Abstillen wegen völliger Erschöpfung
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Mia32
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Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Liebes SuT Team!
Vor einiger Zeit habe ich mich an Euch gewandt und tolle Hilfe bekommen. Es ging um meine kleine Tochter (inzwischen 9 Wochen), die als spätes Frühchen zur Welt kam, fast 6 Wochen zu früh. Zu Beginn hatte sie mit dem Zunehmen starke Schwierigkeiten aber seit ihrer 4. Lebenswoche klappt alles wunderbar. Sie nimmt seit dem immer gute 200g pro Woche zu und ist top fit. Ich stille voll und ausschließlich.
Allerdings ist es nun auch seit der 4. Woche so, dass die Kleine NUR an die Brust will. Die ganze Zeit. Zum essen, zum trinken, zur Beruhigung, zum Einschlafen...
Immer nur Brust. Da sie nicht alleine schlafen kann, auch nichts tagsüber, schläft sie immer mit dem Nippel im Mund ein und verharrt dann so bis sie wieder aufwacht. Verliert sie ihn wird sie sofort wach. Nachts das Gleiche. Ich kann nicht gut seitlich liegen, kann also beim Stillen NICHT gemütlich einschlafen und liege also 90% aller Nächte wach.
Sie selbst schläft durch das Saugen auch nicht tief, wacht ständig auf, findet nicht in den Tiefschlaf. Das macht mir große Sorgen.
Ich verbringe also den gnazen Tag und die ganze Nacht mit Stillen, ohne Pause, ohne Ausruhen. Vielleicht 4 von 24 Stunden verbringt sie nicht an der Brust. Durch das ständige Saugen habe ich viel zu viel Milch, ständig laufe ich aus. Hatte bereits mehrere Milchstaus, wunde Nippel und Schmerzen überall. Sie trinkt gut und kann auch richtig andocken aber im Halbschlaf wird ihr Saugen eben oft "schlampig", da schnappt sie nach der Brustwarze, zieht diese lang (aua), immer und immer wieder. Dabei ist sie völlig nervös und hektisch. Dabei reibt sie dann ihr Gesicht auf der Suche nach dem Nippel immer wieder über denselbigen, was höllisch weh tut. Oder schlägt wütend mit den Fäustchen dagegen. Ich möchte aber noch sagen, dass sie in der Zeit, in der sie wach und fit ist, sehr fröhlich und ausgeglichen ist, neugierig, freundlich und verschmust. Nur sind die ausgeruhten Wachphasen beim Baby ja nicht gerade lang... und durch ihren unruhigen Saug-Schlaf ist sie oft völlig übermüdet.
Ich kann nicht mal kurz duschen oder was kochen, nichts geht, sonst schreit sie wie verrückt. Auch zur Toilette gehen geht nicht ohne Geschrei.
ICh bin körperlich und psychisch völlig am Ende. Es wird für mich immer schlimmer diese extreme körperliche Nähe zu ertragen. Ich weiß, das hört sich schrecklich an aber vom "Stillen genießen" kann man schon lange nicht mehr sprechen. Es ist eine einzige Qual. ICh merke richtig, wie sich alles in mir stäubt, ich WILL sie nciht mehr anlegen, ich kann nicht mehr.
Einen Schnuller, egal welche Marke und Form, verweigert sie. Ich habe mir nun überlegt abzustillen, da ich diese Situation nciht mehr länger ertrage. ICh habe mir gewünscht mein Kind voll und lange zu stillen und das alles macht mich unendlich traurig. Ich bin aber momentan an einer Grenze angekommen, an der ich sagen muss, das ich so nicht mehr weiter machen kann.
ICh würde mich sehr über einen Rat freuen, denn ich bin völlig verzweifelt und traurig. Vielleicht wisst ihr von einer ähnichen Situation einer Frau und was geholfen hat.
Viele Grüße
Vor einiger Zeit habe ich mich an Euch gewandt und tolle Hilfe bekommen. Es ging um meine kleine Tochter (inzwischen 9 Wochen), die als spätes Frühchen zur Welt kam, fast 6 Wochen zu früh. Zu Beginn hatte sie mit dem Zunehmen starke Schwierigkeiten aber seit ihrer 4. Lebenswoche klappt alles wunderbar. Sie nimmt seit dem immer gute 200g pro Woche zu und ist top fit. Ich stille voll und ausschließlich.
