SpicyChili hat geschrieben:Meine Tochter ist noch zu klein, um mitreden zu können. Aber ich denke gerade an meine Kindheit. Ich hatte leider nicht den Luxus eines Familienbettes, aber ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, woanders zu schlafen. Ich glaube, das erste Mal war ich 15. Aber dann volles Programm
Ich wollte damit sagen, dass das sicher nicht am Familienbett liegt.
Da kann ich mich anschließen, auch wenn ich "schon" mit 10 regelmäßig bei meiner besten Freundin übernachtet hab. Dagegen hab ich einen Riesenaufstand gemacht, als ich MIT meinen Eltern bei Verwandten hätte übernachten sollen. Das fühlte sich dort einfach nicht gut an...
Ich war nicht grundsätzlich familiengebettet, nur bei Alpträumen kam ich angewandert.
Meine Kinder schlafen noch viel im Familienbett bzw. wollen immer mal wieder in ihren neuen Zimmern einschlafen, aber zumindest der Mittlere mit 5 kommt Nachts rüber. Die Große ( 8 ) schläft in der Regel durch. Der Kleine ist mit 2 sowieso noch bei mir, der erste Oma-Schlafversuch vor ein paar Wochen ging komplett in die Hose, egal.
Die Große musste aufgrund unserer Baustelle hin und wieder mit 1,5 schon mit den Omas jeweils einschlafen, wir kamen meist 1-2 Std. später dann heim. Sie schläft auch heute noch sehr gerne auswärts, (seit Schulanfang auch bei Freundinnen) aber dort auch nicht alleine ein.
Der Mittlere wollte irgendwann zwischen 2 und 3 dann auch mal, anfangs nur mit der Schwester, inzwischen auch ohne sie aber immer mit der Oma im Zimmer.
Ich denke, es schadet nicht, wenn man die Kinder auch mal dazu anregt, wo anders zu schlafen, auch wenn sie es nicht von selbst äußern. Allerdings sollte sichergestellt sein, dass die Kinder nicht alleine schlafen müssen, und dass angerufen wird, wenn es nicht klappt und man das Kind dann holen darf.
Sehe aber auch kein Problem, wenn ein Kind nicht auswärts schläft.
Bei staendigem Nerven der Großeltern wuerde sich bei mir alles auf "Trotz" stellen. Vor allem, wenn sie das Kind bearbeiten und nicht mich.
