Schon Zufüttern nötig?
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- Schnuckiputz
- alter SuT-Hase
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Schon Zufüttern nötig?
Hallo ihr,
nun dachte ich, beim zweiten Kind klappt alles besser, aber gerade kommen die ganzen Erinnerungen an die Startschwierigkeiten mit meinem Sohn wieder hoch und ich bin ganz schön fertig.
Unsere Tochter ist jetzt zwei Wochen alt, heute hatten wir wieder Besuch von unserer Nachsorgehebamme. Sie hat die Kleine gewogen und meinte, das sei ein bisschen zu wenig Zunahme, vor allem vor dem Hintergrund, dass unsere Tochter seit ein paar Tagen viel Bauchweh und Verdauungsprobleme sowie oft grünen, dünnflüssig-schaumigen Stuhlgang hat.
Einen richtigen Stillalltag haben wir noch nicht, sie wird nach Bedarf gestillt, etwa 9 bis 12 mal täglich und nachts 1 bis 2 mal, dabei haben wir mal längere Pausen, auch schon mal drei Stunden, und mal macht sie nur für einige Minuten die Augen zu und will dann weitertrinken. Durchschnittlich braucht sie für eine Mahlzeit etwa 10 bis 15 Minuten. Das erschien mir alles ganz normal und richtig (unser Sohn hat anfangs lange Schlafphasen gehabt und ich wusste nicht, dass ich ihn hätte wecken müssen, daran habe ich heute noch zu knabbern). Das einzige Problem, das wir haben, sind ihre Andockschwierigkeiten. Das macht mich schon auch ganz schön fertig, aber ich habe das Gefühl, dass es langsam besser wird. Gerade wenn sie etwas länger geschlafen hat, braucht sie meist ewig, bis sie die Brust richtig gefasst hat. Meist hat sie zwar ausreichend Brust im Mund, lässt aber sofort wieder los und weint und versucht es wieder und wieder. Das geht oft sehr lange so, ich probiere dann ab und zu eine andere Stillposition bzw. nehme sie zwischendurch immer mal wieder hoch, damit sie sich (oder wir beide) wieder beruhigen kann. Nach gefühltem ewigen Hin und Her, das mich teilweise auch schon verzweifeln lässt, klappts dann plötzlich von einer Sekunde auf die andere, ohne dass ich etwas anders gemacht hätte. Und dann trinkt sie wie aus dem Bilderbuch: regelmäßige Schlucke, kleine Pausen drin, ganz konzentriert. Und es tut mir auch nichts weh, sie hat die Brust also genau richtig im Mund (an den ersten Tagen war das noch schwierig, da waren meine Brustwarzen leicht gereizt, aber das ging zum Glück sehr schnell wieder). An der rechten Seite sind die Schwierigkeiten, die Brust zu fassen, etwas stärker als an der linken. Aber ich konnte noch nicht erkennen, ob sie auch eine Lieblingsseite hat bzw. den Kopf nur auf eine Seite legt etc. Bisher sieht das nicht so aus.
Unsere Hebamme hat vorgeschlagen, mit homöopathischen Mitteln gegen die Verdauungsprobleme vorzugehen, und will die Kleine in drei Tagen wieder wiegen. Wenn sie dann nicht mehr zugenommen hat, empfiehlt sie uns, zum Kinderarzt zu gehen. Sie sagte auch, ich soll mir keine Gedanken machen, dafür sei sie ja da, sie wolle nur eben ein Auge darauf haben. Außerdem hatte sie noch folgende Vorschläge: Nach dem Stillen noch Milch abpumpen und schauen, ob sie dann noch etwas trinken will. Vor dem Stillen Milch ausstreichen/abpumpen, damit sie mehr von der nahrhafteren dickeren Milch abbekommt.
Ich kann es nicht abstellen, das Gedankenkarussell dreht sich. Unsere gescheiterten Zufütterversuche bei unserem Sohn (die aber auch unnötig waren) fühlten sich so schrecklich an. Und jetzt habe ich Angst, dass es trotzdem wieder so weit kommt. Mittlerweile haben wir eine andere Kinderärztin, die stillfreundlicher eingestellt ist, aber bei der U2 hat sie trotzdem was Merkwürdiges gesagt: Ich vertrage keine Laktose, deshalb würde meine Tochter höchstwahrscheinlich auch keine vertragen und falls wir irgendwann zufüttern müssten, sollten wir dann laktosereduzierte Babynahrung nehmen. Das ist doch Quatsch, oder? Ich dachte immer, gerade Muttermilch sei besonders laktosehaltig, weil Babys diesen Milchzucker besonders gut vertragen. Mal ganz davon abgesehen, dass die Unverträglichkeit bei mir erst vor etwa 8 Jahren aufgetaucht ist/festgestellt wurde.
