Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
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kapathej
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Gut, dass dein Mann dabei war und hinter dir steht.
Mich macht sowas auch immer sauer, vor allem, wenn ich darüber nachdenke, wie viele Mütter sich davon beeinflussen lassen.
Zu der Diagnose:
Müsste solche Probleme nicht auch ein normaler Kinderarzt feststellen können? Zumindest teilweise?
Mich macht sowas auch immer sauer, vor allem, wenn ich darüber nachdenke, wie viele Mütter sich davon beeinflussen lassen.
Zu der Diagnose:
Müsste solche Probleme nicht auch ein normaler Kinderarzt feststellen können? Zumindest teilweise?
Mädchen 10/14
- Winterwunschkind
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Leider musste mein Mann ja nach den ersten 10 Minuten weg, wegen einer Uni-Geschichte. Aber er hat auch in den 10 Minuten gemerkt, dass sie uns nicht ganz wohl gesonnen war. Aber er steht da hinter mir, in allen Dingen auch wenn es manchmal Reibereien gibt.
Zu deiner Kinderarztfrage:
Auch das ist uns eben schon gekommen. Entbunden habe ich in einer Klinik, dort wurde festgestellt dass meine Lütte ein Loch im Herzen hat (VSD) daraufhin mussten wir am 3. Lebenstag zu einem Kinderkardiologen in die Stadtmitte. Ich, so groggy ich war, hatte noch gar keinen Kinderarzt hier und habe nach einem Gespräch mit meiner Hebamme eine Gemeinschaftspraxis gewählt bei uns in der Nähe. Die haben mir dann am 3. Lebenstag von eine Überweisung ausgestellt. So sind wir dann in der Praxis geblieben. Und haben dort auch zwischen Weihnachten und Neujahr die U3 gemacht. Das hat uns leider aber dort gar nicht gefallen, Impfberatung mangelhaft bis kaum vorhanden, 56min. mit nacktem Kind in Untersuchungsraum gewartet und solche Scherze, sodass wir uns einen anderen Arzt suchten. Aber bei diesem Arzt ist bei der U3 nichts derartiges festgestellt worden im Gegenteil es wurde gesagt, die ist aber schon echt kräftig (war sie auch!).
Für den neuen Arzt haben wir uns sogar beworben! Beworben! Ich fasse es immer noch nicht. Aber er hat uns aufgenommen.
Dann hatten wir letzte Woche Montag dort ein Kennenlerngespräch und im Anschluss die U4. Dabei ist dann die Schokoseite aufgefallen und ich sagte, dass hat sie schon immer. Er sagte das ist auch nichts ungewöhnliches, allerdings ist das mit dem Überstrecken nicht ganz so wünschenswert und er vermutet dass da evtl. eine Blockade sein kann im Bereich der Halswirbelsäule. Ich daraufhin: ein klassisches KISS-Syndrom schließe ich aus, da sie sich nach rechts uns links flüssig bewegen kann und auch keine extremen Anzeichen zeigt wie Dauerschreien, Schlaflosigkeit, etc. pp. Er daraufhin, ja das würde er so auch nicht vermuten aber es gäbe ja auch noch KISS 2 in die Richtung vorne Hinten und wenn da was blockiert ist kann das Bauchweh geben. Er würde uns eine Osteopathie-Behandlung empfehlen und hoffte, dass dadurch das Schreien an der Brust aufhört und sich die Schokoseite verliere. Er vermutete aber das da nichts wildes sei. Ins U-Heft hat er eingetragen, dass die Lütte normal und gesund entwickelt ist. Er fand es übrigens schön, dass wir mit Stoff wickeln, er selbst hätte das bei seinen Kindern auch gemacht...
Und jetzt ganz ehrlich? Auf einmal ist mein strampelndes, atmendes, gedeihendes Kind, was zwar mit dem Stillen und Käckeln Probleme hat völlig kaputt? Überall blockiert und verrenkt. Wie kann es denn sein, dass ein Kind was von Anfang an mit Stoff gewickelt wurde, und so gar keine Muskeln dadurch aufbauen konnte (Meinung der Osteo) trotzdem die Beine in die Luft schmeißt und strampelt und sich auf die linke Seite werfen kann. Ja klar, Bauchlage ist nicht unser Favorit, und der Kopf liegt lieber nach rechts als nach links. Aber diese Osteopathie-Diagnose? Wie kann es denn bitte sein, dass es der Klinik, einer Kinderärztin und dann einem weiteren Kinderarzt in fast 4 Monaten nicht aufgefallen ist, das mein Kind angeblich derart schief und schlaff ist?
Wenn ihr meine Tochter sehen könntet, ich sage euch sie sieht nicht aus wie Quasimodo, sondern wie in ganz normales eigentlich fröhliches Baby...
Teazer, das mit der Verunsicherung und dem Bauchgefühl ist auch etwas was ich so furchtbar schlimm finde. Ich hab mich immer gefragt warum sind die Mama's die zu mir kommen so unfassbar unsicher in Bezug auf ihr Bauchgefühl. Eltern stark machen so heißt es bei uns. Ganz ehrlich seit heute morgen kann ich das nicht nur verstehen mit der Unsicherheit auf seinen Bauch zu hören, nein ich kann es nachfühlen! Und es macht mich traurig und wütend und ratlos und hilflos. Und ja ich, und ich glaube das tut jede Mama, erhebe nicht den Anspruch unfehlbar zu sein und es gibt schon oft genug den Moment des Zweifels, wenn wieder alles auf einmal kommt, wie z.B. letzte Woche, aber dann so eine "Behandlung", puh. Die haut einen um.
Hyndia, wütend kann ich gut nachvollziehen!
Danke für den Zuspruch, der tut gut.
