Mehrere Fragen rund ums Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Kleinesfräulein2014

Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von Kleinesfräulein2014 »

Guten Tag zusammen!

Bin durch Stöbern im Internet auf diese Seite gestoßen. Nachdem ich jetzt ein paar Beratungen gelesen habe, denke ich, ich bin hier gut aufgehoben! Toll, dass es das gibt!

Zuerst möchte ich uns kurz vorstellen, ich bin 37 und habe im August meine Tochter zur Welt gebracht. Sie kam nach Geburtsstillstand mit Herztonabfall per Kaiserschnitt zur Welt. Woche 37+6
Trotz der ( vor allem für mich)traumatischen Geburt waren Apgar-Werte etc prima.
Geburtsgewicht waren 3760g bei 52cm

Habe ca 2 Std nach der Geburt versucht, das erste mal anzulegen, die Hebamme kam und war zufrieden. Hat mir weder Tips gegeben noch mir das Anlegen gezeigt, war von da an komplett auf mich alleine gestellt.
Die Kleine hat schön an der Brust gearbeitet, trotzdem hatte sie einen enormen Gewichtsverlust von knapp 17%(!!) auf 3200g, wohl auch, weil sie sehr müde war und die ersten 2 Nächte fast komplett durchgeschlagen hat-ich wusste es nicht besser....
Habe in der Klinik dann PRE zugefüttert, nach jedem Stillen zwischen 10 und 50 ml-aufgrund mangelnder Alternativen leider mit der Flasche.
Sind dann am 6. Tag nach Hause, mit 3450g
Die Nachsorgehebamme kam erst am nächsten Tag, ihr erstes Gewicht waren 3330g.
Meine Brustwarzen waren zu dem Zeitpunkt schon blutig und ich habe bei jedem Stillen die Zähne zusammenbeißen müssen.
Dann ging das Gewicht wieder auf 3260g runter. Sie meinte dann nur, ich solle mir jetzt mal eine Pumpe besorgen, damit man sieht, was ich an Milch habe.
Habe ich gemacht, sollte dann pumpen, als sie ( und eine Schülerin!!) mir dabei auf die Brust gestarrt haben, da konnte ich mich echt gar nicht entspannen und es kamen 5 ml oder so.
Damit war die Sache klar, ich hatte keine Milch und mein Mann wurde kosgeschickt, um PRE zu kaufen.
Da ich im Vorfeld mich schon mit dem Stillen auseinandergesetzt hatte,bat ich sie, mir das Becher zu zeigen. Damit war sie völlig überfordert, und versuchte, ihre Unfähigkeit damit zu überspielen, daß ich die Milch nicht warm genug gemacht hätte und die Kleine deshalb nicht trinken würde.
Musste dann wohl oder übel per Flasche zufüttern.
Weil ich aufgrund dessen mit der Hebamme nicht zufrieden war ( und noch einigem anderen, sie zig vor der Schülerin immer alles so ganz dezent ins Lächerliche) habe ich versucht, mir eine andere Hebamme zu besorgen-keine Chance.
Dann habe ich versucht, eine Dame von der LLL zu bekommen, sie antwortete mir schnell und kam auch 2 Tage später vorbei.
Auch sie hatte nicht so recht Rat, hat mir einen Becher und eine Broschüre zum Brusternährungsset dagelassen und meinte, das wäre die letzte Option.
Ich sollte es aber noch so weiter versuchen und die Flaschen nach und nach reduzieren.