Aber zurück zum eigentlichen Problem: Die Hebamme ist eine sehr liebe und versucht, mich zu beruhigen, aber irgendwie hat sie mich jetzt eben doch verunsichert. Milch von Hand ausstreichen kann ich nicht, das habe ich schon oft, auch mit verschiedenen Techniken, probiert, und wenn es langsam schon unangenehm wird, kommt vielleicht ein Tropfen. Deshalb habe ich auch Angst, dass das Pumpen bei mir gar nicht funktionieren würde und ich dadurch nur noch gestresster und panischer werde. Versucht habe ich das aber noch nie. Was mache ich denn jetzt? Weiter stillen wie bisher und hoffen, dass das Gewicht in drei Tagen merklich höher ist? Und was wenn nicht? Ich habe eben auch Angst, dass wir dann zur Kinderärztin gehen müssen und sie gleich empfiehlt zuzufüttern (und ich wieder total verunsichert werde und mich nicht durchsetzen kann). Können wir hier gemeinsam auf das Gewicht meiner Tochter schauen? Es wäre mir lieb, eure Meinung zu hören. Und ich dachte mir, dass ich mir eine Babywaage ausleihe, sollte das Gewicht beim nächsten Wiegen nicht höher sein.
Stuhlgang hat sie mehrmals täglich, 2 bis 3 größere Portionen und viele kleinere, wenn nach ihren Bauchkrämpfen immer noch mal etwas rauskommt (kann das grad nicht so gut beschreiben), Pipi macht sie natürlich auch, aber das ist eigentlich nie allein in der Windel. Wir wechseln die Windeln immer spätestens, wenn wir gehört haben, dass sie reingekackt oder stärker gepupst hat, etwa 6 bis 8 mal täglich, manchmal auch öfter, wenn sie die frisch angezogene Windel sofort wieder voll macht.
Ich hoffe, ihr könnt mal auf ihr Gewicht schauen und mir etwas Mut machen bzw. raten, wie es nun am besten weitergehen soll. Wenn wir zufüttern müssen, dann ist es eben so, aber wenn möglich würde ich das natürlich gern vermeiden.
Liebe Grüße und danke erstmal!
Und hier die Gewichtsdaten:
25.01. 3230g Geburtsgewicht, GH
27.01. 2980g Hebamme
29.01. 3120g Hebamme
30.01. 3150g U2, Kinderarzt
02.02. 3180g Hebamme
06.02. 3160g Hebamme
09.02. 3160g Hebamme
nun dachte ich, beim zweiten Kind klappt alles besser, aber gerade kommen die ganzen Erinnerungen an die Startschwierigkeiten mit meinem Sohn wieder hoch und ich bin ganz schön fertig.
Unsere Tochter ist jetzt zwei Wochen alt, heute hatten wir wieder Besuch von unserer Nachsorgehebamme. Sie hat die Kleine gewogen und meinte, das sei ein bisschen zu wenig Zunahme, vor allem vor dem Hintergrund, dass unsere Tochter seit ein paar Tagen viel Bauchweh und Verdauungsprobleme sowie oft grünen, dünnflüssig-schaumigen Stuhlgang hat.