Zu deiner Kinderarztfrage:
Auch das ist uns eben schon gekommen. Entbunden habe ich in einer Klinik, dort wurde festgestellt dass meine Lütte ein Loch im Herzen hat (VSD) daraufhin mussten wir am 3. Lebenstag zu einem Kinderkardiologen in die Stadtmitte. Ich, so groggy ich war, hatte noch gar keinen Kinderarzt hier und habe nach einem Gespräch mit meiner Hebamme eine Gemeinschaftspraxis gewählt bei uns in der Nähe. Die haben mir dann am 3. Lebenstag von eine Überweisung ausgestellt. So sind wir dann in der Praxis geblieben. Und haben dort auch zwischen Weihnachten und Neujahr die U3 gemacht. Das hat uns leider aber dort gar nicht gefallen, Impfberatung mangelhaft bis kaum vorhanden, 56min. mit nacktem Kind in Untersuchungsraum gewartet und solche Scherze, sodass wir uns einen anderen Arzt suchten. Aber bei diesem Arzt ist bei der U3 nichts derartiges festgestellt worden im Gegenteil es wurde gesagt, die ist aber schon echt kräftig (war sie auch!).
Für den neuen Arzt haben wir uns sogar beworben! Beworben! Ich fasse es immer noch nicht. Aber er hat uns aufgenommen.
Dann hatten wir letzte Woche Montag dort ein Kennenlerngespräch und im Anschluss die U4. Dabei ist dann die Schokoseite aufgefallen und ich sagte, dass hat sie schon immer. Er sagte das ist auch nichts ungewöhnliches, allerdings ist das mit dem Überstrecken nicht ganz so wünschenswert und er vermutet dass da evtl. eine Blockade sein kann im Bereich der Halswirbelsäule. Ich daraufhin: ein klassisches KISS-Syndrom schließe ich aus, da sie sich nach rechts uns links flüssig bewegen kann und auch keine extremen Anzeichen zeigt wie Dauerschreien, Schlaflosigkeit, etc. pp. Er daraufhin, ja das würde er so auch nicht vermuten aber es gäbe ja auch noch KISS 2 in die Richtung vorne Hinten und wenn da was blockiert ist kann das Bauchweh geben. Er würde uns eine Osteopathie-Behandlung empfehlen und hoffte, dass dadurch das Schreien an der Brust aufhört und sich die Schokoseite verliere. Er vermutete aber das da nichts wildes sei. Ins U-Heft hat er eingetragen, dass die Lütte normal und gesund entwickelt ist. Er fand es übrigens schön, dass wir mit Stoff wickeln, er selbst hätte das bei seinen Kindern auch gemacht...
Und jetzt ganz ehrlich? Auf einmal ist mein strampelndes, atmendes, gedeihendes Kind, was zwar mit dem Stillen und Käckeln Probleme hat völlig kaputt? Überall blockiert und verrenkt. Wie kann es denn sein, dass ein Kind was von Anfang an mit Stoff gewickelt wurde, und so gar keine Muskeln dadurch aufbauen konnte (Meinung der Osteo) trotzdem die Beine in die Luft schmeißt und strampelt und sich auf die linke Seite werfen kann. Ja klar, Bauchlage ist nicht unser Favorit, und der Kopf liegt lieber nach rechts als nach links. Aber diese Osteopathie-Diagnose? Wie kann es denn bitte sein, dass es der Klinik, einer Kinderärztin und dann einem weiteren Kinderarzt in fast 4 Monaten nicht aufgefallen ist, das mein Kind angeblich derart schief und schlaff ist?
Wenn ihr meine Tochter sehen könntet, ich sage euch sie sieht nicht aus wie Quasimodo, sondern wie in ganz normales eigentlich fröhliches Baby...
Teazer, das mit der Verunsicherung und dem Bauchgefühl ist auch etwas was ich so furchtbar schlimm finde. Ich hab mich immer gefragt warum sind die Mama's die zu mir kommen so unfassbar unsicher in Bezug auf ihr Bauchgefühl. Eltern stark machen so heißt es bei uns. Ganz ehrlich seit heute morgen kann ich das nicht nur verstehen mit der Unsicherheit auf seinen Bauch zu hören, nein ich kann es nachfühlen! Und es macht mich traurig und wütend und ratlos und hilflos. Und ja ich, und ich glaube das tut jede Mama, erhebe nicht den Anspruch unfehlbar zu sein und es gibt schon oft genug den Moment des Zweifels, wenn wieder alles auf einmal kommt, wie z.B. letzte Woche, aber dann so eine "Behandlung", puh. Die haut einen um.
Hyndia, wütend kann ich gut nachvollziehen!
Danke für den Zuspruch, der tut gut.
Winterwunschkind '14, Märchenprinz '17 und Mairübchen '19
- Christiane
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Liebe Sabrina,
es macht mich wirklich betroffen, wie mit Dir umgegangen wurde.
Das Verhalten der Physiotherapeutin/Osteopathin empfinde ich nicht als professionell und erst recht nicht empathisch.
Leider ist es so, dass viele Physiotherapeuten grottig gebundene Tücher und schlabbernde Tragehilfen vor Augen haben, wenn sie vom Tragen abraten. In dem Fall verstehe ich das sogar, weil dann tatsächlich die Stützung fehlt und die Kinder in sich zusammensacken.
Ordentlich gebunden wirkt das Tragetuch wie eine Bandage, die die Arbeit der Muskulatur soweit übernimmt, wie das Kind es braucht. Schläft es, übernimmt das Tuch die Arbeit, ist es wach, kann sich das Kind aufrichten, wenn es das möchte. Das Tuch passt sich an, es ist kein enges Korsett.
