6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Moderator: Giraeffchen
- kekskrümel
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 63
- Registriert: 17.09.2014, 10:53
6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Hallo liebes SuT Forum,
ich habe schon viel mitgelesen, aber habe mich heute erst angemeldet und muss mich leider gleich mit einem Problem an euch wenden. Ich hoffe ihr könnt mir helfen und/oder mich beruhigen.
Unser Sohn kam vor 6 Wochen nach einer völlig komplikationsfreien Schwangerschaft in einer sehr schnellen Geburt im Geburtshaus auf die Welt.
Stillen klappt seit dem ersten Tag super und wir haben keine Probleme. Gestillt wird nach Bedarf, deshalb kann ich auch nicht wirklich sagen, wie oft wir stillen. Teilweise haben wir 3 Stunden Pause, manchmal hängt er schon nach 10 Minuten wieder an mir, ist auch ok so. Gewichtsentwicklung ist super.
Schnuller gibt es nicht, nimmt er auch nicht. Wir haben es probiert.
Wir tragen im Tragetuch und besitzen keinen Kinderwagen.
Nachts schläft er im Beistellbett und/oder bei uns im Bett, tagsüber in der Federwiege, auf mir und im Tuch.
Wenn er denn mal schläft, das ist unser Problem.
Er schläft zu wenig, tagsüber maximal 4 Stunden in der Summe und dafür muss ich schon hart kämpfen. Er schläft schwer ein und ich bin froh um jede Minute die er die Augen zu hat.
Normalerweise stillen wir, dann wird gewickelt, bei Bedarf die zweite Seite gestillt und dann schläft er in meinem Arm ein. Oft lasse ich ihn dort schlafen, dauert aber maximal 30 Minuten. Manchmal lege ich ihn schlafen in die Federwiege, wenn das klappt schläft er dann 2 Stunden. Wenn es nicht klappt ist er unruhig und schläft nur wieder durch stillen ein.
Manchmal kann ich ihn kurz vor dem Einschlafen in die Wiege legen und ganz selten schläft er dann ein, aber auch nur für maxi 30 Minuten.
Um überhaupt irgendwas machen zu können packe ich ihn dann oft einfach ins Tuch, dort schläft er so lange er drin ist.
Nachts ist es leider seit zwei Wochen so, dass er nach der längsten Schlafphase (20:00 - 0:00, manchmal mit kurzer Stillunterbrechung um 23:00) im Beistellbettchen überhaupt nicht mehr zum schlafen zu kriegen ist. Bis um 5 Uhr wechselt sich stillen, ablegen, quengeln und schreien ab. Um 5 schläft er mit viel Glück dann noch eine Stunde.
Ich bin mittlerweile völlig am Ende. Den fehlenden Schlaf kann ich tagsüber nicht nachholen, weil die Schlafphasen zu kurz sind.
Und somit fallen die Vorwürfe meiner Mutter gerade auf extrem fruchtbaren Boden. Ich hab das Gefühl komplett versagt zu haben und alles falsch zu machen.
"Du stillst zu oft, er hat ein paar Stunden auszuhalten. Er hat keinen Hunger, warum legst du ihn schon wieder an? Du trägst ihn zu oft, er muss allein einschlafen können. Mit dem Tragetuch hast du ihn komplett verwöhnt, er wird nie wieder wo anders schlafen. Er hat euch komplett in der Hand, das habt ihr ja mal richtig falsch gemacht und zwar komplett"
Ich bin für stillen nach Bedarf, Tragetuch und Familienbett, aber mittlerweile habe ich das Gefühl das das nicht richtig ist.
Habt ihr irgendwelche mutmachenden Worte für mich?
ich habe schon viel mitgelesen, aber habe mich heute erst angemeldet und muss mich leider gleich mit einem Problem an euch wenden. Ich hoffe ihr könnt mir helfen und/oder mich beruhigen.
Unser Sohn kam vor 6 Wochen nach einer völlig komplikationsfreien Schwangerschaft in einer sehr schnellen Geburt im Geburtshaus auf die Welt.
Stillen klappt seit dem ersten Tag super und wir haben keine Probleme. Gestillt wird nach Bedarf, deshalb kann ich auch nicht wirklich sagen, wie oft wir stillen. Teilweise haben wir 3 Stunden Pause, manchmal hängt er schon nach 10 Minuten wieder an mir, ist auch ok so. Gewichtsentwicklung ist super.
