemanden der zu mir kommen würde. Wir haben hier keinen Osteophaten, keinen Homoöpathen oder ähnliches. Zudem Besitz ich kein Auto und die Busse und Züge streiken gerade. Also, ich komm hier nicht weg und es gibt eben auch keine alternativen Ansätze hier.
Die Hebamme gestern riet mir zum Zufüttern 1x täglich. Ich seh die Zunahme der Kleine und weiß es nicht. Ich hab das BES hier und Pre und ich könnte, aber in mir sträubt es sich einerseits weil ich ja die Zunahme sehe (wenn sie so stimmt, zumindest ist sie propperer im Gesicht) und weil ich hoffe es diesmal ohne zu schaffen. Andererseits habe ich Angst das ich ihr schade. Ich will nicht wieder in diese Zufutterungsgeschichte rutschen wenn es nicht sein muss. Ich bin einfach unsicher.
Heute schläft sie viel mehr den ganzen Tag und das Wechselstillen und wecken und trinken klappt nicht so. Heut Nacht hat sie die Brust sooft angeweint bis ich mit ihr herumgelaufen bin und irgendwann ist sie auf dem stillkissen eingeschlafen.
Irgendwie fühlt es sich heute auch wieder nach wenig Milch an, gestern war es mehr. Ich glaub dass das bei mir vielleicht auch stark durch Stress u.ä. Reguliert wird - weiß aber nicht ob das stimmt. (wir haben hier große Probleme mit der Großen und ihrem Verlust der Rolle als einziges Kind, deshalb kann ich mich auch nicht soviel ausruhen und nur liegen, etc. Sie braucht mich auch und mein Mann kanns nicht auffangen weil sie es nicht will. Sie will mich. Und zwar am Liebsten ohne das Baby...) baby bleibt aber auch nur teilweise mal beim Papa. Manchmal ja, manchmal Nein.
Okay, weiß nicht ob noch was fehlt.
Habt ihr Tipps? Ideen? Lösungsvorschläge?
Ich hab Angst wenn ich zufüttern da wieder nicht von weg zu kommen. Andererseits bin ich da mittlerweile lockerer und denke daran das die Große dennoch 3 Jahre stillt und 6 Monate auch nicht die Welt sind was Zufüttern angeht. Trotzdem wünsche ich es mir so sehr anders...
...Lariya
Stillprobleme beim 2ten Kind
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Re: Stillprobleme beim 2ten Kind
Hallo Lariya,
ich melde mich heute abend ausführlich. Hast du die Möglichkeit dir eine Waage auszuleihen (Apotheke)?
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Lariya
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Re: AW: Stillprobleme beim 2ten Kind
Danke, ich freu mich auf die Antwort nachher!
Waage: gerade eher schwierig, ich komm gerad ja nicht weg wegen den Streiks (seit 2 Wochen fährt schon kein Bus mehr). Ich könnt höchstens in der Apotheke anfragen ob die die liefern. Wenn ich aber ein Rezept brauch wirds auch schwierig.
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Re: Stillprobleme beim 2ten Kind
Hallo Lariya,
Sehr wichtig wäre nach der Stillgeschichte mit deiner großen Tochter, dass du regelmässig wiegst. Am besten täglich auf einer geeichten Waage. Diese bekommst du in der Apotheke (die meisten liefern auch nach Hause) ohne Rezept gegen Kaution und eine Leihgebühr.
Deswegen:
- Stille mindestens 10-12 mal in 24 h, tagsüber alle 2 h, nachts alle 3 h
- halte dein Kind wach, Wecktipps gibt es in der Linksammlung Stillwissen
- Wechsel häufig die Seite
- Brustkompression kann auch helfen, deinem Baby mehr Milch zukommen zu lassen
- Besorge dir morgen eine Babywaage aus der Apotheke
Dann notiere bitte täglich Gewicht, Stillhäufigkeit und Pipi- und Stuhlwindeln und poste die Daten hier. Dann sehen wir sehr bald, ob Zufüttern nötig ist und/oder wir noch andere Maßnahmen zur Steigerung deiner Milchmenge einsetzen sollten.
Was meinst du dazu?
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
dann probiere ich mein BestesLariya hat geschrieben: Ich war vor 3 Jahren mit meiner Tochter schon mal hier im Forum und bin es nun wieder und hoffe auf Tipps und Ideen.
