nach meinem gestrigen Besuch beim Frauenarzt habe ich mich bereits durch mehrere Threads hier im Forum gelesen, aber ich muss jetzt doch noch einmal einen eigenen eröffnen...
Also, es geht um Folgendes:
Ich bin 33 Jahre, stille momentan mein zweites Kind seit 18 Monaten und habe noch immer keine Periode bekommen. Mein erstes Kind habe ich insgesamt 25 Monate gestillt und nach 11 Monaten meine Periode wieder bekommen. Gestern war ich also zur Vorsorgeuntersuchung beim Gyn und fragte mal an, ob das mit den 18 Monaten denn noch normal sei, weil ich mir in letzter Zeit dann doch so meine Gedanken gemacht hatte. Er war ganz erschrocken und meinte, das würde bedeuten, dass mein Körper noch immer kein Östrogen bildet und ich mir somit meine Knochen kaputt mache, vor allem weil ich auch so zierlich bin.
Ergebnis der Untersuchung: Meine Gebärmutter ist noch immer sehr klein, der bisherige Schleimhautaufbau ist verschwindend gering und er ist sich sicher, dass ich kein bzw. kaum Östrogen bilde. Ich sei hormonell gesehen quasi in den Wechseljahren. Er noch Blut abgenommen, am Dienstag bekomme ich das Ergebnis. Er hat mir empfohlen abzustillen. Dann will er mir für 3 Monate eine starke Östrogenpille mit natürlichem Östrogen geben. Er denkt, dass ich in dieser Hinsicht wohl insgesamt etwas labil bin und auch früher in die Wechseljahre kommen werde. Dann hat er mir noch gesagt, wieviel Knochenmasse ich so rein statistisch gesehen mittlerweile verloren habe, und dass ich die auch nicht wieder aufbauen kann. Seiner Meinung nach ist es sehr ungewöhnlich, dass es so lange dauert bis man die Periode wieder bekommt. Ich habe dann zu bedenken gegeben, dass wahrscheinlich auch wenige Frauen so lange stillen wie ich, aber er meinte, 1 Jahr sei schon üblich. Ich sagte dann, ich stille auch noch sehr viel. Aber auch das hat er nicht wirklich weiter berücksichtigt.
So wie ich ihn verstanden habe, findet er es komisch, dass ich noch immer kein/kaum Östrogen produziere und denkt, dass ich da generell ein Problem habe. Ich denke halt, dass viele Frauen mit ca. 6 Monaten dann langsam anfangen das Stillen zu reduzieren, wodurch das Östrogen nicht mehr unterdrückt wird und sie dann über kurz oder lang ihre Tage wieder bekommen. Ich hingegen still momentan noch wirklich sehr sehr viel
Bleibt die Frage, ob ich durch das lange Stillen tatsächlich meinen Knochen schade. Es scheint ja hierzu auch andere Meinungen zu geben, wie ich hier bei SuT und den Raben gelesen habe.
AAAAhhhhh, ich bin total verunsichert und mache mir voll den Kopf.
Meine Idee war jetzt einfach mal zu sehen, dass ich wieder zunehme, auf Calciumreiche Ernährung zu achten, das Stillen zu reduzieren und nach 3-4 Monaten nochmal den Östrogenwert bestimmen zu lassen, ob sich da was getan hat.
Was meint ihr?