zu viel milch - was tun?
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
stachelbeeren83
- gut eingelebt
- Beiträge: 35
- Registriert: 05.05.2015, 08:50
zu viel milch - was tun?
Hallo,
ich bin neu hier im Forum, lese aber schon eine ganze Weile fleissig mit, da das Stillen meiner kleinen Tochter (11 Wochen alt) sich recht schwierig gestaltet hat. Zur Vorgeschichte nur ganz kurz, da diese Probleme nun zunächst überwunden scheinen:
2 Wochen zu früh vagibal geboren, ich nach Geburt unter Vollnarkose operiert wegen hohem Scheidenriss, anschließend erstes Anlegen und Stillversuche in den ersten KH-Tagen, allerdings später Milcheinschuss (damals vermutet wg. Anästhesie, Kreislaufschwäche, rückblickend habe ich die Kleine wohl auch zu selten angelegt, da ich es nicht besser wusste), von Beginn an "Trinkschwäche" der Kleinen (schlief ständig an der Brust ein), dann wg. Neugeborenengelbsucht und Trinkschwäche im Krankenhaus letztlich zum Zufüttern geraten, was ich auch gemacht habe
nach Entlassung aus KH (5. Tag) auf Rat der Hebamme Beginn mit Pumpen, anschließend Pre + abgepumpte Milch mit Flasche gegeben, immer wieder Versuche sie anzulegen, sie saugte aber kaum, Hebamme meinte Kind sei "zu faul", keine Hoffnung auf Stillen, Gewicht normalisierte sich (geburtsgewicht nach 3 Wochen wieder erreicht)
ca. in 5 Wochen Kontakt zu Stillberaterin; durch häufigeres Pumpen und Doppelpumpset endlich ausschließlich Muttermilch; Kombi aus Anlegen + BES (mit abgepumpter Milch); wiederholt Versuche ausschließlich zu Stillen (u.a. auch mit Stillhütchen), aber jedesmal unzureichende Gewichtszunahme; irgendwann - vor ca. 3 Wochen - hat es dann aber geklappt, seitdem stilen wir ausschließlich...ohne Hütchen; Gewichtszunahme im Normalbereich, alles schön...eigentlich
aber: meine Milchmenge liegt durch das Pumpen wohl deutlich über dem Bedarf der kleinen, wodurch ich immer wieder harte, spannende Brüste und einen sehr starken MSR habe; hinzukommt, dass sie (Gewöhnung durch die Anfangszeit?) auch eher zu langen Abständen zwischen den Mahlzeiten tendiert (gern mal 4 Stunden); tw. (gerade nachts) muss ich sie dann tatsächlich wecken um sie anzulegen (was ärgerlich ist, da Einschlafen oft schwierig ist); jedenfalls hatte ich dann in der Nacht von letztem Montag auf Dienstag einen Milchhstau bekommen -abends hat die kleine ewig an den Brüsten "genuckelt", dann Nachts etwas länger geschlafen; jedenfalls hatte ich Fieber, Schmerzen etc.; auf Empfehlung der Stillberaterin habe ich die betroffene Brust beim Stillen (tags alle 2 h, nachts alle 3) zuerst gegeben, dann nachgepumpt und gekühlt; erst seit gestern scheint die Verhärtung vollständig weg, Schmerzen hab ich immer noch mal leicht; nun ist durch dieses Anlegen/Pumpen alle 2 h die Milchproduktion gefühlt noch mal stärker geworden und ich hab noch mehr Probleme mit übervollen, schmerzenden Brüsten:-( die Stillberaterin meinte, nun einfach wieder normal anlegen, nach Bedarf der Kleinen, die Termine sind auch aufgebraucht...aber das geht so einfach nicht, da habe ich gleich den nächsten Milchstau:-(
habe nun im Internet recheriert und hier gelesen und probiere es mit Blockstillen - erstmal alle 2-2,5h nur eine Brust geben, zusätzlich trinke ich Pfefferminztee, kühle beide Brüste zwischem dem Stillen. Abpumpen nur im absoluten Notfall und dann auch nur, bis Schmerz/Spannen nachlässt. Das Ganze seit Sonntag. Leider merke ich noch keine großen Fortschritte und habe auch immer wieder schmerzende, total harte Brüste. Dabei fürchte ich natürlich immer gleich, den nächsten Milchstau zu kriegen. Tragen im TH, was ich sonst sehr gern mache (kleine hasst den Kinderwagen) geht auch nicht wirklich..
