Einschlafstillen frustrierend
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Pirouge
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Einschlafstillen frustrierend
Unser Kleiner ist jetzt 7 Wochen alt. Im Forum liest man immer wieder ganz romantisch und easy vom Einschlafstillen. Das klappt bei uns aber irgendwie nicht. "Früher" (haha...) endete Stillen immer mit einem Luftanhalten, tiefem, lautem, hektischem Einatmen, dabei Kopf nach hinten werfen, glückliches Minenspiel, schlafen.
Jetzt gibt es Nuckelpausen im Halbschlaf, dann wieder ein paarmal Nuckeln, Pause, Nuckeln... Das wäre ja ok, aber es ist mir irgendwann recht unangenehm. Und endet dann doch oft mit Ausscheidungsbedürfnis oder Rülpsen und damit Wachwerden. Wenn ich ihn vorsichtig abdocke, schläft er auch kurz, aber nur ein paar Minuten und ist dann wach.
Wie ist das bei Euch? Wie lange dauert das Einschlafstillen bei euch und habt ihr Tips und Tricks? Danke!
Jetzt gibt es Nuckelpausen im Halbschlaf, dann wieder ein paarmal Nuckeln, Pause, Nuckeln... Das wäre ja ok, aber es ist mir irgendwann recht unangenehm. Und endet dann doch oft mit Ausscheidungsbedürfnis oder Rülpsen und damit Wachwerden. Wenn ich ihn vorsichtig abdocke, schläft er auch kurz, aber nur ein paar Minuten und ist dann wach.
Wie ist das bei Euch? Wie lange dauert das Einschlafstillen bei euch und habt ihr Tips und Tricks? Danke!
2014 und 2019
- Tweety2606
- alter SuT-Hase
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Re: Einschlafstillen frustrierend
Solche Nuckel-Pause-Nuckel-Phasen haben wir immer noch. Bzw. nuckeln, abdocken, wegdrehen, kurz Ruhe, zurückdrehen, andocken, dreimal nuckeln, wegdrehen mit Brust im Mund... usw... Krümel ist dann dabei im Halbschlaf. Mit Glück ist das ganze nach 10 Minuten vorbei, es geht aber auch mal ne Stunde ins Land...
- Missy
- alter SuT-Hase
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Re: Einschlafstillen frustrierend
Phase. Hier war einschlafstillen auch immer wieder mal unmöglich. Mal musste getragen werden, mal geschuckelt, mal gehoppst, mal gestillt und gehoppst gleichzeitig, usw. Dauer von 5-50 Minuten in den ersten Monaten.
Seit einigen Monaten (er ist jetzt 20 Monate) aber ist Einschlafstillen hier wirklich so einfach und schön (solange ich dabei gleichzeitig meine Hand auf Ohr und Auge lege). Meist dauert es dann 5 Minuten und er schläft, manchmal 20 Minuten.
Man darf sich nur nicht so sehr darauf versteifen, dass es "die eine" Methode gibt.
Seit einigen Monaten (er ist jetzt 20 Monate) aber ist Einschlafstillen hier wirklich so einfach und schön (solange ich dabei gleichzeitig meine Hand auf Ohr und Auge lege). Meist dauert es dann 5 Minuten und er schläft, manchmal 20 Minuten.
Man darf sich nur nicht so sehr darauf versteifen, dass es "die eine" Methode gibt.
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)
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Pirouge
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 14.06.2014, 22:01
Re: Einschlafstillen frustrierend
Na, das Phasenmantra werde ich wohl noch häufiger singen müssen
Augen zuhalten werde ich mal ausprobieren, beim Tragetuch hilft es auch, ein Tuch über ihn zu legen, wenn er müde aber gebannt in die Welt schaut...
Gibt es bei euch dieses theatralische Ende am Ende des Einschlafstillens oder ist es eher ein fließender Übergang?
Augen zuhalten werde ich mal ausprobieren, beim Tragetuch hilft es auch, ein Tuch über ihn zu legen, wenn er müde aber gebannt in die Welt schaut...
Gibt es bei euch dieses theatralische Ende am Ende des Einschlafstillens oder ist es eher ein fließender Übergang?
2014 und 2019
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Lösche Benutzer 17982
Re: Einschlafstillen frustrierend
Meine konnte erst mit 14 Wochen einschlafstillen (vorher ist sie alleine oder dann getragen u schreiend eingeschlafen). Seitdem dauert es meist 1-2h. Das soll dich nicht desillusionieren, aber es gibt halt Kinder die lange brauchen. Inzwischen will sie zwischen den stilleinheiten auch spielen, kuscheln und Buch lesen.
mein Tipp: innere Einstellung dazu ändern.