Einen richtigen Stillalltag haben wir noch nicht, sie wird nach Bedarf gestillt, etwa 9 bis 12 mal täglich und nachts 1 bis 2 mal, dabei haben wir mal längere Pausen, auch schon mal drei Stunden, und mal macht sie nur für einige Minuten die Augen zu und will dann weitertrinken. Durchschnittlich braucht sie für eine Mahlzeit etwa 10 bis 15 Minuten. Das erschien mir alles ganz normal und richtig (unser Sohn hat anfangs lange Schlafphasen gehabt und ich wusste nicht, dass ich ihn hätte wecken müssen, daran habe ich heute noch zu knabbern). Das einzige Problem, das wir haben, sind ihre Andockschwierigkeiten. Das macht mich schon auch ganz schön fertig, aber ich habe das Gefühl, dass es langsam besser wird. Gerade wenn sie etwas länger geschlafen hat, braucht sie meist ewig, bis sie die Brust richtig gefasst hat. Meist hat sie zwar ausreichend Brust im Mund, lässt aber sofort wieder los und weint und versucht es wieder und wieder. Das geht oft sehr lange so, ich probiere dann ab und zu eine andere Stillposition bzw. nehme sie zwischendurch immer mal wieder hoch, damit sie sich (oder wir beide) wieder beruhigen kann. Nach gefühltem ewigen Hin und Her, das mich teilweise auch schon verzweifeln lässt, klappts dann plötzlich von einer Sekunde auf die andere, ohne dass ich etwas anders gemacht hätte. Und dann trinkt sie wie aus dem Bilderbuch: regelmäßige Schlucke, kleine Pausen drin, ganz konzentriert. Und es tut mir auch nichts weh, sie hat die Brust also genau richtig im Mund (an den ersten Tagen war das noch schwierig, da waren meine Brustwarzen leicht gereizt, aber das ging zum Glück sehr schnell wieder). An der rechten Seite sind die Schwierigkeiten, die Brust zu fassen, etwas stärker als an der linken. Aber ich konnte noch nicht erkennen, ob sie auch eine Lieblingsseite hat bzw. den Kopf nur auf eine Seite legt etc. Bisher sieht das nicht so aus.
Unsere Hebamme hat vorgeschlagen, mit homöopathischen Mitteln gegen die Verdauungsprobleme vorzugehen, und will die Kleine in drei Tagen wieder wiegen. Wenn sie dann nicht mehr zugenommen hat, empfiehlt sie uns, zum Kinderarzt zu gehen. Sie sagte auch, ich soll mir keine Gedanken machen, dafür sei sie ja da, sie wolle nur eben ein Auge darauf haben. Außerdem hatte sie noch folgende Vorschläge: Nach dem Stillen noch Milch abpumpen und schauen, ob sie dann noch etwas trinken will. Vor dem Stillen Milch ausstreichen/abpumpen, damit sie mehr von der nahrhafteren dickeren Milch abbekommt.
Ich kann es nicht abstellen, das Gedankenkarussell dreht sich. Unsere gescheiterten Zufütterversuche bei unserem Sohn (die aber auch unnötig waren) fühlten sich so schrecklich an. Und jetzt habe ich Angst, dass es trotzdem wieder so weit kommt. Mittlerweile haben wir eine andere Kinderärztin, die stillfreundlicher eingestellt ist, aber bei der U2 hat sie trotzdem was Merkwürdiges gesagt: Ich vertrage keine Laktose, deshalb würde meine Tochter höchstwahrscheinlich auch keine vertragen und falls wir irgendwann zufüttern müssten, sollten wir dann laktosereduzierte Babynahrung nehmen. Das ist doch Quatsch, oder? Ich dachte immer, gerade Muttermilch sei besonders laktosehaltig, weil Babys diesen Milchzucker besonders gut vertragen. Mal ganz davon abgesehen, dass die Unverträglichkeit bei mir erst vor etwa 8 Jahren aufgetaucht ist/festgestellt wurde.
Aber zurück zum eigentlichen Problem: Die Hebamme ist eine sehr liebe und versucht, mich zu beruhigen, aber irgendwie hat sie mich jetzt eben doch verunsichert. Milch von Hand ausstreichen kann ich nicht, das habe ich schon oft, auch mit verschiedenen Techniken, probiert, und wenn es langsam schon unangenehm wird, kommt vielleicht ein Tropfen. Deshalb habe ich auch Angst, dass das Pumpen bei mir gar nicht funktionieren würde und ich dadurch nur noch gestresster und panischer werde. Versucht habe ich das aber noch nie. Was mache ich denn jetzt? Weiter stillen wie bisher und hoffen, dass das Gewicht in drei Tagen merklich höher ist? Und was wenn nicht? Ich habe eben auch Angst, dass wir dann zur Kinderärztin gehen müssen und sie gleich empfiehlt zuzufüttern (und ich wieder total verunsichert werde und mich nicht durchsetzen kann). Können wir hier gemeinsam auf das Gewicht meiner Tochter schauen? Es wäre mir lieb, eure Meinung zu hören. Und ich dachte mir, dass ich mir eine Babywaage ausleihe, sollte das Gewicht beim nächsten Wiegen nicht höher sein.
