Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

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Inkling
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Inkling »

FrauFeuerfuchs hat geschrieben:
Keine Ahnung. Irgendjemand hat sich aus dem Thread verabschiedet weil ihr so etwas wohl vorgeworfen wurde.
Ahem, ich verfolge den thread und die betreff Diskussion jetzt eigentlich von Anfang an. In welchem Posting ausser von derjenigen selbst, die sich ausgeklinkt hat, stand jetzt das Wort 'Sozialschmarotzer' ? Ich finde den Begriff ziemlich hart und es wurde ja schon angemerkt: niemand hat sie so genannt..oder hab ich auch was überlesen?
Man darf doch schreiben, dass eine Kur kein Urlaub sein sollte - obwohl ich selbst da langsam andrer Meinung bin. Als Vorsorgemassnahme hat sie zumindest dasselbe Ziel wie ein Urlaub, nämlich sich zu regenerieren. Wie man das erreicht, darf imho individuell sein.
Geht mir auch so, das Wort habe ich auch erst in dem "Abschiedspost" gelesen. Vielleicht lohnt es sich da doch, die vorherigen Posts zu lesen. :) Ich denke aber auch, dass bei einer MuKiKur die Art der Erholung jedem selbst überlassen werden sollte - wie die KKs das sehen weiß ich natürlich nicht (darum ging es übrigens ebenso, also ob die Kasse im Nachhinein feststellt ob man Anwendungen besucht hat oder nicht).
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Seerose
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Seerose »

blueberry hat geschrieben:
Seerose hat geschrieben:. Und wenn es ihr schlecht geht und dem Kind gut, weil selbiges bei ihr ist, dann soll sie den Papa mit auf Kur nehmen, auch dies geht. :lol:
.
Echt? Wie das?
Haben doch bereits einige hier gemacht. Es gibt Mütter mit einem oder mehreren Kindern, die einfach bedingt durch die Kinder nicht mehr zur Erholung kommen. Letztendlich ging es doch hier um die Betreuung bzw. um das nicht in die Betreuung geben (können). Wenn beide Elternteile dabei sind, ist das wesentlich erfolgsversprechender.

Oft schwierig zu beantragen, aber einige haben es ja durchbekommen.
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olgaga
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von olgaga »

Unsere Kasse hat eine Familienkur mit 'das gibt's nicht' kategorisch abgelehnt. Es müssten beide Elternteile eine Kur für sich und ein Kind beantragen und dann müsste die ganze Familie zufällig zur gleichen zeit am gleichen Ort untergebracht sein. Da unsere Kasse sich von vornherein so quergestellt hatte, haben wir's nicht mal versucht :-?
Anders ist es wohl ab 3 Kindern, dann kann ein Elternteil als Begleitung mitkommen...


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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von SpicyChili »

Mit Interesse habe ich Eure Beiträge zur Mu-Ki-Kur gelesen. Ich bin total verblüfft, dass man auf der sogenannten Mutter-Kind-Kur seine Kinder in Betreuung geben muss. Hätte mich jemand gefragt wie das abläuft, hätte ich einfach aus dem Begriffsverständnis vermutet, dass man da ausschließlich Kurse besucht, die Mutter und Kind wieder zusammenführen. Wo man gemeinsam Spiele spielt, sich entspannt und Möglichkeiten gezeigt bekommt, wie Mutter und Kind auch im Alltag in Symbiose leben können. Warum werden die Kinder abgeschoben? Was soll das später für den Alltag bringen? In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?!?
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Seerose
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Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Seerose »

SpicyChili hat geschrieben:Mit Interesse habe ich Eure Beiträge zur Mu-Ki-Kur gelesen. Ich bin total verblüfft, dass man auf der sogenannten Mutter-Kind-Kur seine Kinder in Betreuung geben muss.
Also bei meinen Kuren mußte überhaupt niemand etwas.

Aber was meinst Du wie froh viele Mütter waren einmal ohne Kind etwas tun oder genau auch mal nichts tun zu können.

Hätte mich jemand gefragt wie das abläuft, hätte ich einfach aus dem Begriffsverständnis vermutet, dass man da ausschließlich Kurse besucht, die Mutter und Kind wieder zusammenführen.
Wieso zusammenführen? Mein Kind war 22 Monate und unsere Zusammenführung begann schon in der Schwangerschaft und setzte sich dann nach der Geburt fort. Ich war in Elternzeit, hatte 24 Stunden Zeit für mein Kind, wir waren eingespieltes Team und haben die Zeit über alles genossen.
Wo man gemeinsam Spiele spielt, sich entspannt und Möglichkeiten gezeigt bekommt, wie Mutter und Kind auch im Alltag in Symbiose leben können.
Mein Alltag mit Kleinkind war Spiele spielen, täglich ne andere Gruppe zu besuchen vom Schwimmen bis Pekip, mich MIT Kind zu entspannen.. Es gibt ja inzwischen ein Überangebot von Kursen.
Dafür brauchte ich keine Kur. Aber manchmal gibt es Problem außerhalb der Mu-Ki-Beziehung an denen gearbeitet werden muß.
Warum werden die Kinder abgeschoben?
Kinderbetreuung mit vielen Kinder im gleichen Alter ist Abschiebung? :shock:
Was soll das später für den Alltag bringen?
Weg von der Fixierung auf die Mutter wenn z. B. keine Geschwister da sind. Meine Tocher liebte es mit anderen Kinder zusammenzusein, sie war und ist ein sehr soziales Kind.
In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?!?
In einer in der hoffentlich bald dieses Betreuungsbashing aufhört.

