Danke für diesen Thread!
Es macht mir schon länger Sorgen, dass mein ursprünglich neugieriges Fingerfood-Baby
sich nur noch von Knäckebrot und Obst ernähren will.
Weder Nudeln, noch Reis, noch Kartoffeln o.ä. gehen,
Gemüse nur als Rohkost und ungern.
Probieren wird massiv verweigert. Also gibts Obst und Brot mit Mandelmus und stillen...
Er mag auch Marmelade, Kekse, Kuchen, Gummibärchen...Aber das gibts halt nur an Ausnahmetagen.
Aber ich habe trotzdem ein schlechtes Gewissen: hab ich was falsch gemacht?
Liegt es an den mäkeligen Geschwistern (die aber ja doch überwiegend "normal" essen)?
Hätte ich zu anderen Zeiten anderes zufüttern müssen, damit er neue Geschmackserlebnisse gehabt hätte?
Dazu die Reaktionen von Außenstehenden

Ich mag auch gar nicht darüber reden, meistens heißt es eh nur, das Proble sei, dass ich nicht abgestillt hätte.
Aber ich denke, so bekommt er zumindest etwas Abwechslung im Geschmack und zusätzliche Nährstoffe, oder?
Er ist auch normalgewichtig und normalgroß (50% Linie).
Und der Frust und das persönliche Gekränktsein, wenn nicht mal probiert wird, nervt mich extrem,
allerdings erinnere ich mich mit Grauen an NAchmittage vor kaltem Rosenkohl, die Mindestmenge,
die ich zu essen hatte...(und die in die Backe gestopft im Klo gelandet sind)
Und mein einer Sohn hat sich soooo überwinden müssen, Blumenkohl zu testen und musste dann würgen...
Ich kann es doch nicht erzwingen???
Darum danke für diese befreiende Sicht hier, muss mal gucken, ob ich das Gonzales Buch in der Bibliozhek kriege.