Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Pamela81
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Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von Pamela81 »

Hallo miteinander!

Das Forum hier wurde mir von einer guten Bekannten empfohlen, da ich (psychisch) immer noch sehr unter unserem (meiner Meinung nach vorschnellen) Abstillen leide.

Lasst mich zuerst unsere Geschichte erzählen.

Meine Tochter kam bei 41+0 nach vorzeitigem BS mit Geburtsstillstand durch Kaiserschnitt zur Welt. Da ich ein stillfreundliches Krankenhaus gewählt hatte, wurde uns dort schon einiges an Unterstützung zuteil. In der ersten Nacht hab ich mich nicht getraut, mir zu jedem Anlegen Hilfe zu holen, da ich gemerkt hab, dass die Station voll und die Schwestern gut beschäftigt waren. Das Resultat waren wunde Brustwarzen. Ich bekam recht schnell Stillhütchen, die ich aber sehr schnell hasste.
Ich hatte sehr große Brüste (4x so groß wie der Kopf meines Kindes), jetzt nach dem Abstillen sind sie auf die Hälfte zurückgeschrumpft. Außerdem hab ich sehr flache Brustwarzen. Und meine Tochter ist sehr aktiv und hat ihre Hände immer überall. Selbst jetzt beim Fläschchen-geben muss ich sie "fixieren", sonst bekomm ich den Sauger nicht an ihren Mund.
Das ganze machte den Beginn unserer Stillbeziehung nicht unbedingt einfacher.
Im KH wurde mir nur die Rückenhalteposition gezeigt, die ich dann mit Kissenburg umständlich daheim nachbaute. Mit den Hütchen und dem aktiven Kind wurde so jedes Stillen zum Staatsakt und ich war ziemlich schnell genervt, von den Schmerzen aufgrund lädierter BW mal ganz abgesehen.
Außerdem hat Julia nur wenig zugenommen (Gewichte schreib ich am Ende noch, allerdings ausm Kopf)
Nach vier Tagen hab ich meine Nachsorgehebamme um Rat gefragt. Wir kamen dann zu dem Schluss, dass wir die Hütchen mal wieder weglassen (welch ein Segen!). Allerdings konnte ich aufgrund meiner Riesen-Brüste nur in der Rückenhalteposition anlegen. Wiegehaltung ging nicht, da war einfach mein Arm zu kurz. Stillen im Liegen haben wir gar nicht mehr ausprobiert.
Am 07.10. nachmittags war plötzlich merklich die Milch weg. Julia bekam pro Stillmahlzeit vielleicht noch 4 oder 5 Schlucke, dann kam nix mehr.
Am 08.10., gut eine Woche nach der Geburt, hab ich dann nach Absprache mit meiner Hebamme auf Pre umgestellt.
Zum Abstillen hab ich nur Pfefferminztee getrunken und gekühlt, mehr nicht.
Allerdings kam und kommt immer noch Milch. Wenn ich die BW "ausquetsche" sofort, auch ohne Massage vorher. Manchmal sogar einfach so, wenn Julia viel schreit.
Zuerst war ich überglücklich. Mein Kind wurde endlich satt, schrie kaum noch, schlief viel länger und wirkte zufriedener.
Wenige Tage nach der Umstellung merkte ich, dass ich das Abstillen nicht so einfach wegsteckte. In meinem Unterbewusstsein bohrten sie, die Vorwürfe, zu schnell aufgegeben zu haben. Warum gleich komplett? Warum nicht erst Zufüttern? Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben...
Eigentlich hatte ich mir diese Hebamme gezielt ausgesucht, weil sie sehr viel Wert aufs Stillen legt. Die zweite Hebamme, die hier in unserer Gegend Nachsorge macht, legt da nicht so viel Wert drauf.
Seit dem leide ich wirklich drunter, dass das mit dem Stillen nicht geklappt hat. Den Kaiserschnitt und alles drumrum hab ich super verwunden, aber das mit dem nicht-stillen-können nagt.
Heute hab ich mal wieder in einem anderen Forum gejammert, dass ich es bereue, so schnell abgestillt zu haben. Da riet mir eine gute Bekannte dort, mich doch mal hier nach dem Begriff "Relaktation" umzuschauen. Ich hab auch gleich den Thread von powerlady gefunden und beim näheren Hinsehen gibts ja noch mehr Frauen, die den gleichen oder einen ähnlichen Weg gegangen sind.
Es scheint also möglich zu sein.

