Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

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Winterwunschkind
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Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Winterwunschkind »

Guten Morgen,

meine Tochter und ich haben ein evtl. Stillproblem, oder auch nicht und ich stelle mich nur an und das ist normal, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist es derzeit schwierig mit uns (seit etwas über 2 Wochen). Nicht immer, aber immer öfter. Es gibt pro Tag mehrere Stillphasen bei denen sie an der Brust anfängt zu schreien, sich zu winden, zu überstrecken und sich gar nicht mehr einkriegen mag. Das ist meistens abends passiert so 2 Stillphasen ab ca. 17.00 Uhr bis zum Einschlafstillen um 21.00 Uhr. Allerdings zeigt sie dieses Verhalten seit gestern auch morgens und mittags. Nachts zeigt sie das nicht und Abends im Bett möckert sie kurz und dann ist sie wieder entspannt. Nachts beginnt sie ab ca. halb 5 bis ca. 7 zu "arbeiten", zu drücken, und sich zu winden.
Es hilft dann manchmal sie aufzurichten über die Schulter zu legen und sie aufstoßen zu lassen. Ich trage sie dann immer weiter und hoffe auf den ersehnten Pups, oder dass sie die Windel füllt. Oftmals kommt er binnen 1-2 Minuten manchmal aber auch nicht. Dann ist ein weiter stillen fast unmöglich. Ich weiß sie hat noch Hunger und sie will auch an die Brust. Sie dockt an trinkt 2 Züge fällt dann wieder ab und schreit. Das gleiche Spiel beginnt von vorne. Derzeit hat sie seit letzter Woche Samstag ihre erste Schnottennase, die wir aber mittlerweile fast komplett durchgestanden haben.

Allgemeine Daten zu ihr und mir:

Meine Tochter ist nun 11 Wochen und einen Tag alt. Sie ist mit einem Gewicht von 3850gr zur Welt gekommen und wiegt nun 6150gr (heute morgen gemessen, wie immer nackig nach dem Aufstehstillen und während der morgendlichen Reinigung). Sie wird mit einem Beutel und einer Kofferwaage gewogen. Das aber schon immer, deswegen ist es für uns klar, dass sie ca. 200-250gr pro Woche zu nimmt.
Wir stillen mit einer Mindestpause von 2 Stunden dazwischen (empfohlen von der Hebamme). Das gibt manchmal Ärger, da sie gerne bestimmt öfter dran will. Wenn es gar nicht geht, lege ich sie auch an, weil ich es nicht haben kann, wenn sie sich einschreit. Das mit den 2 Stunden haben wir eigentlich gemacht, da ich unglaublich viel Milch habe und ich am Anfang einige Stillprobleme hatte (nach 3 Wochen 2 Brustentzündungen linksseitig, und 2 mal eine wunde Brustwarze rechts und links). Das hat sich derzeit aber gut eingependelt. Ich habe einen sehr starken MSR, darin ist die Kleine aber geübt würde ich sagen.
Sie packt gut zu. Schmerzen beim Stillen habe ich nicht. Lieblingsanlege-Positionen sind derzeit im liegen und in der Wiegehaltung. Ab und zu habe ich das Gefühl sie "kaut" ein wenige auf meiner Brustwarze herum, das wird aber mit einem direkten Abmachen von der Brust beantwortet. Dann ist es auch wieder okay und dockt wieder richtig an.

Ein "Faible" ist derzeit an allem zu nucken was in den Mundbereich kommt, am liebsten nimmt sie das Fäustchen, aber auch ihr Schmusekrokodil oder meinen Zeigefinger. Auf dem hat sie gestern auch gut gekaut und sich den über die gesamte Kauleiste geschoben.

Sie hat einen Schnuller der vornehmlich zum Einsatz kommt wenn sie bis auf die Mindeststundenzahl von 2 Stunden gezogen werden soll. Den hat sie seit ihrem 12 Lebenstag, da sie ein sehr starkes Nuckel-Bedürfnis gezeigt hat. Dieses konnten wir nicht mehr über den kleinen Finger befriedigen. Brusthütchen kennt sie auch, das war aber so ein graus, dass ich die Schmerzen in Kauf genommen hab, weil das einfach nicht unser Ding war auch nicht mit wunden Brustwarzen.