Schnuller gibt es nicht, nimmt er auch nicht. Wir haben es probiert.
Wir tragen im Tragetuch und besitzen keinen Kinderwagen.
Nachts schläft er im Beistellbett und/oder bei uns im Bett, tagsüber in der Federwiege, auf mir und im Tuch.
Wenn er denn mal schläft, das ist unser Problem.
Er schläft zu wenig, tagsüber maximal 4 Stunden in der Summe und dafür muss ich schon hart kämpfen. Er schläft schwer ein und ich bin froh um jede Minute die er die Augen zu hat.
Normalerweise stillen wir, dann wird gewickelt, bei Bedarf die zweite Seite gestillt und dann schläft er in meinem Arm ein. Oft lasse ich ihn dort schlafen, dauert aber maximal 30 Minuten. Manchmal lege ich ihn schlafen in die Federwiege, wenn das klappt schläft er dann 2 Stunden. Wenn es nicht klappt ist er unruhig und schläft nur wieder durch stillen ein.
Manchmal kann ich ihn kurz vor dem Einschlafen in die Wiege legen und ganz selten schläft er dann ein, aber auch nur für maxi 30 Minuten.
Um überhaupt irgendwas machen zu können packe ich ihn dann oft einfach ins Tuch, dort schläft er so lange er drin ist.
Nachts ist es leider seit zwei Wochen so, dass er nach der längsten Schlafphase (20:00 - 0:00, manchmal mit kurzer Stillunterbrechung um 23:00) im Beistellbettchen überhaupt nicht mehr zum schlafen zu kriegen ist. Bis um 5 Uhr wechselt sich stillen, ablegen, quengeln und schreien ab. Um 5 schläft er mit viel Glück dann noch eine Stunde.
Ich bin mittlerweile völlig am Ende. Den fehlenden Schlaf kann ich tagsüber nicht nachholen, weil die Schlafphasen zu kurz sind.
Und somit fallen die Vorwürfe meiner Mutter gerade auf extrem fruchtbaren Boden. Ich hab das Gefühl komplett versagt zu haben und alles falsch zu machen.
"Du stillst zu oft, er hat ein paar Stunden auszuhalten. Er hat keinen Hunger, warum legst du ihn schon wieder an? Du trägst ihn zu oft, er muss allein einschlafen können. Mit dem Tragetuch hast du ihn komplett verwöhnt, er wird nie wieder wo anders schlafen. Er hat euch komplett in der Hand, das habt ihr ja mal richtig falsch gemacht und zwar komplett"
Ich bin für stillen nach Bedarf, Tragetuch und Familienbett, aber mittlerweile habe ich das Gefühl das das nicht richtig ist.
Habt ihr irgendwelche mutmachenden Worte für mich?
Liebe Grüße von kekskrümel
mit Kleinkrümel 08/14 - geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet und stoffgewickelt
mit Kleinkrümel 08/14 - geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet und stoffgewickelt
- nwsurgeon
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 772
- Registriert: 24.09.2008, 09:05
- Wohnort: NRW
Re: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Klingt für mich nach einem komplett normalen Baby. Auch die Schlafzeiten finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich. Versuche, ob Du die erste lange Schlafphase mitschlafen kannst und vielleicht tagsüber mit Baby auf der Brust ein Nickerchen machen. Von meinen und den Babies meiner Schwester haben wir immer "wachlegen" gesagt, da sie immer 10-30 Minuten nach dem Ablegen aufgewacht sind. Ein SÄUGling ist nunmal auch noch ein Tragling. Man kann sie natürlich auch 4 Stunden ins Bett legen und so lange dann das Schreien ignorieren, vor allem fürs schnelle zufüttern und abstillen ist das natürlich prima. Aber will man das???
Lass Dich von den antiken Vorstellungen Deiner Mutter nicht beirren, sie weiß es nicht besser. (Stichwort: das Buch von Frau Harrer aus den 1920/1930 Jahren, das bis heute unseren Umgang mit Kindern prägt.)
LG
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Lass Dich von den antiken Vorstellungen Deiner Mutter nicht beirren, sie weiß es nicht besser. (Stichwort: das Buch von Frau Harrer aus den 1920/1930 Jahren, das bis heute unseren Umgang mit Kindern prägt.)
