Super!Pamela81 hat geschrieben: Gestern Abend und die halbe Nacht war Julia extrem quengelig, hat viel geweint und zum Teil sehr lang richtig schrill geschrien. Fläschchen hat sie öfter abgelehnt. Weil ich mir nicht mehr anders zu helfen wusste, hab ich sie ab und zu mal angelegt. Wir konnten trotz hysterischem Schreien mit der asymetrischen Technik gut andocken (meiner Meinung nach), das Saugen war für mich schmerzfrei und hat sich gut angefühlt. Meine Maus hat sich auch etwas beruhigt dadurch, leider immer nur kurz.
Gut, um 2 Uhr nachts bekam ich dann den Grund präsentiert: Eine Riesen-Ladung in der Windel und hintennach noch eine Portion wässriger Durchfall, der bis jetzt zum Glück ein Einzelfall blieb.
Danach war Julia auch wie ausgewechselt, hat noch ein 100ml Fläschchen weggenuckelt und anschließend bis halb acht geschlafen.
In eurem Fall ist das sicherlich der idealste Weg. Dein Baby trinkt noch an der Brust und wenn es jetzt beim Saugen noch mit Milch (aus dem BES) belohnt wird, saugt es länger und regt damit deine Milchbildung hervorragend an (und bekommt dabei natürlich noch Mumi).Nach dieser Nacht bin ich mittlerweile überzeugt davon, dass das BES unser Weg zurück zum Stillen sein kann.
Das weiß frau beim Stillen nie und ist auch nicht nötig. Umzu sehen, ob das Kind genug Milch bekommt, muss man Ausscheidungen und Gewicht beobachten, denn manche Kinder sind mit 600 ml insgesamt zufrieden, andere brauchen 900 ml.Julia geht problemlos an die Brust, saugt gut, erzeugt ein brauchbares Vakuum, dass ich mit dem Finger lösen muss, wenn sie es nicht selbst tut, ist dann nur frustriert, weil nichts oder nicht genug kommt. Hörbar geschluckt hat sie nicht, aber nach dem Lösen war Milch an meiner BW. Es KAM also was, nur wieviel weiß ich halt nicht.
SchmachtUnd es hat sich so toll angefühlt. Allein der Blick, den sie mir von der Brust aus zugeworfen hat...
Gute Idee.So, die Quintessenz: Ich werde die Stillberaterin gezielt auf das BES ansprechen. Eigentlich wollte ich abwarten, was sie meint, aber wie geschrieben, diese Nacht hat mir gezeigt, dass das gut funktionieren kann.
Wenn es mit dem Stillen damit klappt, sparst du so viel Geld für Pre, da sind gleich mehrere BES drinne.Bestellen werde ich es erst nach dem Termin. Das musste ich meinem Mann versprechen. Wir gehen jetzt nicht finanziell am Krückstock, aber er kennt meine "Schnellschüsse" und hat einfach Angst, dass das Teil dann ungenutzt in der Ecke vergammelt.
Beides wäre ideal. Wenn es dir mit dem Pumpen zu stressig ist, dann ist anlegen auf jeden Fall super. Ich habe aber auch schon mit auf dem Rücken schlafendem Kind gepumpt.Hat es Sinn, Julia jetzt vor jedem Fläschchen auf jeder Seite anzulegen und dafür das Pumpen sein zu lassen? Sie saugt wohl effektiver, aber viel kürzer als die Pumpzeit wäre.
Kannst du für die Pumpe einen größeren Trichter besorgen?Abpumpdauer je Seite etwa 6 Minuten. Die rechte BW ist deutlich empfindlicher als die linke. Rechts zwiebelts am Anfang ganz schön. Außerdem muss ich sehr genau auf korrektes Positionieren der Pumpschalen achten, da meine BW genau so groß sind, wie der Kanal, in den sie beim Pumpen gesaugt werden. Wenn ich da nen halben Millimeter daneben lieg, drückt die Kante von dem Kanal auf die BW und das tut sehr weh (und wird wohl auf Dauer die BW wieder kaputt machen).
Häufiger und kürzer. Lieber sechs mal 5 Minuten als drei mal 10 Minuten. Das gilt fürs Stillen auch.Was ist eigentlich besser: Öfter aber weniger lang oder Seltener dafür länger?
Liebe Grüße
deidamaus
