Ich fang mal an - ich bin ja auch aus der Atta-Zeit raus, da fällt das leichter.
Also erstmal hatten wir einen sehr günstigen Kinderwagen, den wir 1) nie gebraucht haben und 2) frühzeitig verkauft haben. Ich konnte mir also immer einreden, dass ich mindestens 500 € Spielraum habe, den andere sonst mit Kiwa vertun.
Ein bisschen "Taschengeld" habe ich investiert und außerdem habe ich mir 1-2 Jahre sehr konsequent nur Tragetücher zu Weihnachten und zum Geburtstag gewünscht und zwar von allen, die mir was schenken wollten.

(Führte dann eben auch mal zu drei TT/Geburtstag.)
Und dann habe ich immer wieder umgeschichtet: Also verkauft, um einerseits den Stapel nicht mit "Nichtlieblingstüchern" zu belasten und andererseits Geld für neue Tücher zu haben. Insgesamt haben (nie zu einer Zeit) sicher 20 Tücher + X bei mir gewohnt. Nicht viel, aber für nicht-Sut-User schon erst mal unnötig viel.
Jetzt habe ich noch 5 Tücher, von denen ich mich absehbar nicht trennen mag. Einkaufswert der Tücher: ca. 400 € (ich war nie so Atta, Tücher für mehrere Hundert Euro zu kaufen). Verluste habe ich beim Verkauf sicher ein paar realisiert, wobei das durch die geschenkten Tücher nicht als Minus im Budget auftacht. Nun ja. Moralisch fragwürdiger ist es, Geschenke zu verkaufen. Aber für die Schenker war das in Ordnung, zumal ich von jedem Schenker auch ein Tuch aufgehoben habe, weil es eben dann die großen Lieblingstücher wurden.