nun meine Frage: Was kann ich noch tun, um die Milchproduktion besser an den tatsächlichen Bedarf anzugleichen? Alle 2 h Anlegen geht ja nun nicht immer und ist ja auch nicht wirklich "Stillen nach Bedarf". Außerdem trau ich mich kaum länger aus dem Haus, da ich ja dann die Pumpe nicht dabei hab (vom Ausstreichen hat die Stillberaterin abgeraten, das berge die gefahr neuer Milchstaus, zudem krieg ich es auch nicht richtig hin:-() Habt ihr noch Tipps für mich?
Liebe Grüße,
Stachelbeeren
ich bin neu hier im Forum, lese aber schon eine ganze Weile fleissig mit, da das Stillen meiner kleinen Tochter (11 Wochen alt) sich recht schwierig gestaltet hat. Zur Vorgeschichte nur ganz kurz, da diese Probleme nun zunächst überwunden scheinen:
2 Wochen zu früh vagibal geboren, ich nach Geburt unter Vollnarkose operiert wegen hohem Scheidenriss, anschließend erstes Anlegen und Stillversuche in den ersten KH-Tagen, allerdings später Milcheinschuss (damals vermutet wg. Anästhesie, Kreislaufschwäche, rückblickend habe ich die Kleine wohl auch zu selten angelegt, da ich es nicht besser wusste), von Beginn an "Trinkschwäche" der Kleinen (schlief ständig an der Brust ein), dann wg. Neugeborenengelbsucht und Trinkschwäche im Krankenhaus letztlich zum Zufüttern geraten, was ich auch gemacht habe
nach Entlassung aus KH (5. Tag) auf Rat der Hebamme Beginn mit Pumpen, anschließend Pre + abgepumpte Milch mit Flasche gegeben, immer wieder Versuche sie anzulegen, sie saugte aber kaum, Hebamme meinte Kind sei "zu faul", keine Hoffnung auf Stillen, Gewicht normalisierte sich (geburtsgewicht nach 3 Wochen wieder erreicht)
ca. in 5 Wochen Kontakt zu Stillberaterin; durch häufigeres Pumpen und Doppelpumpset endlich ausschließlich Muttermilch; Kombi aus Anlegen + BES (mit abgepumpter Milch); wiederholt Versuche ausschließlich zu Stillen (u.a. auch mit Stillhütchen), aber jedesmal unzureichende Gewichtszunahme; irgendwann - vor ca. 3 Wochen - hat es dann aber geklappt, seitdem stilen wir ausschließlich...ohne Hütchen; Gewichtszunahme im Normalbereich, alles schön...eigentlich
aber: meine Milchmenge liegt durch das Pumpen wohl deutlich über dem Bedarf der kleinen, wodurch ich immer wieder harte, spannende Brüste und einen sehr starken MSR habe; hinzukommt, dass sie (Gewöhnung durch die Anfangszeit?) auch eher zu langen Abständen zwischen den Mahlzeiten tendiert (gern mal 4 Stunden); tw. (gerade nachts) muss ich sie dann tatsächlich wecken um sie anzulegen (was ärgerlich ist, da Einschlafen oft schwierig ist); jedenfalls hatte ich dann in der Nacht von letztem Montag auf Dienstag einen Milchhstau bekommen -abends hat die kleine ewig an den Brüsten "genuckelt", dann Nachts etwas länger geschlafen; jedenfalls hatte ich Fieber, Schmerzen etc.; auf Empfehlung der Stillberaterin habe ich die betroffene Brust beim Stillen (tags alle 2 h, nachts alle 3) zuerst gegeben, dann nachgepumpt und gekühlt; erst seit gestern scheint die Verhärtung vollständig weg, Schmerzen hab ich immer noch mal leicht; nun ist durch dieses Anlegen/Pumpen alle 2 h die Milchproduktion gefühlt noch mal stärker geworden und ich hab noch mehr Probleme mit übervollen, schmerzenden Brüsten:-( die Stillberaterin meinte, nun einfach wieder normal anlegen, nach Bedarf der Kleinen, die Termine sind auch aufgebraucht...aber das geht so einfach nicht, da habe ich gleich den nächsten Milchstau:-(