Dass das Tragen ursächlich für eine Blockade ist, oder diese verschlimmern kann, habe ich noch nicht gehört.
Abgesehen davon, ist die Argumentation der Osteopathin widersprüchlich. Entweder ist die Stützung nicht ausreichend, dann wäre aber das Kind nicht "eingepfercht", oder aber es ist verschnürt wie ein Paket, dann sollte aber auch genügend Stützung gegeben sein.
Wenn Du magst und es Dir ein sichereres Gefühl gibt, kannst Du mir gerne ein Bild von Euch mit gebundenem Tuch schicken und ich schaue, ob es Optimierungsbedarf gibt.
Auch, wenn Du mehr zum Anatomieteil wissen möchtest, kannst Du mir gerne eine PN schreiben. Ich möchte nur den Still-Thread hier nicht sprengen.
Die Diskussion zum Tragen habe ich mit der Physiotherapeutin meiner Tochter übrigens auch geführt. Sie war auch der Meinung, dass ich mein asymmetrisches Kind nicht im Tuch tragen solle, weil "die ja da drin hängen". Sie hat sich aber immerhin zeigen lassen, wie meine Tochter im Tuch hockt (Die neue Frage war dann: "Ist das nicht zu fest?") und wir konnten uns darauf einigen, das Tragen aus der Behandlung auszuklammern, weil wir nicht auf einen Nenner gekommen sind. Der Osteopath, mit dem sie eine Praxisgemeinschaft gebildet hat (und von dem meine Tochter vorher behandelt wurde), war vom Tragen absolut begeistert.
Was Du von Deinem Kinderarzt schreibst, klingt prima. Er scheint einen weiten, offenen Blick zu haben.
Hat die Osteopathin Eure Tochter denn behandelt? Das konnte ich aus Deiner Beschreibung nicht herauslesen.
Wenn ja, würde ich eine gewisse Reaktionszeit abwarten und wenn sich keine Besserung einstellt, nach Rücksprache mit dem Kinderarzt die Zweitmeinung eines Orthopäden einholen.
es macht mich wirklich betroffen, wie mit Dir umgegangen wurde.
Das Verhalten der Physiotherapeutin/Osteopathin empfinde ich nicht als professionell und erst recht nicht empathisch.
Leider ist es so, dass viele Physiotherapeuten grottig gebundene Tücher und schlabbernde Tragehilfen vor Augen haben, wenn sie vom Tragen abraten. In dem Fall verstehe ich das sogar, weil dann tatsächlich die Stützung fehlt und die Kinder in sich zusammensacken.
Ordentlich gebunden wirkt das Tragetuch wie eine Bandage, die die Arbeit der Muskulatur soweit übernimmt, wie das Kind es braucht. Schläft es, übernimmt das Tuch die Arbeit, ist es wach, kann sich das Kind aufrichten, wenn es das möchte. Das Tuch passt sich an, es ist kein enges Korsett.
Dass das Tragen ursächlich für eine Blockade ist, oder diese verschlimmern kann, habe ich noch nicht gehört.
Abgesehen davon, ist die Argumentation der Osteopathin widersprüchlich. Entweder ist die Stützung nicht ausreichend, dann wäre aber das Kind nicht "eingepfercht", oder aber es ist verschnürt wie ein Paket, dann sollte aber auch genügend Stützung gegeben sein.
Wenn Du magst und es Dir ein sichereres Gefühl gibt, kannst Du mir gerne ein Bild von Euch mit gebundenem Tuch schicken und ich schaue, ob es Optimierungsbedarf gibt.
Auch, wenn Du mehr zum Anatomieteil wissen möchtest, kannst Du mir gerne eine PN schreiben. Ich möchte nur den Still-Thread hier nicht sprengen.
Die Diskussion zum Tragen habe ich mit der Physiotherapeutin meiner Tochter übrigens auch geführt. Sie war auch der Meinung, dass ich mein asymmetrisches Kind nicht im Tuch tragen solle, weil "die ja da drin hängen". Sie hat sich aber immerhin zeigen lassen, wie meine Tochter im Tuch hockt (Die neue Frage war dann: "Ist das nicht zu fest?") und wir konnten uns darauf einigen, das Tragen aus der Behandlung auszuklammern, weil wir nicht auf einen Nenner gekommen sind. Der Osteopath, mit dem sie eine Praxisgemeinschaft gebildet hat (und von dem meine Tochter vorher behandelt wurde), war vom Tragen absolut begeistert.
Was Du von Deinem Kinderarzt schreibst, klingt prima. Er scheint einen weiten, offenen Blick zu haben.
Hat die Osteopathin Eure Tochter denn behandelt? Das konnte ich aus Deiner Beschreibung nicht herauslesen.
Wenn ja, würde ich eine gewisse Reaktionszeit abwarten und wenn sich keine Besserung einstellt, nach Rücksprache mit dem Kinderarzt die Zweitmeinung eines Orthopäden einholen.
Liebe Grüße, Christiane
"Be decisive. Right or wrong, make a decision.
The road of life is paved with flat squirrels who couldn´t make a decision." (Unbekannt)
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- Winterwunschkind
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Christiane,
ich würde dir gerne einige Fotos schicken von den Bindeweisen, die derzeit dran sind und von dem Kicka-Tai in den sie mittlerweile gut passt (seit ca. 1 Woche darf sie auch für schnelle Gelegenheiten darin kuscheln).
Die Dame hat meine Tochter behandelt (sie mit WWW-Windel abgefühlt (mit Stoff ginge das nicht nd nackt war anscheinend nicht okay.) und dann versucht die Blockaden zu lösen. Mir wurden Übungen gezeigt die ich mit der Lüttens machen soll.
