Also, Alle meine Kinder hätten gar kein Problem, mit 6 ode 7 noch im gemeinsamen Bett zu schlafen
Gespielt wurde eh im Wohnzimmer.
Mit Geschwistern war das eigene Zimmer dann wichtig. Als Rcükzugsort
Allerdings brauche ich selber auch einen Rpckzugsort. Meine Ruhe.
Wie ist es bei späteren Spielverabredungen? Bei Übernachtungsbesuch? Wenn Du mal Raum für Dich brauchst?
quark hat geschrieben:Ich würde grob sagen, zwischen 6-12 jahren.
Den Thread hab ich nicht fertig gelesen, aber das oben würd ich unterschreiben. Meine Tochter ist 9 und braucht kein Kinderzimmer. Sie wuchs Jahre ohne auf und jetzt hätte sie eines, aber nutzt es nicht.
Nach der Grundschule ist vielleicht ein gutes Ziel.
Ich finde Kinderzimmer auch überbewertet. Unserer hat seine Spielecke hinterm Sofa im Wohnzimmer und nutzt sogar diese nur, wenn auch jemand im Wohnzimmer ist. Meist bin ich aber in der Küche, wenn wir zu Hause sind...
Ansonsten finde ich dann im weiteren Verlauf das elternschlsfzimmer unwichtig. Eigentlich ist es doch ein ungenutzter Raum, der nur zum schlafen aufgesucht wird. Wenn das Kind dann später tatsächlich ein eigenes Zimmer bekommen sollte und man aus der Zweizimmerwohnung nicht raus will/kann, kann man ja umbauen: vom gemeinsamen schlafzimmer + Wohnzimmer mit Spielecke hin zu Kinderzimmer + Wohnzimmer mit Schlafgelegenheit für Mama. Ich kenne einige, die so gut klar kommen und es sich richtig gemütlich eingerichtet haben. Setzt wahrscheinlich einen Hang zu Ordentlichkeit voraus wie zb der Bereitschaft, jeden Tag das Bett aufzuräumen. Das wäre mir wahrscheinlich lästig.
Wir haben jetzt drei Zimmer und werden bald zu viert sein. Kind hat kein eigenes Zimmer, braucht auch keins. Allerdings kann der Papa hier nicht mit Kinder zusammen schlafen. Bisher schläft er auf ner Matratze im Arbeitszimmer, was aber auch für unsere abendliche paarkuSchelzeit zu unbequem ist. Mir schwebt daher auch für diesen Raum. So eine bessere bettlösung vor Augen, ohne dass gleich ein zweites schlafzimmer eingerichtet wird. Vielleicht ein 1,40er Bett an einer Wand quer, dass dann mit hübscher Tagesdecke und dicken Kissen sofaähnlich hergerichtet werden kann.
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Riesenzwerg (10/2012) und Frühlingszwerg (04/2015)
Ich bin nicht alleinerziehend, und so haben wir uns dann ein gebrauchtes Haus gekauft und renoviert
Zwei-Zimmer-Wohnungen gibt es hier wie Sand am Meer. 2 Zimmer 60qm kein Balkon. Toll.
In unserer letzten Wohnung hatten wir Teppich. Das fand ich ehrlich am wenigsten schlimm. In einem Zimmer haben wir Linoleum drüber gelegt, wobei ich persönlich Linoleum ok finde. Das Linoleum geht halt gut sauber zu machen. Wenn ich noch einmal eine Wohnung mit Teppichboden hätte, würde ich einfach in der ganzen Wohnung Linoleum drüber legen. Und/oder mit dem Vermieter reden, manchmal sind Teppichböden bei Auszug des Vormieters renovierungsbedürftig, und vielleicht stimmt der Vermieter zu, dass neu kein Teppich reinkommt, sondern ein anderer Bodenbelag. Hat unsere Nachbarin gemacht, ging problemlos.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Wir haben bis vor kurzem zu dritt in einer 2-Zimmerwohnung mit 65 qm gewohnt. Wir hatten ein Wohnzimmer mit Spielecke und ein Schlafzimmer, das Mäuschen hat mit im großen Bett geschlafen. Es war absolut unproblematisch. Als wir jetzt in unsere neue, riesige Wohnung gezogen sind, kam das eigene Zimmer und wir auch viel genutzt, nur zum Schlafen eben nicht. Da war sie etwas über drei JAhre. Es geht nach meiner Erfahrung also lange ohne eigenes Zimmer. Und man kann sich später ja immer noch überlegen, ob man entweder wieder umzieht oder ein Elternzimmer mit Hochbett/Schlafcouch o.ä. und ein Kinderzimmer daraus macht. So habe ich mir das jedenfalls damals beim Einzug überlegt.