So, was möchte ich?
Ich möchte meine Tochter zumindest wieder Teil-Stillen. Voll-Stillen wäre ein Traum, ist aber keine Bedingung.
Ich möchte das mit so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig Hilfsmitteln bewerkstelligen. Eine Milchpumpe hab ich hier, ein Brusternährungsset möchte ich wenn es irgendwie geht, umgehen. Stillhütchen sind auch hier, würde ich wenn nötig auch verwenden, aber ungern.

Jetzt zu Eurem Fragebogen:
Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Meine Tochter wird seit 3,5 Wochen ausschließlich mit Pre gefüttert. Alle 3-4 Stunden trinkt sie ca. 110ml. Ich mach gern ein genaues Protokoll, wenn es nötig ist.
Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie braucht für das Fläschchen ca. 30 Minuten. Oft schläft sie nach der Hälfte ein, dann stell ich das Fläschchen in den Wärmer, wickel sie und danach schlürft sie den Rest noch weg. Schlafpausen schwanken zwischen 2 und 6,5h. Nach ner langen Pause trinkt sie auch mal 170ml.
Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Bei jedem Fläschchen wird sie gewickelt, Windel ist immer schwer. Stuhlgang hat sie etwa alle 1,5 Tage.
Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Stillstart war schwierig aufgrund sehr großer Brüste, flacher Brustwarzen, unruhigem Baby das auch den Mund nicht richtig weit aufmacht. Ich hatte sehr früh wunde Brustwarzen, die zum Teil auch eingerissen waren und extrem schmerzten. Einen Tag lang klappte das Stillen recht gut, da machte es trotz der Schmerzen sogar fast schon Spaß.
Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, sie bekommt die Flaschen der ro*ssmann Eigenmarke und drei verschiedene Schnullertypen.
Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Kinderarzt haben wir, sind am Montag zum ersten Mal dort zur U3.
Osteopath haben wir am Donnerstag Termin.
Stillberaterin der BDL IBCLC e.V. im Nachbarort möchte ich noch kontaktieren
Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich bin übergewichtig und nehme L-Thyrox (50 µg) gegen meine SD-Überfunktion. Orthopädische Auffälligkeiten lass ich am Donnerstag erst prüfen, bisher ist mir nichts bekannt. Frühgeburt, Gelbsucht, Brust-OP, Diabetes, andere Krankheiten trifft nicht zu.

Nun zu Julias Gewichtsverlauf:
30.09.2014: 3240g (Geburt)
02.10.2014: 3000g (Entlassungsgewicht)
04.10.2014: 3070g (Hebamme)
06.10.2014: 3100g (Hebamme)
07.10.2014: 3600g (Hausarzt bei U2, Messfehler?)
08.10.2014: 3200g (Hebamme)
14.10.2014: 3710g (Hebamme)

Ich hoffe, ich hab nix vergessen. Wenn noch Fragen sind, bitte einfach schreiben.

Nun meine Fragen:
Wie fang ich's an?
Soll ich Julia jetzt einfach wieder anlegen, bevor ich Ihr das Fläschchen geb?
Wenn ja, soll ich zur Umgewöhnung zuerstmal wieder mit Stillhütchen anlegen oder besser auf korrekte Anlegetechnik (hab mir das asymetrische Anlegen schon mal angeschaut) achten?
Oder soll ich abpumpen und ihr die MuMi erstmal im Fläschchen geben, damit sie wieder auf den Geschmack kommt?
Was kann ich tun, damit die Milchprouktion wieder in Schwung kommt? Stilltee trinken, kein Thema. Ich hab auch was von einem Medikament gelesen, das würde ich wenns geht vermeiden wollen.

Vielen herzlichen Dank erstmal fürs Lesen, ist ja doch einiges geworden!
Ich würd mich über Eure Unterstützung riesig freuen.
Selbst bin ich grad unheimlich motiviert. Mein Mann zweifelt zwar, ist aber nicht generell abgeneigt. Von meiner Familie brauch ich keine Unterstützung erhoffen (Es gibt doch jetzt die guuute Pulvermilch! :roll: )
Und eine Stillberaterin hab ich auch noch in der Hinterhand, die ich kontaktieren möchte.
Liebe Grüße, Pamela mit Julia (*09/2014)
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uwi
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Re: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von uwi »

Huhu Pamela *wink*
Ich lese mal gespannt mit.
Liebe Grüße von uwi mit großem Sohn (*04/2014) und kleinem Sohn (*05/2016)

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Pamela81
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Re: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von Pamela81 »

uwi hat geschrieben:Huhu Pamela *wink*
Ich lese mal gespannt mit.
Ah...hab Dich enttarnt ;-)
Liebe Grüße, Pamela mit Julia (*09/2014)
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deidamaus
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Re: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von deidamaus »

Hallo Pamela,

schön, dass du es mit dem Stillen nochmal probieren möchtest und schon mal unsere Fragen hier beantwortet hast. Da dein Baby noch recht jung ist, hast du gut Chance es schnell wieder an die Brust zu bekommen und eventuell auch zum Vollstillen zurück zu finden.