Stuhlgang hat sie mehrmals täglich, 2 bis 3 größere Portionen und viele kleinere, wenn nach ihren Bauchkrämpfen immer noch mal etwas rauskommt (kann das grad nicht so gut beschreiben), Pipi macht sie natürlich auch, aber das ist eigentlich nie allein in der Windel. Wir wechseln die Windeln immer spätestens, wenn wir gehört haben, dass sie reingekackt oder stärker gepupst hat, etwa 6 bis 8 mal täglich, manchmal auch öfter, wenn sie die frisch angezogene Windel sofort wieder voll macht.
Ich hoffe, ihr könnt mal auf ihr Gewicht schauen und mir etwas Mut machen bzw. raten, wie es nun am besten weitergehen soll. Wenn wir zufüttern müssen, dann ist es eben so, aber wenn möglich würde ich das natürlich gern vermeiden.
Liebe Grüße und danke erstmal!
Und hier die Gewichtsdaten:
25.01. 3230g Geburtsgewicht, GH
27.01. 2980g Hebamme
29.01. 3120g Hebamme
30.01. 3150g U2, Kinderarzt
02.02. 3180g Hebamme
06.02. 3160g Hebamme
09.02. 3160g Hebamme
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)
- saiidi
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2698
- Registriert: 09.07.2011, 18:45
- Wohnort: Obb/OÖ
Re: Schon Zufüttern nötig?
Welche Waage benutzt denn deine Hebamme? Die Hängewaagen sind recht ungenau.
- Schnuckiputz
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2814
- Registriert: 27.09.2012, 00:04
Re: Schon Zufüttern nötig?
Ja, sie hat eine Hängewaage. Aber gleicht sich das nicht wieder aus, wenn immer mit derselben Waage gewogen wird?
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)
-
kuscheltiger
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1897
- Registriert: 16.04.2009, 10:24
Re: Schon Zufüttern nötig?
Hallo Schnuckiputz,
Es wird sich sicherlich bald eine Forums SB melden, bis dahin lese Dich doch hier etwas ein, dann kann Dir gut und gezielt geholfen werden:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=125451
Viele Grüße und Alles Gute,
kuscheltiger
Es wird sich sicherlich bald eine Forums SB melden, bis dahin lese Dich doch hier etwas ein, dann kann Dir gut und gezielt geholfen werden:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=125451
Viele Grüße und Alles Gute,
kuscheltiger
Viele Grüße vom kuscheltiger
mit großer Maus 02/09 und kleiner Maus 03/11
mit großer Maus 02/09 und kleiner Maus 03/11
- deidamaus
- Mod a.D.
- Beiträge: 16206
- Registriert: 20.06.2013, 06:38
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Re: Schon Zufüttern nötig?
Hallo Schnuckiputz,
alles Gute zur Geburt deines Babys. Beantworte doch noch die offenen Fragen aus obigem Link. Außerdem wäre es für mich wichtig zu Wissen, ob du bei deinem ersten Kind zufüttern musstest (ich kann das deinen Zeilen) nicht entnehmen. Was meinst du in dem Zusammenhang mit gescheiterten Zufütterversuchen?
Damit dein Baby deine Brust besser fassen kann, kannst du mal versuchen, deine Brust zu einem Sandwich zu formen, d.h. du drückst deine Brust mit Daumen und Fingern etwas zusammen (Butterbrot statt Apfel).
Um deine Milchbildung anzukurbeln, solltest du mindesten 10-12 mal in 24 h stillen, dabei immer beide Seiten anbieten. Zusätzlich kannst du durch Brustkompression deinen Milchfluss erhöhen. Du solltest versuchen, dein Baby mindestens 20 min bei der Stange zu halten, dies kannst du durch häufiges Wechseln der Seite erreichen.
Dann wäre es sinnvoll, wenn du dir eine geeichte Babywaage aus der Apotheke besorgst und täglich unter gleichen Bedingungen wiegst. Schau dazu in den Link Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle
Die Gewichtsdaten der letzten Woche sind schon auffällig, aber da die Werte mit einer Hängewaage ermittelt wurden, leider nicht zuverlässig.
Hilft dir das weiter?
Liebe Grüße
Deidamaus
alles Gute zur Geburt deines Babys. Beantworte doch noch die offenen Fragen aus obigem Link. Außerdem wäre es für mich wichtig zu Wissen, ob du bei deinem ersten Kind zufüttern musstest (ich kann das deinen Zeilen) nicht entnehmen. Was meinst du in dem Zusammenhang mit gescheiterten Zufütterversuchen?
