Beikostreife erkennen
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Lisa092014
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Re: Beikostreife erkennen
Genau mein Thema. Ich stille noch voll. Die kleine Maus ist jetzt fast 6 Monate alt und durfte schon an Apfel und Ananas suckeln. War interessant für sie. Aber seit gestern beim Abendessen wird geweint, wenn das Käsebrot bei Mama im Mund landet und sie nicht beißen darf. Auch heute wo ich einen in Stücke geschnitten Apfel aß, wurde geweint und der Mund aufgerissen als das Stück sich ihr näherte. Als der Apfel im Mund war, ging der Mund auf und zu als wollte sie was abbeißen. Geht aber beim Apfel schlecht, also hat sie dran rumgeluscht.
Nennt man das schon Beikostreife? Greifen kann sie auch, hat aber bisher nur aus meiner Hand gegessen.
Und was mich noch beschäftigt: allgemein liest man das spätestens mit 6 Monaten das Eisen aus der Muttermilch nicht mehr reichen würde und deshalb Beikost eingeführt werden sollte. Was ist von dieser Behauptung zu halten?
unterwegs mit kleiner Maus seit 09/2014
Nennt man das schon Beikostreife? Greifen kann sie auch, hat aber bisher nur aus meiner Hand gegessen.
Und was mich noch beschäftigt: allgemein liest man das spätestens mit 6 Monaten das Eisen aus der Muttermilch nicht mehr reichen würde und deshalb Beikost eingeführt werden sollte. Was ist von dieser Behauptung zu halten?
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jusl
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Re: Beikostreife erkennen
Kann schon sein.Nennt man das schon Beikostreife?
Kennst Du schon unsere Linksammlung Stillwissen? Dort findest Du die Grundinfo Beikosteinführung, außerdem einige Links, die sich mit Eisenmangel befassen. Dort wirst Du bestimmt fündig. Die von Dir zitierte Behauptung jedenfalls ist in ihrer Allgemeinheit definitiv falsch. Genauso wie es kerngesunde, bestens gedeihende voll(!)-gestillte Einjährige gibt, die nicht den Hauch von Eisenmangelsymptomen zeigen, gibt es Babys, die bereits mit Eisenmangel auf die Welt kommen bzw. diesen bereits während der ersten Lebenswochen entwickeln, wo Beikost eindeutig noch nicht in Frage kommt.Und was mich noch beschäftigt: allgemein liest man das spätestens mit 6 Monaten das Eisen aus der Muttermilch nicht mehr reichen würde und deshalb Beikost eingeführt werden sollte. Was ist von dieser Behauptung zu halten?
Davon abgesehen enthält die erste Beikost für gewöhnlich nur sehr sehr sehr wenig Eisen, kann also kaum nennenswert zur Eisenversorgung beitragen.
Machst Du Dir speziell um den Eisenstatus Deines Babys Sorgen?
LG
Juli
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Lisa092014
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Re: Beikostreife erkennen
Danke schön. Dann werden wir es mal mit was weicherem zum essen versuchen.
Um den Eisenstatus bei meinem Baby mache ich mir keine Gedanken. Ist nur so, dass man liest, das wegen dem Eisen mit beikost begonnen werden sollte.
Werde mir die links dazu mal durchlesen.
unterwegs mit kleiner Maus seit 09/2014
Um den Eisenstatus bei meinem Baby mache ich mir keine Gedanken. Ist nur so, dass man liest, das wegen dem Eisen mit beikost begonnen werden sollte.
Werde mir die links dazu mal durchlesen.
unterwegs mit kleiner Maus seit 09/2014
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Lisa092014
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Re: Beikostreife erkennen
Heute Mittag habe ich der Kleinen ein Butterbrot gemacht. Sie saß schon erwartungsvoll auf meinem Schoß und hat beim näher kommen des Brotes den Mund geöffnet. Sie hat das Brot aus der Hand genommen. Der Mund ging auf und zu. Gab natürlich auch viel Sauerei. Verschluckt hat sie sich auch bei der Aktion. Ich finde wirklich verdammt schwer zu beurteilen, ob sie das wirklich essen wollte. Für mich sah es schon so aus, als ob sie es uns gleich tun wollte.
unterwegs mit kleiner Maus seit 09/2014
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AnnaKatharina
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Re: Beikostreife erkennen
Warum gibst du es ihr nicht in die Hand?Lisa092014 hat geschrieben:Heute Mittag habe ich der Kleinen ein Butterbrot gemacht. Sie saß schon erwartungsvoll auf meinem Schoß und hat beim näher kommen des Brotes den Mund geöffnet. Sie hat das Brot aus der Hand genommen. Der Mund ging auf und zu. Gab natürlich auch viel Sauerei. Verschluckt hat sie sich auch bei der Aktion. Ich finde wirklich verdammt schwer zu beurteilen, ob sie das wirklich essen wollte. Für mich sah es schon so aus, als ob sie es uns gleich tun wollte.
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Dann kannst du dir sicher sein, dass sie es auch im Mund haben will, wenn es da landet!
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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Lisa092014
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Re: Beikostreife erkennen
Da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Erst hatte ich es in der Hand und dann hat sie es mir aus der Hand genommen und sich selbst in den Mund gesteckt.