Sie hat im Schnitt zwischen einer und 6 Windeln mit Schissi, gestern waren es z.B. 5 davon waren 2 gelb mit Flöckchen, und 3 grün-gelb mit so schleimigen Fäden. Heute morgen hatte sie schon 3 mal was in der Hose, alles gelb mit Flöckchen. Die Windeln werden ca. alle 2-3 Stunden (tagsüber) gewechselt und es ist noch nicht einmal vorgekommen, dass sie nicht zumindest nass war (wir wickeln mit Stoff). Nachts hat sie eine Windel, die um ca. 20.00-21.00 Uhr angelegt und dann um halb 6-6 Uhr das erste mal gewechselt wird. Diese ist meistens gar nicht so nass, wie man sich das denken würde. Dafür ist die Windel von 6-9Uhr zum bersten voll mit Pipi und Schissi (optional).

Sie wird abends zum einschlafen gegen 21.00 Uhr gestillt, dann die nächste Stillphase zwischen halb 1-1Uhr und dann um ca. 3Uhr und dann wieder um 5-6 Uhr. Dann geht es über den Tag meistens im 2 Stunden-Takt weiter. Sie trinkt beide Brüste so leer, dass sie schön weich sind. Das dauert pro Seite ca. 10 Minuten

Sorgen wegen einer Gedeihstörung habe ich noch nicht. Mich beschäftigt eher, wie das nun weitergehen wird. Sie zeigt dieses Verhalten nun schon seit über 2 Wochen und ich bin mittlerweile echt ratlos.

Wir haben bisher ausprobiert:
-Bei Unruhe, Wechsel der Brustseite
-Hochnehmen, aufstoßen lassen, Tragen bis die Verdauung eingesetzt hat, oder sie sich wieder richtig entspannt hat.
-Verzicht auf jedwede Kuhmilchprodukte (das mache ich auch grade wieder, als Kontrolle). Wir können aber nicht genau sagen ob es das besser macht. Denn sie hat dieses Schreien an der Brust auch während der Kuhmilch-Frei-Zeit gezeigt und auch genauso gepupst.

Unsere Fragen zu dieser Situation sind eigentlich folgende:
- Könnte es tatsächlich das Zahnen sein?
- Ist das der 12 Wochen Schub, der sich bei uns einfach seit 2 Wochen zeigt?
- Wäre es sinnvoll die 2 Stunden-Marke zu streichen, damit sie zwar öfter trinkt, aber "kleinere" Portionen. Damit die Verdauung einfach etwas reibungsloser läuft und öfter angeregt wird. (Druckaufbau durch Pupsen/Stuhlgang beim Stillen verhindert ruhiges trinken?) Also komplettes Stillen nach Bedarf?
--> bringt mir das wieder ein Brustproblem ein?

Entschuldigt den ganzen Text ich hoffe es ist verständlich und ich habe nichts wichtiges vergessen. Mein Mann und ich hoffen auf Tipps oder Anregungen und Hilfe.
Winterwunschkind '14, Märchenprinz '17 und Mairübchen '19
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Teazer
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Re: AW: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Teazer »

