Dank und ein paar Fragen.
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
maria28
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 13.10.2014, 11:55
Dank und ein paar Fragen.
Huhu,
meine Zwillinge sind heute korrigierte 6 Monate alt. Dank dieses tollen Forums habe ich es geschafft, sie so lange zu stillen. Darüber bin ich sehr froh und wollte den tollen Stillmods und den anderen lieben Antwortenden ein großes Dankeschön dalassen!!!
Außerdem habe ich noch ein paar kleinere Fragen.
Die Hauptnahrungsquelle soll ja im 1. LJ Milch sein. Wie gestaltet man dann das Verhältnis Milch/Beikost über die Zeit? Wenn alle Mahlzeiten eingeführt sind, stillt man trotzdem immer noch hinterher? So mache ich es bis jetzt, da sie noch keine riesigen Mengen essen. Eine bekannte hat die Milchmahlzeiten reduziert, damit mehr Beikost genommen wurde, bei ihr hats wohl auch geklappt.
Mit 12 Monaten werden meine Kinder in die Kita gehen (6h) und ich wieder arbeiten (8h). Ich habe schon oft gelesen, dass viele trotzdem noch weiter stillen, zb nur morgens und abends. Funktioniert diese Umstellung aufs wenig Stillen automatisch oder kann man das irgendwie günstig beeinflussen?
Letztens musste ich mit dem Frosch zum Arzt, wir mussten sehr lange warten, fast 5h war ich weg. Die Maus hat in der Zeit vom Papa weder abgepumpte Mumi aus der Flasche noch aus dem Becher noch irgendwas anderes genommen. Demnächst wollte ich aber für ein paar Stunden auf eine berufliche Veranstaltung ohne die Kinder, mir wäre wohler, die Maus würde auch die Flasche nehmen. Kann man das irgendwie trainieren? Riskiert man vorzeitiges Abstillen?
Und noch eine Frage: ich habe immer mehr das Gefühl, dass meine Brüste sehr ungleich produzieren bzw der Unterschied größer geworden ist. Meist bekommt jedes Kind eine Brust und das wechsel ich dann ab. Aber an der rechten schlucken sie später und weniger und haben dann auch nach kürzerer Zeit wieder Hunger. Sollte ich ihnen dann standardmäßig immer beide anbieten? Aber wenn sie schnell hintereinander kommen, ist nachher in der linken immer "zu wenig drin"?
Vielen Dank schonmal!!!
Lg
Maria
meine Zwillinge sind heute korrigierte 6 Monate alt. Dank dieses tollen Forums habe ich es geschafft, sie so lange zu stillen. Darüber bin ich sehr froh und wollte den tollen Stillmods und den anderen lieben Antwortenden ein großes Dankeschön dalassen!!!
Außerdem habe ich noch ein paar kleinere Fragen.
Die Hauptnahrungsquelle soll ja im 1. LJ Milch sein. Wie gestaltet man dann das Verhältnis Milch/Beikost über die Zeit? Wenn alle Mahlzeiten eingeführt sind, stillt man trotzdem immer noch hinterher? So mache ich es bis jetzt, da sie noch keine riesigen Mengen essen. Eine bekannte hat die Milchmahlzeiten reduziert, damit mehr Beikost genommen wurde, bei ihr hats wohl auch geklappt.
Mit 12 Monaten werden meine Kinder in die Kita gehen (6h) und ich wieder arbeiten (8h). Ich habe schon oft gelesen, dass viele trotzdem noch weiter stillen, zb nur morgens und abends. Funktioniert diese Umstellung aufs wenig Stillen automatisch oder kann man das irgendwie günstig beeinflussen?
Letztens musste ich mit dem Frosch zum Arzt, wir mussten sehr lange warten, fast 5h war ich weg. Die Maus hat in der Zeit vom Papa weder abgepumpte Mumi aus der Flasche noch aus dem Becher noch irgendwas anderes genommen. Demnächst wollte ich aber für ein paar Stunden auf eine berufliche Veranstaltung ohne die Kinder, mir wäre wohler, die Maus würde auch die Flasche nehmen. Kann man das irgendwie trainieren? Riskiert man vorzeitiges Abstillen?
