Zucker-Alternative
Moderator: britje
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Re: Zucker-Alternative
Ich teste noch mal und werde berichten. Danke nochmal!
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Großer Junge (12/07) und kleines Mädchen (6/2011)
- RosaLia
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Re: Zucker-Alternative
Meine Schwiegermutter macht ihr Spritzgebäck immer mit weniger Zucker. Mein Schwager schmeckt sofort raus, welches ihre sind.JosMama hat geschrieben:Ich denke auch, mit selbermachen bist du am besten dran. Bei den meisten herkömmlichen Kuchenrezepten kann man den Zucker massiv reduzieren, somit auch die Kaloriendichte, ohne geschmackliche Einbußen zu haben.
Kann man sich an 'weniger süß' geschmacklich eigentlich gewöhnen? Gefühlt würde ich sagen, dass ich mich bei einigen Produkten umgewöhnt habe. Beim Joghurt nehme ich am liebsten Naturjoghurt (nach Bedarf mit Streuseln oder Sirup), am liebsten esse ich Zartbitterschokolade und die Apfelschorle mische ich mir selber mit Wasser und einem Spritzer Apfelsaft.
Also ich würde einfach generell weniger Süße verwenden und das nehmen, was mir am sympathischten erscheint.
♀ 09/2009 ♂ 10/2012 ♂ 05/2014
- Angua
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Re: Zucker-Alternative
Ja. Bis zu dem Punkt, dass man plötzlich nicht nur typisch amerikanische Kuchen sondern auch die hier üblichen als widerlich süß empfindet. Oder Saft pur zu süß ist und wenn einem irgendwo Nektar statt Saft vorgesetzt wird man schier die Krise kriegt, weil die Geschmacksnerven völlig überfordert sind. Das ist natürlich alles reversibel.RosaLia hat geschrieben:Kann man sich an 'weniger süß' geschmacklich eigentlich gewöhnen?
- Nuala
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Re: Zucker-Alternative
Ich sag auch ja.
Das gilt generell für alle Geschmäcker - man kann sich an ALLES gewöhnen!
Angeblich muss man es nur 7 Wochen durchziehen, das ist angeblich der Zyklus in dem sich die Geschmacksknospen erneuern. Hab ich irgendwo mal gehört. Ob's stimmt??? Keine Ahnung!
Aber ob weniger Salz, weniger Zucker, mehr Saures,... es sollte alles hinhauen mit der nötigen Zeit und Konsequenz.
Das gilt generell für alle Geschmäcker - man kann sich an ALLES gewöhnen!
Angeblich muss man es nur 7 Wochen durchziehen, das ist angeblich der Zyklus in dem sich die Geschmacksknospen erneuern. Hab ich irgendwo mal gehört. Ob's stimmt??? Keine Ahnung!
Aber ob weniger Salz, weniger Zucker, mehr Saures,... es sollte alles hinhauen mit der nötigen Zeit und Konsequenz.
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
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Nawema
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Re: Zucker-Alternative
Hab nun nicht alles durchgelesen - aber sicher hat jemand schon von Xylit berichtet - wir brauchen den Birkenzucker selten - ich zur Zeit v.a. wenn ich mal was vom Essen für den Kleinen süssen will (wie saure Früchte auf einer Wähe) oder aber dann zur Zeit für mich als Mundspüllösung - soll Karieshemmend sein...
und ja, man kann sich an alle möglichen Geschmäcker gewöhnen - z.B. war ich ein halbes Jahr in Afrika wo sehr scharf gegessen wurde - etwa zwei Monate nach Ankunft vertrug ich das Essen dort mit mienem Magen-Darm-Trakt auch und als ich wieder zurück kam, musste erst alles viel viel schärfer sein damit ich's runterbrachte - inzwischenzeit bin ich wieder (u.a. wegen Kleinkind) kaum am würzen - also sehr fade am essen und würde das Scharfe auch nicht mehr vertragen.
und ja, man kann sich an alle möglichen Geschmäcker gewöhnen - z.B. war ich ein halbes Jahr in Afrika wo sehr scharf gegessen wurde - etwa zwei Monate nach Ankunft vertrug ich das Essen dort mit mienem Magen-Darm-Trakt auch und als ich wieder zurück kam, musste erst alles viel viel schärfer sein damit ich's runterbrachte - inzwischenzeit bin ich wieder (u.a. wegen Kleinkind) kaum am würzen - also sehr fade am essen und würde das Scharfe auch nicht mehr vertragen.
klein Nawema 12.2012
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Re: Zucker-Alternative
Ich wurd schon ohne Zucker groß gezogen, leider etwas streng, wodurch das Zeug natürlich eine unheimliche Anziehungskraft hatte. Die ist bis heute noch da. Hoffentlich schaffen wir es, kein Tabu draus zu machen.
