Zu "nimmt den Schnuller nicht" fällt mir gerade wieder unser Start ein.
Ich war völlig überzeugter Schnullergegner. Die Oma (leider?) völliger Fan und auch nicht von den alten Theorien der Mütterberatung abzubringen.
Also bekamen wir ziemlich früh von ihr Schnuller ins Haus getragen. Die ersten 4 Wochen hat er die nicht zu Gesicht bekommen. In ein paar untröstlichen Momenten ist mich dann aber doch die Versuchung überkommen und nach mehrmaligem Versuchen, Ausspucken etc. zu verschiedenen Gelegenheiten war ich eigentlich völlig überzeugt, dass er ihn nicht nimmt.
Die Oma hingegen hat einen Kurzbesuch genutzt um dem friedlich spielenden, völlig zufriednen Kind das Ding so lange in den Mund zu drücken bis er friedlich schnullerte. Da war er ungefähr 6 Wochen- und meine Wut nahezu grenzenlos
Bis er etwa 4 Monate war hat sich das dann etabliert bis sich alles langsam wieder ausschlich. Mit 6 Monaten waren wir das Ding dann wieder los....gerade liegen sie nur noch rum und werden z.b. in Becher o.ä. sortiert.
Aber seither habe ich die Theorie, dass die Schnullerverweigerung eigentlich eine Übertragung meiner eigenen Abneigung war. mal abgesehen davon, dass ich einen (beruhigungs-)sauger in ruhigen Sit. nie eingesetzt hätte