habe nun im Internet recheriert und hier gelesen und probiere es mit Blockstillen - erstmal alle 2-2,5h nur eine Brust geben, zusätzlich trinke ich Pfefferminztee, kühle beide Brüste zwischem dem Stillen. Abpumpen nur im absoluten Notfall und dann auch nur, bis Schmerz/Spannen nachlässt. Das Ganze seit Sonntag. Leider merke ich noch keine großen Fortschritte und habe auch immer wieder schmerzende, total harte Brüste. Dabei fürchte ich natürlich immer gleich, den nächsten Milchstau zu kriegen. Tragen im TH, was ich sonst sehr gern mache (kleine hasst den Kinderwagen) geht auch nicht wirklich..
nun meine Frage: Was kann ich noch tun, um die Milchproduktion besser an den tatsächlichen Bedarf anzugleichen? Alle 2 h Anlegen geht ja nun nicht immer und ist ja auch nicht wirklich "Stillen nach Bedarf". Außerdem trau ich mich kaum länger aus dem Haus, da ich ja dann die Pumpe nicht dabei hab (vom Ausstreichen hat die Stillberaterin abgeraten, das berge die gefahr neuer Milchstaus, zudem krieg ich es auch nicht richtig hin:-() Habt ihr noch Tipps für mich?
Liebe Grüße,
Stachelbeeren
-
stachelbeeren83
- gut eingelebt
- Beiträge: 35
- Registriert: 05.05.2015, 08:50
Re: zu viel milch - was tun?
ach so, kleine Ergänzung noch: Oxytocinspray habe ich auch genommen während des Milchstaus, soll ich lt. Stillberaterin noch aufbrauchen, trau mich aber nicht so richtig ran, aus Sorge MSR und Milchproduktion noch weiter zu verstärken...
-
Ambeal
- gut eingelebt
- Beiträge: 30
- Registriert: 03.05.2015, 17:08
Re: zu viel milch - was tun?
Also aus eigener Erfahrung würde ich jetzt mal die Meinung zum Ausstreichen hinterfragen...
Bei mir hat das bisher gut funktioniert. Ich hab auch grundsätzlich zuviel Milch (allerdings ohne besondere Vorgeschichte, ist bei mir halt einfach so) und wenn meine Kleine mal etwas länger schläft bin ich kurz vorm Platzen, Stilleinlagen halten nix mehr etc. Da hilft bei mir Ausstreichen super. Ich "massiere" einfach zur Brustwarze hin und "drücke" die Milch dann raus. Kann das schlecht erklären, mir hat das meine Hebamme so super gezeigt.
Wirklich mehr Tipps habe ich für dich leider nicht, ich drück jedoch die Daumen, dass du das Problemchen schnell in den Griff bekommst!
Bei mir hat das bisher gut funktioniert. Ich hab auch grundsätzlich zuviel Milch (allerdings ohne besondere Vorgeschichte, ist bei mir halt einfach so) und wenn meine Kleine mal etwas länger schläft bin ich kurz vorm Platzen, Stilleinlagen halten nix mehr etc. Da hilft bei mir Ausstreichen super. Ich "massiere" einfach zur Brustwarze hin und "drücke" die Milch dann raus. Kann das schlecht erklären, mir hat das meine Hebamme so super gezeigt.