Und noch eine Frage: ich habe immer mehr das Gefühl, dass meine Brüste sehr ungleich produzieren bzw der Unterschied größer geworden ist. Meist bekommt jedes Kind eine Brust und das wechsel ich dann ab. Aber an der rechten schlucken sie später und weniger und haben dann auch nach kürzerer Zeit wieder Hunger. Sollte ich ihnen dann standardmäßig immer beide anbieten? Aber wenn sie schnell hintereinander kommen, ist nachher in der linken immer "zu wenig drin"?
Vielen Dank schonmal!!!
Lg
Maria
Frosch und Maus - seit 08/14 ganz fest in unseren Herzen
-
Suzumietz
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 12
- Registriert: 19.01.2015, 07:44
Re: Dank und ein paar Fragen.
Hi. Ich bin zwar kein Experte, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mit der Beikost automatisch weniger wird. Der Zwerg ist jetzt 8 Monate alt und vor kurzem haben wir den Nachmittagsbrei angefangen, da wollte er sehr schnell nicht mehr gestillt werden. Das kam schnell und unauffällig. Gut, er ist eine Fressmaschine und selbst eine Stulle würde klappen, aber das sei dahin gestellt. Ich rate dir einfach noch ein wenig Geduld zu haben und zu beobachten, wie die kleinen das Essen annehmen. Wenn mit 10 Monaten nicht zu erkennen ist, dass sie am Tag ohne stillen auskommen, dann sollte man schauen wie man es ändern kann.
Zu den anderen Fragen meldet sich bestimmt noch jemand von den Profis.
lg Elisa
Zu den anderen Fragen meldet sich bestimmt noch jemand von den Profis.
lg Elisa
Jungenmama mit Sabberschnute (07/14)
-
Suzumietz
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 12
- Registriert: 19.01.2015, 07:44
Re: Dank und ein paar Fragen.
Ich nochmal. Ich meinte nach den Breimahlzeiten will er nicht mehr am die Brust. Am Abend zum einschlafen, Nachts, Morgens und am Vormittag stillen wir noch. 
Jungenmama mit Sabberschnute (07/14)
-
mrsschulzi
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 91
- Registriert: 26.03.2014, 17:36
- Wohnort: Niedersachsen
Re: Dank und ein paar Fragen.
Hey, ich bin auch kein Experte, kann dir aber von meinen Erfahrungen berichten. Ich habe angefangen zu arbeiten, als Maus 13 Monate alt war. Wir machen Blw. So mit 10 Monaten hat Maus selbstständig Mahlzeiten ersetzt und wir sind von ca 14x auf 10x stillen in 24h gekommen. Ich habe nie aktiv reduziert. Einfach anbieten nach einer-anfangs eher vor der Mahlzeit, sie wissen schon, ob sie noch milch brauchen. Mit einem Jahr kam die Eingewöhnung bei der Oma und sie hat dort super gegessen. Mittlerweile ist sie 15 Monate und bleibt in Ausnahmefällen bis zu 12 Stunden bei Oma und Papa, sie isst dort super. Sie hat nie eine Flasche genommen und reduziert das Stillen weiterhin allein.
Vertrau den Mäusen. Wenn sie merken, sie müssen, klappt das schon. Und, sorry zu meiner vorschreiberin, da bin ich anderer Meinung. Wenn sie mit 10 Monaten tagsüber stillen, ist das total normal und kein Grund, irgendetwas zu forcieren.
Wenn ich unterwegs war als meine Maus ein halbes Jahr alt war, habe ich einfach vorher noch gestillt. Papa und Maus haben in der Zeit Obst und Brot geknabbert, Wasser getrunken und dann war ich auch schon wieder da. Ich wollte nicht, dass Maus Flasche bekommt, da mir das Risiko einer Saug Verwirrung zu hoch war. Und ja, vorzeitiges Abstillen kann sich daraus entwickeln. Kann Papa keine beikost geben in der zeit?
