Hilfeee, nochmal Schlafprobleme, 16 Monate
Moderator: Giraeffchen
- Linda89
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Hilfeee, nochmal Schlafprobleme, 16 Monate
Hallo Leidensgenossen,
ich hab vor ein paar Wochen schonmal ein Schlafproblem gepostet und jetzt haben wir ein anderes Schlafproblem.
Seit einiger Zeit bringt mein Mann den Kleinen ins Bett. Er legt ihn wach hin, erzählt mit ihm und irgendwann schläft er ein. Geht leider meist nicht ohne Geschrei, war aber beim Einschlaftragrn auch immer so.
Wenn er nachts aufwacht, nimmt ihn am Anfang mein Mann. Meistens hat er Hunger und isst ein paar Brote, trinkt etwas Wasser und schläft dann wieder ein. Aber mein Mann hält es nicht durch, wenn er in acht Stunden das zwei- oder dreimal machen muss, deshalb meint er, ich soll auch ran.
Nun das Problem: Ich glaube, ich habe durch die Schwangerschaft kaum Milch mehr und (ich glaube deshalb) der Kleine schläft an der Brust nicht ein. Er nuckelt und fummelt mit den Händen und wird dabei immer wacher. Er ist aber auch so brustfixiert, dass er trotz Hunger und Durst nichts zu essen oder zu trinken von mir annehmen will (oder zumindest fast nichts). Tragen kann ich ihn auch kaum. Vorne ist der Bauch, Rücken gingw zwar, aber ich hab ne Risikoschwangerschaft und soll ihn am Besten gar nicht hochheben und darf auch gar nicht länger als eine Stunde auf sein, dann muss ich mich wieder hinlegen (wegen Druck auf dem Gebärmutterhals). Mein Mann meint, er soll einfach mal lernen, dass es nachts keine Brust gibt und ich muss ihn eben ne halbe Stunde schreien lassen oder mit ihm aufstehen und spielen. Das Schreien lassen ist sogar grade meine favorisierteste Variante. Ich bin heute mit ihm um sieben aufgestanden (normalerweise steht er um halb neun auf), nachdem ich ihn 1,5 Stunden "wachgestillt" habe. Das "wachstillen" ist auch sehr anstrengend und meine Brustwarzen machen das nicht länger als 1,5 Stunden mit. Das Spielen war aber auch sehr anstrengend, weil er natürlich müde war und die ganze Zeit hochgehoben werden wollte, was natürlich wieder für die Schwangerschaft doof ist.
Ich weiß nicht, was ich hören will. Die einfachste Lösung wäre ja, wenn mein Mann ihn einfach die ganze Nacht hätte, aber der geht so schon total davon kaputt, ihm fehlen wohl die Stillhormone....
danke fürs zuhören!
ich hab vor ein paar Wochen schonmal ein Schlafproblem gepostet und jetzt haben wir ein anderes Schlafproblem.
Seit einiger Zeit bringt mein Mann den Kleinen ins Bett. Er legt ihn wach hin, erzählt mit ihm und irgendwann schläft er ein. Geht leider meist nicht ohne Geschrei, war aber beim Einschlaftragrn auch immer so.
Wenn er nachts aufwacht, nimmt ihn am Anfang mein Mann. Meistens hat er Hunger und isst ein paar Brote, trinkt etwas Wasser und schläft dann wieder ein. Aber mein Mann hält es nicht durch, wenn er in acht Stunden das zwei- oder dreimal machen muss, deshalb meint er, ich soll auch ran.
Nun das Problem: Ich glaube, ich habe durch die Schwangerschaft kaum Milch mehr und (ich glaube deshalb) der Kleine schläft an der Brust nicht ein. Er nuckelt und fummelt mit den Händen und wird dabei immer wacher. Er ist aber auch so brustfixiert, dass er trotz Hunger und Durst nichts zu essen oder zu trinken von mir annehmen will (oder zumindest fast nichts). Tragen kann ich ihn auch kaum. Vorne ist der Bauch, Rücken gingw zwar, aber ich hab ne Risikoschwangerschaft und soll ihn am Besten gar nicht hochheben und darf auch gar nicht länger als eine Stunde auf sein, dann muss ich mich wieder hinlegen (wegen Druck auf dem Gebärmutterhals). Mein Mann meint, er soll einfach mal lernen, dass es nachts keine Brust gibt und ich muss ihn eben ne halbe Stunde schreien lassen oder mit ihm aufstehen und spielen. Das Schreien lassen ist sogar grade meine favorisierteste Variante. Ich bin heute mit ihm um sieben aufgestanden (normalerweise steht er um halb neun auf), nachdem ich ihn 1,5 Stunden "wachgestillt" habe. Das "wachstillen" ist auch sehr anstrengend und meine Brustwarzen machen das nicht länger als 1,5 Stunden mit. Das Spielen war aber auch sehr anstrengend, weil er natürlich müde war und die ganze Zeit hochgehoben werden wollte, was natürlich wieder für die Schwangerschaft doof ist.