LG
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
Nur noch selten hier unterwegs.
Nur noch selten hier unterwegs.
- avalanche
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 172
- Registriert: 18.03.2014, 20:35
Re: AW: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
War bei uns am Anfang genauso. Kekskrümel, ja es schlaucht, hat mich an meine Grenzen und darüber gebracht. Hat mich aggressiv gemacht und mich an mir und meinen Vorstellungen (Stillen nach Bedarf, Tragen, Familienbett, Schnuller- und Flaschenfrei) zweifeln lassen. Aaaaaaaber, wir haben es überstanden. Der Kleine hat ab und zu auf Papa geschlafen, ich viel gesurft (mit schlafendem Baby an der Brust), Serien im TV geschaut und gedöst.
Glaub mir es geht vorbei! Versprochen! Wann genau kann Dir wohl niemand sagen, aber es geht vorbei.
Vielleicht magst Du mal Yoga Nidra testen. Da legt man sich hin und kann innerhalb von etwa 20 Minuten ganz tief entspannen und "erwacht" total erholt. Es gibt Hörbücher dazu und ist ganz simpel
Du machst das toll!
Knuddelknuddelknuddelknuddel
Glaub mir es geht vorbei! Versprochen! Wann genau kann Dir wohl niemand sagen, aber es geht vorbei.
Vielleicht magst Du mal Yoga Nidra testen. Da legt man sich hin und kann innerhalb von etwa 20 Minuten ganz tief entspannen und "erwacht" total erholt. Es gibt Hörbücher dazu und ist ganz simpel
Du machst das toll!
Knuddelknuddelknuddelknuddel
-
Alexa479
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 157
- Registriert: 01.05.2014, 08:57
- Wohnort: NRW
Re: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Hallo,
unsere kleine hat die ersten zwei wochen nur geschlafen, egal wo und dann nur noch im TT.
Aber dafür musste ich echt ackern, Kopf an meine Brust halten und hin und her hüpfen und Tsch Tsch oder la le lu summen und natürlich mit viel Geschrei, obwohl sie total müde war.
wollte ich sie weg legen war sie direkt wach, also schlafen nur auf mir und ich habe dann auch eine Pause gemacht.
Schläft dein Kind denn länger wenn er auf dir oder an der Brust schläft?
vielleicht wäre das für nachts eine Möglichkeit?
Lass dich nicht verunsichern, hört sich total normal an!
Vlg
unsere kleine hat die ersten zwei wochen nur geschlafen, egal wo und dann nur noch im TT.
Aber dafür musste ich echt ackern, Kopf an meine Brust halten und hin und her hüpfen und Tsch Tsch oder la le lu summen und natürlich mit viel Geschrei, obwohl sie total müde war.
wollte ich sie weg legen war sie direkt wach, also schlafen nur auf mir und ich habe dann auch eine Pause gemacht.
Schläft dein Kind denn länger wenn er auf dir oder an der Brust schläft?
vielleicht wäre das für nachts eine Möglichkeit?
Lass dich nicht verunsichern, hört sich total normal an!
Vlg
Glückliche Mama 
- Salo81
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2794
- Registriert: 18.07.2005, 12:35
- Wohnort: Erzgebirge
Re: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Huhu,
das ablegen tagsüber hätten meine so auch nicht mitgemacht.
Kind 1 hat viel im Kiwa, draußen geschlafen - auch im Winter (außer bei Regen/Schnee, ect.).
Ich habe es mir bei Kind 2 und 3 dann angewöhnt, wenn sie tagsüber müde wurden sie ins Beistellbett, in den Schlafsack zu packen.
Ich dabenen und im liegen gestillt bis sie eingeschlafen waren.
Dann bin ich wieder aufgestanden.
Das hatte halt bei uns auch den Vorteil, das das Baby nicht versehentlich durch die Geschwister geweckt wurde, wenn es im WoZi schlief.
Du sagst ja, das wenn du es schaffst ihn abzulegen, er dann auch 2 Stunden man schläft.
LG
Salo
das ablegen tagsüber hätten meine so auch nicht mitgemacht.
Kind 1 hat viel im Kiwa, draußen geschlafen - auch im Winter (außer bei Regen/Schnee, ect.).