Allerdings ist es nun auch seit der 4. Woche so, dass die Kleine NUR an die Brust will. Die ganze Zeit. Zum essen, zum trinken, zur Beruhigung, zum Einschlafen...
Immer nur Brust. Da sie nicht alleine schlafen kann, auch nichts tagsüber, schläft sie immer mit dem Nippel im Mund ein und verharrt dann so bis sie wieder aufwacht. Verliert sie ihn wird sie sofort wach. Nachts das Gleiche. Ich kann nicht gut seitlich liegen, kann also beim Stillen NICHT gemütlich einschlafen und liege also 90% aller Nächte wach.
Sie selbst schläft durch das Saugen auch nicht tief, wacht ständig auf, findet nicht in den Tiefschlaf. Das macht mir große Sorgen.
Ich verbringe also den gnazen Tag und die ganze Nacht mit Stillen, ohne Pause, ohne Ausruhen. Vielleicht 4 von 24 Stunden verbringt sie nicht an der Brust. Durch das ständige Saugen habe ich viel zu viel Milch, ständig laufe ich aus. Hatte bereits mehrere Milchstaus, wunde Nippel und Schmerzen überall. Sie trinkt gut und kann auch richtig andocken aber im Halbschlaf wird ihr Saugen eben oft "schlampig", da schnappt sie nach der Brustwarze, zieht diese lang (aua), immer und immer wieder. Dabei ist sie völlig nervös und hektisch. Dabei reibt sie dann ihr Gesicht auf der Suche nach dem Nippel immer wieder über denselbigen, was höllisch weh tut. Oder schlägt wütend mit den Fäustchen dagegen. Ich möchte aber noch sagen, dass sie in der Zeit, in der sie wach und fit ist, sehr fröhlich und ausgeglichen ist, neugierig, freundlich und verschmust. Nur sind die ausgeruhten Wachphasen beim Baby ja nicht gerade lang... und durch ihren unruhigen Saug-Schlaf ist sie oft völlig übermüdet.
Ich kann nicht mal kurz duschen oder was kochen, nichts geht, sonst schreit sie wie verrückt. Auch zur Toilette gehen geht nicht ohne Geschrei.
ICh bin körperlich und psychisch völlig am Ende. Es wird für mich immer schlimmer diese extreme körperliche Nähe zu ertragen. Ich weiß, das hört sich schrecklich an aber vom "Stillen genießen" kann man schon lange nicht mehr sprechen. Es ist eine einzige Qual. ICh merke richtig, wie sich alles in mir stäubt, ich WILL sie nciht mehr anlegen, ich kann nicht mehr.
Einen Schnuller, egal welche Marke und Form, verweigert sie. Ich habe mir nun überlegt abzustillen, da ich diese Situation nciht mehr länger ertrage. ICh habe mir gewünscht mein Kind voll und lange zu stillen und das alles macht mich unendlich traurig. Ich bin aber momentan an einer Grenze angekommen, an der ich sagen muss, das ich so nicht mehr weiter machen kann.
ICh würde mich sehr über einen Rat freuen, denn ich bin völlig verzweifelt und traurig. Vielleicht wisst ihr von einer ähnichen Situation einer Frau und was geholfen hat.
Viele Grüße
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warmbäuchlein
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Oje, mir ging es genauso. Auch die Sache mit der Nähe! Ganz genauso.
Ich weiß genau, wie Du Dich fühlst. Man ist nur mehr wandelnde Brust und das Baby scheint förmlich auf einem zu kleben. Man kann nicht auf's WC, nicht duschen, nicht essen - zumindest bei mir war es so.
Ich wollte auch nicht mehr. Ich habe dann mit 4 Monaten ein paar Abende PRE per Flasche gefüttert. Es hat nichts geändert - nur in der ersten Nacht schlief er besser
Tja, im Endeffekt hat mir nur eines geholfen: Es hinnehmen. Nicht darüber schimpfen... das habe ich oft. Ich habe mich so aufgeregt!
Ich war tagsüber eine wandelnde Leiche!
Außerdem habe ich jemanden gesucht, wo ich tagsüber eine Stunde hin bin, damit diejenige vor mir das Kind rumschleppt (abgeben konnte ich nicht). Hauptsache es klebt nicht auf mir.
Hast Du schon versucht Dir ein Stillkissen in den Rücken zu legen? Das hat mir dann geholfen doch noch zu schlafen.
