Aber ich habe demnächst ein ins Bettgeh Problem und überlege schonmal wie ich es lösen kann ohne mit dem Holzhammer zu arbeiten.
Momentan sieht es bei uns so aus, dass ich mit den jüngeren beiden (1 und 4,5 Jahre) gemeinsam um 8 ins Bett gehe (und dann auch meist gleich mit einschlafe, wenn der Kleine nach ner Stunde endlich schläft).
Der Große fast 8 hat bis vor nem 1 Jahr auch mit im Bett geschlafen. Da hat er nur noch Quatsch gemacht (im Bett getobt, Kuscheltiere geworfen etc.. dass der Kleine permanent wieder aufgewacht ist und völlig durchgedreht ist. Ich habe den Großen dann vor die Wahl gestellt sich zu benehmen oder in seinem Zimmer zu schlafen. Er hat nach einigen Anläufen dann gesagt er wolle nicht mehr bei uns schlafen und ist aber nicht in sein Zimmer sondern zu meinem Mann ins Elternschlafzimmer umgezogen. Da gab es dann schon Ärger zwischen meinem Mann und mir, weil wir eigentlich die Verabredung hatten, dass unser Bett Kinderfrei bleibt, da wir in einem Anbau ans Wohnzimmer ja das Familienbett stehen haben. Mein Mann hat sich dann nicht an die Verabredung gehalten den Großen beim Einschlafen in seinem Zimmer zu begleiten sondern ihn eben einfach mit ins Elternschlafzimmer genommen.
Nun wird mein Mann demnächst für 3 Wochen nicht da sein und der Große hat beschlossen dann einfach wieder ins Familienbett zurückzukehren. Das habe ich allerdings nach seinem Auszug verkleinert und jetzt ist es für 4 Leute zu eng, bzw. ich sehe nicht ein, dass ich mich dann in eine Ecke quetschen muss, weil er nun einfach wieder zurückkommt. Er hat seine Entscheidung getroffen und ich finde mit fast 8 kann er auch wirklich in seinem Zimmer schlafen (nur durch einen winzigen Flur vom Wohnzimmer getrennt). Ich habe meinen Mann schon mehrfach gebeten mit dem Großen jetzt das Schlafen in seinem Zimmer zu üben, indem er bei ihm bleibt bis er schläft (der Große möchte nicht alleine sein beim Einschlafen).
Mein Mann hat bisher (trotz mehrmaliger Erinnerung) nichts unternommen. Wenn ich mit dem Kleinen (der zum Einschlafen stillt) mit rüber gehe dann freut sich der Kleine dermaßen, dass an Schlaf nicht zu denken ist.
Ich finde keine Möglichkeit wie ich den Großen angemessen beim Umzug begleiten kann, möchte ihn aber auch nicht für den mangelnden Einsatz seines Vaters "büßen" lassen. Bei meinem Mann komme ich nicht weiter
Wie komme ich aus der Falle wieder raus, möglichst bevor ich mit den dreien alleine bin (noch bleiben mir knapp 2 Monate um das ganze vernünftig in die Wege zu leiten).
Hat jemand ne Idee wie ich das ganze ohne Einsatz des Vaters hinbekomme? (Er hat nicht umsonst ne Reha bewilligt bekommen, da ist momentan nicht zu holen
Und Danke an alle die bis hier gekommen sind!