Hast du mal probiert, ob dein Baby noch an der Brust trinkt (ob mit oder ohne Hütchen ist egal)? Wenn ja, dann kann man an dem Punkt ansetzen und du kannst dein Baby Stillen und dann die noch nötige Zufüttermenge still freundlich zufüttern. Ideal ist da das BES, weil dein Kind während es das richtige Saugen an der Brust lernt, gleichzeitig genug Milch bekommt und dein Milchbildung anregt. Es spart dir das extra Zufüttern, da dies direkt beim Stillen passiert. Ich kann es dir nur wärmstens empfehlen. Es geht natürlich auch ohne, dann ist es aber wichtig, dass du nicht mit einer Flasche zufütterst, sondern per Becher (eventuell per Softcup).

Um dann die Zufüttermenge Schrittweise zu reduzieren, ist es nötig, dass du einmal am Tag unter gleichen Bedingungen auf einer geeichten Babywaage wiegst. Schau dazu mal in den Link Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Dann legst du eine Tabelle in der Form

15.07. 3800 g, 11x gestillt, 150 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi
16.07. 3770 g, 12x gestillt, 130 ml PRE, 3x Stuhl, 4x Pipi
17.07. 3810 g, 10x gestillt, 130 ml PRE, 2x Stuhl, 5x Pipi
an und ergänzt sie jeden Tag um die entsprechende Werte.

Als erstes muss dein Baby aber wieder an der Brust stillen. Probiert es einfach mal aus, ob sie an die Brust geht und dort saugt. Wenn das nicht klappt, gibt es ein sehr effektives "Zurück an die Brust" Umgewöhnungsprogramm.
Wie fang ich's an?
Soll ich Julia jetzt einfach wieder anlegen, bevor ich Ihr das Fläschchen geb?
Wenn sie sich anlegen lässt, dann nur zu. Du solltest die Flasche aber dann durch eine stillfreundliche Zufüttermethode ersetzen, sonst kann sie das richtige Saugen an der Brust nicht lernen
Wenn ja, soll ich zur Umgewöhnung zuerstmal wieder mit Stillhütchen anlegen oder besser auf korrekte Anlegetechnik (hab mir das asymetrische Anlegen schon mal angeschaut) achten
Ob es mit oder ohne Hütchen besser klappt und mit welcher Anlegetechnik, musst du ausprobieren. Achte dabei aber auf folgende Punkte:
- Der Mund muss weit geöffnet sein, das Kind hat mehr als nur die Brustwarze im Mund, d. h. auch einen Teil des Brustwarzenhofes.
- Die Zunge liegt auf der unteren Zahnleiste. Dies kann man natürlich schwer sehen, aber vielleicht gelingt es durch Vormachen, das Kind dazu zu bringen, mal die Zunge rauszustrecken um zu überprüfen, ob die Zunge überhaupt weit genug herausgestreckt werden kann. Wenn nämlich das Zungenbändchen zu kurz ist, geht dies nicht und effektives Trinken ist schwer möglich.
- Das Kind muss sich nicht verdrehen, sondern Ohr, Schulter und Hüfte bilden eine Linie. Der Bauch des Kindes ist möglichst nah an die Mutter herangezogen.
- Das Kinn berührt die Brust - das verbessert die Zungenbewegung.

Damit dein Baby die Brust besser fassen kann, hilft auch die Sandwich-Technik ("Butterbrot statt Apfel"), damit kann dein Kind mehr Brustgewebe fassen. Dazu drückst du das Brustgewebe hinter der Brustwarze zwischen Daumen und restlichen Fingern etwas flach.
Oder soll ich abpumpen und ihr die MuMi erstmal im Fläschchen geben, damit sie wieder auf den Geschmack kommt?
Abpumpen ist sehr gut :D. An den Geschmack muss sich dein Baby wohl nicht gewöhnen. Schmeckt nämlich viel besser wie Formular. Du solltest nur die Flasche durch Becher oder BES ersetzen.
Was kann ich tun, damit die Milchprouktion wieder in Schwung kommt? Stilltee trinken, kein Thema. Ich hab auch was von einem Medikament gelesen, das würde ich wenns geht vermeiden wollen.
Medikamente sind dann eventuell angezeigt, wenn andere Methoden nicht funktionieren und auch nur, wenn die Mutter dies möchte. Um die Milchproduktion anzukurbeln, ist die häufige Stimulation wichtig. Also möglichst häufig Stillen und/oder Pumpen. Besonders effektiv ist dafür ein elektrisches Doppelpumpset. Da hat das BES den Vorteil, dass dein Kind beim Zufüttern gleichzeitig an der Brust saugt.