Puh, da habt ihr ja das ganze Programm durch. 16% Abnahme ist schon sehr viel. Weißt du, woran es damals lag?(Vorgeschichte grob: die Große hat insgesamt 16% abgenommen. Sie trank nicht, sondern nuckelte fast nur, war schläfrig. Es folgte Stillberatung und Zufüttern per Schlauch und Spritze, dann Zwiemilchernährung Flasche/Brust und ab dem 5ten Monat noch das Bes. Wir haben Domperdion genommen, homöopathische Behandlung gehabt, waren beim Osteropathen, stilltee, und all die Tipps eben
War das eine geplante Alleingeburt oder hat es sich so ergeben?Am 01.05. habe ich unsere 2te Tochter zur Welt gebracht. Zuhause, ohne Hebamme.
Das klingt gut.Von Wehenbeginn bis Geburt sind 24 Std vergangen. Die Plazenta kam quasi fast sofort danach vollständig (wurde auch später noch überprüft durch die Hebamme) und sie wurde erst nach 2 std abgenabelt.
Das ist ganz schön weit zu fahren.Ich habe nicht viele Daten von ihr, da meine Hebamme 2 Std zu mir fährt und seit der Geburt nur 2x da war.
Die Abnahme ist schon ziemlich hoch (mit welcher Waage wurde denn gewogen), aber viel mehr kann man zu den Werten auch noch nicht sagen. Es sind zu wenige und von zwei verschiedenen Waagen.Also die Daten:
Geburt 01.05.: 3400g
6.5. : 3020g
9.5.: 3200g (andere Waage, andere Hebamme)
Sehr wichtig wäre nach der Stillgeschichte mit deiner großen Tochter, dass du regelmässig wiegst. Am besten täglich auf einer geeichten Waage. Diese bekommst du in der Apotheke (die meisten liefern auch nach Hause) ohne Rezept gegen Kaution und eine Leihgebühr.
Wenn du unsicher bist, sollte sie das ernst nehmen und häufiger kommen (oder eine andere Hebamme, die näher wohnt mit einem Besuch beauftragen).Meine Hebamme will erst am Freitag wieder kommen, außer ich ruf sie an vorher. Aber so richtig unterstützt fühl ich mich da gerad nicht. Sie sieht das sehr locker mit der Abnahme und scheint mir da zu vertrauen, aber ich bin unsicher.
Sehr gut.Im Gegensatz zur großen Tochter damals trinkt und schluckt und saugt die Kleine. Ich höre es und ich spüre es. Wenn ich auf die Brust drücke kommt Milch.
Wann hat sich denn ihr Stuhl Richtung Mumistuhl verändert.Aber, sie scheidet nicht soviel aus.
In der ersten Nacht hat sie ganz viel Mekronium gelassen, dann kam erst 2 Tage später wieder was. Dazwischen 1x Urin.
Dann 1x so in 12std etwas Urin oder Stuhl.
8 mal pieseln mit einer Woche ist schon wenig. Meine beiden windelfreien Jungs, haben eher 20-30 mal Urin gelassen.Seit vorgestern pieselt sie mehr, insgesamt hat sie 8x Urin gelassen seitdem. Und 1x etwas Stuhl. Sie trägt keine Windeln, daher weiß ich das sie macht und find das Recht wenig. Die andre Hebamme ebenfalls.
Der Milcheinschuss war ganz sicher da, ansonsten würde dein Baby nicht auf einmal mehr ausscheiden. Wie sieht denn deine Milch jetzt aus? Eher gelblich oder weiß/durchsichtig?An einen Milcheinschuss kann ich mich nicht erinnern. War bei der Großen auch so. Scheinbar sind meine Brüste etwas größer, aber sonst nix.
Das PCO-Syndrom (PCO und Stillen) kann eine zu geringe Milchbildung nach sich ziehen. Deswegen sollte engmaschig überprüft werden, ob dein Baby gut gedeiht.Vor der Schwangerschaft mit der Großen wurde bei mir PCO diagnostiziert und zuviele männliche Hormone. Wir waren in der KiWu, aber wurden nur minimal unterstützt. Nach der Geburt damals wollte mich niemand untersuchen diesbezugl.
Das ist schon mal gut.Die Kleine ist ohne Eingriffe ganz natürlich entstanden. Die Schwangerschaft war absolut okay und die Geburt auch ganz anders ohne Eingriffe.