Hallo,

herzlich Willkomnen hier im Forum. :)
Meine Tochter ist nun 11 Wochen und einen Tag alt. Sie ist mit einem Gewicht von 3850gr zur Welt gekommen und wiegt nun 6150gr (heute morgen gemessen, wie immer nackig nach dem Aufstehstillen und während der morgendlichen Reinigung).
Selbst ohne niedrigstes Gewicht kann ich sagen, dass Dein Baby völlig unauffällig zugenommen hat, denn die Differenz liegt mit 2300 g innerhalb der von der WHO empfohlenen Zunahme von 1690 bis 3360 g in den ersten 11 Wochen.
Sie wird mit einem Beutel und einer Kofferwaage gewogen. Das aber schon immer, deswegen ist es für uns klar, dass sie ca. 200-250gr pro Woche zu nimmt.
Diese Waage ist ausschließlich für unbewegliche Koffer konzipiert und daher für Babys nicht geeignet. Davon abgesehen, sollte ein Baby nicht "einfach so" gewogen werden. Das Wiegen ist ein starker Eingriff in das natürliche Mutter-Baby-Gefüge und sollte ausschließlich nach passender Indikation und mit stillberaterischer Begleitung praktiziert werden. Bitte lasse dies zukünftig. Gab es einen konkreten Anlass für das Wiegen?
Wir stillen mit einer Mindestpause von 2 Stunden dazwischen (empfohlen von der Hebamme).
Deine Hebamme hat vermutlich lange keine Stillfortbildung mehr besucht. :( Heutzutage wird das Stillen nach Bedarf und ohne Uhr empfohlen. Bitte stille Dein Baby, wenn es danach verlangt. Im schlimmsten Falle hast Du sonst zu wenig Milch und Dein Baby nimmt zu wenig zu.
Das mit den 2 Stunden haben wir eigentlich gemacht, da ich unglaublich viel Milch habe und ich am Anfang einige Stillprobleme hatte (nach 3 Wochen 2 Brustentzündungen linksseitig, und 2 mal eine wunde Brustwarze rechts und links).
Bei zu viel Milch sollte eher häufiger als seltener gestillt werden, denn dann können die Babys die Brust besser fassen. Und bei einer Brustentzündung ist eine regelmäßige, gründliche Entleerung ebenfalls angezeigt. Da wurdest Du leider falsch beraten.

Sie hat einen Schnuller der vornehmlich zum Einsatz kommt wenn sie bis auf die Mindeststundenzahl von 2 Stunden gezogen werden soll. Den hat sie seit ihrem 12 Lebenstag, da sie ein sehr starkes Nuckel-Bedürfnis gezeigt hat. Dieses konnten wir nicht mehr über den kleinen Finger befriedigen.
Ein Strecken ist wie oben geschrieben nicht nötig. Bei der Nutzung eines Schnullers besteht die Gefahr der Saugverwirrung. Achte daher gut darauf, ob Deine Tochter auch weiterhin mit guter Technik an der Brust trinkt:
- Mund weit geöffnet
- Lippen nach außen gestülpt
- Zunge über Kauleiste
- mehr als Brustwarze im Mund
- Bauch an Bauch
Brusthütchen kennt sie auch, das war aber so ein graus, dass ich die Schmerzen in Kauf genommen hab, weil das einfach nicht unser Ding war auch nicht mit wunden Brustwarzen.
Wunde Brustwarzen kommen i.d.R. von falschem Anlegen (s.o.). Hast Du da noch Probleme?
Sie hat im Schnitt zwischen einer und 6 Windeln mit Schissi, gestern waren es z.B. 5 davon waren 2 gelb mit Flöckchen, und 3 grün-gelb mit so schleimigen Fäden. Heute morgen hatte sie schon 3 mal was in der Hose, alles gelb mit Flöckchen. Die Windeln werden ca. alle 2-3 Stunden (tagsüber) gewechselt und es ist noch nicht einmal vorgekommen, dass sie nicht zumindest nass war (wir wickeln mit Stoff). Nachts hat sie eine Windel, die um ca. 20.00-21.00 Uhr angelegt und dann um halb 6-6 Uhr das erste mal gewechselt wird. Diese ist meistens gar nicht so nass, wie man sich das denken würde. Dafür ist die Windel von 6-9Uhr zum bersten voll mit Pipi und Schissi (optional).
Klingt ganz normal.
Sie wird abends zum einschlafen gegen 21.00 Uhr gestillt, dann die nächste Stillphase zwischen halb 1-1Uhr und dann um ca. 3Uhr und dann wieder um 5-6 Uhr. Dann geht es über den Tag meistens im 2 Stunden-Takt weiter. Sie trinkt beide Brüste so leer, dass sie schön weich sind. Das dauert pro Seite ca. 10 Minuten
Das ist auch normal, so lange das die vom Baby bestimmten Abstände sind.
Sorgen wegen einer Gedeihstörung habe ich noch nicht. Mich beschäftigt eher, wie das nun weitergehen wird. Sie zeigt dieses Verhalten nun schon seit über 2 Wochen und ich bin mittlerweile echt ratlos.
Es kann sein, dass Dein Baby mit Schnullertechnik an Deine Brust geht und daher so unzufrieden ist. Entweder, weil sie trocken nuckeln möchte, jedoch Milch kommt. Oder sie bekommt die Milch Dank falscher Technik nicht so wie sie es gerne hätte. Auch ihr Heißhunger/Durst nach verlängerter Stillpause kann ein Grund für ihr Verhalten sein. Sie ist einfach zu aufgeregt zum ordentlichen Stillen.
-Verzicht auf jedwede Kuhmilchprodukte (das mache ich auch grade wieder, als Kontrolle). Wir können aber nicht genau sagen ob es das besser macht. Denn sie hat dieses Schreien an der Brust auch während der Kuhmilch-Frei-Zeit gezeigt und auch genauso gepupst.
Allergien auf Milcheiweiß sind bei Stillkindern sehr selten, da höchstens Spuren in der Muttermilch enthalten sind. Ich halte es daher eher für unwahrscheinlich, dass Deine Ernährung eine Rolle spielt. Euer aktuelles Stillmanagement und die Schnullernutzung sind viel wahrscheinlichere Auslöser.
Wäre es sinnvoll die 2 Stunden-Marke zu streichen, damit sie zwar öfter trinkt, aber "kleinere" Portionen. Damit die Verdauung einfach etwas reibungsloser läuft und öfter angeregt wird. (Druckaufbau durch Pupsen/Stuhlgang beim Stillen verhindert ruhiges trinken?) Also komplettes Stillen nach Bedarf?
Ja, ja, ja. :D
--> bringt mir das wieder ein Brustproblem ein?
Nein. Stillen nach Bedarf (inkl. Nuckeln) ist die biologische Norm. Solltest Du Probleme haben, dann melde Dich gerne hier. Ich helfe Dir gerne weiter.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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Winterwunschkind
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Winterwunschkind »