Klar, ist es in Ordnung wenn Du abstillst. Aber dann musst Du eben nachts aufstehen und Flaschen machen... Mich hat das abgeschreckt und daher habe ich durchgehalten. Ab dem 6. Monat war das mit dem Schlafentzug dann spätestens kein Thema mehr. Ich war froh, dass ich es bis dahin irgendwie geschafft hatte.
Achja, mein Mann hat mir dann die ersten 5 Monate Frühstück hingestellt, damit ich nicht um 3 am Nachmittag draufkomme, dass ich noch nichts gegessen habe
Ich verstehe Dich echt so gut!
Ich wollte unbedingt Stillen, aber ich hasste es gleichzeitig die ersten 4 Monate.
Ich weiß genau, wie Du Dich fühlst. Man ist nur mehr wandelnde Brust und das Baby scheint förmlich auf einem zu kleben. Man kann nicht auf's WC, nicht duschen, nicht essen - zumindest bei mir war es so.
Ich wollte auch nicht mehr. Ich habe dann mit 4 Monaten ein paar Abende PRE per Flasche gefüttert. Es hat nichts geändert - nur in der ersten Nacht schlief er besser
Tja, im Endeffekt hat mir nur eines geholfen: Es hinnehmen. Nicht darüber schimpfen... das habe ich oft. Ich habe mich so aufgeregt!
Ich war tagsüber eine wandelnde Leiche!
Außerdem habe ich jemanden gesucht, wo ich tagsüber eine Stunde hin bin, damit diejenige vor mir das Kind rumschleppt (abgeben konnte ich nicht). Hauptsache es klebt nicht auf mir.
Hast Du schon versucht Dir ein Stillkissen in den Rücken zu legen? Das hat mir dann geholfen doch noch zu schlafen.
Klar, ist es in Ordnung wenn Du abstillst. Aber dann musst Du eben nachts aufstehen und Flaschen machen... Mich hat das abgeschreckt und daher habe ich durchgehalten. Ab dem 6. Monat war das mit dem Schlafentzug dann spätestens kein Thema mehr. Ich war froh, dass ich es bis dahin irgendwie geschafft hatte.
Achja, mein Mann hat mir dann die ersten 5 Monate Frühstück hingestellt, damit ich nicht um 3 am Nachmittag draufkomme, dass ich noch nichts gegessen habe
Ich verstehe Dich echt so gut!
Ich wollte unbedingt Stillen, aber ich hasste es gleichzeitig die ersten 4 Monate.
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AnnaKatharina
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 17.05.2012, 21:26
Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Ohje, das klingt sehr anstrengend!
Hast du ein Tragetuch?
Wenn ja, Kind reinstecken, zügig losgehen. Dabei evtl. deinen Finger zum Saugen anbieten.
Vielleicht schafft sie es so, tiefer in den Schlaf zu kommen.
Hast du die üblichen Schlaftips schon probiert?
(Federwiege, Pucken, weiße Rauschen)
Oder, auch wenn es nicht stillfreundlich ist, besser ls abstillen ist es allemal: Schnuller?
Alles Gute für euch!
Hast du ein Tragetuch?
Wenn ja, Kind reinstecken, zügig losgehen. Dabei evtl. deinen Finger zum Saugen anbieten.
Vielleicht schafft sie es so, tiefer in den Schlaf zu kommen.
Hast du die üblichen Schlaftips schon probiert?
(Federwiege, Pucken, weiße Rauschen)
Oder, auch wenn es nicht stillfreundlich ist, besser ls abstillen ist es allemal: Schnuller?
Alles Gute für euch!
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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warmbäuchlein
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Achja, ab 4 Monaten dann hatte sich bei uns ein Knoten gelöst, ab da stillte ich gerne.
Ganz schlimm war bei mir der 3. Monat, als der Kleine zu greifen anfing.
Bei Dir wird das auch bald sein. Bei uns war dann das Spieletrapez und ein Mobile meine Rettung. Wenigstens ein paar Minuten Kind drunter legen und es gab Ruhe - War das toll für mich
So, ich hoffe, es war etwas dabei.
Es soll aber wirklich keine Durchhalteparole sein. Ich will Dir nur sagen: Du bist echt nicht allein!
Und ja Tragetuch war hier auch eine große Hilfe.