Im Notfall kannst du dir ein Taxi holen.Damals lebte ich noch in Berlin, heute auf nem Dorf. Es gibt hier keine Stillberaterin in der Nähe, zumindest niemanden der zu mir kommen würde. Wir haben hier keinen Osteophaten, keinen Homoöpathen oder ähnliches. Zudem Besitz ich kein Auto und die Busse und Züge streiken gerade. Also, ich komm hier nicht weg und es gibt eben auch keine alternativen Ansätze hier.
Das kann ich sehr gut verstehen. Deswegen mein Rat: Morgen in den umliegenden Apotheken anrufen und dir eine Waage liefern lassen. Damit dann täglich unter gleichen Bedingungen wiegen. Mehr Infos dazu im Thread Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - GewichtskontrolleDie Hebamme gestern riet mir zum Zufüttern 1x täglich. Ich seh die Zunahme der Kleine und weiß es nicht. Ich hab das BES hier und Pre und ich könnte, aber in mir sträubt es sich einerseits weil ich ja die Zunahme sehe (wenn sie so stimmt, zumindest ist sie propperer im Gesicht) und weil ich hoffe es diesmal ohne zu schaffen. Andererseits habe ich Angst das ich ihr schade. Ich will nicht wieder in diese Zufutterungsgeschichte rutschen wenn es nicht sein muss. Ich bin einfach unsicher.
Stress hemmt den Milchspendereflex, so dass dein Baby eventuell wirklich weniger Milch bekommt.Heute schläft sie viel mehr den ganzen Tag und das Wechselstillen und wecken und trinken klappt nicht so. Heut Nacht hat sie die Brust sooft angeweint bis ich mit ihr herumgelaufen bin und irgendwann ist sie auf dem stillkissen eingeschlafen.
Irgendwie fühlt es sich heute auch wieder nach wenig Milch an, gestern war es mehr. Ich glaub dass das bei mir vielleicht auch stark durch Stress u.ä. Reguliert wird - weiß aber nicht ob das stimmt.
Das ist eine schwierige Situation. Versuche da wirklich deinen Mann einzuspannen und ihn mit der Großen tolle Sachen machen lassen (Schwimmbad, Zoo, Radtour, Eis Essen,....), so dass du dich ausruhen kannst. Die ersten Wochen mit kleinem Baby sind für die Geschwisterkinder hart. Das ist leider so, aber du musst auch an dich denken. Stress im Wochenbett ist nicht gut.(wir haben hier große Probleme mit der Großen und ihrem Verlust der Rolle als einziges Kind, deshalb kann ich mich auch nicht soviel ausruhen und nur liegen, etc. Sie braucht mich auch und mein Mann kanns nicht auffangen weil sie es nicht will. Sie will mich. Und zwar am Liebsten ohne das Baby...) baby bleibt aber auch nur teilweise mal beim Papa. Manchmal ja, manchmal Nein.
Stillfreundlich zufüttern, wenn es nötig ist, kann das Stillen unterstützen. Das BES hast du ja da und kennst dich in der Handhabung aus, was sehr gut ist. Das du dir wünschst ohne Pre auszukommen, kann ich sehr, sehr gut verstehen.Habt ihr Tipps? Ideen? Lösungsvorschläge?
Ich hab Angst wenn ich zufüttern da wieder nicht von weg zu kommen. Andererseits bin ich da mittlerweile lockerer und denke daran das die Große dennoch 3 Jahre stillt und 6 Monate auch nicht die Welt sind was Zufüttern angeht. Trotzdem wünsche ich es mir so sehr anders...
Deswegen:
- Stille mindestens 10-12 mal in 24 h, tagsüber alle 2 h, nachts alle 3 h
- halte dein Kind wach, Wecktipps gibt es in der Linksammlung Stillwissen
- Wechsel häufig die Seite
- Brustkompression kann auch helfen, deinem Baby mehr Milch zukommen zu lassen
- Besorge dir morgen eine Babywaage aus der Apotheke
Dann notiere bitte täglich Gewicht, Stillhäufigkeit und Pipi- und Stuhlwindeln und poste die Daten hier. Dann sehen wir sehr bald, ob Zufüttern nötig ist und/oder wir noch andere Maßnahmen zur Steigerung deiner Milchmenge einsetzen sollten.
Was meinst du dazu?
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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