Hallo Teazer,

erst einmal herzlichen Dank für die Antwort und die Mühe, die du dir gemacht hast. Auch von meinem Mann (der gerade Schnuller sammelt, um sie zu verbannen :) ). Danke!

Ich hab mir das schon fast gedacht, so etwas ähnliches hatte ich im Gefühl nur bin ich da ja nicht so der Stillexperte. Gewogen haben wir unsere Herzdame nur, weil sie seit 2 Wochen wirklich dieses Verhalten zeigt und ich dann doch Sorge hatte, ob sie genug bekommt oder nicht. Davor hat unsere Hebamme (mit der gleichen Technik gewogen). Die Werte stimmten aber mit denen der U-Untersuchungen gut überein, deswegen dachte ich, spannende Technik... Bis vor 2 Wochen war ich mir eigentlich immer sicher, dass gut zugenommen wird. Aber wir werden nicht mehr wiegen und ich vertraue mir wieder etwas mehr mit der Windel-Zähl-Technik.

Wunde Brustwarzen haben wir gar nicht mehr. Ein Glück!

Nachts habe ich schon länger aufgegeben einen Stillrhytmus vorzugeben, da ist mir mein Schlaf einfach wichtiger, muss ich ehrlich gestehen. :oops:

Die Fragen die mich nun noch beschäftigt:
- Wenn ich sie jetzt immer dann anlege wenn sie das möchte, signalisiere ich meinem Körper dann nicht erstmal einen Mehrbedarf und dieser wird mit noch mehr Milch reagieren? Ich sehe jetzt schon etwas ängstlich einer prallen Brust entgegen und Kühlakkus..
- Kann sie überhaupt an meiner Brust einfach nur Nuckeln? Ich muss die Brust nur antippen und es tropft..

Und eine Frage die meinen Mann sich gestellt hat:
- Wie lange werden wir brauchen um ihr den Schnuller abzugewöhnen? (mit dem Nachsatz: "Dann werde ich mich wohl schnell in TT-Bindetechniken üben müssen.")