Zur Frage nach den Seiten - probier doch einfach, beide Seiten anzubieten. Wenn sie nicht wollen, werden sie sie nicht nehmen. Alles Liebe
Vertrau den Mäusen. Wenn sie merken, sie müssen, klappt das schon. Und, sorry zu meiner vorschreiberin, da bin ich anderer Meinung. Wenn sie mit 10 Monaten tagsüber stillen, ist das total normal und kein Grund, irgendetwas zu forcieren.
Wenn ich unterwegs war als meine Maus ein halbes Jahr alt war, habe ich einfach vorher noch gestillt. Papa und Maus haben in der Zeit Obst und Brot geknabbert, Wasser getrunken und dann war ich auch schon wieder da. Ich wollte nicht, dass Maus Flasche bekommt, da mir das Risiko einer Saug Verwirrung zu hoch war. Und ja, vorzeitiges Abstillen kann sich daraus entwickeln. Kann Papa keine beikost geben in der zeit?
Zur Frage nach den Seiten - probier doch einfach, beide Seiten anzubieten. Wenn sie nicht wollen, werden sie sie nicht nehmen. Alles Liebe
MrsSchulzi mit der großen Püppi (12/13) und der kleinen Püppi (1/17).
- Morgaine47
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3740
- Registriert: 04.11.2010, 22:40
- Wohnort: Zwischen Sinsheim und Mosbach
Re: Dank und ein paar Fragen.
Noch ein Erfahrungsbericht:
Ich bin 2 Tage die Woche den ganzen Tag außer Haus gewesen zum Arbeiten als die Große 8 Monate alt war. Wenn ich nicht da war hat sie sich mit Beikost über Wasser gehalten beim Papa, wenn cih da war gestillt. Also auch tagsüber gestillt wen ich da war und wenn ich nicht da war natürlich nicht. War absolut kein Problem. Beim Mittleren war es ähnlich, nur das ich da erst später mal nen ganzen Tag weg war. Und bei der Minimaus hätte ich da auch gar keine Bedenken gerade, zumal sie im Gegensatz zu ihren Geschwistern gerne Beikost isst.
Ich bin 2 Tage die Woche den ganzen Tag außer Haus gewesen zum Arbeiten als die Große 8 Monate alt war. Wenn ich nicht da war hat sie sich mit Beikost über Wasser gehalten beim Papa, wenn cih da war gestillt. Also auch tagsüber gestillt wen ich da war und wenn ich nicht da war natürlich nicht. War absolut kein Problem. Beim Mittleren war es ähnlich, nur das ich da erst später mal nen ganzen Tag weg war. Und bei der Minimaus hätte ich da auch gar keine Bedenken gerade, zumal sie im Gegensatz zu ihren Geschwistern gerne Beikost isst.
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
- Mutterhenne
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3047
- Registriert: 03.04.2014, 15:13
Re: Dank und ein paar Fragen.
Und noch einer:
Bei uns war das ähnlich: Habe nach 7 Monaten wieder vollzeit angefangen; wenn ich weg war, wurde gefuttert, sonst gab's Mama. Das Küken hat auch nie eine Flasche genommen (haben wir allerdings auch nicht probiert). Wasser hat sie von Anfang an aus dem Becher getrunken (mit viel Begeisterung
). Heute ist sie 18 Monate und demnächst bin ich zum ersten Mal aus beruflichen Gründen über Nacht weg (habe sie bisher immer zu Konferenzen mitgenommen - Papa war als Kinderfrau dabei
). Bin gespannt, wie das klappt...
Nur Mut, das ist unproblematischer als man sich vorstellen kann, Hauptsache, eine vertraute Bezugsperson ist da!
