romina hat geschrieben:
Manchmal Find ich es nervig das ich mich dann bei "fremden" so viel erklären muss.
Sich in der Außenseiterrolle nicht wohl fühlen kenne ich gut. Meine Eltern waren Hippies und als Kind hab ich mir nichts. Sehnlicher gewünscht meine Eltern wären einfach "normal".
Tja und heute mach ich vieles anders als meine Eltern aber vieles auch wie sie [emoji3] vielleicht bin ich aber mittlerweile etwas abgehärteter [emoji6]
Ich würde meine Eltern nicht als Hippies bezeichnen, aber den Wunsch, einfach "normale" Eltern zu haben, am allerliebsten eine dauergewellte und geschminkte Mami, das kenne ich aus meiner Kindheit auch.
Assjalein hat geschrieben:
Die Aussenseiterrolle ist schon schwierig manchmal. V.a. hab ich oft das Gefühl zu exotisch für die Menge zu sein, aber für die Exoten bin ich dann wieder zu Mainstream...

Assjalein, du hast in Worte gefasst, was ich sehr oft denke!!Schön, dass ich nicht die einzige bin, die sich manchmal so "dazwischen" fühlt.
Insgesamt ist bei allem, was ich anders mache, mein größtes Problem, dass ich mich nicht gut fühle, wenn ich nur sage, ich mach das halt so und fertig. Ich habe immer das Bedürfnis, zu erklären, warum ich es anders mache und möchte sie am liebsten dazu bringen, mal über ihr Handeln nachzudenken (nicht unbedingt im Sinne von "ich will alle überzeugen", mehr so über-den-Tellerrand gucken). Gerade beim Stillen bin ich aktuell immer wieder total platt, das aber allerspätestens ab 6 Monaten das größte Ziel ist, abzustillen und dass Muttermilch Kinder eh nicht mehr satt macht usw.usf.
Bei den Stoffis werde ich recht oft interessiert statt abwertend befragt, beim Stillen hab ich manchmal oft das Gefühl, die Leute denken, ich enthalte meinem Kind vor, endlich mal richtig schön satt zu werden von einer großen Portion Abendbrei zum Durchschlafen und lasse es mit seinem "Erwachsenenessen" ganz hilflos und allein hantieren

aber das gehört jetzt eher ins Beikostforum..