Öhm... Ja... Diese Aussage hat mir dann auch nicht so recht weitergeholfen.
Das Bechern hat sie mir leider auch nur theoretisch erklärt und ohne Baby gezeigt, da bei mir immer gefühlt ALLES daneben ging, habe ich das dann mal gelassen...
Damit war sie weg, wollte noch Geld für Beratung und Anfahrt und kam nie wieder-hat mir nur per Email Mut zugesprochen und irgendwelche Listen der WHO gemailt, die zeigen sollten, daß alles in Ordnung sei.
Dieser Ansicht waren weder Hebamme noch die Kinderärztin-letztere meinte, ich müsse unbedingt Stillproben machen, ich hätte sicher zu wenig Milch ( déja vu)
Die Stillprobe sollte am besten in der Praxis stattfinden-klar, ich setz mich am besten ins Wartezimmer damit...
Mein letzter Versuch auf eine gescheite Hilfe war eine Dame der Ibclc, die ich mehrmals angemailt habe, leider hat sie sich bis heute nicht gemeldet...
Habe dann mit der Hebamme die Flaschen reduziert und seit Mitte September nur noch gestillt- wobei ich mir die Technik selber aus dem Internet anlesen musste-war ja alles ok. Komisch nur, daß mit der asymmetrischen Anlegetechnik nach 1 Wo meine Brustwarzen nicht mehr blutig waren....
Meine Tochter hat weiter nur sehr zögerlich zugenommen, sowohl aus der Flasche als auch aus der Brust ewig getrunken, zum Teil über eine Stunde um dann nach 10 min wieder an die Brust zu wollen. Habe alles, was das Internet hergab, versucht-Wechselstillen, Brustkompression und sogar die arschteuren ( darf man das so hier schreiben?) wirklich schauerlich schmeckenden Bockshornkleesamenkapseln, die nur zu Unterzuckerungsgefühl, damit Heißhunger auf Süßes und damit massiver (!)Gewichtszunahme geführt haben. Also Mutter fett und Kind dünn-irgendwie falschherum...
Ich musste ständig bei der Kinderärztin zum Wiegen erscheinen, da sie ( also, meine Tochter) aber fit und munter war, sollte es nur zur Kontrolle sein, dabei erzählte sie mir, " bei ihr habe das Stillen auch nie richtig geklappt". Aha.
Meine Tochter ist nun 5 Monate alt, wiegt jetzt 5700g ( gemessen auf unserer Personenwaage)und ist sonst sehr fit motorisch etc.
Nun zu meinen Fragen ( falls es bis hierher noch jemand geschafft hat, ohne einzuschlafen):
-was können wir aktuell noch verbessern am Stillen? Oder jetzt einfach mit Beikost starten ( sie hat nicht wirklich Interesse)
-als ich mich hier durchgelesen habe, habe ich festgestellt, daß ich wohl auch dieses Vasospasmus habe. Es tut mir meist nicht weh, aber sonst halt alle Anzeichen, ist das "nur" nen Problem, wenn es Schmerzen macht, oder hat es auch auf das Stillen Auswirkungen?
-mein Gyn hat mir nun Domperidon verschrieben, als ich ihm die Situation geschildert habe. Nehme es nun nach seiner Anweisung seit letzter Wo Donnerstag und merke ehrlich gesagt noch keine Verbesserung.
Soll 3x3 nehmen. Ist das die Höchstdosis und wann merkt man einen Effekt?
-habe ich durch mein Unwissen und den "tollen Hilfen" jetzt meinem Kind geschadet?