Ich habe es mir bei Kind 2 und 3 dann angewöhnt, wenn sie tagsüber müde wurden sie ins Beistellbett, in den Schlafsack zu packen.
Ich dabenen und im liegen gestillt bis sie eingeschlafen waren.
Dann bin ich wieder aufgestanden.
Das hatte halt bei uns auch den Vorteil, das das Baby nicht versehentlich durch die Geschwister geweckt wurde, wenn es im WoZi schlief.
Du sagst ja, das wenn du es schaffst ihn abzulegen, er dann auch 2 Stunden man schläft.
LG
Salo
Salo mit Henry (06/05) und Flora (09/07) und Luise (06/11)
- Christiane
- SuT-Legende
- Beiträge: 9048
- Registriert: 31.03.2008, 18:38
- Wohnort: Rhein-Kreis Neuss
Re: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Liebe kekskrümel,
herzlich Willkommen hier im SuT!
Ich glaube Dir gerne, dass Du müde bist. Wie Du Eure Situation beschreibst, klingt sehr anstrengend.
Und Du bist noch im Wochenbett, das darfst Du auch nicht vergessen.
Was Dein Baby angeht, klingt aber alles ganz normal. Die 30 Minuten kenne ich noch zu gut von meinem Großen. Dieser innere Sensor, der nach einer halben Stunde checkt, ob noch alles genauso ist, wie es beim Einschlafen war, hat mich auch mehr als einmal an meine Grenzen gebracht. Versprochen, inzwischen schläft er länger!
Ein paar Dinge sind mir in Deinem Text aufgefallen, die für mich persönlich Ansatzpunkte wären, wenn ich aktiv etwas tun möchte:
Der zweite Punkt ist die Unruhe. Was mir in Deinem Beitrag fehlt, ist das Wickeln. Normalerweise stehe ich nachts nicht zum Wickeln auf. Ausnahmen bilden da das große Geschäft und besagte Unruhe. Möglicherweise hilft es, wenn Du zwischendurch wickelst oder auch Dein Baby abhältst, damit wieder Ruhe einkehren kann.
Und zu guter Letzt würde ich, bei entsprechendem Leidensdruck, mein Kind beim Osteopathen vorstellen. Du schreibst von einer schnellen Geburt. Da ist es nicht selten, dass es zu muskulären Verspannungen kommt, die der Osteopath lösen kann. Auch das könnte mehr Ruhe bringen.
Das war natürlich jetzt ein Schuss ins Blaue, aber vielleicht passt davon ja etwas für Dich/Euch!
Vielleicht hat ja auch der Papa oder Oma Zeit, sich Deinen Sohn ins Tuch zu packen und eine Runde an der frischen Luft zu drehen, damit Du mal schlafen kannst.
Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute!
herzlich Willkommen hier im SuT!

Ich glaube Dir gerne, dass Du müde bist. Wie Du Eure Situation beschreibst, klingt sehr anstrengend.
Und Du bist noch im Wochenbett, das darfst Du auch nicht vergessen.
Was Dein Baby angeht, klingt aber alles ganz normal. Die 30 Minuten kenne ich noch zu gut von meinem Großen. Dieser innere Sensor, der nach einer halben Stunde checkt, ob noch alles genauso ist, wie es beim Einschlafen war, hat mich auch mehr als einmal an meine Grenzen gebracht. Versprochen, inzwischen schläft er länger!
Ein paar Dinge sind mir in Deinem Text aufgefallen, die für mich persönlich Ansatzpunkte wären, wenn ich aktiv etwas tun möchte:
Hast Du eine Chance, aus diesem "Kampfgefühl" herauszukommen? Den Nähebedarf beim Schlafen anzunehmen. Ich weiß, manche Dinge sind ohne Kind im Tuch einfach praktischer zu erledigen. Die Frage ist, ob die Verzweiflung darüber, nicht nur noch zusätzliche Energie kostet.und dafür muss ich schon hart kämpfen.
Der zweite Punkt ist die Unruhe. Was mir in Deinem Beitrag fehlt, ist das Wickeln. Normalerweise stehe ich nachts nicht zum Wickeln auf. Ausnahmen bilden da das große Geschäft und besagte Unruhe. Möglicherweise hilft es, wenn Du zwischendurch wickelst oder auch Dein Baby abhältst, damit wieder Ruhe einkehren kann.