Wirklich mehr Tipps habe ich für dich leider nicht, ich drück jedoch die Daumen, dass du das Problemchen schnell in den Griff bekommst!
Babyboy 04/11 and Babygirl 04/15
-
stachelbeeren83
- gut eingelebt
- Beiträge: 35
- Registriert: 05.05.2015, 08:50
Re: zu viel milch - was tun?
Danke dir erstmal. Ja, ich bin auch noch skeptisch, ob Ausstreichen nicht doch was wäre...das geht wenigstens auch unterwegs:-) Wie ist es denn bei dir - Milchproduktion bleibt einfach zu hoch? ich hatte die Hoffnung, dass man das in den Griff bekommt, wenn es dauerhaft so bleibt wie jetzt, wird das ganz schön schwierig, da ich bald auch stundenweise arbeiten werde:-(
-
Lösche Benutzer 16233
Re: zu viel milch - was tun?
Ich habe das in den Griff bekommen, es wird nicht so bleiben!
Die Stillmods hier sind super
Ausstreichen hat mir nicht so geholfen. Ich habe lieber gepumpt. Aber wirklich nur ganz wenig, bis die schlimmste Spannung weg war. "Leer" pumpen regt die Milchbildung ja nur weiter an.
Ich habe das hauptsächlich durch blockstillen und kühlen in den Griff bekommen.
mit Maimäuschen 2014
Die Stillmods hier sind super
Ausstreichen hat mir nicht so geholfen. Ich habe lieber gepumpt. Aber wirklich nur ganz wenig, bis die schlimmste Spannung weg war. "Leer" pumpen regt die Milchbildung ja nur weiter an.
Ich habe das hauptsächlich durch blockstillen und kühlen in den Griff bekommen.
mit Maimäuschen 2014
-
koalina
- SuT-Legende
- Beiträge: 8860
- Registriert: 17.11.2014, 16:00
- Wohnort: im schönen Norden
Re: zu viel milch - was tun?
Ich kann zum Thema nichts sagen, wollte nur ein paar Links da lassen:
Entlastung bei zu viel Milch
Linksammlung Stillwissen
Welche TH nutzt du (im Moment nicht mehr)? Im Trageforum findest du sicher Hilfe eine geeignete zu finden.
Bei uns geht gut: Tragetuch (Bauch-Känguru), Sling bzw Buzzidil. Die Träger dürfen natürlich nicht drücken (und dadurch den nächsten Milchstau begünstigen).
Liebe Grüße
koalina
Entlastung bei zu viel Milch
Linksammlung Stillwissen
Welche TH nutzt du (im Moment nicht mehr)? Im Trageforum findest du sicher Hilfe eine geeignete zu finden.
Bei uns geht gut: Tragetuch (Bauch-Känguru), Sling bzw Buzzidil. Die Träger dürfen natürlich nicht drücken (und dadurch den nächsten Milchstau begünstigen).
Liebe Grüße
koalina
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
-
stachelbeeren83
- gut eingelebt
- Beiträge: 35
- Registriert: 05.05.2015, 08:50
Re: zu viel milch - was tun?