Bin echt ziemlich durch die Tüte und mache mir riesige Vorwürfe, daß ich nicht alles getan haben und damit der Kleinen was angetan habe...
Was kann ich denn jetzt noch tun?

Achso, die Gewichte fehlen noch:
10.8. Geburt 3760g
12.8. 3200g
13.8. 3200g
14.8.?
15.8.?
16.8.3450g
17.8. 3330g
20.8. 3260g
24.8. 3360g
27.8. 3400g
30.8. 3450g
8.9. 3650g ( U3) 53 cm
17.9. 3850g
27.9. 4120g
7.10. 4360g
17.10.4600g
28.10. 4820g
16.11. 5020g ( U4) 58 cm

Letztes Gewicht bei der Ärztin war Anfang Dez. mit 5310g
Mehr Daten habe ich nicht.

Würde mich sehr freuen, wenn hier jemand Zeit und Lust hätte, mir bzw IHR zu helfen.
Viele Grüße,
A.K.
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Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von deidamaus »

Ich melde mich später bei dir.

Liebe Grüße
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Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von deidamaus »

Hallo Kleinesfräulein,

schön, dass du hierher gefunden hast. Du hast ja schon eine ganz schöne Odyssee hinter dich gebracht und nicht wirklich Hilfe gefunden. Umso toller, dass du so fürs Stillen gekämpft hast.
Kleinesfräulein2014 hat geschrieben: -was können wir aktuell noch verbessern am Stillen? Oder jetzt einfach mit Beikost starten ( sie hat nicht wirklich Interesse)
Die meisten Dinge hast du ja schon selber ausprobiert. Wie oft stillt ihr denn in 24h? Wie lange ist die längste Nachtpause?
-als ich mich hier durchgelesen habe, habe ich festgestellt, daß ich wohl auch dieses Vasospasmus habe. Es tut mir meist nicht weh, aber sonst halt alle Anzeichen, ist das "nur" nen Problem, wenn es Schmerzen macht, oder hat es auch auf das Stillen Auswirkungen?
Solange du keine wunden BW oder/und Schmerzen hast, macht es weiter nichts.
-mein Gyn hat mir nun Domperidon verschrieben, als ich ihm die Situation geschildert habe.
Die Geeichtsdaten (s.u.) sind nicht auffällig. Die Zunahme liegt im Normbereich.
Nehme es nun nach seiner Anweisung seit letzter Wo Donnerstag und merke ehrlich gesagt noch keine Verbesserung.
Soll 3x3 nehmen. Ist das die Höchstdosis und wann merkt man einen Effekt?
Wieviel nimmt du? Die Höchstdosis ist 4*4. Einen Effekt merken die meisten Frauen nach 1-2 Tagen, manchmal dauert es aber auch länger. Domperidon

Bin echt ziemlich durch die Tüte und mache mir riesige Vorwürfe, daß ich nicht alles getan haben und damit der Kleinen was angetan habe...
Nein, dass brauchst du nicht. Du hast alles getan, was in deiner Macht stand. Die meisten Frauen hätten schon längst aufgegeben und nicht so viel gekämpft, wie du.
Was kann ich denn jetzt noch tun?
Meine Fragen beantworten :wink:
10.8. Geburt 3760g
13.8. 3200g
20.8. 3260g
16.11. 5020g ( U4) 58 cm
Anfang Dez 5310g
Dein Baby hätte bis Anfang Dezember circa 2200g zugenommen haben sollen. Dies hat es auch getan (2100g), also liegt die Zunahme im normalen Bereich. Deswegen musst du dir keine Sorgen machen. Das Gewicht von der Personenwaage ist nicht wirklich vergleichbar, aber mit diesem Gewicht würde die Zunahme locker im Normalbereich liegen.

Schau doch nochmal zu deiner Info in den Link Grundinfo Gewichtsentwicklung.

Gibt es medizinische Besonderheiten bei euch (Schilddrüse, Medikamenteneinnah, Übergewicht, kurzes Zungenband,...)?

Hilft dir das weiter?

Liebe Grüße
Deidamaus
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Kleinesfräulein2014

Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von Kleinesfräulein2014 »

Liebe Deidamaus,
vielen Dank für Deine Zeilen-Du ahnstnicht, wie gut sie mir tun...
Hatte gestern schon mal geantwortet und dann war auf einmal alles weg, Mist.

Um Deine Fragen zu beantworten
-wir stillen tagsüber alle 2-3 Std, wobei 3 Std eher die Ausnahme ist. Es ist im Moment allerdings so, daß sie tagsüber ziemlich unkonzentriert ist, weil die Welt ringsum sooooo interessant ist und sie dann nur husch husch den größten Hunger stillt, um dann schnell wieder schauen und spielen zu können. Das hat im Moment die Folge, daß wir nachts echt viel stillen, gefühlt ununterbrochen, wobei ich es ganz ehrlich nicht sagen kann, weil sie bei mir schläft und ich sie -ohne richtig wach zu werden-anlege.
Denke, wir kommen so auf ca 10x/24h

-ich nehme 3x3 Domperidon, und habe seit gestern das Gefühl, daß sie tagsüber etwas mehr Milch bei den Blitzmahlzeiten kommt.

-habe eine SD-Unterfunktion, war im Dez beim Arzt und die Dosis ist angepasst ( von 1x100 auf 1x88) worden. Nächsten Monat Kontrolle.
Und Übergewicht habe ich leider auch vorzuweisen, wobei ich in der Schwangerschaft viel zugenommen hatte und in der Stillzeit ( siehe oben, Bockshornkleesamen) nochmal fast 10 kg drauf, so ein Mist...
Bei der Kleinen ist nichts bekannt.