Damit dein Baby deine Brust besser fassen kann, kannst du mal versuchen, deine Brust zu einem Sandwich zu formen, d.h. du drückst deine Brust mit Daumen und Fingern etwas zusammen (Butterbrot statt Apfel).
Um deine Milchbildung anzukurbeln, solltest du mindesten 10-12 mal in 24 h stillen, dabei immer beide Seiten anbieten. Zusätzlich kannst du durch Brustkompression deinen Milchfluss erhöhen. Du solltest versuchen, dein Baby mindestens 20 min bei der Stange zu halten, dies kannst du durch häufiges Wechseln der Seite erreichen.
Dann wäre es sinnvoll, wenn du dir eine geeichte Babywaage aus der Apotheke besorgst und täglich unter gleichen Bedingungen wiegst. Schau dazu in den Link Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle
Die Gewichtsdaten der letzten Woche sind schon auffällig, aber da die Werte mit einer Hängewaage ermittelt wurden, leider nicht zuverlässig.
Hilft dir das weiter?
Liebe Grüße
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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- Schnuckiputz
- alter SuT-Hase
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Re: Schon Zufüttern nötig?
Hallo Deidamaus,
erstmal danke für deine schnelle Antwort!
Ich hoffe, das sind alle fehlenden Angaben:
Bisher wurde sie nicht zugefüttert, sie kennt keinerlei künstliche Sauger.
Der allererste Start lief ganz gut, wir hatten eine schöne Geburt im Geburtshaus, nach der ich sie sofort in meinen Armen hatte und auch gleich anlegen konnte. Das klappte problemlos. In den Alltag versuchen wir uns gerade einzufinden.
Medizinische Besonderheiten oder Medikamenteneinnahme gibt es weder bei ihr noch bei mir.
Und nur noch mal zum Verständnis: 20 Minuten sollten es insgesamt sein oder pro Seite?
Danke schon mal!
erstmal danke für deine schnelle Antwort!
Ich hoffe, das sind alle fehlenden Angaben:
Bisher wurde sie nicht zugefüttert, sie kennt keinerlei künstliche Sauger.
Der allererste Start lief ganz gut, wir hatten eine schöne Geburt im Geburtshaus, nach der ich sie sofort in meinen Armen hatte und auch gleich anlegen konnte. Das klappte problemlos. In den Alltag versuchen wir uns gerade einzufinden.
Medizinische Besonderheiten oder Medikamenteneinnahme gibt es weder bei ihr noch bei mir.
Unsere damalige Kinderärztin hat bei einer Vorsorgeuntersuchung festgestellt, dass mein Sohn zu wenig zugenommen hätte. In ihre Akte schrieb sie: Er "verhungert an der Brust". Sie hat Zufüttern "verordnet" und mir Hinweise zum Stillen gegeben, die beinahe zum Abstillen führten, weil meine Milch ganz schnell stark zurückging. Da ich aber damals noch keine stillfreundlichen Zufüttermethoden kannte, haben wir ihm brav nach jeder Stillmahlzeit noch ein Fläschchen gemacht, aber er wollte das nicht trinken. Da war ich dann einfach mehr als verzweifelt, weil ich ja dachte, er verhungert nun wirklich, wenn ich nicht mehr genug Milch habe und er die Flasche auch nicht will. Zum Glück bin ich dann auf dieses Forum gestoßen. Julia hat sich die Gewichtsdaten angesehen und gemeint, dass keine Zufütterindikation bestünde. Ich habe beim Stillen viel falsch gemacht, ihn lange schlafen lassen etc. Aber Julia konnte mir schnell helfen und mit dem dann viel besseren Stillmanagement hat er glücklicherweise wieder gut und kontinuierlich zugenommen. Drei Tage lang hatten wir das Zufüttern versucht.deidamaus hat geschrieben:Außerdem wäre es für mich wichtig zu Wissen, ob du bei deinem ersten Kind zufüttern musstest (ich kann das deinen Zeilen) nicht entnehmen. Was meinst du in dem Zusammenhang mit gescheiterten Zufütterversuchen?