Danke für die Links. Das dort beschriebene Vorgehen versuche ich nun seit dem Wochenende, anlegen immer nur eine Seite für gewisse Zeit + Kühlen (nachts quasi ständig, tags wann immer machbar) aber bislang noch ohne große Erfolge. Länger als 2 - 2.5 Stunden eine Seite anbieten hab ich bisher nicht gemacht, da in der Zwischenzeit die andere Seite schon schmerzt und total hart wird. Ich dachte dann: besserjetzt wechseln, als pumpen und den Bedarf künstlich hochhalten und dann später die Zeitintervalle vergrößern. Oder mach ich besser einfach trotzdem 3 - 4 Stunden und pumpe immer wieder vorsichtig ab (denn ohne geht definitiv nicht...). Nachts wäre das dann noch nerviger als jetzt:-(
Stillen nach Bedarf mit dem einseitigen Anlegen klappt auch nachts nicht wirklich, weil sie von sich aus entweder clustert (das sehe ich aktuell besonders kritisch...regt ja vermutlich die Produktion nch mehr an) oder sehr lange Abstände hat (da käme dann eine Brust gar nicht dran bzw. Milchstau ist da, bevor Baby sich meldet). Aktuell sehen die Nächte daher leider so aus: abends clustern, weinen, rumtragen...irgendwann in der Früh dann einschlafen, dann muss ich mir aber den Wecker stellen und sie wecken, damit ich nicht Milchstau krieg, denn nur abpumpen will ich dann auch nicht, da arbeite ich ja wieder am Bedarf vorbei. Also ich bin echt ratlos. Vielleicht muss ich dem ganzen auch einfach noch ein bisschen Zeit geben.
Was wäre denn nun günstig: Die Abstände länger als 2-2,5 (max. 3) Stunden machen und mehr Pumpen? Oder so lassen und ausdehnen wenn erste Besserung? Statt des Pfefferminztees mal Salbei testen? Noch mehr Kühlen (BH-kompatible Coolpads sind bestellt, kommen leider erst Donnerstag)? Apropro BH: ich trage keinen StillBH bislang, aber nun tun meine Brüste gerade beim Gehen/Bücken oft weh...wäre ein gut sitzender StillBH da günstig oder birgt der (wenn er nicht optimal sitzt) auch wieder Milchstaurisiko?
Zum Tragen: Da schreib ich noch mal einen Beitrag ins Trageforum. Ich hab sehr gern Wickelkreuztrage genutzt, aber da kam es häufig zu Verhärtungen außen oben in der Brust, weswegen ich begonnen hatte Känguruh zu üben (klappte leider noch nicht so). Aktuell trägt mein Mann. Mit Sling komm ich nicht so gut klar, aber wir überlegen jetzt auch an einer TH (vielleicht trag ich dann auch auf dem Rücken?).
Liebe Grüße
Stillen nach Bedarf mit dem einseitigen Anlegen klappt auch nachts nicht wirklich, weil sie von sich aus entweder clustert (das sehe ich aktuell besonders kritisch...regt ja vermutlich die Produktion nch mehr an) oder sehr lange Abstände hat (da käme dann eine Brust gar nicht dran bzw. Milchstau ist da, bevor Baby sich meldet). Aktuell sehen die Nächte daher leider so aus: abends clustern, weinen, rumtragen...irgendwann in der Früh dann einschlafen, dann muss ich mir aber den Wecker stellen und sie wecken, damit ich nicht Milchstau krieg, denn nur abpumpen will ich dann auch nicht, da arbeite ich ja wieder am Bedarf vorbei. Also ich bin echt ratlos. Vielleicht muss ich dem ganzen auch einfach noch ein bisschen Zeit geben.
Was wäre denn nun günstig: Die Abstände länger als 2-2,5 (max. 3) Stunden machen und mehr Pumpen? Oder so lassen und ausdehnen wenn erste Besserung? Statt des Pfefferminztees mal Salbei testen? Noch mehr Kühlen (BH-kompatible Coolpads sind bestellt, kommen leider erst Donnerstag)? Apropro BH: ich trage keinen StillBH bislang, aber nun tun meine Brüste gerade beim Gehen/Bücken oft weh...wäre ein gut sitzender StillBH da günstig oder birgt der (wenn er nicht optimal sitzt) auch wieder Milchstaurisiko?