Jeder soll es machen wie er möchte, ob zu Hause oder in der Kur, ganz jedem sein eigenes Ding.

Aber in der Kur gab es Mütter (mit nur einem Kind wird man da eh nicht ernst genommen.. :lol: ) mit vielen Kindern, teilweise AE und die waren nie ohne Kind, nie. Die haben sich das sehnlichst gewünscht, eine Auszeit und wenn es manchmal nur zwei Stunden sind, ohne ein einziges Kind. Die fühlten für sich auch nicht daß sie ihre Kinder abschieben, denn die Kinder hatten Spaß in der Kinderbetreuung. Meine Tochter freute sich jeden Morgen darauf, mit 22 Monaten!
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dulles
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Re: AW: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von dulles »

Ich denke das Unverständnis liegt auch am Alter deines Kindes. Nach ein paar Monaten
mit einem Baby wäre ich nie auf die Idee gekommen in MuKiKur zu fahren und mein Kind dort betreuen zu lassen.

Jetzt, mit zwei Kleinkindern und ohne Unterstützung von der Familie ist der Leidensdruck so hoch, dass ich die Kur auf jeden Fall auch für Zeit für mich nutzen wollen würde.
Mit meinen Kindern bin ich ja im Alltag 24/7 zusammen, dafür brauche ich keine Kur.



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SpicyChili

Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von SpicyChili »

Huijuijui Seerose. So aggressiv, wie du das aufgenommen hast, meinte ich es gar nicht! Ganz im Gegenteil, habe ich dabei nicht an deine Beiträge gedacht. Nichts liegt mir ferner als ein "Betreuungsbashing" zu veranstalten.
Du scheinst allerdings auch eine angenehme Kureinrichtungen gefunden zu haben, mit der du sehr zufrieden warst.
Viele Mütter haben hier in dem Thread aber davon berichtet, dass sie förmlich gezwungen wurden, ihr Kind in die Betreuung zu geben und dass das ihrem Kind überhaupt nicht gut getan hat. Dass die Kinder am Ende geweint haben, wenn sie nur die Erzieherin gesehen haben oder apathisch wurden usw. Das hat mich sehr schockiert!
Ich frage mich auch, wo da die Nachhaltigkeit sein soll. Ich würde mir von so einer Kur wünschen, dass sie mir zeigen, wie ich den Alltag mit meinem Kind durchstehe ohne durchzudrehen. Dass vielleicht einem Wege gezeigt werden, wie man damit umgeht, dass man 24\7 die Kinder um sich herum hat, weil es einfach nicht anders geht. Dass man letztlich ein gutes Rüstzeug an die Hand bekommt.
Mir erscheint es beim Lesen der Beiträge aber so, dass es da teilweise sehr brachial zugegangen ist. Und da frage ich mich, in welcher Gesellschaft wir leben, dass bei so einer sensiblen Sache so unsensibel vorgegangen wird. Ich finde, so wie du es erlebt hast, sollte es standard sein. Es ist unglaublich, dass es da solche großen Unterschiede zwischen den Häusern gibt!
SpicyChili

Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von SpicyChili »

Habe gerade nochmal meinen Beitrag gelesen. Mit dem "Abschieben" habe ich mich ganz schlecht ausgedrückt. Ich meinte nicht, dass die Mütter die Kinder "abschieben", sondern der Kurveranstalter schiebt das Kind in die Betreuung, anstatt es mit in die Kurse einzubeziehen.
SpicyChili

Re: AW: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von SpicyChili »

dulles hat geschrieben:Ich denke das Unverständnis liegt auch am Alter deines Kindes. Nach ein paar Monaten
mit einem Baby wäre ich nie auf die Idee gekommen in MuKiKur zu fahren und mein Kind dort betreuen zu lassen.

Jetzt, mit zwei Kleinkindern und ohne Unterstützung von der Familie ist der Leidensdruck so hoch, dass ich die Kur auf jeden Fall auch für Zeit für mich nutzen wollen würde.
Mit meinen Kindern bin ich ja im Alltag 24/7 zusammen, dafür brauche ich keine Kur.





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Klar keine Frage! Ich zielte aber auf etwas anderes ab. Viele Mütter haben hier berichtet, dass sie gezwungen wurden, ihr Kind in die Betreuung zu geben und das trifft bei mir auf Unverständnis für den Veranstalter. Ich finde, sowas soll freiwillig sein und es müssen doch auch Kurse angeboten werden, die man mit dem Kind gemeinsam machen kann. Davon wurde hier aber nicht berichtet.
Simsam

Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?

Beitrag von Simsam »

Naja, man muss sich ja auch erstmal zwingen lassen etwas zu tun was sich falsch anfühlt. Ich werde mir die Betreuung mal anschauen, und wenn es klappt - super! Wenn ich aber irgendwas bemerke was meinem Kind schaden könnte, dann können mich keine zehn Pferde dazu bringen die Jungs da zu lassen! Ich denke dass viele zwar hinterher darüber schimpfen, aber vor Ort einfach nicht bestimmt genug auftreten...
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