Bei uns war das ähnlich: Habe nach 7 Monaten wieder vollzeit angefangen; wenn ich weg war, wurde gefuttert, sonst gab's Mama. Das Küken hat auch nie eine Flasche genommen (haben wir allerdings auch nicht probiert). Wasser hat sie von Anfang an aus dem Becher getrunken (mit viel Begeisterung
Nur Mut, das ist unproblematischer als man sich vorstellen kann, Hauptsache, eine vertraute Bezugsperson ist da!
"Die meisten Zitate im Internet sind falsch." (Aristoteles)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
-
maria28
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 13.10.2014, 11:55
Re: Dank und ein paar Fragen.
Vielen dank schonmal! Ist ja erstaunlich, dass das sogar unter 1 so gut klappt: das wechseln zwischen Stillen und beikost.
Als ich letztens bei dem arzttermin war, hatte mein Mann es erst mit Brei bzw Banane versucht. Aber die Maus wollte nicht.
Brei nach dem Stillen probiere ich immer mal wieder, bzw es ergibt sich, da die Mäuse ja manchmal auch vor der Essenszeit trinken wollen- dann nehmen beide allerdings kaum Brei. (Und bislang war mir ja wichtig, dass sie wenigstens kleine Mengen essen, wegen der allergieprophylaxe durch "Lebensmitteleinführung unter muttermilch-protektion". Bis auf Fisch haben sie bald alles wichtige mal gekostet. )
Vielen Dank, ihr habt mich auf die Idee gebracht mal nach Beiträgen zu suchen, in denen um Arbeit und Stillen geht, vielleicht mache ich mir ja schon wieder unnötig sorgen.
Als ich letztens bei dem arzttermin war, hatte mein Mann es erst mit Brei bzw Banane versucht. Aber die Maus wollte nicht.
Brei nach dem Stillen probiere ich immer mal wieder, bzw es ergibt sich, da die Mäuse ja manchmal auch vor der Essenszeit trinken wollen- dann nehmen beide allerdings kaum Brei. (Und bislang war mir ja wichtig, dass sie wenigstens kleine Mengen essen, wegen der allergieprophylaxe durch "Lebensmitteleinführung unter muttermilch-protektion". Bis auf Fisch haben sie bald alles wichtige mal gekostet. )
Vielen Dank, ihr habt mich auf die Idee gebracht mal nach Beiträgen zu suchen, in denen um Arbeit und Stillen geht, vielleicht mache ich mir ja schon wieder unnötig sorgen.
Frosch und Maus - seit 08/14 ganz fest in unseren Herzen
-
jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Dank und ein paar Fragen.
Hallo, schön Dich noch einmal zu lesen, ich geh mal der Reihe nach:
Ernährungsphysiologisch am sinnvollsten ist es, weiterhin nach Bedarf zu stillen, also unverändert viel sozusagen wenn Mutter und Kind Freude dran haben, und das Stillen zunehmend mit fester Nahrung zu ERGÄNZEN. Die kommt also zum Stillen DAZU. Dementsprechend:

Viele Babys, die 5 Minuten vorher VIEL Festes gegessen, mögen jedenfalls hinterher trotzdem noch stillen. Am besten entkoppelt man das im Geiste einfach.
Wenn man einem Baby Milch vorenthält, isst es selbstverständlich in aller Regel mehr Festes; schließlich muss es ja auf seine Kalorien kommen. Logisch.

Hilft Dir das weiter? Rückfragen immer gern und
LG
Julia
Dafür gibt es keine mathematische Regel.Die Hauptnahrungsquelle soll ja im 1. LJ Milch sein. Wie gestaltet man dann das Verhältnis Milch/Beikost über die Zeit?
Ernährungsphysiologisch am sinnvollsten ist es, weiterhin nach Bedarf zu stillen, also unverändert viel sozusagen wenn Mutter und Kind Freude dran haben, und das Stillen zunehmend mit fester Nahrung zu ERGÄNZEN. Die kommt also zum Stillen DAZU. Dementsprechend:
"Hinterher" klingt so, als solle man zeitlich gesehen "erst" Festes essen und "danach" noch stillen. Das ist aber so nicht unbedingt gedacht, sondern: Man stillt im Grunde zeitlich unabhängig von den Essensgelegenheiten - gerne also auch "vorher", "währenddessen" oder sonst irgendwann.Wenn alle Mahlzeiten eingeführt sind, stillt man trotzdem immer noch hinterher?
