Das Essen ist bei meiner Kleinen momentan ein schwieriges Thema. Bei der Beikost lief es bis vor kurzem eigentlich ganz gut. Sie bekommt sowohl Brei wie auch Fingerfood; bislang hauptsächlich Selbstgekochtes, und den abendlichen (Milch-)Brei habe ich mit Getreideflocken und (gekauftem) Obstmus angerührt.
Seit einiger Zeit geht essenstechnisch so gut wie gar nix mehr. Biete ich ihr Brei an, dann nimmt sie vielleicht drei Löffel, danach bleibt der Mund zu. Sie schlägt auch gerne nach dem gefüllten Löffel, sodass der Brei sonstwo landet, und mit Begeisterung wird sich der Brei durchs Gesicht geschmiert. Wenn ich hier Fingerfood (z.B. Brot oder Obst) hinlege, dann endete es meist darin, dass sie damit nur herum matscht, die Stücke auf den Boden schmeißt und bereits ge"kautes" wieder ausspuckt.
Ich bin so langsam echt genervt davon; es macht echt keinen Spaß (mehr), mit ihr am Tisch zu sitzen bzw. ihr etwas zu essen zu machen.
Für abends habe ich in den letzten Tagen einiges ausprobiert und mehr abgewechselt: Getreidebrei ohne Milch, Getreidebrei mit frischem Obst, anderes Getreide, Brei mit geriebenem Obst, Brei mit Obststückchen... Es stieß alles nur auf wenig Begeisterung. *seufz*
Tja, ein paar Dinge isst sie. Bei Fingerfood gehen: Trockenes Brot, Banane, Mango, Nudeln - und das war's quasi auch schon. Was sonst noch geht: Spaghetti Bolognese ausm Gläschen - und fertiger Milchbrei mit Obst ausm Gläschen. -
Ich habe nun beschlossen: Soll sie halt das essen, was geht. Werde am Montag mal losziehen und Gläschen kaufen. "Spaghetti Bolognese" und "Milchbrei mit Obst" - das ist so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was ich eigentlich gerne hätte...
Falls einer meine Tirade bis hierher gelesen hat: Danke! Und sagt mir bitte, dass das nur eine Phase ist.