Mir ist eigentlich alles suspekt, das denaturiert ist. Zucker also im allgemeinen (da mag ich noch am liebsten getrockneten Rohrohrzuckersaft - hat halt Eigengeschmack), Stevia auch (so, wie es meist verkauft wird, nämlich in weißer Pulverform oder flüssig kann es nur einen langen Prozess durchlaufen haben.
Was mich am Birkenzucker (Xylit) abstößt ist die Tatsache, dass das Zeug in weißer, kristalliner Form daher kommt. Wie ist es so (unnatürlich) einheitlich weiß geworden?
Honig wird vor allem in der Vollwertküche hoch gelobt, allerdings find ich es eine irrsinnige Verschwendung, wenn man bedenkt wie lange die kleinen Tierchen für ein Kilo herumfliegen. So viel Arbeit für zwei Kuchen... Nein danke. Abgesehen davon raten Imker (und auch Ärzte) davon ab, Honig über 40° C zu erhitzen, der so genannte HMF-Wert steigt dann drastisch, da könne man genauso gut Zucker nehmen. Der Großteil der gesunden Stoffe werden durchs erhitzen zerstört, der Fruchtzucker wandelt sich in HMF um (das soll krebserregend sein).
Ich will hier jetzt keine Hysterie auslösen, und auch nicht den Eindruck erwecken extrem gesund zu leben. Wir haben, denke ich, einen gesunden Mittelweg gefunden. Mit gutem Gewissen essen wir auch mal ungesundes Zeug, wenn wir Lust darauf haben. Für mich ist alles Extreme irgendwie abstoßend, auch übermäßig ernährungsbewusste Mitmenschen.
Meine Alternativen sind also dieser sonnengetrocknete Rohrohrzucker, echtes Stevia (also selbst ein Pflänzchen haben die Blätter davon im getrockneten Zustand rebeln) und Obst (Datteln, Bananen, Feigen, ...).
Mir ist eigentlich alles suspekt, das denaturiert ist. Zucker also im allgemeinen (da mag ich noch am liebsten getrockneten Rohrohrzuckersaft - hat halt Eigengeschmack), Stevia auch (so, wie es meist verkauft wird, nämlich in weißer Pulverform oder flüssig kann es nur einen langen Prozess durchlaufen haben.
Was mich am Birkenzucker (Xylit) abstößt ist die Tatsache, dass das Zeug in weißer, kristalliner Form daher kommt. Wie ist es so (unnatürlich) einheitlich weiß geworden?
Honig wird vor allem in der Vollwertküche hoch gelobt, allerdings find ich es eine irrsinnige Verschwendung, wenn man bedenkt wie lange die kleinen Tierchen für ein Kilo herumfliegen. So viel Arbeit für zwei Kuchen... Nein danke. Abgesehen davon raten Imker (und auch Ärzte) davon ab, Honig über 40° C zu erhitzen, der so genannte HMF-Wert steigt dann drastisch, da könne man genauso gut Zucker nehmen. Der Großteil der gesunden Stoffe werden durchs erhitzen zerstört, der Fruchtzucker wandelt sich in HMF um (das soll krebserregend sein).
Ich will hier jetzt keine Hysterie auslösen, und auch nicht den Eindruck erwecken extrem gesund zu leben. Wir haben, denke ich, einen gesunden Mittelweg gefunden. Mit gutem Gewissen essen wir auch mal ungesundes Zeug, wenn wir Lust darauf haben. Für mich ist alles Extreme irgendwie abstoßend, auch übermäßig ernährungsbewusste Mitmenschen.
Meine Alternativen sind also dieser sonnengetrocknete Rohrohrzucker, echtes Stevia (also selbst ein Pflänzchen haben die Blätter davon im getrockneten Zustand rebeln) und Obst (Datteln, Bananen, Feigen, ...).
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tara84
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Re: Zucker-Alternative
@ Velvet: das hört sich für mich auch am besten an und so werde ich es machen!
Außerdem habt ihr natürlich recht mit dem "sich selbst betrügen". Ich würde natürlich am liebsten Pick-süße Schoki kekse finden die super gesund sind
werde also damit beginnen süßigkeiten drastisch einzuschränken. Für zu Hause nichts mehr (machen wir eh selten) zu kaufen und damit wir nachmittags nicht in die -ich kauf mal schnell ein (süßes) teilchen vom bäcker- falle tappen, v.a. viel selber herzustellen (kekse, trockenen kuchen, früchtebrot, müsliriegel usw.)
ich glaube hier werde ich bei normalem guten (roh)rohrzucker (v.a. zum backen) und für gewisse andere dinge bei reissirup (erschien mir jetzt auch sehr sympathisch), honig und trockenfrüchten bleiben.
ich möchte tatsächlich mal ausprobieren datteln oder rosinen einzulegen und dann zu pürieren um dann mit dem mus davon zu süßen.
mir graut es etwas vor den bergen an schoki und keksen die die kinder zu nikolaus und weihnachten wieder geschenkt bekommen werden.
wie geht ihr damit um? (und ich habe gar nichts gegen einen schoki-nikolaus und ein paar normalen kekesen (auch mit weißmehl udn raff zucker) aber diese massen...überall und an jeder ecke.....weihnachtsfeier beim turnen, beim kindergarten, verwandte, freunde....)
