Ihr habt so wunderschöne Ideen! Was für ein toller Plan für Heiligabend!
Früher dachte ich immer: "ich freue mich schon darauf, Oma zu sein - dann kann ich meine Enkelkinder so richtig verwöhnen. Denn Omas dürfen das ja, während Eltern immer auf die Zähne und die Erziehung und die Vernunft und so weiter achten und streng sein müssen..."
Jetzt denke ich, warum soll ich mit dem Verwöhnen bis zur nächsten Generation warten? Heißt Verwöhnen nicht, jemandem eine große Freude machen? Wird nicht überall geraten, dass man seinen Partner mal "so richtig verwöhnen" soll, also zusätzlich zum hoffentlich meist harmonischen Alltag eine Freude oder Überraschung bereiten? Und beim Kind soll das schlecht sein? Ich versuche meinem Kind IMMER die Freude zu machen, wenn ich merke, wie ich das kann. Der geregelte Alltag und die Lebenshaltungskosten bringen doch schon genug Grenzen und Belastungen mit sich. Und dann soll ich noch zusätzlich sagen, nein, ich kaufe Dir jetzt kein winziges Spielzeugauto/Schokoladenherz, warte bis der Weihnachtsmann/die Oma kommt?!
Wenn man genau hinhört und hinschaut, kann man ganz gut merken, finde ich, was das Kind sich wirklich wünscht, was es glücklich machen würde. Hier ist es momentan eine Spielstraßenbahn. Mein Kind liebt Straßenbahnen über alles und hat schon ein paar, aber noch keine, bei der man die Türen öffnen kann

. Davon hat es schon oft geredet und sie letzte Woche ganz allein im Spielzeugladen vorbestellt (sonst wollte es nix haben). Morgen gehen wir die kaufen und ich freue mich total auf diese kleine Unternehmung und auf die Freude daran. Verwöhnen macht froh!