Ich weiß nicht, was ich hören will. Die einfachste Lösung wäre ja, wenn mein Mann ihn einfach die ganze Nacht hätte, aber der geht so schon total davon kaputt, ihm fehlen wohl die Stillhormone....
danke fürs zuhören!
Sohn Juli 2013, Tochter Januar 2015, Tochter Juni 2019, Tochter März 2021
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sk3001
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Re: Hilfeee, nochmal Schlafprobleme, 16 Monate
Hallo Du,
ich glaube, ich würde als erstes versuchen die Ernährung am Tag umzustellen. Ich kann verstehen, dass er nachts gerne stillen mag, aber 2-3 mal pro Nacht Brot Essen finde ich ziemlich viel. Vielleicht kann Dein Mann nachts Milch geben. Das ist nicht so aufwendig und er kann alles ans Bett stellen und beide bleiben liegen. Damit ist es für Deinen Sohn auch weniger “reizvoll“. Ich kann verstehen,dass Dein Mann momentan am Ende ist. Wenn ich mehrmals pro Nacht so ein Programm hätte. Da helfen auch keine Hormone. Nachts aufstehen und spielen würde ich auf keinen Fall anfangen.
Viele Grüße
ich glaube, ich würde als erstes versuchen die Ernährung am Tag umzustellen. Ich kann verstehen, dass er nachts gerne stillen mag, aber 2-3 mal pro Nacht Brot Essen finde ich ziemlich viel. Vielleicht kann Dein Mann nachts Milch geben. Das ist nicht so aufwendig und er kann alles ans Bett stellen und beide bleiben liegen. Damit ist es für Deinen Sohn auch weniger “reizvoll“. Ich kann verstehen,dass Dein Mann momentan am Ende ist. Wenn ich mehrmals pro Nacht so ein Programm hätte. Da helfen auch keine Hormone. Nachts aufstehen und spielen würde ich auf keinen Fall anfangen.
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- Linda89
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Re: Hilfeee, nochmal Schlafprobleme, 16 Monate
Hm, nachts Milch könnte eine gute Idee sein, danke für den Input! Was meinst du mit Ernährung am Tag umstellen?sk3001 hat geschrieben:Hallo Du,
ich glaube, ich würde als erstes versuchen die Ernährung am Tag umzustellen. Ich kann verstehen, dass er nachts gerne stillen mag, aber 2-3 mal pro Nacht Brot Essen finde ich ziemlich viel. Vielleicht kann Dein Mann nachts Milch geben. Das ist nicht so aufwendig und er kann alles ans Bett stellen und beide bleiben liegen. Damit ist es für Deinen Sohn auch weniger “reizvoll“. Ich kann verstehen,dass Dein Mann momentan am Ende ist. Wenn ich mehrmals pro Nacht so ein Programm hätte. Da helfen auch keine Hormone. Nachts aufstehen und spielen würde ich auf keinen Fall anfangen.
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sk3001
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Re: Hilfeee, nochmal Schlafprobleme, 16 Monate
Für mich klingt es ein bisschen so, als würde er nicht richtig satt. Ich glaube er stillt ja vor allem zum Mama-tanken. Aber mehrmals die Nacht Brot klingt nach richtig Hunger. Vielleicht kannst Du versuchen ihm tagsüber mehr oder kalorienreicheres Essen anzubieten um das auszuschließen?
- Linda89
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Re: Hilfeee, nochmal Schlafprobleme, 16 Monate
Hm, ich glaube, das kann ich eigentlich ausschließen. Er ist insgesamt ein guter Esser, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie er noch mehr essen soll, das wuerde gar nicht in ihn reinpassensk3001 hat geschrieben:Für mich klingt es ein bisschen so, als würde er nicht richtig satt. Ich glaube er stillt ja vor allem zum Mama-tanken. Aber mehrmals die Nacht Brot klingt nach richtig Hunger. Vielleicht kannst Du versuchen ihm tagsüber mehr oder kalorienreicheres Essen anzubieten um das auszuschließen?
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sk3001
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Re: Hilfeee, nochmal Schlafprobleme, 16 Monate
Hm, vielleicht ist es dann nur ein liebgewonnenes Ritual? Ich würde dann wirklich Milch versuchen und schrittweise verdünnen.
Wie bringst du den Kleinen denn tagsüber zum Schlafen? Klappt es dann mit stillen? Ich glaube ich würde bei jedem Tagesschläfchen dabei immer das gleiche Lied singen oder Geschichte erzählen und das dann auch nachts versuchen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Ich fand meine zweite Schwangerschaft zum Ende schon anstrengend und dabei musste ich mich gar nicht schonen und durfte bis zum letzten Tag sogar den Großen Tragen.
