2. Brustentzündung - Abstillen?

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deidamaus
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von deidamaus »

RegenbogenMama hat geschrieben: Ich muss gestehen, dass ich das Programm heute etwas durcheinander gebracht habe. Noch bevor ich deine Antwort heute morgen gelesen habe, habe ich meinem Baby vor dem Morgenfläschchen noch einmal versucht mit Hütchen aber ohne BES die Brust anzubieten. Ich wollte es einfach nicht wahrhaben, dass er das auf einmal nicht mehr kann und musste es einfach probieren. Erstaunlicherweise hat er sich ohne ein Murren fast sofort festgesaugt und wieder ordentlich gemolken und gesaugt. Zwischendurch hat er sich ein paar mal abgedockt, aber dann sofort wieder mit großem Mund heran genuckelt und weiter gesaugt. Immerhin ganze 10 Minuten lang, dann hat sich aber das Hütchen gelöst (er hat schon wieder so stark gesaugt, ich habe immer ein bisschen Angst, dass das Hütchen mal in seinem Mund verschwindet), innen war auf jeden Fall Milch zu sehen, also muss auch etwas raus gekommen sein, ich hoffe auch in seinem Mund, ab und zu scheint er auf jeden Fall zu Schlucken, aber da ich so wenig Erfahrung habe, kann ich das nicht einschätzen.
Das ist doch super. Ich freu mich für euch. Wenn er Milch bekommt, dann hat er ja sein Erfolgserlebnis an der Brust. Das ist doch wunderbar. Dann probiere es einfach morgen früh nochmal. Eventuell hast du ja schon die Pre vorbereitet und das BES zur Hand :mrgreen:. Dann kannst du statt Flasche gleich die Milch übers BES geben. Wenn das klappt, dann können wir gleich bei Schritt vier weitermachen.
Jetzt fühle ich mich auf jeden Fall wieder besser, es war anscheinend wirklich nur eine kurze Phase in der er einfach generell empfindlich war. Jetzt werde ich aber brav das Programm Schritt für Schritt durcharbeiten, damit ich dann auch Erfolg habe.
Du kannst ruhig weiter Schritt für Schritt vorgehen, dass ist vollkommen okay. Wenn er aber schon mit Hütchen trinkt, dann überspringe doch einfach Schritt 3 und mache bei Schritt 4 weiter. Und nutze den Schwung und fang gleich morgen (früh) damit an. Hab einfach Mut dazu. Es hat ja heute morgen schon super geklappt. Dann bist du auch bald die Pumpe los.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das jetzt so richtig mache. Beim Stillen liegt er ja wirklich mit dem Körper (Bauch an Bauch) und Gesicht direkt an mir dran, aber mit der Flasche ist das natürlich schwer, die muss ja auch irgendwo hin. Es ist jetzt nicht so, dass ich riesige Brüste habe, aber ich kann die Flasche (vor allem die längeren Modelle) wenn dann nur auf oder schräg vor die Brust legen, und daraus ergibt sich schon eine ganz andere Liegeposition. Ich mache es jetzt so, dass er zwar großteils noch immer auf dem Rücken liegt, aber schon etwas mehr zu mir gewandt, so nah wie möglich am Körper, den Kopf an der Brust und die Flasche irgendwie schräg davor. Sie hängt dann zwar ziemlich schräg in seinem Mund, aber ich schaue, dass er trotzdem möglichst keine Luft mit ansaugt. Hast du da noch irgendwelche Tipps, wie ich das optimieren könnte, oder passt das so?
Ja, super! Genau Stillposition geht natürlich nicht. Man kann ja schlecht die Brust abschrauben und durch eine Flasche ersetzen :lol: So, wie du es beschreibst, klingt das schon gut.
Heute am Abend haben wir wieder mit der neuen Flasche/Sauger geübt. Erst hat er sich anscheinend etwas gesträubt, aber als dann alles lief, hat er ganz brav getrunken und ist dabei so gut wie eingeschlafen. Ich habe zum Üben zwischendurch ein paar mal abgesetzt, aber sogar im Halbschlaf hat er wieder ganz normal weitergesaugt.