Ich soll sie auf den Bauch legen, die Unterarme unter ihre Brust und sie mit meinen Unterarmen seitlich stützen und ihr die Schultern zurückziehen. Das soll sie anregen dazu auf dem Bauch zu liegen und den Kopf zu heben. Das kann sie auch, obwohl sie ja null Muskulatur hat. Dann soll ich sie von der Rückenlage in die Seitenlage bringen mit den Beinen (Position wie in der stabilen Seitenlage) und aus dieser Position soll sie angeregt werden von alleine auf den Bauch zu rollen, und später das Ärmchen unter dem Bauch hervorzuholen und sich dann darauf abzustützen. Beides Dinge die ich schon machte einfach um sie irgendwie von ihrer Schokoseite zu bekommen und vom Rücken. Aber jetzt wurde ich noch einmal genau angeleitet und dann soll das wohl alles richtig sein.
Das soll ich vornehmlich für die linke Seite üben, da rechts ja ihre Schoko-Seite ist.
Dann soll ich am 13.04. wieder kommen zu einer weiteren Behandlung und ich muss sagen da möchte ich nicht noch einmal hingehen.
Sie sagte sie würde auch merken, ob das Kind weiter im Tuch getragen wurde, und dann hätte das ja alles keinen Sinn.
Stillen war wie immer (2 von 3 Stillzeiten mit Geschrei - wobei ich das erstmal auf das Erlebte schiebe und auf meine desolate Verfassung beim Stillen).
Was meinst du wie lange sollte ich warten, ob sich eine Besserung einstellt oder nicht? Dazu sagte sie nämlich nichts. Und Rücksprache mit unserem KiA werde ich auf jeden Fall halten. Ja, ich bin froh dass wie in der Praxis genommen wurden. Es ist nämlich die einzige dieser Art bei uns in DO.
Ich werde gleich Bilder suchen und dir schicken. Und das Angebot zur Anatomie nehme ich auch gerne an, immer mal rein mit Informationen.
ich würde dir gerne einige Fotos schicken von den Bindeweisen, die derzeit dran sind und von dem Kicka-Tai in den sie mittlerweile gut passt (seit ca. 1 Woche darf sie auch für schnelle Gelegenheiten darin kuscheln).
Die Dame hat meine Tochter behandelt (sie mit WWW-Windel abgefühlt (mit Stoff ginge das nicht nd nackt war anscheinend nicht okay.) und dann versucht die Blockaden zu lösen. Mir wurden Übungen gezeigt die ich mit der Lüttens machen soll.
Ich soll sie auf den Bauch legen, die Unterarme unter ihre Brust und sie mit meinen Unterarmen seitlich stützen und ihr die Schultern zurückziehen. Das soll sie anregen dazu auf dem Bauch zu liegen und den Kopf zu heben. Das kann sie auch, obwohl sie ja null Muskulatur hat. Dann soll ich sie von der Rückenlage in die Seitenlage bringen mit den Beinen (Position wie in der stabilen Seitenlage) und aus dieser Position soll sie angeregt werden von alleine auf den Bauch zu rollen, und später das Ärmchen unter dem Bauch hervorzuholen und sich dann darauf abzustützen. Beides Dinge die ich schon machte einfach um sie irgendwie von ihrer Schokoseite zu bekommen und vom Rücken. Aber jetzt wurde ich noch einmal genau angeleitet und dann soll das wohl alles richtig sein.
Das soll ich vornehmlich für die linke Seite üben, da rechts ja ihre Schoko-Seite ist.
Dann soll ich am 13.04. wieder kommen zu einer weiteren Behandlung und ich muss sagen da möchte ich nicht noch einmal hingehen.
Sie sagte sie würde auch merken, ob das Kind weiter im Tuch getragen wurde, und dann hätte das ja alles keinen Sinn.
Stillen war wie immer (2 von 3 Stillzeiten mit Geschrei - wobei ich das erstmal auf das Erlebte schiebe und auf meine desolate Verfassung beim Stillen).
Was meinst du wie lange sollte ich warten, ob sich eine Besserung einstellt oder nicht? Dazu sagte sie nämlich nichts. Und Rücksprache mit unserem KiA werde ich auf jeden Fall halten. Ja, ich bin froh dass wie in der Praxis genommen wurden. Es ist nämlich die einzige dieser Art bei uns in DO.
Ich werde gleich Bilder suchen und dir schicken. Und das Angebot zur Anatomie nehme ich auch gerne an, immer mal rein mit Informationen.
Winterwunschkind '14, Märchenprinz '17 und Mairübchen '19
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ixcacienfuegos
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Boah, das macht mich so wütend, wie du da behandelt wurdest! Mich würde die Frau nicht wiedersehen. Oder doch: Wenn es besser geworden ist, damit ich ihr ins Gesicht sagen könnte: Und ich hab sie noch viel mehr getragen als vorher! Arrrg, macht mich das wütend.
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
- Christiane
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Liebe Sabrina,
danke für die Bilder. Die Tuchbindungen sehen gut aus und Ihr wirkt alle drei supersympathisch.
Die Stützung war auf wirklich allen Bildern gut, da musst Du Dir keine Sorgen machen.
Den MT würde ich vorerst noch "apron", also wie eine Schürze binden, so dass die Maus nicht über, sondern quasi unter dem Steg hockt. Dann wird sie vom Dekostoff nicht ganz so nah an Dich herangedrückt, es bleibt aber trotzdem fest genug.
Die Reaktionszeiten auf eine osteopathische Behandlung sind unterschiedlich. Manche Kinder reagieren sofort, manche sind zwei bis drei Tage etwas "strubbelig" und man merkt danach eine Verbesserung, manche brauchen aber auch länger. Wenn ich das aus einem Vortrag noch richtig im Kopf habe, reagieren die meisten Kinder wohl innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Behandlung. Ein Abstand von etwa 4 Wochen zwischen den Behandlungen klingt für mich (als med. Laien) sinnvoll, auch wenn ich gut verstehen kann, dass Du in diese Praxis keinen Fuß mehr setzen möchtest.