Das probiere ich auch oft, manchmal geht es dann besser, aber nicht immer. Vielleicht mache ich es auch falsch. Heute hat meine Hebamme meine Brust so gedrückt und dann hat es gleich gut geklappt. Wenn es bei mir nicht besser wird, mache ich ihr das in drei Tagen am besten noch mal vor und gucke noch mal genauer, wie sie es gemacht hat.deidamaus hat geschrieben:Damit dein Baby deine Brust besser fassen kann, kannst du mal versuchen, deine Brust zu einem Sandwich zu formen, d.h. du drückst deine Brust mit Daumen und Fingern etwas zusammen (Butterbrot statt Apfel).
Das mache ich jetzt auf jeden Fall.deidamaus hat geschrieben:Um deine Milchbildung anzukurbeln, solltest du mindesten 10-12 mal in 24 h stillen, dabei immer beide Seiten anbieten.
Das probiere ich auch, aber ich weiß noch nicht, ob ich es richtig hinbekomme. Meine Brüste sind zurzeit ziemlich groß und so wie in dem Link beschrieben klappt es irgendwie nicht. Ist denn Wechselstillen allein dann eine Alternative?deidamaus hat geschrieben:Zusätzlich kannst du durch Brustkompression deinen Milchfluss erhöhen. Du solltest versuchen, dein Baby mindestens 20 min bei der Stange zu halten, dies kannst du durch häufiges Wechseln der Seite erreichen.
Und nur noch mal zum Verständnis: 20 Minuten sollten es insgesamt sein oder pro Seite?
Ich hoffe, dass ich morgen eine Waage leihen kann. Dann poste ich die Daten hier.deidamaus hat geschrieben:Dann wäre es sinnvoll, wenn du dir eine geeichte Babywaage aus der Apotheke besorgst und täglich unter gleichen Bedingungen wiegst.
Danke schon mal!
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)
- deidamaus
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Re: Schon Zufüttern nötig?
Heute nicht ganz so schnell, da ich und zwei Kinder mit Fieber krank.Schnuckiputz hat geschrieben: erstmal danke für deine schnelle Antwort!
Das klingt gut.Ich hoffe, das sind alle fehlenden Angaben:
Bisher wurde sie nicht zugefüttert, sie kennt keinerlei künstliche Sauger.
Der allererste Start lief ganz gut, wir hatten eine schöne Geburt im Geburtshaus, nach der ich sie sofort in meinen Armen hatte und auch gleich anlegen konnte. Das klappte problemlos. In den Alltag versuchen wir uns gerade einzufinden.
Medizinische Besonderheiten oder Medikamenteneinnahme gibt es weder bei ihr noch bei mir.
Das finde ich schon ganz schön dreist.Unsere damalige Kinderärztin hat bei einer Vorsorgeuntersuchung festgestellt, dass mein Sohn zu wenig zugenommen hätte. In ihre Akte schrieb sie: Er "verhungert an der Brust".
Super. Julia hat schon viele vor dem unnötigen Zufüttern gerettet.Sie hat Zufüttern "verordnet" und mir Hinweise zum Stillen gegeben, die beinahe zum Abstillen führten, weil meine Milch ganz schnell stark zurückging. Da ich aber damals noch keine stillfreundlichen Zufüttermethoden kannte, haben wir ihm brav nach jeder Stillmahlzeit noch ein Fläschchen gemacht, aber er wollte das nicht trinken. Da war ich dann einfach mehr als verzweifelt, weil ich ja dachte, er verhungert nun wirklich, wenn ich nicht mehr genug Milch habe und er die Flasche auch nicht will. Zum Glück bin ich dann auf dieses Forum gestoßen. Julia hat sich die Gewichtsdaten angesehen und gemeint, dass keine Zufütterindikation bestünde. Ich habe beim Stillen viel falsch gemacht, ihn lange schlafen lassen etc. Aber Julia konnte mir schnell helfen und mit dem dann viel besseren Stillmanagement hat er glücklicherweise wieder gut und kontinuierlich zugenommen. Drei Tage lang hatten wir das Zufüttern versucht.
Lass es dir nochmal zeigen oder probiere es mal ohne Baby. Die Brust kurz hinter dem Vorhof zwischen Daumen und den Fingern "platt" drücken, so das dein Baby weniger Probleme mit dem Andocken hat. Ansonsten kannst du es auch mal mit der asymmetrischen Anlegetechnik probieren.Das probiere ich auch oft, manchmal geht es dann besser, aber nicht immer. Vielleicht mache ich es auch falsch. Heute hat meine Hebamme meine Brust so gedrückt und dann hat es gleich gut geklappt. Wenn es bei mir nicht besser wird, mache ich ihr das in drei Tagen am besten noch mal vor und gucke noch mal genauer, wie sie es gemacht hat.