Sehr schön. Schlaues Kerlchen.
Ich möchte jetzt am Wochenende auf jeden Fall noch mit Schritt 1 und 2 weiterüben, bis es wirklich perfekt und ohne Anlaufschwierigkeiten klappt, und wenn das passt nächste Woche dann mal Schritt 3 probieren.
Du warst heute morgen ja schon bei Schritt 5! Probier es einfach morgen gleich aus. Statt Flasche, BES fertig machen, Stillhütchen anlegen und einfach losstillen. Am Anfang ist es eine riesen Umstellung, weil es ungewohnte Handgriffe sind, aber nachdem dein Baby heute morgen so toll an die Brust ging, solltest du den Schwung ausnutzen und morgen gleich weitermachen. Wenn er sich dann wehrt, dann Pre in die Flasche füllen und in Stillposition füttern. Probiere es ruhig und am besten in kürzeres Zeitabständen, wie bisher, so dass er noch nicht wirklich hungrig ist, aber auch nicht mehr ganz satt (und am besten auch nicht zu müde). Die ersten Tage wird das bestimmt anstrengend, bis sich alles eingespielt hat, aber das bekommt ihr hin. Kennst du den Thread von Hopehely? Sie hat recht große Mengen zugefüttert, aber nur mit BES. Damit hat das Baby fast alle Vorteile des Stillens genießen können und sogar noch einen Anteil Mumi dabei bekommen. Total super! Oder den von powerlady. Der ist auch super lesenswert.
Beim Nachmittagsfläschchen habe ich ihm bewusst nur 140ml angeboten (100ml Pre + 40ml abgepumpte MuMi) und er hat es komplett getrunken, er hätte sicher noch mehr getrunken, aber es hat so halbwegs gepasst. Es war zum Glück nicht so, dass er danach die ganze Zeit geschrien hätte, aber er ist definitiv nach kürzerer Zeit wieder unruhig geworden.
Sehr gut.
Vielleicht war er auch deshalb zuerst etwas sauer beim Abendfläschchen. Ich werde das auf jeden Fall nächste Woche mal weiterführen und schaue, wie es sich entwickelt. Immerhin haben wir es ja schon wieder auf 6 Mal geschafft.
Damit hast du schon 6 mal die Chance auf BES-Übung :D
Ich weiß... von Nichts kommt Nichts, leider... Wenn es nach mir ginge, würde ich ja auch jede freie Minute damit verbringen zu Pumpen (inzwischen habe ich da mit dem Kleinen und allem eine gute Routine, dass ich das sicher häufiger machen könnte, die ersten Tage damals alleine, 2 Wochen nach der Geburt, war ich ja komplett überfordert), aber eigentlich hatte ich meinem Freund ja versprochen damit aufzuhören.
Mit dem Hintergrund, dass du davon gefrustet warst. Wenn es dich aber nicht frustriert, dann ist es doch okay? Er könnte dir ja auch behilflich sein (wenn er da ist?) und mit einer sanften Nackenmassage für Entspannung sorgen.
Hach, es ist wirklich nicht einfach sich immer bei allem rechtfertigen zu müssen. Na ja, ich habe immerhin schon 2x heute (1x20, 1x10 Minuten) geschafft, einmal werde ich mich jetzt noch dran wagen. Vielleicht kann ich nachts beim 4/5 Uhr Fläschchen anschließend noch kurz pumpen, zumindest mit der Handpumpe oder so. Mal schauen, wie es weitergeht.
Das klingt doch gut. Ich habe einfach beim Abpumpen (ich habe für meinen Kopf immer einen Notvorrat Mumi in der Tiefkühltruhe gehabt - und nie gebraucht)) Buch gelesen oder mich unterhalten, so dass die Milch nebenher abgepumpt wurde und nicht der Hauptaugenmerk auf dem Pumpen lag. Ich kenne auch eine Frau, die ihr Baby (Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte) komplett pumpgestillt hat, bis es mit circa 4 Monaten operiert wurde. Die habe ich immer nur mit Pumpe unterm Pulli gesehen. Echt taff! Das hätte ich wohl nicht geschafft.

Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von Quietschekind »

Hallo Regenbogenmama!

Kann sein, dass ich mich irre, aber kann es sein, dass die Frist mit der Pumpe dich unter Druck setzt? Könntest du dir eine Pumpe verschreiben lassen - einfach um ruhiger an die ganze Sache rangehen zu können? In Deutschland kann das auch der Kinder- oder der Hausarzt...alternativ gibt es auch gute (und kleine) Pumpen von Medela für ca. 140 €. Ich weiß das klingt recht viel, aber es ist ja nicht gesagt, dass die Pumpe später (bei einem 2. Kind) auch noch nützlich sein kann...oder schaut nach einer gebrauchten.

Und ich finds toll, dass du so dahinter bist, deinen kleinen zu stillen :) !!

LG F.
mit Spatz *03/2014 und Motte *07/18
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RegenbogenMama
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von RegenbogenMama »

Liebe deidamaus, liebe Quietschekind und alle anderen die meine Geschichte verfolgt haben,

ich muss euch leider mitteilen, dass ich heute beschlossen habe aufzugeben. Es tut mir so leid, für all die Mühe, die ich euch gemacht habe.
Für euch mag es vielleicht komisch klingen, weil gestern noch alles super war, aber heute Nacht bin ich wieder mit Schmerzen in der Brust aufgewacht und konnte die halbe Nacht nicht schlafen, weil ich Angst hatte, wieder eine Entzündung zu bekommen und so lag ich mehrere Stunden weinend zwischen meinen zwei Männern. Ich kann ja nicht jeden Monat oder öfter immer wieder Antibiotika schlucken, mein Frauenarzt und meine Familie haben mir alle gesagt ich soll aufhören, wie würden sie reagieren, wenn ich wieder krank werden würde...

Die letzten 11 1/2 Wochen waren ein einziger Kampf. Ein Kampf gegen meinen Körper, die Ärzte und meine Familie. Ich schaffe das nicht mehr, vor allem schaffe ich es nicht alleine. Alle sagten mir immer nur: "Wir konnten es auch nicht, mach dir nichts draus", "Meine Milch war plötzlich weg", Ich hatte eine Brustentzündung und musste auch abstillen", "Ich oder mein Kind wurde auch mit der Flasche gefüttert und ist groß und gesund geworden". Dann später kamen Sätze wie "Du machst dir nur deine Brust kaputt", "Du quälst nur dich und dein Baby", "Nun hör schon auf so stur zu sein", "Jetzt musst du aber wirklich Abstillen". Und immer sollte ich die positiven Seiten daran sehen "Flaschenkinder werden größer", "Schau, du kannst jederzeit auch mal weggehen", "So schläft dein Baby viel besser durch"...

Nicht einmal hat mir jemand aus meinem persönlichen Umkreis gesagt, wie toll er oder sie es findet, was ich tue. Meine Stillberaterin machte mir Hoffnung, all die anderen Mamas aus der Babygruppe haben auch immer nachgefragt, wie es mir geht. Und natürlich wart ihr die letzten Tage da, um mir Mut zu machen und mir zu helfen :D . Vielen, vielen Dank, ich hatte wirklich gehofft, dass ich es schaffe. Es ist so traurig, dass völlig fremde Menschen mehr hinter meiner Entscheidung stehen, als die Menschen, die mir nah sind, oder halt die meisten Ärzte/Krankenschwestern, die mit mir zu tun hatten. Ich weiß, dass sie nur das Beste für mich wollten, und dass sie es oftmals einfach nicht besser wussten, aber es war einfach keine Hilfe für mich.

Mein kleiner Kuscheldrache ist ein absolutes Wunschkind. Ich konnte es gar nicht erwarten nach dem einen harten Jahr endlich die Medikamente abzusetzen und versuchen schwanger zu werden. Nie hätte ich damit gerechnet, gleich nach 2 Monaten einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen zu halten. Die Schwangerschaft verlief super, am Anfang etwas Brustschmerzen, dann einen Monat lang Übelkeit und Appetitlosigkeit, danach fühlte ich mich einfach nur noch glücklich und habe sehnlichst den Tag erwartet, wo mein kleiner Mann endlich da sein wird. Auch die Symphysenzerrung in Woche 30 und der hohe Blutdruck zum Schluss konnten dem keinen Abbruch tun. Ich war beim Geburtsvorbereitungskurs, Stillvorbereitung, Akupunktur, ich wollte alles perfekt machen. Dann kam der Tag der Geburt, nach gerade mal nur 5 Stunden ohne PDA und ohne jegliche Komplikationen oder Probleme (außer, dass sie die Fruchtblase öffnen mussten, weil sie nicht von alleine gesprungen ist) lag mein Schatz in meinen Armen. Wenn die Hebamme und die Ärztin mehr Zeit gehabt hätten, wäre es noch schneller gegangen. Mein Baby war kerngesund und auch mir ging es prima (außer meine Risse, aber das ist ja nicht so tragisch). Eigentlich sollte das ja mehr als genug sein, was man sich als Mama wünschen kann.