Die Übungen kenne ich, die habe ich damals mit meiner Tochter auch gemacht.
Wenn Du auf jeden Fall eine Zweitmeinung haben möchtest, kann ich Dir in DO einen guten, pro-tragen eingestellten Orthopäden empfehlen.
Ich schicke Dir gleich noch ne PN.
danke für die Bilder. Die Tuchbindungen sehen gut aus und Ihr wirkt alle drei supersympathisch.
Die Stützung war auf wirklich allen Bildern gut, da musst Du Dir keine Sorgen machen.
Den MT würde ich vorerst noch "apron", also wie eine Schürze binden, so dass die Maus nicht über, sondern quasi unter dem Steg hockt. Dann wird sie vom Dekostoff nicht ganz so nah an Dich herangedrückt, es bleibt aber trotzdem fest genug.
Die Reaktionszeiten auf eine osteopathische Behandlung sind unterschiedlich. Manche Kinder reagieren sofort, manche sind zwei bis drei Tage etwas "strubbelig" und man merkt danach eine Verbesserung, manche brauchen aber auch länger. Wenn ich das aus einem Vortrag noch richtig im Kopf habe, reagieren die meisten Kinder wohl innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Behandlung. Ein Abstand von etwa 4 Wochen zwischen den Behandlungen klingt für mich (als med. Laien) sinnvoll, auch wenn ich gut verstehen kann, dass Du in diese Praxis keinen Fuß mehr setzen möchtest.
Die Übungen kenne ich, die habe ich damals mit meiner Tochter auch gemacht.
Wenn Du auf jeden Fall eine Zweitmeinung haben möchtest, kann ich Dir in DO einen guten, pro-tragen eingestellten Orthopäden empfehlen.
Ich schicke Dir gleich noch ne PN.
Liebe Grüße, Christiane
"Be decisive. Right or wrong, make a decision.
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Lösche Benutzer 10310
Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Hallo Winterwunschkind,
das tut mir sehr leid dass du so behandelt wurdest. Es entsteht schon der Eindruck, sie hätte dich auf dem Kieker. Ich verstehe, dass du da nicht wieder hin willst und ich würde es auch nicht tun. Du fühlst dich da nicht wohl, musst aber dein Kind der Frau anvertrauen. Das geht nicht gut. Babys merken solche Anspannungen, denke ich. Mein Sohn hatte frühe eine Kinderärztin, sie war an sich sehr freundlich und ruhig und korrekt, hat jedoch sich so verhalten, nach dem Motto, ich weiß es besser was für euer Kind gut ist. Erhobener Zeigefinger, so in ungefähr. Jedenfalls konnte mein Sohn sie nicht ausstehen, hat gebrüllt kaum sie da war. Ich denke unter anderem auch weil ich mich da nicht so wohl und in meiner Mamikompetenz infrage gestellt fühlte. Die neue Kindeärztin ist ganz anders, zwar hektisch, grüßt und verabschiedet (Eltern) nicht so wirklich, dafür aber irgendwie authentisch und herzlich und mein Sohn mag sie. Und ich auch.
Bei einer Osteopathin war eine meiner Töchter in Behandlung. Sie war im Vergleich zu ihrer Schwester (und dem Bruder damals) ziemlich steif, schmiegte sich nicht an, wenn sie auf dem Arm war, wollte permanent an die Brust und hatte mit viel Luft im Bauch zu kämpfen (oft lag sie auf dem Rücken, total träge, sah aus wie ein Käfer, den man umgedreht hätte). Und weinte auch mehr, konnte sich beim Tragen nicht so gut beruhigen. Wenn sie im Tuch/TH oder auf der Schulter war, gab es Momente, in denen sie kurz verkrampfte und dabei Lauten machte, die auf Schmerzen deuteten. Anschließend weinte sie.
Später kam auch leichte Assymetrie dazu.
Die Osteopathin untersuchte und behandelte meine Tochter nach dem Aufnahmegespräch, sie sprach während der Behandlung mehr mit ihr als mit mir. Im Anschluß sagte sie mir was los war. Bei ihr waren mehrere Brustwirbeln blockiert, irgendwas mit den Rippen und Niere. Meine Tochter hätte wohl durch die Blockade Schmerzen beim sich runden und den Kopf auf die Brust legen, daher die höhere Körperspannung und Überstreckung. Die Verdauungsbeschwerden waren irgendwie auch die Folge davon. KISS aber hatte sie nicht. Jedenfalls haben wir vier Termine gebraucht, nach dem ersten wurde das relativ schnell mit der Verdauung besser, nach dem vierten waren diese Krämpfe mit Schmerzen verbunden weg. Sie hatte das danach nur einmal und dann nie wieder. Ich habe während der Zeit weder mehr noch weniger als sonst getragen, es kamen auch keine Anweisungen diesbezüglich von ihr. Sie meinte nur, Fliegergriff wäre fein.
Ach ja, der Grund lag evtl. in ihrer Lage und dass ich Wehen hatte (sie war die zweite und lag etwas schräg). Ich fragte sie, ob das möglich wäre, dass ich mit meinem Handling was negativ bewirken konnte, bzw. die Behandlung stören würde (wie zum Beispiel durch etwas unvorsichtiges Heben wenn ich allein beide auf das Stillkissen zerre). Sie meinte, dass wäre unwahrscheinlich, ich solle mir da keine Sorgen machen. Es sind wohl ganz andere Kräfte die da bei der Geburt wirken.