Bei mir war es so, dass ich schon genervt war u dann habe ich angefangen, mich gedanklich auf 2h Internet surfen eingestellt (das mache ich daneben qm Handy) u hab tief durchgeatmet. Wenn sie dann mal nach einer halben Stunde fertig ist, weiß ich gar nicht was tun u freu mich über die freie Zeit.
ach ja: denk daran, dass du in ein paar Jahren froh sein wirst, wenn du überhaupt noch einen gute-Nacht-Kuss bekommst
Liebe grüße vom einschlafstillen!
mein Tipp: innere Einstellung dazu ändern.
Bei mir war es so, dass ich schon genervt war u dann habe ich angefangen, mich gedanklich auf 2h Internet surfen eingestellt (das mache ich daneben qm Handy) u hab tief durchgeatmet. Wenn sie dann mal nach einer halben Stunde fertig ist, weiß ich gar nicht was tun u freu mich über die freie Zeit.
ach ja: denk daran, dass du in ein paar Jahren froh sein wirst, wenn du überhaupt noch einen gute-Nacht-Kuss bekommst
Liebe grüße vom einschlafstillen!
- Celina
- gut eingelebt
- Beiträge: 49
- Registriert: 27.01.2015, 16:25
- Wohnort: Schweiz
Re: Einschlafstillen frustrierend
Ohne Einschlafstillen wäre ich wohl selten hier im Forum
Bei uns dauert das meist so etwa eine halbe Stunde, kann aber auch mal ne Stunde dauern (selten noch länger). Manchmal durchgehend, bis er irgendwann die Brust loslässt und tief schläft, manchmal mit mehreren Neuanfängen. Und ich muss immer die ersten 5-10 Min seine Hand halten.
Anfangs klappte es aber auch nicht so gut. Pupsen gabs zwar auch, war aber nicht so ein Problem, dann hab ich halt gewickelt und weiter gemacht. Mühsamer war das Brechen, das war so viel, daß ich ihn trotz Mullwindeln überall oft umziehen musste. Und oft begann er "einfach so" zu weinen. Nach einigen Wochen hatten wir dann die Erkenntnis, daß er nicht so lange nuckeln konnte, wie er wollte, weil die ganze Zeit über viel Milch kam und er einfach voll war. Die Milchmenge war auch sonst ein Problem, ich habe echt viel Milch. Beim Einschlafen hat uns, wenn auch nicht gerne, der Schnuller gerettet. Ich habe ihn so lange gestillt, bis er weinte, oder das erste Mal einschlief, danach gabs den Nuggi und weiter Körperkontakt. So konnte er nuckeln ohne sich immer übergeben zu müssen.
Inzwischen ist das nicht mehr nötig, er kriegt den Schnuller zwar noch, aber zum Einschlafen braucht er ihn nicht mehr, weil er mehr Milch trinken kann. Einschlafstillen kann also noch kommen, wenn du das möchtest (warum auch immer das jetzt nicht so gut läuft). Ich stelle mich aber auch immer auf ein längeres Stillen ein und habe das iPhone da. Mittags machen wir das manchmal auch, dann lese ich eine Zeitschrift oder so. Ich mag dieses Entschleunigen inzwischen.
Anfangs klappte es aber auch nicht so gut. Pupsen gabs zwar auch, war aber nicht so ein Problem, dann hab ich halt gewickelt und weiter gemacht. Mühsamer war das Brechen, das war so viel, daß ich ihn trotz Mullwindeln überall oft umziehen musste. Und oft begann er "einfach so" zu weinen. Nach einigen Wochen hatten wir dann die Erkenntnis, daß er nicht so lange nuckeln konnte, wie er wollte, weil die ganze Zeit über viel Milch kam und er einfach voll war. Die Milchmenge war auch sonst ein Problem, ich habe echt viel Milch. Beim Einschlafen hat uns, wenn auch nicht gerne, der Schnuller gerettet. Ich habe ihn so lange gestillt, bis er weinte, oder das erste Mal einschlief, danach gabs den Nuggi und weiter Körperkontakt. So konnte er nuckeln ohne sich immer übergeben zu müssen.
Inzwischen ist das nicht mehr nötig, er kriegt den Schnuller zwar noch, aber zum Einschlafen braucht er ihn nicht mehr, weil er mehr Milch trinken kann. Einschlafstillen kann also noch kommen, wenn du das möchtest (warum auch immer das jetzt nicht so gut läuft). Ich stelle mich aber auch immer auf ein längeres Stillen ein und habe das iPhone da. Mittags machen wir das manchmal auch, dann lese ich eine Zeitschrift oder so. Ich mag dieses Entschleunigen inzwischen.
