Wenn ich dann noch bedenke, dass mein Mann niemals ins Gästezimmer umgezogen wäre, selbst wenn sie die Nacht über schreien würde und unser Hund erbärmlich junkelt, wenn man ihn aus dem Schlafzimmer verbannen würde, wie könnte ich meiner Tochter die Geborgenheit in unserem Bett verwehren?
Gerade moppert sie wieder, weil sie am Finger nuckeln will. Mein Mann trägt es heute mit Fassung... *grins*
Ich bin mal gespannt, wie sie sich entwickeln wird. Meine Mutter hat mich gewarnt, dass sie sich nun nie mehr aus unserem Zimmer verbannen lässt. Ich hoffe also, dass ich ihren Freund, den sie mit 15\16 abschleppen wird, sympathisch finde, wenn er dann auch noch in unserem Bett schlafen will........
Ich liebe die Kleine so sehr und wünsche ihr das Beste. Ich hoffe so sehr, dass ihre Kindheit perfekt sein wird, denn dies möchte ich als Mama ihr bieten. Dafür wiederum wurde ich geboren, glaub ich. *Vorsicht: Theatralik-Alarm*
Da fällt mir ein: Seitdem mein Kind geboren ist, nehme ich im Schlaf ständig meine Kissen oder die Bettdecke und halte sie im Arm. Ich träume dann die ganze Zeit, dass ich meine Tochter im Arm oder auf dem Bauch habe. Ich werde dann immer wach und suche sie zwischen den Kissen aus Angst sie zu ersticken. Dabei schläft sie unbekümmert neben mir im Beistellbettchen. Meine Hebamme meinte, das sei ein Urinstinkt. Habt ihr das auch? Wann verliert es sich endlich? Ich kann bislang bei mir keine Besserung feststellen. Es passiert mir wirklich JEDE Nacht.