Sehr gut.Das mache ich jetzt auf jeden Fall.deidamaus hat geschrieben:Um deine Milchbildung anzukurbeln, solltest du mindesten 10-12 mal in 24 h stillen, dabei immer beide Seiten anbieten.
Entweder Brustkompression oder häufiges Wechseln der Seite. Beides zusammen klappt schlecht.Das probiere ich auch, aber ich weiß noch nicht, ob ich es richtig hinbekomme. Meine Brüste sind zurzeit ziemlich groß und so wie in dem Link beschrieben klappt es irgendwie nicht. Ist denn Wechselstillen allein dann eine Alternative?deidamaus hat geschrieben:Zusätzlich kannst du durch Brustkompression deinen Milchfluss erhöhen. Du solltest versuchen, dein Baby mindestens 20 min bei der Stange zu halten, dies kannst du durch häufiges Wechseln der Seite erreichen.
Und nur noch mal zum Verständnis: 20 Minuten sollten es insgesamt sein oder pro Seite?
Perfekt. Dadurch, dass du dein erstes Kind voll stillen konntest, kannst du auf jeden Fall genug Milch produzieren.Ich hoffe, dass ich morgen eine Waage leihen kann. Dann poste ich die Daten hier.
Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Schon Zufüttern nötig?
Hallo Deidamaus,
Wir wiegen jetzt immer am frühen Nachmittag (das passt gerade am besten in unseren Tagesablauf) nach dem Stillen mit frischer Windel. Man soll den Einzelwerten ja keine Bedeutung beimessen, aber etwas überrascht war ich heute schon. Na wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen (und ich überprüfe morgen noch mal ganz genau, ob ich nicht doch versehentlich das untergelegte Tuch mitgewogen habe).
Noch eine Frage zu den Windeln: Es zählt wirklich jede Windel mit einem bisschen Stuhlgang drin als Stuhlwindel? Dann hätten wir tatsächlich keine einzige Nur-Pipi-Windel.
Gute Besserung dir und deinen Kindern!
Liebe Grüße
Und hier die Daten von heute:
25.01. 3230g Geburtsgewicht, GH
27.01. 2980g Hebamme
29.01. 3120g Hebamme
30.01. 3150g U2, Kinderarzt
02.02. 3180g Hebamme
06.02. 3160g Hebamme
09.02. 3160g Hebamme
10.02. 3340g Apothekenwaage, 14 x gestillt, 7 Stuhlwindeln
Es hat heute schon viel besser geklappt, aber zeigen lasse ichs mir trotzdem noch mal.deidamaus hat geschrieben:Lass es dir nochmal zeigen oder probiere es mal ohne Baby. Die Brust kurz hinter dem Vorhof zwischen Daumen und den Fingern "platt" drücken, so das dein Baby weniger Probleme mit dem Andocken hat. Ansonsten kannst du es auch mal mit der asymmetrischen Anlegetechnik probieren.
Mit dem Seitenwechseln komme ich auf jeden Fall besser zurecht, dann bleibe ich erstmal dabei. Mit mindestens zwei Seiten pro Mahlzeit kommen wir jetzt auf auf eine Gesamtdauer zwischen 16 und 40 Minuten pro Mahlzeit. Nach jeweils mehreren Seitenwechseln habe ich sie heute zweimal einschlafen lassen, weil sie sehr müde war. Nachts ist sie direkt nach einer Seite wieder eingeschlafen, ist das in Ordnung? Im Liegen zu wechseln fällt mir noch etwas schwer, weil ich sie dann auf die andere Seite heben muss, beide Brüste auf einer Seite liegend zu geben, klappt noch nicht so gut, aber ich übe das.Entweder Brustkompression oder häufiges Wechseln der Seite.
Diesmal war der Milcheinschuss nicht ganz so heftig und ich laufe auch nicht einfach so aus, nur beim Stillen merke ich den MSR auch an der jeweils anderen Brust und spüre, dass Milch ausläuft. Aber da die Kleine am Anfang auch immer ein paar Pausen macht, damit sie sich nicht verschluckt, denke ich auch, dass ich genug Milch produzieren kann.Dadurch, dass du dein erstes Kind voll stillen konntest, kannst du auf jeden Fall genug Milch produzieren.