Parallel dazu war meine Tochter bei einer Kinderphysiotherapeutin in Behandlung (bis vor kurzem), die viel manuel arbeitet, und die ich als sehr kompetent einschätze. Sie hätte ihre eigene Tochter früher auch im Tuch getragen, erzählte sie mir. Also auch nichts von wegen, Tragen ist schädlich.
Meine Tochter ist übrigens mittlerweile ein Energebündel, dreht sich in alle Richtungen, liebt die Bauchlage, die Assymetrie ist weg und sie rundet sich und schmiegt sich mehr an. Sie versucht sich zwar immer noch zu stabilisieren indem sie sich quasi nach hinten drückt, es ist aber definitiv besser geworden. Und sie ist ausgegliechener
.
Jetzt ist es doch etwas viel über uns geworden ist
.
Ich wünsche dir, dass du jemanden findest der euch besser betreuen kann und es deiner Tochter hilft.
Und es gibt Bewertungsportale, ich würde wahrscheinlich davon gebrauch machen, damit es keiner anderen Mami das Gleiche passiert wie dir.
LG und alles Gute
das tut mir sehr leid dass du so behandelt wurdest. Es entsteht schon der Eindruck, sie hätte dich auf dem Kieker. Ich verstehe, dass du da nicht wieder hin willst und ich würde es auch nicht tun. Du fühlst dich da nicht wohl, musst aber dein Kind der Frau anvertrauen. Das geht nicht gut. Babys merken solche Anspannungen, denke ich. Mein Sohn hatte frühe eine Kinderärztin, sie war an sich sehr freundlich und ruhig und korrekt, hat jedoch sich so verhalten, nach dem Motto, ich weiß es besser was für euer Kind gut ist. Erhobener Zeigefinger, so in ungefähr. Jedenfalls konnte mein Sohn sie nicht ausstehen, hat gebrüllt kaum sie da war. Ich denke unter anderem auch weil ich mich da nicht so wohl und in meiner Mamikompetenz infrage gestellt fühlte. Die neue Kindeärztin ist ganz anders, zwar hektisch, grüßt und verabschiedet (Eltern) nicht so wirklich, dafür aber irgendwie authentisch und herzlich und mein Sohn mag sie. Und ich auch.
Bei einer Osteopathin war eine meiner Töchter in Behandlung. Sie war im Vergleich zu ihrer Schwester (und dem Bruder damals) ziemlich steif, schmiegte sich nicht an, wenn sie auf dem Arm war, wollte permanent an die Brust und hatte mit viel Luft im Bauch zu kämpfen (oft lag sie auf dem Rücken, total träge, sah aus wie ein Käfer, den man umgedreht hätte). Und weinte auch mehr, konnte sich beim Tragen nicht so gut beruhigen. Wenn sie im Tuch/TH oder auf der Schulter war, gab es Momente, in denen sie kurz verkrampfte und dabei Lauten machte, die auf Schmerzen deuteten. Anschließend weinte sie.
Später kam auch leichte Assymetrie dazu.
Die Osteopathin untersuchte und behandelte meine Tochter nach dem Aufnahmegespräch, sie sprach während der Behandlung mehr mit ihr als mit mir. Im Anschluß sagte sie mir was los war. Bei ihr waren mehrere Brustwirbeln blockiert, irgendwas mit den Rippen und Niere. Meine Tochter hätte wohl durch die Blockade Schmerzen beim sich runden und den Kopf auf die Brust legen, daher die höhere Körperspannung und Überstreckung. Die Verdauungsbeschwerden waren irgendwie auch die Folge davon. KISS aber hatte sie nicht. Jedenfalls haben wir vier Termine gebraucht, nach dem ersten wurde das relativ schnell mit der Verdauung besser, nach dem vierten waren diese Krämpfe mit Schmerzen verbunden weg. Sie hatte das danach nur einmal und dann nie wieder. Ich habe während der Zeit weder mehr noch weniger als sonst getragen, es kamen auch keine Anweisungen diesbezüglich von ihr. Sie meinte nur, Fliegergriff wäre fein.
Ach ja, der Grund lag evtl. in ihrer Lage und dass ich Wehen hatte (sie war die zweite und lag etwas schräg). Ich fragte sie, ob das möglich wäre, dass ich mit meinem Handling was negativ bewirken konnte, bzw. die Behandlung stören würde (wie zum Beispiel durch etwas unvorsichtiges Heben wenn ich allein beide auf das Stillkissen zerre). Sie meinte, dass wäre unwahrscheinlich, ich solle mir da keine Sorgen machen. Es sind wohl ganz andere Kräfte die da bei der Geburt wirken.
Parallel dazu war meine Tochter bei einer Kinderphysiotherapeutin in Behandlung (bis vor kurzem), die viel manuel arbeitet, und die ich als sehr kompetent einschätze. Sie hätte ihre eigene Tochter früher auch im Tuch getragen, erzählte sie mir. Also auch nichts von wegen, Tragen ist schädlich.
Meine Tochter ist übrigens mittlerweile ein Energebündel, dreht sich in alle Richtungen, liebt die Bauchlage, die Assymetrie ist weg und sie rundet sich und schmiegt sich mehr an. Sie versucht sich zwar immer noch zu stabilisieren indem sie sich quasi nach hinten drückt, es ist aber definitiv besser geworden. Und sie ist ausgegliechener
Jetzt ist es doch etwas viel über uns geworden ist
Ich wünsche dir, dass du jemanden findest der euch besser betreuen kann und es deiner Tochter hilft.
Und es gibt Bewertungsportale, ich würde wahrscheinlich davon gebrauch machen, damit es keiner anderen Mami das Gleiche passiert wie dir.