Das heißt also nun für mich immer erst die Brust anbieten bei Unruhe. Oi.. Ich bin gespannt.
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Teazer
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Teazer »

Winterwunschkind hat geschrieben:Gewogen haben wir unsere Herzdame nur, weil sie seit 2 Wochen wirklich dieses Verhalten zeigt und ich dann doch Sorge hatte, ob sie genug bekommt oder nicht. Davor hat unsere Hebamme (mit der gleichen Technik gewogen).
Deine Hebamme hat sicher keine Kofferwaage benutzt, sondern eine Hängewaage für Hebammen.
ich vertraue mir wieder etwas mehr mit der Windel-Zähl-Technik.
Selbst das ist eigentlich nicht notwendig.
Wenn ich sie jetzt immer dann anlege wenn sie das möchte, signalisiere ich meinem Körper dann nicht erstmal einen Mehrbedarf und dieser wird mit noch mehr Milch reagieren? Ich sehe jetzt schon etwas ängstlich einer prallen Brust entgegen und Kühlakkus..
Sie fragt Ihren Bedarf ab. So viel sollten Deine Brüste produzieren. Sonst bekäme sie ja zu wenig. Sie wird die gleiche Menge wie bisher trinken, nur in kleineren Portionen.
Kann sie überhaupt an meiner Brust einfach nur Nuckeln? Ich muss die Brust nur antippen und es tropft..
Dein Baby wird es lernen trocken zu nuckeln und Deine Brust sich an den tatsächlichen Bedarf Deiner Tochter auch.
Wie lange werden wir brauchen um ihr den Schnuller abzugewöhnen? (mit dem Nachsatz: "Dann werde ich mich wohl schnell in TT-Bindetechniken üben müssen.")
Wenn sie nach Bedarf gestillt wird, ihr Nuckelbedürfnis an Brust und kleinen Finger stillen darf, sie im TT zur Beruhigung getragen wird, dann wird es nicht lange dauern. Babys werden schließlich nicht mit Schnuller geliefert. :)
Das heißt also nun für mich immer erst die Brust anbieten bei Unruhe. Oi.. Ich bin gespannt.
Brust anbieten und wenn die fürs Baby nicht das Richtige ist, anders beruhigen. Das bekommt Ihr hin.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Winterwunschkind »

Oh man. Ich weiß gar nicht wie ich danke schreiben kann, so dass es das Gefühl ausdrückt was ich gerade, dankbarerweise, habe. Ich kann nur Danke schreiben, leider! Danke, danke, danke..!
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Teazer »

:mrgreen: Gerne!
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Lösche Benutzer 10310 »

Hallo, wir haben den Schnuller quasi von einem Tag auf den anderen abgesetzt. Das ging. Ich glaube das war mehr eine Umstellung für uns als für unsere Tochter. Ich habe allerdings von Anfang an nach Bedarf gestillt. Nur Mut [emoji4] .
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Winterwunschkind »

Hej, danke! Tut gut so was zu hören.
Es klappt erstaunlicherweise gut. Der Schnuller ist weg. Das Schimpfen an der Brust schon weniger. Gestern waren wir einkaufen und da war tatsächlich mein Mann gestresster als ich, immer in Sorge sie könnte doch nuckeln wollen. Den kleinen Finger spuckt sie mit Würgen wieder aus. Nuckeln geht nur an der Brust.
Aber ich muss sagen es ist doch schon ein anderes Gefühl, so richtig nach Bedarf zu stillen. Gestern dachte ich, moi, heute hab ich 24 Stunden gestillt. Das wird sich alles einspielen, davon bin ich überzeugt. Und das Stillen in der Öffentlichkeit stört mich zum Glück gar nicht, was es mir einfacher macht entspannt zu sein. Alles ist gut solange ich das Privileg genieße weiter stillen zu können :).
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Teazer »

Mit dem Finger muss man vorsichtig vorgehen. Der Würgereflexpunkt ist bei Babys noch recht weit vorne.

Schön, dass es so gut läuft. :)
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Re: Stillen vs. Verdauung, Zähne, Unmut?

Beitrag von Winterwunschkind »

Ja da hast du recht. Komisch ist tatsächlich nur, dass sie ab der Geburt bis zum Schnuller (11 Tage) den Finger quasi fast verschlungen hat. Und nun, nix, nicht mal ein bisschen. Ich glaube da ist auch etwas Gewöhnung mit bei.
Wir stillen fröhlich weiter und genießen die schimpffreien Stillzeiten. Ich liefere Bericht, wie es uns im weiteren ergangen ist. Jetzt ist erstmal stillen angesagt. :D
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