Mir hilft auf jeden Fall weiter, daß Du das alles in Ordnung findest mit dem Gewicht usw.
War jetzt auch echt nochmal verunsichert, weil eine gute Freundin knapp 3 Monate nach mir einen kleinen Jungen bekommen hat, mit fast identischem Geburtsgewicht, und der nach 5 Wochen (!!) meine Tochter schon deutlichst im Gewicht überholt hat-aktuell wiegt er mit 8 Wochen knapp 7 kg , das finde ich echt heftig.

Hast Du denn sonst evtl noch Tips oder einfach weitermachen? ;-)
Viele Grüße,
A.K.
Kleinesfräulein2014

Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von Kleinesfräulein2014 »

Hochschieb :wink:
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Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von deidamaus »

Sorry. Kannst du dich hier anmelden, dann sehe ich deine neuen Beiträge gleich? Antwort kommt gleich.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von deidamaus »

Kleinesfräulein2014 hat geschrieben:Liebe Deidamaus,
vielen Dank für Deine Zeilen-Du ahnstnicht, wie gut sie mir tun...
Hatte gestern schon mal geantwortet und dann war auf einmal alles weg, Mist.
...und ich deine Antwort über sehen.
Um Deine Fragen zu beantworten
-wir stillen tagsüber alle 2-3 Std, wobei 3 Std eher die Ausnahme ist. Es ist im Moment allerdings so, daß sie tagsüber ziemlich unkonzentriert ist, weil die Welt ringsum sooooo interessant ist und sie dann nur husch husch den größten Hunger stillt, um dann schnell wieder schauen und spielen zu können. Das hat im Moment die Folge, daß wir nachts echt viel stillen, gefühlt ununterbrochen, wobei ich es ganz ehrlich nicht sagen kann, weil sie bei mir schläft und ich sie -ohne richtig wach zu werden-anlege.
Denke, wir kommen so auf ca 10x/24h
Das klingt sehr gut. Du kannst tagsüber versuchen, dich in einen ruhigen Raum zum Stillen zu begeben oder sie im Tragetuch oder einer Trage stillen. Da trinken die Babys oft länger.
-ich nehme 3x3 Domperidon, und habe seit gestern das Gefühl, daß sie tagsüber etwas mehr Milch bei den Blitzmahlzeiten kommt.
So sollte es sein. Sehr schön.
-habe eine SD-Unterfunktion, war im Dez beim Arzt und die Dosis ist angepasst ( von 1x100 auf 1x88) worden. Nächsten Monat Kontrolle.
Eine gut eingestellte Unterfunktion beeinflusst die Milchmenge nicht.
Und Übergewicht habe ich leider auch vorzuweisen, wobei ich in der Schwangerschaft viel zugenommen hatte und in der Stillzeit ( siehe oben, Bockshornkleesamen) nochmal fast 10 kg drauf, so ein Mist...
Übergewicht kann - muss aber nicht - die Milchmenge negativ beeinflussen. Nach Absetzen des Bocks wird das Gewicht aber bestimmt bei einer ausgewogenen Ernährung wieder sinken.
Mir hilft auf jeden Fall weiter, daß Du das alles in Ordnung findest mit dem Gewicht usw.
War jetzt auch echt nochmal verunsichert, weil eine gute Freundin knapp 3 Monate nach mir einen kleinen Jungen bekommen hat, mit fast identischem Geburtsgewicht, und der nach 5 Wochen (!!) meine Tochter schon deutlichst im Gewicht überholt hat-aktuell wiegt er mit 8 Wochen knapp 7 kg , das finde ich echt heftig.
7kg mit 8 Wochen ist auch heftig :wink: Sei froh, dass du nicht so viel tragen musst. Solche Brummer gehen ganz schön auf den Rücken der Mutter.
Hast Du denn sonst evtl noch Tips oder einfach weitermachen? ;-)
Um deine Milchproduktion anzukurbeln sind folgende Dinge sinnvoll:
- 10-12 mal in 24 h stillen
- keinen Schnuller geben (machst du eh nicht, oder?)
- immer beide Seiten anbieten

Wenn du das Domperidon wieder loswerden willst, können wir das gemeinsam unter regelmäßiger Gewichtskontrolle ausschleichen, so dass du ohne medikamentöser Unterstützung stillen kannst. Ansonsten: einfach an obige Tipps halten und munter weiter stillen und ab Beikostreife Beikost anbieten.