LG und alles Gute
- Winterwunschkind
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
So.
Eine nacht drüber geschlafen und heute morgen fleißig telefoniert. Danke Christiane für den Tipp
.
Unser KiA ist auch für eine 2. Meinung auch gerne eine Orthopädische. Witzigerweise stimmten der Favorit des KiA und der Tipp von Christiane überein, sodass ich dort auch auf anraten des KiA angerufen habe.
Dort habe ich meine Situation und die meiner Tochter erklärt. Ich wurde dann weiter verbunden und habe noch einmal alles erklärt. Die Frau mit der ich dort sprach fragte dann, ob die Osteopathin behandelt hat und wenn ja wo. Ich sagte dann ja sie hat geguckt, und gesagt sie würde versuchen Blockaden zu lockern, ob das aber eine Behandlung ist kann ich nicht einschätzen. Die Frau fragte dann, ob sie einmal in der Praxis von gestern anrufen könne und solle, um das zu erfragen. Denn wenn behandelt worden ist, darf meine Lütte nicht nächste Woche zum nächsten Termin, das wäre einfach zu viel. Ich habe das bejaht, bin ja nicht ganz so eine Fachfrau, wie die Fachfrau am anderen Ende der Leitung.
Sie hat mich dann zurückgerufen und sich erst einmal entschuldigt, dass es über eine Stunde gedauert hab (ich fand's nicht schlimm, ich war froh um die prompte Hilfe) und sagte dann, dass das Gespräch sehr komisch war. Denn zu erst hatte man sie gar nicht zurückrufen wollen, dann hat es ewig gedauert und dann hat die gestrige Praxis auch nicht auf die Frage antworten wollen, ob behandelt wurde oder nicht. Alles dubios, komisch. Nach längerem bohren dann ein Ja, es wurde behandelt. Somit haben die neue Praxis und ich uns auf einen Termin Ende April geeinigt, damit genug Zeit zum "verdauen" für meine Tochter bleibt und da kein Anderer in die Behandlung fuhrwerkt. Finde ich richtig - sehe ich ein, kann ich nachvollziehen.
Dann habe ich mehrmals versucht die Praxis zu erreichen, um den Termin am 13.04. abzusagen und auch um einen Bericht über die Behandlung zu bitten. Denn von einer sachgemäßen Dokumentation der Behandlung und Diagnostik gehe ich aus! Ich bin aber leide mehrmals beim Anrufbeantworter gelandet, was komisch war. Dann habe ich meinen Mann gebeten von seinem Handy aus anzurufen, nach dem 3 Klingeln wurde abgenommen. Komisch. Dann sagte uns die Sprechstundenhilfe der gestrigen Praxis, es werde in dieser Praxis nicht dokumentiert und eine Diagnose gibt es nicht und die Kopie der Akte (die gestern beim Gespräch begonnen und notiert wurde) geben sie nicht raus. Und man hätte uns eh anrufen wollen, um den Termin abzusagen, denn eine vertrauensvolle Therapiebasis gäbe es ja schließlich nicht. Mein Mann ließ sich nicht abwimmeln, konnte aber leider auch mit Nachdruck nichts erreichen.
So habe ich dann noch einmal mit dem Handy dort angerufen eben grade und habe 1. noch einmal klargestellt, dass es sehr unprofessionell ist angeblich keine Dokumentation zu führen, ich 2. einen Bericht oder eine Kopie erwarte und nach dem der Einwand kam, man könne über alles sprechen 3. gesagt habe: Ja das versuchte ich gestern, da wurde ich abgeschmettert. Ich betonte dann noch einmal mein Recht als Erziehungberechtige wenigsten die Einsicht in die Akte haben zu dürfen und dass ich mich dazu gerne direkt auf den Weg zur Praxis machen würde. Darauf stapelte die dortige Sprechstundenhilfe deutlich tiefer und sagte die Chefin hätte gesagt sie würde einen Bericht an den KiA schicken, da sie ja sehr eng mit eben diesem zusammenarbeiten.
Da habe ich gesagt, das freut mich, dann werde ich den dort einsehen und falls etwas falsch sein sollte um Korrektur bitten. Und ich heute morgen schon mit meinem KiA telefoniert und ihm die Situation geschildert habe und er mich dann an eine zweite Praxis verwiesen hat.
Dann sagte ich ich möchte gerne konkrete aussagen, so wie sie gestern getroffen wurden, zählte eben diese noch einmal kurz auf.
Stille an der anderen Leitung, dann der Satz: Oh, das konnte ich ja gar nicht so schnell mitschreiben, sind sie vom Fach? Ich sagte: Gewissermaßen und sie brauchen das nicht aufschreiben, eine solche Diagnose sollte eine professionell arbeitende Praxis dokumentiert haben. BUMS - Klappe zu, Affe tot.
Ende vom Lied und des Telefonats, sie wünschten meiner Tochter nur das Beste und falls ich noch etwas anmerken wolle, solle ich mich melden. Gerne, sagte ich und wünschte einen schönen sonnigen Tag.
Das alles geschehen, als ich meine Tochter in unserem neuen DD-Fische mit Hanf trug und mir den ersten Spaziergang nach der Brustentzündung gönnte. Das laufen hat mich fit und klar im Kopf gemacht, das war das was ich gebraucht habe.
Ich bin jedem von euch so unendlich dankbar für den Zuspruch und die Unterstützung, ohne hätte ich das alles heute gar nicht so stemmen können! Danke!
Eine nacht drüber geschlafen und heute morgen fleißig telefoniert. Danke Christiane für den Tipp
Unser KiA ist auch für eine 2. Meinung auch gerne eine Orthopädische. Witzigerweise stimmten der Favorit des KiA und der Tipp von Christiane überein, sodass ich dort auch auf anraten des KiA angerufen habe.
