Ich habe damals - als es bei mir so schlimm war (Kind genauso alt, wie deines) auch mit der KK telefoniert gehabt und die haben gesagt, dass sie bei Gips problemlos eine HHH für acht Stunden pro Tag genehmigen würden. Ich würde alles daran setzen, eine stillverträgliche Lösung zu finden, gerade weil du so lange fürs Stillen gekämpft hast.Lay hat geschrieben:Mit der Schiene kann ich kaum etwas machen, trage sie aber Tag und Nacht, wobei ich sie natürlich immer kurz abmachen muss um meine Tochter zu waschen, umzuziehen etc. Der Arzt wollte den Arm schon eingipsen aber ich weiß nicht, wie das dann im Alltag funktionieren soll.
Vielleicht wäre eine Kombi aus Gips, Haushaltshilfe und gelegentlicher kurzfristiger Einnahme von Diclofenac (das können ruhig mehr als nur 1-2 Tage sein) ja eine Option. Oder eventuell eine Injektion mit Kortison? Hast du deinen Arzt da mal drauf angesprochen?
Hast du eine Tragehilfe, in die du dein Baby ohne die Hand viel zu gebrauchen setzen kannst (Sling ging bei mir immer super) oder Känguruh mit dem Tragetuch binden.Das schonen ist in der Tat schwierig, gerade da meine Tochter sehr hmm sagen wir mal anspruchsvoll ist und ich sie nicht lange ablegen kann. Entlasten kann mich auch niemand, da ich mindestens in der Woche mit ihr alleine bin. Ich mache im Haushalt schon fast nichts mehr, was man nach einigen Monaten auch sehr deutlich sieht![]()
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Bisher hat meine Tochter 5-6 Mal 90ml mit dem BES bekommen
D.h. deine Tochter deckt etwa die Hälfte ihres Tagesbedarfs an Milch über deine Milch. Damit bekommt dein Baby schon garnicht mehr so viel Wirkstoffe ab, wie ein Vollgestilltes Kind. Außerdem ist es bereits sechs Monate alt, bekommt nicht mehr ausschließlich Mumi, sondern deckt ja mindestens die Hälfte seines Kalorienbedarfs über Pre/Beikost (letztere würde ich bevorzugen) und seine Leber ist schon reif (im Gegensatz zu der eines Neugeborenen). Deswegen würde ich unter Gabe von Diclofenac weiterstillen, gerade weil du ja nicht vor hast, das Medikament für immer zu nehmen (die Sehnenscheidentzündung wird ja irgendwann weg gehen). Die Situation ist also eine ganz anderes als bei einem Neugeborenen, das voll gestillt wird. Und die Empfehlungen beziehen sich ja auch immer auch auf solche Kinder.
Stichwort Haushaltshilfe. Ruf doch mal bei deiner KK an, meine hätte mir problemlos eine verschrieben (Gott sei Dank habe ich es doch ohne Gips hinbekommen).Da ich es vorher wirklich lange anders versucht habe will ich jetzt diesen drastischen Weg mit dem Abstillen gehen, denn mit Gips oder Op kann ich meiner Kleinenm ja auch nicht gut gerecht werden.
Dann würde ich schauen, dass ich einen anderen Weg zur Behandlung finden würde oder unter der Diclofenac Einnahme weiter stillen (Begründung steht ja oben).Trotzdem ist es traurig denn obwohl ich ja viel unternehmen musste um das stillen so aufrecht zu erhalten (Domperidon nehmen, Pumpen, BES) war es doch toll zu stillen und ich bin immer happy wenn ich meine Brust auspacke und sie vor Freude lacht und jauchzt.
Nein, schon etwas länger.Da lt. Embryotox eine kurze Therapie ja vertretbar ist wird ihr das ja hoffentlich nicht schaden wenn ich sie langsamer abstille. Oder ist damit nur ein oder zwei Tage gemeint?
Sonst wäre es ja vielleicht auch denkbar sie für die Dauerder Einnahme so wenig wie möglich zu stillen und wenn sie danach noch will und Milch da ist wieder so lange und so viel sie will an die Brust zu lassen?
Das ist auch eine Option. Hier wäre aber das stillfreundliche Zufüttern (aus dem Becher trinken lassen) sicherlich sehr, sehr wichtig.
Nein, siehe oben. Ich würde sagen, einfach weiterstillen, wie bisher und gegebenenfalls versuchen mit anderen Therapiemöglichkeiten (Gips und Haushaltshilfe) die Entzündung auch anderweitig zu behandeln.Aber da ich das Medikament über Wochen nehmen muss ist das wahrscheinblich keine Option und ich muss komplett abstillen, oder?
Hilft dir das weiter?
Liebe Grüße
deidamaus