Wir wiegen jetzt immer am frühen Nachmittag (das passt gerade am besten in unseren Tagesablauf) nach dem Stillen mit frischer Windel. Man soll den Einzelwerten ja keine Bedeutung beimessen, aber etwas überrascht war ich heute schon. Na wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen (und ich überprüfe morgen noch mal ganz genau, ob ich nicht doch versehentlich das untergelegte Tuch mitgewogen habe).
Noch eine Frage zu den Windeln: Es zählt wirklich jede Windel mit einem bisschen Stuhlgang drin als Stuhlwindel? Dann hätten wir tatsächlich keine einzige Nur-Pipi-Windel.
Gute Besserung dir und deinen Kindern!
Liebe Grüße
Und hier die Daten von heute:
25.01. 3230g Geburtsgewicht, GH
27.01. 2980g Hebamme
29.01. 3120g Hebamme
30.01. 3150g U2, Kinderarzt
02.02. 3180g Hebamme
06.02. 3160g Hebamme
09.02. 3160g Hebamme
10.02. 3340g Apothekenwaage, 14 x gestillt, 7 Stuhlwindeln
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)
- deidamaus
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Re: Schon Zufüttern nötig?
Super. Übung macht den Meister.Schnuckiputz hat geschrieben: Es hat heute schon viel besser geklappt, aber zeigen lasse ichs mir trotzdem noch mal.
Sehr schön. Das klingt gut.Mit dem Seitenwechseln komme ich auf jeden Fall besser zurecht, dann bleibe ich erstmal dabei. Mit mindestens zwei Seiten pro Mahlzeit kommen wir jetzt auf auf eine Gesamtdauer zwischen 16 und 40 Minuten pro Mahlzeit.
Das ist total okay. Ich denke, du kannst gut abschätzen, wann du dein Baby einschlafen lassen kannst und wann du sie noch ein bisschen zum Weiter trinken animieren solltest.Nach jeweils mehreren Seitenwechseln habe ich sie heute zweimal einschlafen lassen, weil sie sehr müde war.
Ja, dass ist vollkommen okay.Nachts ist sie direkt nach einer Seite wieder eingeschlafen, ist das in Ordnung?
Das kommt. Dein Baby ist ja noch miniklein. Wenn sie größer ist, klappt das bestimmt auch besser.Im Liegen zu wechseln fällt mir noch etwas schwer, weil ich sie dann auf die andere Seite heben muss, beide Brüste auf einer Seite liegend zu geben, klappt noch nicht so gut, aber ich übe das.
Bei meinem dritten Kind war der Milcheinschuss nicht so heftig, wie bei meinem zweiten. Bei meinem zweiten bin ich schier geplatzt. Mein Mann fand den Anblick sehr nettDiesmal war der Milcheinschuss nicht ganz so heftig und ich laufe auch nicht einfach so aus, nur beim Stillen merke ich den MSR auch an der jeweils anderen Brust und spüre, dass Milch ausläuft. Aber da die Kleine am Anfang auch immer ein paar Pausen macht, damit sie sich nicht verschluckt, denke ich auch, dass ich genug Milch produzieren kann.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich die Zunahme positiv entwickelt.Wir wiegen jetzt immer am frühen Nachmittag (das passt gerade am besten in unseren Tagesablauf) nach dem Stillen mit frischer Windel. Man soll den Einzelwerten ja keine Bedeutung beimessen, aber etwas überrascht war ich heute schon. Na wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen (und ich überprüfe morgen noch mal ganz genau, ob ich nicht doch versehentlich das untergelegte Tuch mitgewogen habe).
Wenn es nur ein "feuchter Pups" ist, dann kannst du es auch als Pipiwindel zählen. In Stuhlwindeln ist ja in den meisten Fällen auch Pipi drin. Deswegen passt das schon. Wichtig sind vier schwere Windeln (genug Pipi) und mindestens einmal täglich Stuhlgang.Noch eine Frage zu den Windeln: Es zählt wirklich jede Windel mit einem bisschen Stuhlgang drin als Stuhlwindel? Dann hätten wir tatsächlich keine einzige Nur-Pipi-Windel.
Liebe Grüße
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Schon Zufüttern nötig?
Dankeschön! Das beruhigt mich alles schon mal sehr.
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)