Celina mit Goldjungen (7/14)
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Pirouge
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4131
- Registriert: 14.06.2014, 22:01
Einschlafstillen klappt
Einschlafstillen klappt... immer öfter 
Und ich bin jedes Mal gerührt, wenn ihm immer öfter die Augen zuklappen, die Trinkpausen größer werden... Oft ist es dann nach dem Abdocken nochmal ein ganz kurzes heftiges Wälzen und dann große Ruhe.
Danke also für Tips und Ermutigungen
Wenn er nochmal wacher wird und die Milch schon aus dem Mund läuft, scheint es tatsächlich manchmal klüger zu sein, ihn milchlos nuckeln zu lassen, da bekommt er dann den kleinen Finger und braucht ihn meist nicht lange. Ach schön ist es, wenn sich Dinge entspannen 
Und ich bin jedes Mal gerührt, wenn ihm immer öfter die Augen zuklappen, die Trinkpausen größer werden... Oft ist es dann nach dem Abdocken nochmal ein ganz kurzes heftiges Wälzen und dann große Ruhe.
Danke also für Tips und Ermutigungen
2014 und 2019
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Lösche Benutzer 17982
Re: Einschlafstillen frustrierend
Freut mich für euch dass es jetzt immer besser funktioniert! 
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DocMotte
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 86
- Registriert: 06.11.2014, 13:46
Re: Einschlafstillen frustrierend
Nur so als Kommentar: bei uns dauert das auch mein gut eine Stunde, dann dock ich ihn ab, warte, leg ihn ins Beistellbett, warte, bis er wieder aufwacht nach ein paar Minuten, leg ihn nochmal kurz an und dann kann ich ihn meist ablegen und auch nochmal aufstehen. Aber nicht immer

Mit Krümel (10/14) und Muck (09/17) in Stoffies im Familienbett.
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Pirouge
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 14.06.2014, 22:01
Re: Einschlafstillen frustrierend
Hmmpf, nun muss ich den Faden nochmal rausholen.
In der letzten Zeit gibt es wieder Probleme mit dem Einschlafstillen, nachdem es eine ganze Zeit lang wunderbar klappte.
Und zwar ist es oft vor allem abends so, dass er freudig die Brust anschaut, nach dreimal saugen aber den Kopf wegdreht und schimpft, wieder die Brust nimmt... Das immer und immer wieder. Als könnte er mit der Milchmenge nix anfangen. Vor ein paar Tagen waren die Brüste recht prall und Schlaraffenland, jetzt ist eigentlich wieder alles normal. Tagsüber geht es meistens super und schnell, aber auch da gab schon ein paarmal Probleme.
Ich war dann froh, dass wir für Weinen und nicht-in-den-Schlaf-Kommen im TT nun doch einen Schnuller haben und hab ihm den etwas wehmütig gegeben. Er saugt und saugt, das Einschlafen dauert aber ewig (gut, das ist vielleicht Phase, Phase, Phase).
Meine Fragen dazu:
- Kennt ihr das von Euren Kindern - einschlafstillen wollen und über die Milch ärgern, nachdem es lange geklappt hat?
- Ist das mit dem Schnuller als Alternative vielleicht keine gute Idee? Hier findet man ja so einiges contra Schnuller. Aber was dann??!! Kann ich ihm die Brust fürs Einschlafen wieder "schmackhaft" machen?
- Haben wir uns das Problem durch den Schnuller vielleicht selbst geschaffen?
Bin über Hilfe sehr dankbar...
In der letzten Zeit gibt es wieder Probleme mit dem Einschlafstillen, nachdem es eine ganze Zeit lang wunderbar klappte.
Und zwar ist es oft vor allem abends so, dass er freudig die Brust anschaut, nach dreimal saugen aber den Kopf wegdreht und schimpft, wieder die Brust nimmt... Das immer und immer wieder. Als könnte er mit der Milchmenge nix anfangen. Vor ein paar Tagen waren die Brüste recht prall und Schlaraffenland, jetzt ist eigentlich wieder alles normal. Tagsüber geht es meistens super und schnell, aber auch da gab schon ein paarmal Probleme.
Ich war dann froh, dass wir für Weinen und nicht-in-den-Schlaf-Kommen im TT nun doch einen Schnuller haben und hab ihm den etwas wehmütig gegeben. Er saugt und saugt, das Einschlafen dauert aber ewig (gut, das ist vielleicht Phase, Phase, Phase).
Meine Fragen dazu:
- Kennt ihr das von Euren Kindern - einschlafstillen wollen und über die Milch ärgern, nachdem es lange geklappt hat?
- Ist das mit dem Schnuller als Alternative vielleicht keine gute Idee? Hier findet man ja so einiges contra Schnuller. Aber was dann??!! Kann ich ihm die Brust fürs Einschlafen wieder "schmackhaft" machen?
- Haben wir uns das Problem durch den Schnuller vielleicht selbst geschaffen?
Bin über Hilfe sehr dankbar...
2014 und 2019