Der Riesenvorteil des Ganzen: Auf der Couch sitzen und lesen o.ä. und dem Kind beim Spielen/Toben/Malen zugucken können
Ich habe sogar als erwachsene noch mit meinem Vater zusammen auf 60 qm zwei Zimmer gewohnt. Das ging.
Er hatte das (große) Wohnzimmer mit Balkon, da drin eine Ecke wo das Bett stand, andere ecke Couch und so.
Küche war auch groß genug für Tisch und Stühle.
Ich bin erst mit 21 ausgezogen. Solange haben wir so zu zwei gelebt. Und das sehr gut.
Bei uns aktuell ist es nun auch so, dass wir von drei Zimmern nur zwei Nutzen. Wohnen und schlafen. Kind ist eh immer da, wo wir sind und hat auch alles an Spielzeug im Wohnzimmer stehen.
Liebe grüße
Mit Juli Mädchen *13 und Mai Jungen *15
Ich bin da vielleicht ein bisschen empfindlich in der Hinsicht, aber unsere beiden Großen haben jeder ein eigenes Zimmer, in dem sie schlafen und auch immer wieder mal spielen. Der Große etwas mehr. Mir ist das ganz arg wichtig, dass sie auch das Wohnzimmer verlassen DÜRFEN, nicht müssen. Ich hatte als Kind mein eigenes Zimmer, da durfte ich aber nur schlafen. Alles andere musste im Wohnzimmer laufen, auch wenn irgendwelche Freunde da waren, mussten wir im Wohnzimmer bleiben. Das hatte zur Folge, dass ich selten jemand eingeladen habe. Hausaufgaben musste ich im Wohnzimmer machen, obwohl ich gerne in mein Zimmer gegangen wäre. In der 7. Klasse habe ich mich endlich getraut zu fragen, ob ich für die Hausaufgaben nicht in mein Zimmer gehen könnte. Standartspruch meiner Mutter war: Wenn du in deinem Zimmer bist, dann bin ich ja ganz allein. Und ich hab es mit mir machen lassen, so wie ich mir von meiner Mutter in der Hinsicht noch viel, viel mehr hab sagen lassen. Deswegen gibt es hier die Kinderzimmer, und in denen darf man sein, ich fühle mich definitiv nicht einsam, wenn mal alle oben sind.
Liebe Grüße!
Schnatzmama mit Schnatz (5/09) und Maus (2/12) und Ameisenbärin (8/14) und Schlumpf des Hauses (9/17)
Schnatzmama hat geschrieben: Standartspruch meiner Mutter war: Wenn du in deinem Zimmer bist, dann bin ich ja ganz allein..
Das tut mir sehr leid wie es Dir früher ergangen ist.
Ich bin total geplättet, da es ja normalerweise genau andersrum ist. Kinder, fast egal welchen Alters, wollen oft gerne ins Wohnzimmer, aber die Eltern wollen auch hin und wieder kinderfreie Zeit haben.
Zu Deiner Mutter fehlen mir die Worte. Da hat sie wohl einiges verwechselt. Kinder sind nicht dazu dazu da, die Langeweile ihrer Mutter in Unterhaltsamkeit umzuwandeln. Schon gar nicht, wenn sie sich mal zurückziehen wollen..