Außerdem musste ich dann unter Leute. Bin dann zu jedem Still, Rübi und sonstigen Treff und habe mich mit anderen Mamas ausgejammert - da hatten alle die gleichen Probleme und Augenringe und ich fühlte mich nicht allein
Ganz schlimm war bei mir der 3. Monat, als der Kleine zu greifen anfing.
Bei Dir wird das auch bald sein. Bei uns war dann das Spieletrapez und ein Mobile meine Rettung. Wenigstens ein paar Minuten Kind drunter legen und es gab Ruhe - War das toll für mich
So, ich hoffe, es war etwas dabei.
Es soll aber wirklich keine Durchhalteparole sein. Ich will Dir nur sagen: Du bist echt nicht allein!
Und ja Tragetuch war hier auch eine große Hilfe.
Außerdem musste ich dann unter Leute. Bin dann zu jedem Still, Rübi und sonstigen Treff und habe mich mit anderen Mamas ausgejammert - da hatten alle die gleichen Probleme und Augenringe und ich fühlte mich nicht allein
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warmbäuchlein
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Ad Tiefschlaf:
Die Redewendung "Schlafen wie ein Baby" kann ich bis heute nicht auf meinen Sohn anwenden
Die Redewendung "Schlafen wie ein Baby" kann ich bis heute nicht auf meinen Sohn anwenden
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Mia32
- gut eingelebt
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Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Tragetuch hasst sie, versuche es immer wieder aber darin flippt sie völlig aus. Pucken kann sie auch nicht ertragen. Aber mit einer Federwiege werde ich es mal probieren. Schnuller nimmt sie ja leider nichtAnnaKatharina hat geschrieben: Hast du ein Tragetuch?
Wenn ja, Kind reinstecken, zügig losgehen. Dabei evtl. deinen Finger zum Saugen anbieten.
Vielleicht schafft sie es so, tiefer in den Schlaf zu kommen.
Hast du die üblichen Schlaftips schon probiert?
(Federwiege, Pucken, weiße Rauschen)
Oder, auch wenn es nicht stillfreundlich ist, besser ls abstillen ist es allemal: Schnuller?
Vielen Dank für Deinen Zuspruch und die Tipps!!
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warmbäuchlein
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Hattest Du eine Trageberatung? Vielleicht passt etwas nicht?
Wobei mein Sohn hasste das Einbinden. Wenn er aber drin war, war er selig
Noch ein Tipp, der nichts kostet: Wenn unserer recht viel schrie abends, sind wir mit ihm in den kühlen Wintergarten. Irgendwie hat in die Kühle beruhigt.
Im Notfall haben wir auch zusammengepackt und sind raus.
Vielleicht hast du irgendwo ein kühles Plätzchen?
Ach, das war damals auch alles so schlimm für mich. Ich wollte auch nie glauben, dass das vorbei geht und alle Tipps fand ich doof und zum Kotzen - ich wollte nur schlafen
Aber es wird wirklich bald besser!
Schau aber, dass Du wenigstens gut liegst, wenn Du stillst. Da musst Du eben probieren, wie Du Dich lagern kannst.
Wobei mein Sohn hasste das Einbinden. Wenn er aber drin war, war er selig
Noch ein Tipp, der nichts kostet: Wenn unserer recht viel schrie abends, sind wir mit ihm in den kühlen Wintergarten. Irgendwie hat in die Kühle beruhigt.
Im Notfall haben wir auch zusammengepackt und sind raus.
Vielleicht hast du irgendwo ein kühles Plätzchen?
Ach, das war damals auch alles so schlimm für mich. Ich wollte auch nie glauben, dass das vorbei geht und alle Tipps fand ich doof und zum Kotzen - ich wollte nur schlafen
Aber es wird wirklich bald besser!
Schau aber, dass Du wenigstens gut liegst, wenn Du stillst. Da musst Du eben probieren, wie Du Dich lagern kannst.
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Mia32
- gut eingelebt
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Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Ja, genau wie bei mir. Bin so froh, dass es auch anderen so geht. Es gibt viele Mütter die mich anschauen als wäre ich eine Rabenmutter, wenn ich sage, dass mir die Nähe zu schaffen macht. Danke für Deine Worte!warmbäuchlein hat geschrieben:Oje, mir ging es genauso. Auch die Sache mit der Nähe! Ganz genauso.
Ich weiß genau, wie Du Dich fühlst. Man ist nur mehr wandelnde Brust und das Baby scheint förmlich auf einem zu kleben. Man kann nicht auf's WC, nicht duschen, nicht essen - zumindest bei mir war es so.