Viele Babys, die 5 Minuten vorher VIEL Festes gegessen, mögen jedenfalls hinterher trotzdem noch stillen. Am besten entkoppelt man das im Geiste einfach.
Natürlich "klappt" das - denn wenn's nicht klappen würde, hätte das Baby ja schließlich gehungert; das machen Menschen normalerweise nicht freiwillig, auch nicht die ganz Kleinen.Eine bekannte hat die Milchmahlzeiten reduziert, damit mehr Beikost genommen wurde, bei ihr hats wohl auch geklappt.
Das funktioniert automatisch. Je älter ein Kind wird, desto flexibler wird Mamas Milchproduktion. Wenn Mama häufig stillt, bekommt das Kind viel Milch. Wenn Mama seltener stillt, z.B. weil nicht zuhause, wird entsprechend weniger produziert. Das ist bei Einlingen und Mehrlingen absolut identisch und darf sich normalerweise auch flexibel von Tag zu Tag abwechseln.Mit 12 Monaten werden meine Kinder in die Kita gehen (6h) und ich wieder arbeiten (8h). Ich habe schon oft gelesen, dass viele trotzdem noch weiter stillen, zb nur morgens und abends. Funktioniert diese Umstellung aufs wenig Stillen automatisch oder kann man das irgendwie günstig beeinflussen?
Ja, kann man versuchen, durch immer wieder anbieten.Demnächst wollte ich aber für ein paar Stunden auf eine berufliche Veranstaltung ohne die Kinder, mir wäre wohler, die Maus würde auch die Flasche nehmen. Kann man das irgendwie trainieren?
Die Wahrscheinlichkeit dafür ist durch den regelmäßigen Gebrauch künstlicher Sauger erhöht, ja. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kann Dein Partner die Milch einfach mit einer saugFREIEN Methode anbieten, z.B. mit Löffel oder Becher. Viele Babys warten allerdings lieber auf Mama - da spricht auch nichts dagegen (es soll ja auch Babys geben, die nachts 5 Stunden am Stück schlafen und dementsprechend so lange auch nichts trinken; da hat ja normalerweise auch niemand was dagegen...).Riskiert man vorzeitiges Abstillen?
Ja, das ist sinnvoll. Viele Frauen produzieren etwas einseitig - das ist völlig normal und überhaupt nicht schlimm, denn durch häufiges Anbieten BEIDER Seiten gleicht sich das fürs Baby komplett aus. Bei Zwillingen sollte beiden Kindern entsprechend ebenfalls BEIDE Seiten bei jeder Mahlzeit angeboten werden - dankend ablehnen können sie ja immernoch.Und noch eine Frage: ich habe immer mehr das Gefühl, dass meine Brüste sehr ungleich produzieren bzw der Unterschied größer geworden ist. Meist bekommt jedes Kind eine Brust und das wechsel ich dann ab. Aber an der rechten schlucken sie später und weniger und haben dann auch nach kürzerer Zeit wieder Hunger. Sollte ich ihnen dann standardmäßig immer beide anbieten?
Nein, das auf keinen Fall. Das Angebot passt sich immer der Nachfrage an - ohne Einschränkung auch bei Mehrlingen oder ungleich produzierenden Brüsten. Einfach immer nach Bedarf stillen - damit kann man nix falsch machen.Aber wenn sie schnell hintereinander kommen, ist nachher in der linken immer "zu wenig drin"?
Hilft Dir das weiter? Rückfragen immer gern und
LG
Julia
-
maria28
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 62
- Registriert: 13.10.2014, 11:55
Re: Dank und ein paar Fragen.
