ich versuche mal einigermaßen strukturiert zu schreiben
Unser Sohn ist jetzt 22 Monate alt, seit je her ein eher schlechter Schläfer und oft wach in der Nacht. Dabei allerdings immer ausgeglichen, fröhlich und nächtliches Schreien kennen wir nur aus Zeiten wo er definitiv gezahnt hat oder eben krank war. Allgemein hat er immer sehr sehr selten geschrien und wenn, dann wussten wir eigentlich immer wieso.
Seit vier Monaten schläft er in seinem Zimmer in seinem eigenen Bett - ging von Anfang ohne Probleme - auch hier ist er eben nachts immer wieder aufgewacht und brauchte kurz Wasser, eine streichelnde Hand, ein paar ruhige Worte.... und schlief dann weiter. Seitdem er in seinem Zimmer schläft, wurde es aber stetig besser und sein Schlafverhalten echt gut. Mittagsschlaf immer ca. 1,5-2h - Abends dann zwischen acht und halb neun ins Bett und morgens zwischen halb sieben und halb acht aufgewacht. Teilweise hat er sogar durchgeschlafen.
Jetzt, seit ca drei Wochen wacht er JEDE Nacht mehrfach schreiend auf und will zu uns ins "große" Bett. Einschlafen ist teilweise echt ein Kampf - er ist hundemüde, schreit und tobt aber wie verrückt und lässt sich nicht beruhigen. Ich kenne ihn so gar nicht! Tagsüber ist seine Stimmung extrem schwankend - zwischen trotzig/ motzig und fröhlich/ ausgelassen ist alles drin.
Der MIttagsschlaf schwankt zwischen 30 Minuten und 3 Stunden - für mich völlig unabhängig davon wie die Nacht war.
Außerdem will er nachts wieder Fläschchen trinken "Mama Wasser!" - "NEIN, doch Milch" - "NEIN, Wasser!" Er wirkt dabei echt verzweifelt - ich darf ihn nicht anfassen, nicht singen, einfach nichts - er schreit und kreischt richtig - manchmal über Stunden. Achso, natürlich darf er zu uns ins Bett, wenn er das möchte (wir schlafen allerdings auf 1,40 und ich bin hochschwanger - so dass ich eigentlich nicht jede Nacht den wütenden Minibub im Bett haben möchte
Hochschwanger - das ist vielleicht auch einer der Gründe warum er gerade so durch den Wind ist. Außerdem geht er seit fünf Wochen drei Vormittage in die KiTa. Auch wenn die Eingewöhnung sehr unproblematisch war und er immer gerne geht, sind das sicher viele neue Eindrücke die es - auch nachts - zu verarbeiten gilt. Die hintersten Backenzähne fehlen auch noch
Ach, ich bin nur gerade zum ersten Mal so extrem unsicher. Ich würde ihm gerne helfen - es geht ihm ja eindeutig schlecht nachts, andererseits fehlen mir gerade echt die Ressourcen ihn nachts hin und her zu tragen und das tobende, wütende Kind neben mir im Bett zu ertragen
Ich weiß gar nicht was ich hören will - aber könnte mal jemand sagen: Hey, typisch Zweijährige - geht in zehn Tagen wieder weg!
Freitag haben wir U7 - da werde ich das auf jeden Fall auch nochmal ansprechen.
Traurige und müde Grüße