Und zu guter Letzt würde ich, bei entsprechendem Leidensdruck, mein Kind beim Osteopathen vorstellen. Du schreibst von einer schnellen Geburt. Da ist es nicht selten, dass es zu muskulären Verspannungen kommt, die der Osteopath lösen kann. Auch das könnte mehr Ruhe bringen.
Das war natürlich jetzt ein Schuss ins Blaue, aber vielleicht passt davon ja etwas für Dich/Euch!
Vielleicht hat ja auch der Papa oder Oma Zeit, sich Deinen Sohn ins Tuch zu packen und eine Runde an der frischen Luft zu drehen, damit Du mal schlafen kannst.
Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute!
Liebe Grüße, Christiane
"Be decisive. Right or wrong, make a decision.
The road of life is paved with flat squirrels who couldn´t make a decision." (Unbekannt)
"Be decisive. Right or wrong, make a decision.
The road of life is paved with flat squirrels who couldn´t make a decision." (Unbekannt)
- kekskrümel
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 63
- Registriert: 17.09.2014, 10:53
Re: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Danke für eure Antworten. Beruhigend, dass wir es doch nicht so falsch machen.

Normal mit Stoff wickeln mit aufstehen
Stoffnachtwindel ohne Aufstehen
Und WWW mit und ohne aufstehen
Immer das gleiche Ergebnis...
Osteopath hatte ich auch schon im Kopf. Da werde ich wohl den Kinderarzt drauf ansprechen.
Die Geburt hat von der ersten merkbaren Wehe bis zur Geburt selber 4 Stunden gedauert.
Omas haben wir keine in der Nähe, sind hier komplett auf uns allein gestellt.
Mein Mann wird den Zwerg später ins Tuch nehmen und eine Runde mit dem Hund gehen, dann hab ich ein bisschen Zeit für mich.
Das werde ich ab heute Abend machen, auch wenn unsere Paarzeit damit erstmal hinten ansteht.nwsurgeon hat geschrieben:Versuche, ob Du die erste lange Schlafphase mitschlafen kannst
Guck ich mir mal an. Dankeavalanche hat geschrieben:Vielleicht magst Du mal Yoga Nidra testen
Tagsüber max 30 Minuten auf der Brust, nachts verweigert er jegliche Versuche ihn zum Schlafen zu bringenAlexa479 hat geschrieben:Schläft dein Kind denn länger wenn er auf dir oder an der Brust schläft?
Dank sehr starkem MSR schluckt er beim liegend stillen zu viel Luft und müsste danach hochgenommen werden.Salo81 hat geschrieben:Ich dabenen und im liegen gestillt bis sie eingeschlafen waren.
Ich würde ihm alle Nähe der Welt geben, aber Tragetuch ist noch nicht länger als eine Stunde möglich, weil mein Beckenboden noch ein bisschen Probleme macht. Und auf der Brust will er auch nicht immer liegen.Christiane hat geschrieben:Hast Du eine Chance, aus diesem "Kampfgefühl" herauszukommen? Den Nähebedarf beim Schlafen anzunehmen. Ich weiß, manche Dinge sind ohne Kind im Tuch einfach praktischer zu erledigen. Die Frage ist, ob die Verzweiflung darüber, nicht nur noch zusätzliche Energie kostet.
Wir wickeln mit Stoff. Ich hatte die letzten Nächte einiges ausprobiert:Christiane hat geschrieben:Was mir in Deinem Beitrag fehlt, ist das Wickeln
Normal mit Stoff wickeln mit aufstehen
Stoffnachtwindel ohne Aufstehen
Und WWW mit und ohne aufstehen
Immer das gleiche Ergebnis...
Osteopath hatte ich auch schon im Kopf. Da werde ich wohl den Kinderarzt drauf ansprechen.
Die Geburt hat von der ersten merkbaren Wehe bis zur Geburt selber 4 Stunden gedauert.
Omas haben wir keine in der Nähe, sind hier komplett auf uns allein gestellt.
Mein Mann wird den Zwerg später ins Tuch nehmen und eine Runde mit dem Hund gehen, dann hab ich ein bisschen Zeit für mich.