Danach allerdings verlief nichts mehr so, wie ich es mir vorgestellt hatte (siehe Anfang). Ich konnte die Zeit einfach kaum genießen. Während ich mich im Krankenhaus mit Pumpe usw. abgemüht hatte, musste ich mit ansehen, wie die Babies von 10 Jahre jüngeren Müttern, die auf Nachfrage der Kinderkrankenschwestern noch nicht einmal wussten, ob sie jetzt stillen wollen oder nicht, schmatzend die ganze Zeit an ihren Brüsten hingen. Die Ganze Zeit musste ich mich fragen, ob ich denn nicht das Beste für mein Kind will (blöde TV Werbung!), demnach musste ich also eine schlechte Mutter sein. Den Rest der Geschichte kennt ihr ja.

Heute morgen waren die Schmerzen in den Brüsten wieder weg. Nach dem super Versuch gestern habe ich mich heute wieder ans BES getraut. Habe alles vorbereitet und dann nehme ich ihn nur hoch und er schreit schon wie am Spieß, bevor ich überhaupt etwas machen kann. Habe sofort alles abgenommen und ihm irgendwie das Fläschchen gegeben. Später kehrten die Schmerzen dann wieder zurück, aber glücklicherweise geht es mir ansonsten noch gut. Ich habe heute nicht gepumpt, ich habe ihn heute nicht angelegt. Ich wünschte ich könnte noch irgendetwas tun, aber ich kann einfach nicht mehr. Ich möchte nicht mehr gegen meinen Körper und meine Familie ankämpfen. Der ganze Stress macht sowieso nur noch weniger Milch und eine noch größere Chance auf weitere Milchstaus. Selbst wenn es theoretisch noch möglich wäre, die Milchmenge weder zu erhöhen oder meinen Schatz dazu zu bringen an der Brust zu Trinken, würde das so einfach nichts bringen... Leider.

Es tut mir so leid, besonders natürlich für meinen kleinen Kuscheldrachen, der sicherlich Besseres verdient hat. Er ist so lieb, schlau und neugierig, ich würde einfach alles für ihn tun. Und ich würde auch stundenlang pumpen und mir eine eigene Pumpe kaufen, wenn es der ganzen Sache helfen würde. Vielleicht passt alles eines Tages wieder und ich schaffe es wieder zurück, ich kann es nicht sagen, aber zur Zeit geht es nicht mehr. Sollte ich jemals ein zweites Kind bekommen, so bin ich jetzt um einiges schlauer. Das hilft zwar meinem Baby jetzt nicht, aber ich habe glücklicherweise trotzdem viel dazulernen können. Vielleicht kann ich auch anderen weiterhelfen, und wenn es nur das ist, dass ich ihnen Verständnis zeigen und sagen kann, wo sie Hilfe bekommen können.

Ich werde schauen, dass ich nächste Woche einen Termin bei einer nachgeburtlichen Beratung für Mütter vereinbare, damit ich mit jemandem darüber sprechen und die Sache verarbeiten kann.

Tut mir wirklich leid für die traurige Nachricht :( . Ich wünschte, ich könnte euch etwas Positives sagen.

Danke noch einmal für eure Tipps und Unterstützung. Ich werde euch auf jeden Fall weiter berichten, wie es uns geht.