Puh, ganz schön lang. Hast du noch Fragen? Willst du es probieren?

Liebe Grüße
Deidamaus
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Pamela81
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Re: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von Pamela81 »

Vielen Dank für die vielen Informationen. Auf jeden Fall möchte ich es probieren!
Das mit dem BES muss ich mir dann nochmal anschauen. Wo bekomm ich das her? Gibts das auf Rezept oder muss ich das selber kaufen?
In einer ruhigen Minute werde ich Julia dann mal versuchen anzulegen.
Bekomm ich dann nochmal einen Milcheinschuss und werden meine Brüste wieder so riesig? Momentan würde die Wiegehaltung nämlich funktionieren.
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Re: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von deidamaus »

Hui, das ging aber flott mit der Antwort :D

Das BES muss man leider selber kaufen. Gib es in der Apotheke oder online. Du solltest dir auf jeden Fall dazu diese Broschüre besorgen. Die Anleitung taugt nicht so viel.

Deine Brüste werden vermutlich wieder etwas größer, aber nicht so riesig, wie beim Milcheinschuss. Also keine Sorge.

Probier es mit dem Anlegen einfach mal aus (ganz ohne Erfolgsdruck und mit nicht ganz sattem und nicht ganz hungrigem und ausgeschlafenem Kind) und berichte dann.

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Re: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von soda »

Hallo Pamela und herzlich willkommen!

Hier bist du in den besten Händen! Deidamaus wird dich umfassend informieren und unterstützen, bis alles klappt. Du hast geschrieben, wie motiviert du bist. Super! Das ist die beste Voraussetzung!

Nun kurz zur Wiegehaltung. Von großen Brüsten und kurzen Armen kann ich ein Lied singen. BEQUEM in Wiegehaltung kann ich erst stillen, seit meine Tochter ein Vierteljahr alt war. Das lag an ihrer Kleinheit und wenigen Körperspannung. Nützt dir jetzt zwar nicht als Tipp, wie du es früher hinkriegen könntest, aber vielleicht zum Durchhalten. Im sitzen entspannt stillen können hat nämlich unbestritten viele Vorteile.
Bis dahin hieß es aber bei uns auch "Kissenburg" und da man ja nicht 5 Kissen mit sich rumschleppt, war ich immer etwas unglücklich, wenn wir außer Haus mussten und klar war, dass dort keine Liegemöglichkeit für uns vorhanden war.
Im Liegen ging nach kurzer Zeit schon ganz gut. Ist aber Übungssache. Am wichtigsten dabei ist mir, dass mein Rücken und Po in der ganzen Länge gestützt ist. Dann kann ich quasi ewig so liegen bleiben (z. B. nachts). Mein Kind mußte ich am Anfang auch mit kleinem Kissen so abstützen, sonst wäre sie umgefallen. Mittlerweile längst nicht mehr.

Ich drück euch die Daumen!
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arachnia
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Re: AW: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von arachnia »

Huhu Pamela,
Herzlichen Glückwunsch zur kleinen Julia :-)

Ich drück ganz fest die Daumen, dass ihr mit der tollen Beratung hier wieder zum Stillen kommt!

LG, arachnia (mit Minimädchen 04/2014)
LG arachnia (mit Mäusemädchen 04/14) und Wintermädchen (01/17)
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Pamela81
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Re: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von Pamela81 »

Vielen Dank, deidamaus! Dann ruf ich morgen mal die Stillberaterin ausm Nachbarort an und werd mich um das BES samt Broschüre kümmern.
Bis wir loslegen wirds wohl noch ein paar Tage dauern, wir sind grad beide ziemlich erkältet. Julia nicht so aber mich hats total erwischt.

Tinababy: Ja, es ist kein Tipp aber ein super-Gefühl zu wissen, dass es nicht an mir lag sondern auch anderen so geht.

Arachnia, Danke auch Dir!
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sunnie
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Re: Relaktation 3,5 Wochen nach dem Abstillen

Beitrag von sunnie »

Huhu Pamela, ich les dann auch hier mal mit..
Und drücke dir auch hier nochmal kräftig die Daumen, dass ihr das hinbekommt.
Aber du hast anscheinend ja nochmal richtige Motivation gefunden, das ist toll!
Mir konnten hier immer alle super helfen, wenn das Minimännchen sich mal wieder "komisch" :wink: benommen hat. Meist war ich allerdings die komische. :mrgreen:
Grüße vom Schnattchen..
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