Das würde ich soo gerne machen, auch Stillgruppen besuchen etc. Aber leider bin ich mit meinem Mann im Ausland, in Bulgarien, hier ist vieles anders, Anschluss zu finden ist schwer. Mein Mann hat durch den Job bei der Botschaft viele Kontakte und Reisen, ich bin die meiste Zeit alleine. Zurück nach DE gehts wieder erst in 2 Jahren.Außerdem habe ich jemanden gesucht, wo ich tagsüber eine Stunde hin bin, damit diejenige vor mir das Kind rumschleppt (abgeben konnte ich nicht). Hauptsache es klebt nicht auf mir.
Hab ich. Komme trotzdem nicht mit der Position zurechtHast Du schon versucht Dir ein Stillkissen in den Rücken zu legen? Das hat mir dann geholfen doch noch zu schlafen.
Oh ja.... kenne ich. Wenn er Zeit hat macht er das auch.Achja, mein Mann hat mir dann die ersten 5 Monate Frühstück hingestellt, damit ich nicht um 3 am Nachmittag draufkomme, dass ich noch nichts gegessen habe![]()
Danke für Deine ehrlichen Worte, das tut so gut!Ich verstehe Dich echt so gut!
Ich wollte unbedingt Stillen, aber ich hasste es gleichzeitig die ersten 4 Monate.
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chipmunk
- möchten wir nicht mehr missen
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- Registriert: 11.11.2013, 18:45
Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Liebe Mia,
oh je, das klingt wirklich anstrengend.
Mir fiel auch sofort Tragetuch ein. Nach dem Stillen reinpacken und stramm loslaufen oder auf dem Ball hüpfen. Das hat bei uns immer geklappt, und mein Sohn ließ sich die ersten 5 Monaten nicht ablegen (wirklich nie). Und wenn sie so einschläft dann kannst du so auch mal deinen Mann losschicken und noch eine Runde schlafen (z.B. morgens).
Was bei uns auch noch gut ging war am kleinen Finger nuckeln, im Tuch oder auch wenn er auf meinem Bauch lag. Da er aber meinen kleinen Finger deutlich lieber mochte als den vom Papa war das für mich jetzt keine soo große Erleichterung (hat aber gegen die Probleme wegen Milchüberfluss geholfen).
Oh, jetzt sehe ich dich gerade in der Vorschau. Beschwert sie sich im Tuch auch noch wenn ihr rausgeht? Oft mögen die Kleinen ja vor allem das Einbinden nicht, beruhigen sich dann aber beim Laufen schnell wieder.
Alles Gute euch!
oh je, das klingt wirklich anstrengend.
Mir fiel auch sofort Tragetuch ein. Nach dem Stillen reinpacken und stramm loslaufen oder auf dem Ball hüpfen. Das hat bei uns immer geklappt, und mein Sohn ließ sich die ersten 5 Monaten nicht ablegen (wirklich nie). Und wenn sie so einschläft dann kannst du so auch mal deinen Mann losschicken und noch eine Runde schlafen (z.B. morgens).
Was bei uns auch noch gut ging war am kleinen Finger nuckeln, im Tuch oder auch wenn er auf meinem Bauch lag. Da er aber meinen kleinen Finger deutlich lieber mochte als den vom Papa war das für mich jetzt keine soo große Erleichterung (hat aber gegen die Probleme wegen Milchüberfluss geholfen).
Oh, jetzt sehe ich dich gerade in der Vorschau. Beschwert sie sich im Tuch auch noch wenn ihr rausgeht? Oft mögen die Kleinen ja vor allem das Einbinden nicht, beruhigen sich dann aber beim Laufen schnell wieder.
Alles Gute euch!
mit zwei Jungs (8/2013 und 6/2020)
- Tigerchen
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1674
- Registriert: 15.06.2014, 17:10
Re: Abstillen wegen völliger Erschöpfung
Vielleicht hat sie Blockaden/Verspannungen. Geh mal zum Osteopathen. Das war unsere Rettung. Seitdem darf ich wieder leben und auch das Tragen ist seit dem besser geworden.
Tigerchen mit dem *Oktoberherzchen* (2003), der Eisprinzessin (2009), dem *Novembertraum* (2009) und dem Beuteltigerbaby (04/14)
In Gedenken an Friedrich und Clayton
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