Hallo Julia,
erneut vielen Dank für deine Expertise. Musste erstmal drüber nachdenken bzw weiter testen. Aber meine Kinder essen, wenn sie gerade erst getrunken haben, nur wenige Löffel. Wenn sie nicht in der letzten halben Stunde gestillt haben, essen sie ein paar Löffel mehr. Ist ja auch irgendwie logisch, denn dann ist der Magen leerer. Ich will aber ungern für drei Löffel jedes Mal kochen und den Rest wegschmeißen müssen. Ich denke, ich werde sie weiterhin zeitlich eher nach den Breimahlzeiten stillen. Ich lasse sie natürlich nicht hungern, aber sie sind meist eh so abgelenkt momentan, dass die paar Minuten Breireinschaufeln den Kohl auch nicht fett machen. Wenn ich sie anlege, gucken sie meist eh noch in der Weltgeschichte umher...
(Ich weiß, man kann auch Eiswürfel einfrieren, aber selbst dafür ist mir der Aufwand zu groß (schon unter ökonomischen Gesichtspunkten, eine eiswürfelgroße Menge aufzutauen...))
Zum immer beide beidseitig anlegen: Das mach ich jetzt - (allerdings nur, wenn ich sie nicht eh hintereinander stille. Wenn ich Froschi gerade links hatte, Maus kurz darauf rechts, macht es doch keinen Sinn, Maus dann auch links anzulegen, oder?)
Meist sind sie dann allerdings an der zweiten Seite nicht mehr hungrig oder motiviert genug, den MSR auszulösen.
Zum Füttern durch Papa: Er hatte es wie gesagt das letzte Mal auch mit dem Becher versucht, aber die Maus hat nur alles daneben fließen lassen. Aber du hast ja recht, 5h sind keine Ewigkeit. Es täte mir zwar sehr leid, wenn sie dann hungern müssen- aber bei großem Hunger würden sie bestimmt die MuMi bzw Brei nehmen.
Dass die Milchproduktion flexibler wird, ist ja praktisch
Vielen Dank nochmal
Liebe Grüße
Maria
erneut vielen Dank für deine Expertise. Musste erstmal drüber nachdenken bzw weiter testen. Aber meine Kinder essen, wenn sie gerade erst getrunken haben, nur wenige Löffel. Wenn sie nicht in der letzten halben Stunde gestillt haben, essen sie ein paar Löffel mehr. Ist ja auch irgendwie logisch, denn dann ist der Magen leerer. Ich will aber ungern für drei Löffel jedes Mal kochen und den Rest wegschmeißen müssen. Ich denke, ich werde sie weiterhin zeitlich eher nach den Breimahlzeiten stillen. Ich lasse sie natürlich nicht hungern, aber sie sind meist eh so abgelenkt momentan, dass die paar Minuten Breireinschaufeln den Kohl auch nicht fett machen. Wenn ich sie anlege, gucken sie meist eh noch in der Weltgeschichte umher...
(Ich weiß, man kann auch Eiswürfel einfrieren, aber selbst dafür ist mir der Aufwand zu groß (schon unter ökonomischen Gesichtspunkten, eine eiswürfelgroße Menge aufzutauen...))
Zum immer beide beidseitig anlegen: Das mach ich jetzt - (allerdings nur, wenn ich sie nicht eh hintereinander stille. Wenn ich Froschi gerade links hatte, Maus kurz darauf rechts, macht es doch keinen Sinn, Maus dann auch links anzulegen, oder?)
Meist sind sie dann allerdings an der zweiten Seite nicht mehr hungrig oder motiviert genug, den MSR auszulösen.
Zum Füttern durch Papa: Er hatte es wie gesagt das letzte Mal auch mit dem Becher versucht, aber die Maus hat nur alles daneben fließen lassen. Aber du hast ja recht, 5h sind keine Ewigkeit. Es täte mir zwar sehr leid, wenn sie dann hungern müssen- aber bei großem Hunger würden sie bestimmt die MuMi bzw Brei nehmen.
Dass die Milchproduktion flexibler wird, ist ja praktisch
Vielen Dank nochmal
Liebe Grüße
Maria
Frosch und Maus - seit 08/14 ganz fest in unseren Herzen