Liebe Grüße von kekskrümel
mit Kleinkrümel 08/14 - geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet und stoffgewickelt
mit Kleinkrümel 08/14 - geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet und stoffgewickelt
-
Krümelmonster0707
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 255
- Registriert: 30.06.2014, 13:47
Re: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Ich lasse auch mal einen ganz dicken Drücker da. Dein Kleiner ist 6 Wochen alt und ein vollkommen normales Baby. Mit 6 Wochen braucht er Deine Nähe! Vieles ist schon gesagt worden. Mir fallen noch zwei Sachen ein.
Hast du es mal mit Pucken probiert? Vielleicht braucht er mehr Begrenzung und Enge beim Schlafen. Unser Mini hätte sich sonst nach 30 Minuten auch immer wach gerudert bzw. wäre gar nicht erst eingeschlafen.
Unser Großer hat nächtelang auf mir geschlafen. Ablegen ging auch nicht. Herausgefunden haben wir dann: er ist ein Bauchschläfer. Jaaaa, wegen SIDS sollen sie alle auf dem Rücken schlafen.....aber unser Großer schlief dann trotzdem auf dem Bauch..und zwar dann auch nicht mehr auf meinem sondern auf seinem Bauch in seinem Beistellbettchen.
So konnte ich (selbst Bauchschläfer und mit Kind auf Bauch wach) irgendwann auch wieder schlafen.
LG
Hast du es mal mit Pucken probiert? Vielleicht braucht er mehr Begrenzung und Enge beim Schlafen. Unser Mini hätte sich sonst nach 30 Minuten auch immer wach gerudert bzw. wäre gar nicht erst eingeschlafen.
Unser Großer hat nächtelang auf mir geschlafen. Ablegen ging auch nicht. Herausgefunden haben wir dann: er ist ein Bauchschläfer. Jaaaa, wegen SIDS sollen sie alle auf dem Rücken schlafen.....aber unser Großer schlief dann trotzdem auf dem Bauch..und zwar dann auch nicht mehr auf meinem sondern auf seinem Bauch in seinem Beistellbettchen.
So konnte ich (selbst Bauchschläfer und mit Kind auf Bauch wach) irgendwann auch wieder schlafen.
LG
Krümelchen (08/12) und Minikrümel (03/14)
- kekskrümel
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 63
- Registriert: 17.09.2014, 10:53
Re: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Danke auch dir für deine Antwort.
Pucken findet er ganz schrecklich, da brüllt er sich richtig in Rage.
Ja, Bauchlage hatte ich vergessen zu schreiben. Tagsüber wenn er sich mal ablegen lässt, dann nur in Bauchlage.
Abends um 20:00 mit Abendritual geht's auch in Rückenlage.
Pucken findet er ganz schrecklich, da brüllt er sich richtig in Rage.
Ja, Bauchlage hatte ich vergessen zu schreiben. Tagsüber wenn er sich mal ablegen lässt, dann nur in Bauchlage.
Abends um 20:00 mit Abendritual geht's auch in Rückenlage.
Liebe Grüße von kekskrümel
mit Kleinkrümel 08/14 - geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet und stoffgewickelt
mit Kleinkrümel 08/14 - geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet und stoffgewickelt
- Christiane
- SuT-Legende
- Beiträge: 9048
- Registriert: 31.03.2008, 18:38
- Wohnort: Rhein-Kreis Neuss
Re: 6 Wochen alt und viel zu wenig Schlaf
Das steht für mich völlig außer Frage. Du klingst sehr liebevoll.kekskrümel hat geschrieben: Ich würde ihm alle Nähe der Welt geben, ...
Prima, dass Dein Mann Dich entlasten kann!
Das ist wirklich schnell und ein unglaublicher Kraftakt.Die Geburt hat von der ersten merkbaren Wehe bis zur Geburt selber 4 Stunden gedauert.
Mit dem Kinderarzt zu sprechen, ist da sicher eine gute Idee. Vielleicht hat er ja eine Empfehlung für Dich.
Liebe Grüße, Christiane
"Be decisive. Right or wrong, make a decision.
The road of life is paved with flat squirrels who couldn´t make a decision." (Unbekannt)
"Be decisive. Right or wrong, make a decision.
The road of life is paved with flat squirrels who couldn´t make a decision." (Unbekannt)