Dort habe ich meine Situation und die meiner Tochter erklärt. Ich wurde dann weiter verbunden und habe noch einmal alles erklärt. Die Frau mit der ich dort sprach fragte dann, ob die Osteopathin behandelt hat und wenn ja wo. Ich sagte dann ja sie hat geguckt, und gesagt sie würde versuchen Blockaden zu lockern, ob das aber eine Behandlung ist kann ich nicht einschätzen. Die Frau fragte dann, ob sie einmal in der Praxis von gestern anrufen könne und solle, um das zu erfragen. Denn wenn behandelt worden ist, darf meine Lütte nicht nächste Woche zum nächsten Termin, das wäre einfach zu viel. Ich habe das bejaht, bin ja nicht ganz so eine Fachfrau, wie die Fachfrau am anderen Ende der Leitung.
Sie hat mich dann zurückgerufen und sich erst einmal entschuldigt, dass es über eine Stunde gedauert hab (ich fand's nicht schlimm, ich war froh um die prompte Hilfe) und sagte dann, dass das Gespräch sehr komisch war. Denn zu erst hatte man sie gar nicht zurückrufen wollen, dann hat es ewig gedauert und dann hat die gestrige Praxis auch nicht auf die Frage antworten wollen, ob behandelt wurde oder nicht. Alles dubios, komisch. Nach längerem bohren dann ein Ja, es wurde behandelt. Somit haben die neue Praxis und ich uns auf einen Termin Ende April geeinigt, damit genug Zeit zum "verdauen" für meine Tochter bleibt und da kein Anderer in die Behandlung fuhrwerkt. Finde ich richtig - sehe ich ein, kann ich nachvollziehen.
Dann habe ich mehrmals versucht die Praxis zu erreichen, um den Termin am 13.04. abzusagen und auch um einen Bericht über die Behandlung zu bitten. Denn von einer sachgemäßen Dokumentation der Behandlung und Diagnostik gehe ich aus! Ich bin aber leide mehrmals beim Anrufbeantworter gelandet, was komisch war. Dann habe ich meinen Mann gebeten von seinem Handy aus anzurufen, nach dem 3 Klingeln wurde abgenommen. Komisch. Dann sagte uns die Sprechstundenhilfe der gestrigen Praxis, es werde in dieser Praxis nicht dokumentiert und eine Diagnose gibt es nicht und die Kopie der Akte (die gestern beim Gespräch begonnen und notiert wurde) geben sie nicht raus. Und man hätte uns eh anrufen wollen, um den Termin abzusagen, denn eine vertrauensvolle Therapiebasis gäbe es ja schließlich nicht. Mein Mann ließ sich nicht abwimmeln, konnte aber leider auch mit Nachdruck nichts erreichen.
So habe ich dann noch einmal mit dem Handy dort angerufen eben grade und habe 1. noch einmal klargestellt, dass es sehr unprofessionell ist angeblich keine Dokumentation zu führen, ich 2. einen Bericht oder eine Kopie erwarte und nach dem der Einwand kam, man könne über alles sprechen 3. gesagt habe: Ja das versuchte ich gestern, da wurde ich abgeschmettert. Ich betonte dann noch einmal mein Recht als Erziehungberechtige wenigsten die Einsicht in die Akte haben zu dürfen und dass ich mich dazu gerne direkt auf den Weg zur Praxis machen würde. Darauf stapelte die dortige Sprechstundenhilfe deutlich tiefer und sagte die Chefin hätte gesagt sie würde einen Bericht an den KiA schicken, da sie ja sehr eng mit eben diesem zusammenarbeiten.
Da habe ich gesagt, das freut mich, dann werde ich den dort einsehen und falls etwas falsch sein sollte um Korrektur bitten. Und ich heute morgen schon mit meinem KiA telefoniert und ihm die Situation geschildert habe und er mich dann an eine zweite Praxis verwiesen hat.
Dann sagte ich ich möchte gerne konkrete aussagen, so wie sie gestern getroffen wurden, zählte eben diese noch einmal kurz auf.
Stille an der anderen Leitung, dann der Satz: Oh, das konnte ich ja gar nicht so schnell mitschreiben, sind sie vom Fach? Ich sagte: Gewissermaßen und sie brauchen das nicht aufschreiben, eine solche Diagnose sollte eine professionell arbeitende Praxis dokumentiert haben. BUMS - Klappe zu, Affe tot.
Ende vom Lied und des Telefonats, sie wünschten meiner Tochter nur das Beste und falls ich noch etwas anmerken wolle, solle ich mich melden. Gerne, sagte ich und wünschte einen schönen sonnigen Tag.
Das alles geschehen, als ich meine Tochter in unserem neuen DD-Fische mit Hanf trug und mir den ersten Spaziergang nach der Brustentzündung gönnte. Das laufen hat mich fit und klar im Kopf gemacht, das war das was ich gebraucht habe.
Ich bin jedem von euch so unendlich dankbar für den Zuspruch und die Unterstützung, ohne hätte ich das alles heute gar nicht so stemmen können! Danke!
Winterwunschkind '14, Märchenprinz '17 und Mairübchen '19
- Hyndla
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- Registriert: 03.07.2011, 00:04
Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Du machst das alles so toll
!!! Deine Tochter kann wirklich froh sein, eine solch engagierte Löwenmama zu haben! Alles Gute für Euch!
Mini-Hyndla 11/2009 und der winzige Herr M. 09/2013
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?
Du klingst super! Eine Pflicht zur Dokumentation und ein Anrecht auf Einsicht besteht gesetzlich. Aber das weißt Du ja selbst. Die neue Praxis klingt um Längen besser. 
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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