Außerdem habt ihr natürlich recht mit dem "sich selbst betrügen". Ich würde natürlich am liebsten Pick-süße Schoki kekse finden die super gesund sind
werde also damit beginnen süßigkeiten drastisch einzuschränken. Für zu Hause nichts mehr (machen wir eh selten) zu kaufen und damit wir nachmittags nicht in die -ich kauf mal schnell ein (süßes) teilchen vom bäcker- falle tappen, v.a. viel selber herzustellen (kekse, trockenen kuchen, früchtebrot, müsliriegel usw.)
ich glaube hier werde ich bei normalem guten (roh)rohrzucker (v.a. zum backen) und für gewisse andere dinge bei reissirup (erschien mir jetzt auch sehr sympathisch), honig und trockenfrüchten bleiben.
ich möchte tatsächlich mal ausprobieren datteln oder rosinen einzulegen und dann zu pürieren um dann mit dem mus davon zu süßen.
mir graut es etwas vor den bergen an schoki und keksen die die kinder zu nikolaus und weihnachten wieder geschenkt bekommen werden.
wie geht ihr damit um? (und ich habe gar nichts gegen einen schoki-nikolaus und ein paar normalen kekesen (auch mit weißmehl udn raff zucker) aber diese massen...überall und an jeder ecke.....weihnachtsfeier beim turnen, beim kindergarten, verwandte, freunde....)
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Re: Zucker-Alternative
Bei meinen Kindern sind die Berge an Nikoläusen schnell vergessen. Sie essen einen Tag lang recht viel davon und der Rest liegt unbeachtet dann irgendwo rum.
Das nehme ich dann entweder zum backen (geraspelt oder geschmolzen) oder mein Mann nimmt es mit zur Arbeit und füttert seine Mitarbeiter und Kollegen damit.
Nicht stressen. Die Ernährung geht nicht zugrunde, wegen ein oder zwei Tagen mehr Schokolade.
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Das nehme ich dann entweder zum backen (geraspelt oder geschmolzen) oder mein Mann nimmt es mit zur Arbeit und füttert seine Mitarbeiter und Kollegen damit.
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Re: Zucker-Alternative
So sehe ich's mittlerweile auch: wir essen im Alltag so wenig Süßes, dass die Welt nicht untergeht wenn's mal eine Schokoorgie zu Nikolaus oder eine Keksschlacht zu Weihnachten gibt. Ich kommunizier das auch so: im Alltag ist Süßes unerwünscht, wenn's Geschenke gibt (falls jemand überhaupt noch kommt mit so was, hier kennen alle meinen Standpunkt), dann gibt's was davon und der Rest wird eingezogen (falls sies vergessen verschwindet es ganz, ansonsten gibt's an besonderen Anlässen ein bisschen davon).
An großen Festen misch ich mich gar nicht ein. Ich sag immer nur, sie mögen bitte aufhören bevor ihnen schlecht wird. Aber große Feste sind Geburtstage, Weihnachten, Ostern, Fasching,... dann wird's schon dünn.
An großen Festen misch ich mich gar nicht ein. Ich sag immer nur, sie mögen bitte aufhören bevor ihnen schlecht wird. Aber große Feste sind Geburtstage, Weihnachten, Ostern, Fasching,... dann wird's schon dünn.
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Kattirina
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Re: Zucker-Alternative
Oha, das ist ja harter Tobak hier mit dem HMF (was auch immer das heißt). Ich nehme bisher immer Honig in den Tee statt weißem Zucker oder Kandis und habe mir ignoranterweise eingebildet, dass der Honig besser sei. ABer direkt giftig dann? Warmer Tee hat doch sicherlich einige Grad mehr als 40° C?velvet hat geschrieben:Abgesehen davon raten Imker (und auch Ärzte) davon ab, Honig über 40° C zu erhitzen, der so genannte HMF-Wert steigt dann drastisch, da könne man genauso gut Zucker nehmen. Der Großteil der gesunden Stoffe werden durchs erhitzen zerstört, der Fruchtzucker wandelt sich in HMF um (das soll krebserregend sein).
Wenn ich weiter gesüßten und warmen Tee ohne Krebsassoziationen möchte, was soll ich dann in den Tee reintun?
Kattirina mit Sommersohn 2011