Liebe Grüße
Deidamaus
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Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von deidamaus »

Kleinesfräulein,

wie geht es euch?

Liebe Grüße
deidamaus
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Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von KleinesFräulein2014 »

Liebe Deidamaus,

leider war mein Internet kaputt und mein Mann auf Fortbildung, so daß ich nicht eher antworten konnte.
Uns ging es bis vorgestern prima, die Kleine hat besser an der Brust getrunken und trotz Blitzmahlzeiten hatte ich das Gefühl, sie bekommt ganz gut Milch.
Sie hat auch wirklich immer sehr gut ausgeschieden, 4-5 Pipiwindeln und 1-2 x Stuhl.
Hätte auch gedacht, daß man die Tabl nun langsam ausschleichen könne, da ich ungern Medikament nehme ( und mir dafür auch echt den Wecker stellen muss...)

Vorgestern dann bekam die Kleine einen Magen-Darm-Infekt.
Als sie mit dem Spucken anfing nachmittags, dachte ich erst, daß ihr der erste zugefütterte Brei nicht bekommen ist.
Aber als es dann nicht aufhörte, und es sind MENGEN aus diesem
winzigen Menschlein gekommen, hab ich mir doch gedacht, es kann nicht davon sein...
War natürlich Mittwoch Nachmittag, kein Kinderarzt mehr da.
Es ging noch die ganze Nacht so weiter, bis 2:00 im 5-10 Min Takt, aus dem Schlaf gewürgt und nur noch gallig/schaumig erbrochen, die Kleine war ganz kühl, hab sie dann auf den Bauch genommen und gewärmt.danach wurde es etwas weniger, dafür dann wirklich übel riechender Durchfall.
Trinken wollte sie dann gern, ihr war aber noch so übel daß sie die Brust direkt wieder ausgespuckt hat...
Hatte auch überlegt, in eine Klinik zu fahren, mich aber dann doch dagegen entschieden. Wollte ihr den Stress nicht auch noch antun... Sind dann Donnerstag früh direkt zum KiArzt, da sie dann auch Fieber entwickelt hat, war klar , daß es wirklich nicht am Brei gelegen haben kann. Da wurde sie auf die Waage gelegt-ich bin fast umgefallen: 5620g!!!!
Die Ärztin hat fast nen Anfall bekommen, warum ich denn immer noch stillen und nicht ausreichend zufüttern würde, das wäre kein normales Gewicht für das Alter etc etc.( sie müsse mind 6,5kg haben)
Sollte jetzt in 2 Wo nochmal zum Wiegen reinkommen, vorher ist sie im Urlaub, sonst wäre ich nächste Wo schon drangewesen.
Ich bin echt so verzweifelt und ratlos... Was mache ich nur verkehrt??
Hab gestern nach dem Arztbesuch echt einen schlimmen Tag gehabt und mich mit der Kleinen, die zum Glück seit gestern mittag wieder ( viele kleine Portionen) trinkt und viel geweint.
Was ist denn jetzt der richtige Weg?
Die Still-Tips befolge ich sowieso schon. Schnuller kennt sie nicht und tagsüber trinkt sie halt huschiwuschi eine Seite und läßt sich fast nie überzeugen, von der anderen Seite auch noch zu trinken...
Weiß wirklich im Moment nicht, was ich machen soll... Schwanke zwischen "alles hinschmeißen und Flaschen füttern" und " jetzt erst recht".
Hoffe, Du hast vielleicht noch eine Idee/ einen Rat...
Traurige Grüße,
A.
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Morgaine47
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Re: Mehrere Fragen rund ums Stillen

Beitrag von Morgaine47 »

Ich bin keine Stillberaterin. Aber Dein Kind hat die ganze Nacht erbrochen und hat Durchfall bekommen. Natürlich wirkt sich das akut aufs Gewicht aus. Das Gewicht von Do Morgen ist absolut nicht aussagekräftig. Deidamaus wird sich sicher auch noch melden. Gehts Deiner Maus jetzt wieder besser?
LG
Morgaine

Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
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