(Sorry: es wird wirr, ich denke wirr, ich bin aufgeregt...)
Unsere Tochter wurde mit mehreren "kleinen" Herzfehlern geboren und mit 18Tagen operiert. Seit dem sind wir natürlich noch ständig zu Kontrollen beim Kinderkardiologen und Montag steht wieder so eine Kontrolluntersuchung an.
Minimaus ist mittlerweile 15Monate alt, stillt noch viel und scheint vor allem gegenüber fremden Frauen sehr zu fremdeln. Manchmal reicht es, wenn sie eine Frau an der Kasse anguckt und sie brüllt los
Auf jeden Fall hat sie bereits bei den letzten 2Kontrollen gebrüllt, geweint und mich angefleht sie zu retten. Das hat mir auch so wehgetan mit anzusehen und sie festzuhalten und trotzdem hat die Ärztin kaum Ergebnisse bekommen, bzw. keine eindeutige auswertbaren.
So schlug sie mir vor, es beim nächsten mal mit Sedierung zu versuchen und nach 2Monaten mit 2weiteren schrecklichen KiA-Besuchen habe ich mich dafür entschieden.
Nun ist es also Montag so weit und die Panik wird immer größer
Ich habs lang genug vor mich hingeschoben und immer nur zwischendurch kurz gedacht: Ach- bis November ist noch soooo lang Zeit. Das klärt sich vielleicht von allein (z.B. das viele stillen wird weniger, oder sie ist nicht so ängstlich, oder mamabezogenheit usw)
Nun ist November und ich überlege vor allem:
1. wie werden so kleine Knirpse eigentlich sediert????
2. wie soll ich sie 4h morgens nüchtern halten? Sie stillt beim aufwachen, vor'm Frühstück, während des Frühstücks, nach'm Frühstück und ja- selbst das Frühstück darf es ja dann nicht geben?!
-->Ich überlege sie gegen 5.30Uhr zu wecken und dann alles "abzuarbeiten" in der Hoffnung, dass sie dann auch (da geweckt) nochmal schläft aufm Weg zur uniklinik vielleicht?!
3. Mein Mann hat Montag spontan sogar auch Zeit- soll ich IHN alles machen lassen? Das würde zumindest das Stillproblem lösen... Wenn die beiden nur zu zweit sind, kommt sie durchaus mal 7h ohne MuMi aus.
Aber dann lass ich sie in so einer unbekannten, beängstigenden Situation "allein"...
Was soll ich tun???