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- Celina
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Re: Beikostreife erkennen
Lisa092014 hat geschrieben:Heute Mittag habe ich der Kleinen ein Butterbrot gemacht. Sie saß schon erwartungsvoll auf meinem Schoß und hat beim näher kommen des Brotes den Mund geöffnet. Sie hat das Brot aus der Hand genommen. Der Mund ging auf und zu. Gab natürlich auch viel Sauerei. Verschluckt hat sie sich auch bei der Aktion. Ich finde wirklich verdammt schwer zu beurteilen, ob sie das wirklich essen wollte. Für mich sah es schon so aus, als ob sie es uns gleich tun wollte.
unterwegs mit kleiner Maus seit 09/2014
Spielt das denn so eine grosse Rolle? Ob du es weisst meine ich. Die kleine Maus weiss es ja. Vom Alter her ist es möglich, dass sie beikostreif ist. Wenn nicht, wird sie etwas mit dem Essen spielen und gut ist. Wenn sie essen will, tut sie es. Bei einem jüngeren Baby wäre ich vorsichtiger, aber so: leg ihr doch einfach was hin und freu dich über ihr Interesse am Entdecken (egal ob spielend oder essend). Mein Kleiner hat etwa eine Woche lang alles zerkaut und dann wieder ausgespuckt. Danach hat er es geschluckt. Anfangs hat er oft Stückchen ausgewürgt und manchmal etwas gehustet. Und dann frischfröhlich weitergegessen. Essen will halt auch gelernt sein. Das würde ich locker sehen.
Allerdings koche ich schon speziell fürs Baby: ich achte darauf, dass etwas dabei ist, was der Kleine motorisch essen kann. Das heisst, wenn ich für uns Kartoffelauflauf mache, schneide ich halt ein paar Kartoffeln in Stickform. Und Risotto wäre für den Kleinen (noch) ziemlich frustrierend. Ich finde das Essen für alle angenehmer, wenn der Kleine etwas hat, dass ihm Freude macht. Meist verändere ich aber nur die Form des Essens.
Ausserdem würde ich jetzt keine (Instant-)Brühe nehmen. Ich mag nicht, dass da meist Geschmacksverstärker drin sind, das Baby soll zuerst den natürlichen Geschmack der Lebensmittel kennen lernen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt meines Wissens wirklich, 1g Salz pro Tag nicht zu überschreiten, besser wäre weniger. Daran halte ich mich. Aber ein Gramm Salz ist gar nicht so wenig. Ich habs abgewogen, um ein Gefühl für die Menge zu kriegen. Stark salzhaltige Lebensmittel wie Salami gebe ich aber trotzdem nicht, obwohl es den Grenzwert vielleicht nicht mal überschreiten würde. Und bei uns gibts schon ab und zu Fleisch, das noch blutig ist, das kriegt das Baby ganz durch. Bei Milchprodukten (darf meiner gar nicht) würde ich auf die Menge achten, d.h. nicht mehr als einmal am Tag verwenden, weil das Baby ja schon über die Muttermilch recht viel Eiweiss bekommt. Der Aussage, das Baby isst am Familientisch mit kann ich also zustimmen. Der Aussage, bei BLW werde nicht speziell für das Baby gekocht, stimme ich nicht ganz zu. Auch bei BLW KANN es Essen speziell fürs Baby geben (muss aber nicht). BLW heisst ja nur, dass das Kind darüber bestimmt, wann es wieviel wovon essen mag und wie schnell es entwöhnt ist.
Celina mit Goldjungen (7/14)
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Lisa092014
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Re: Beikostreife erkennen
Ja, ich glaube, dass das keine Rolle spielt. Ich sehe, dass es ihr Spaß macht uns nachzuahmen und kaut genüsslich an ihrer Möhre oder Puffreis rum. Ich will ihr den Spaß lassen, schließlich lernt sie auch was dabei. Heute früh habe ich sogar Möhrenstücke in der Windel gefunden. Habe die Tage auch mal Pastinakenbrei probiert, den hat sie umgehend raus geschoben.
Wir wollen es jetzt erstmal so handhaben, dass sie bei jeder Mahlzeit dabei und Möhre oder Puffreis in die Hand bekommt, zumindest erst einmal für den Anfang.
unterwegs mit kleiner Maus seit 09/2014
Wir wollen es jetzt erstmal so handhaben, dass sie bei jeder Mahlzeit dabei und Möhre oder Puffreis in die Hand bekommt, zumindest erst einmal für den Anfang.
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glückskind
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Beikostreife erkennen
Du kannst auch ruhig mutiger sein und ihr bis auf wenige Ausnahmen alles anbieten, was ihr so esst
Toll, dass es ihr schon so viel Spaß macht.
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..mit 3 Kindern 2012 und 2015 und 2018
- Lamami
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Re: Beikostreife erkennen
ich muss grad so schmunzeln. Seit Wochen zerbrech ich mir den Kopf über das Thema Beikost, lese hier im Forum und sonstwo im Netz. Je mehr ich lese umso verwirrter bin ich, bis ich auf diesen Thread und vor allem obigen Satz gestoßen bin. Danke liebes SuT, ihr seid einfach tolljusl hat geschrieben:"Nach Bedarf stillen, ab Beikostreife dem Baby was vom eigenen Essen abgeben und Honig weglassen"
(hab bisher bis Seite 4 gelesen, den Rest dann morgen...)
mit großem Sohn 09/14 und kleiner Tochter 6/21