Liebe Grüße
RegenbogenMama
Kuscheldrache - 16.07.2014
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Teazer
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von Teazer »

(((((RegenbogenMama)))))
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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Toeffi143
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von Toeffi143 »

Ich hab mitgelesen und drück dich auch mal, wenn ich darf ((())). Du hast toll gekämpft, und so wie du hier schreibst bist du eine wundervolle Mama, dein kleiner Kuscheldrache kann sich sehr, sehr glücklich schätzen! Alles Liebe für euch.
Liebe Grüße
Toeffi mit dem heißgeliebten Frechdachs (08/2013) und dem kleinen Kämpfer (02/2016)
delfinstern
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von delfinstern »

(((((RegenbogenMama)))))
Liebe Grüße
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mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)

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Wolf12
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von Wolf12 »

Ich hab Deine Geschichte gelesen und nun Tränen in den Augen. Du bist eine tolle Mama. Alles Gute für Dich und Deinen Kuscheldrachen.
Susi mit kleinem Röschen (03.2014)
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von Yashira »

(((RegenbogenMama)))


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tania
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von tania »

es tut mir so leid, dass die unterstuetzung, die du und dein kind verdient haetten, nicht gekommen ist.

und ja - die unterstuetzung hier ist richtig und wichtig, aber das persoenliche umfeld ist eben genau das - das persoenliche umfeld. und somit immens wichtig und einflussreich.

ich wuensche dir, dass du eure situation gut annehmen kannst.

alles gute euch!
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Re: 2. Brustentzündung - Abstillen?

Beitrag von RegenbogenMama »

Toeffi143 hat geschrieben:Ich hab mitgelesen und drück dich auch mal, wenn ich darf ((())). Du hast toll gekämpft, und so wie du hier schreibst bist du eine wundervolle Mama, dein kleiner Kuscheldrache kann sich sehr, sehr glücklich schätzen! Alles Liebe für euch.
Danke liebe Toeffi143 für die lieben Worte. Sowas zu hören, ist wirklich sehr aufbauend. Ich werde so oder so weiterhin mein Bestes geben!
Wolf12 hat geschrieben:Ich hab Deine Geschichte gelesen und nun Tränen in den Augen. Du bist eine tolle Mama. Alles Gute für Dich und Deinen Kuscheldrachen.
Liebe Wolf12, oh weh, das wollte ich nicht. Bitte nicht traurig sein, wir schaffen das schon :) . Danke für deinen Kommentar!
tania hat geschrieben:es tut mir so leid, dass die unterstuetzung, die du und dein kind verdient haetten, nicht gekommen ist.

und ja - die unterstuetzung hier ist richtig und wichtig, aber das persoenliche umfeld ist eben genau das - das persoenliche umfeld. und somit immens wichtig und einflussreich.

ich wuensche dir, dass du eure situation gut annehmen kannst.

alles gute euch!
Liebe tania, am Anfang wird es sicher schwer sein, aber irgendwie wird es schon gehen. In jedem Tropfen Milch, auch wenn es vielleicht nicht viel und jetzt auch nicht lange war, steckte 100% Liebe. Es hat mich glücklich gemacht, ihm zumindest etwas geben zu können.
Das mit der Unterstützung ist so eine Sache, ich denke sie haben es sicher nicht böse gemeint und wollten nur das Beste. Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch, und sehr oft stecke ich meine Wünsche zurück oder nehme eher (vielleicht zuviel) Rücksicht auf andere. Ich habe jetzt zum Schluss wirklich einmal auf stur geschaltet und habe versucht mein Ding alleine durch zu ziehen, Aber wenn man mir sagt: "Mach doch was du willst, du hörst ja sowieso nicht auf das, was ich sage!" ist für mich ein Punkt erreicht, den ich leider nicht mehr aushalten kann, weil mir das unglaublich weh tut.

Eine Alternative wäre noch immer, dass ich heimlich pumpe/stille,wenn ich alleine bin aber das ist ja auch keine Lösung auf die Dauer und macht mich sicher auch nicht glücklich.
Ich mag die Hoffnung nicht aufgeben, dass es eines Tages doch noch möglich sein wird, auch wenn es wahrscheinlich ein unerfüllter Wunsch sein wird.

Als Trost habe ich heute das erste Mal seit Langem mal wieder ordentlich gekocht, einen guten Kartoffel-Gemüse-Eintopf mit Würstchen. Denn Kochen und Backen kann ich noch immer mindestens 10x besser als Milch geben. Ich hoffe mein Schatz wird sich irgendwann bald einmal darüber freuen können :wink: .
Kuscheldrache - 16.07.2014
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