Wie bringst du den Kleinen denn tagsüber zum Schlafen? Klappt es dann mit stillen? Ich glaube ich würde bei jedem Tagesschläfchen dabei immer das gleiche Lied singen oder Geschichte erzählen und das dann auch nachts versuchen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Ich fand meine zweite Schwangerschaft zum Ende schon anstrengend und dabei musste ich mich gar nicht schonen und durfte bis zum letzten Tag sogar den Großen Tragen.
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lisa78
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Re: Hilfeee, nochmal Schlafprobleme, 16 Monate
Hallo,
auch ich würde Dir /Deinem Mann zu einer Tasse Milch fürs Kind im Bett raten.
Ich habe vor ein paar Wochen entschieden, dass Nachts nicht mehr gestillt wird und 1 Mal Nachts hat der kleine kerl definitiv noch Hunger und auch Durst. Wenn er dann die Milch bekommt, schläft er meist wieder ein.
Manchmal will er auch nur ein Schluck Wasser haben und dreht sich dann wieder um...
ich glaube auch, dass es halt irgendwann ein"Ritual" wird, mit dem Brote essen und so. Und das aufstehen und essen, macht ihn ja auch richtig wach, so dass ihm (so würde ich mal laienhaft vermuten) ein blöder Schlafrythmus antrainiert wird. Das Brot wird dann ja auch verdaut und ich weiß nicht, ob das Nachts so schlaffördernd ist????
Was mir nicht klar ist, dein Mann meint der Kleine solle bei Dir lernen, dass es Nachts keine Brust gibt und Du sollst ihn dann ablenken?
Ich denke viel wichtiger ist doch, dass ihr an einem Strang zieht.
Nachts gibt es keine Mahlzeiten mit Aufstehen, kein Spielen oä.: Nachts wird geschlafen. Und wenn Euer Sohn Hunger hat, gibts ne kleine Milch. Im Bett, ohne Licht und Aufstehen.
Ach so, unser Sohn ist auch 16 Monate und ich habe bis vor ein paar Wochen die Nächte alle 1-2 Stunden gestillt.
Ich habe gemerkt, wenn man den festen Entschluss fasst, NEIN das will ich nicht mehr, merken die Kinder das und machen weniger "Aufstand" als man erwartet.
Unser Sohnemann schlief nach ein paar Tagen deutlich besser und mein mann und ich wechseln uns in der nächtlichen Betreuung zur Zeit ab, so dass jeder sich mal ausruhen kann...
War aber auch bei uns ein langer Weg bis zu dieser Entscheidung!
Alles Gute!
auch ich würde Dir /Deinem Mann zu einer Tasse Milch fürs Kind im Bett raten.
Ich habe vor ein paar Wochen entschieden, dass Nachts nicht mehr gestillt wird und 1 Mal Nachts hat der kleine kerl definitiv noch Hunger und auch Durst. Wenn er dann die Milch bekommt, schläft er meist wieder ein.
Manchmal will er auch nur ein Schluck Wasser haben und dreht sich dann wieder um...
ich glaube auch, dass es halt irgendwann ein"Ritual" wird, mit dem Brote essen und so. Und das aufstehen und essen, macht ihn ja auch richtig wach, so dass ihm (so würde ich mal laienhaft vermuten) ein blöder Schlafrythmus antrainiert wird. Das Brot wird dann ja auch verdaut und ich weiß nicht, ob das Nachts so schlaffördernd ist????
Was mir nicht klar ist, dein Mann meint der Kleine solle bei Dir lernen, dass es Nachts keine Brust gibt und Du sollst ihn dann ablenken?
Ich denke viel wichtiger ist doch, dass ihr an einem Strang zieht.
Nachts gibt es keine Mahlzeiten mit Aufstehen, kein Spielen oä.: Nachts wird geschlafen. Und wenn Euer Sohn Hunger hat, gibts ne kleine Milch. Im Bett, ohne Licht und Aufstehen.
Ach so, unser Sohn ist auch 16 Monate und ich habe bis vor ein paar Wochen die Nächte alle 1-2 Stunden gestillt.
Ich habe gemerkt, wenn man den festen Entschluss fasst, NEIN das will ich nicht mehr, merken die Kinder das und machen weniger "Aufstand" als man erwartet.
Unser Sohnemann schlief nach ein paar Tagen deutlich besser und mein mann und ich wechseln uns in der nächtlichen Betreuung zur Zeit ab, so dass jeder sich mal ausruhen kann...
War aber auch bei uns ein langer Weg bis zu dieser Entscheidung!
Alles Gute!