Zum Tragen: Da schreib ich noch mal einen Beitrag ins Trageforum. Ich hab sehr gern Wickelkreuztrage genutzt, aber da kam es häufig zu Verhärtungen außen oben in der Brust, weswegen ich begonnen hatte Känguruh zu üben (klappte leider noch nicht so). Aktuell trägt mein Mann. Mit Sling komm ich nicht so gut klar, aber wir überlegen jetzt auch an einer TH (vielleicht trag ich dann auch auf dem Rücken?).
Liebe Grüße
-
Lösche Benutzer 7240
Re: zu viel milch - was tun?
Schau Dir nochmal das Ausstreichen an, oder hast Du eine Hebamme, die es Dir zeigen kann? Ich meine auch, es gäbe hier in der Linksammlung eine Anleitung, bin mir aber nicht sicher. Ausstreichen ist auf jeden Fall besser als pumpen und soll die Milchproduktion eben nicht weiter ankurbeln! Pfefferminz, Salbei, kannst Du alles trinken, das muss aber nichts helfen.
Zum Blockstillen: Wenn Du einen Intervall von zwei bis drei Stunden nimmst, Dein Baby aber maximal einmal in diesem Zeitraum stillt, dann ist es doch kein Blockstillen? Aber da mag ich an die Fachfrauen hier abgeben ...
Bei mir zumindest hat Blockstillen mit Kühlen (und vor dem Stillen wieder anwärmen) und ausstreichen (kein Pumpen) innerhalb von wenigen Tagen geholfen. Das wird schon noch!
Ein gut sitzender (!) Still-BH sollte eben keinen Milchstau verursachen, nicht drücken sondern angenehm stützen - da würde ich auf jeden Fall etwas Gutes suchen.
Zum Blockstillen: Wenn Du einen Intervall von zwei bis drei Stunden nimmst, Dein Baby aber maximal einmal in diesem Zeitraum stillt, dann ist es doch kein Blockstillen? Aber da mag ich an die Fachfrauen hier abgeben ...
Bei mir zumindest hat Blockstillen mit Kühlen (und vor dem Stillen wieder anwärmen) und ausstreichen (kein Pumpen) innerhalb von wenigen Tagen geholfen. Das wird schon noch!
Ein gut sitzender (!) Still-BH sollte eben keinen Milchstau verursachen, nicht drücken sondern angenehm stützen - da würde ich auf jeden Fall etwas Gutes suchen.
-
Ambeal
- gut eingelebt
- Beiträge: 30
- Registriert: 03.05.2015, 17:08
Re: zu viel milch - was tun?
Hallo nochmal!
Meine Milchmenge ist nach wie vor hoch. Meine Maus ist jetzt 4,5 Wochen und somit haben wir den ersten Schub weg und der Mehrbedarf ihrerseits hat gut geholfen
Bei mir hilft wie gesagt das Ausstreichen an sich. Hast du deine Nachsorgehebamme noch? Am besten ist wirklich, dir zeigt jemand, wie man das mit dem Ausstreichen richtig macht.
Meine Milchmenge ist nach wie vor hoch. Meine Maus ist jetzt 4,5 Wochen und somit haben wir den ersten Schub weg und der Mehrbedarf ihrerseits hat gut geholfen
Bei mir hilft wie gesagt das Ausstreichen an sich. Hast du deine Nachsorgehebamme noch? Am besten ist wirklich, dir zeigt jemand, wie man das mit dem Ausstreichen richtig macht.
Babyboy 04/11 and Babygirl 04/15
-
koalina
- SuT-Legende
- Beiträge: 8860
- Registriert: 17.11.2014, 16:00
- Wohnort: im schönen Norden
Re: zu viel milch - was tun?
nochmal Links: stillkinder.de
zu viel Milch
irgendwo war auch eine Anleitung zum Ausstreichen... die finde ich nur nicht mehr.
zu viel Milch
irgendwo war auch eine Anleitung zum Ausstreichen... die finde ich nur nicht mehr.
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.