abstillen wegen arbeit
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Re: abstillen wegen arbeit
Die Bezugserziehrin meines Sohnes hat mir beim Abschlussgespräch gestanden, dass sie ganz schön Schiß hatte als sie beim Eingangsgespräch hörte, dass er noch gestillt wird udn nur so einschläft (oder halt beim Tragen). Und dann war er eines der unkompliziertesten Kinder, dass sie je hatte in der Eingewöhnung.
Und als ich in der 2. Woche mal früher kam, weil keine genaue Uhrzeit ausgemacht war und ich nen Termin hatte und die Bezugserzieherin noch nicht da war hat man den anderen angemerkt, dass sie ganz schön irritiert waren, dass ich den Kleinen trotzdem da lassen wollte, weil ich wußte, dass er damit kein Problem hatte (was er auch nicht hatte).
Und als ich in der 2. Woche mal früher kam, weil keine genaue Uhrzeit ausgemacht war und ich nen Termin hatte und die Bezugserzieherin noch nicht da war hat man den anderen angemerkt, dass sie ganz schön irritiert waren, dass ich den Kleinen trotzdem da lassen wollte, weil ich wußte, dass er damit kein Problem hatte (was er auch nicht hatte).
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
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Morgaine
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Kornblumen
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Re: abstillen wegen arbeit
Mein Mann fragt mich grade, warum ich Marie nicht einfach auf Flaschenmilch umstelle und abstille? Ich kann gar nich wirklich erklären warum ich das nicht möchte. Es bricht mir irgendwie das Herz nur wegen KIta abzustillen. Er meint für Marie wäre es einfacher... Dann könnte die Erzieherin ihr einfach ne Flasche machen. Ist das etwas was Männer einfach nicht verstehen... Das mit dem Stillen? Ich Weiß auch nicht wie ich ihm das vermitteln soll.
Mit Purzelchen *Herbst 2013
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Lösche Benutzer 17774
Re: abstillen wegen arbeit
Also zum Stillen und Eingewöhnung habe ich mir vor unserem Kita-Start auch Gedanken gemacht. Unser Räubi isst schon voll mit, aber zum einschlafen braucht er die Brust.
Ich habe vorher beschlossen nicht abzustillen, weil wir noch stillen wollen und das abstillen ja völlig unnötig und unauthentisch wäre. Räubi ist Fremdbetreuung und schlafen woanders so gar nicht gewohnt und ich würde schon sagen, dass uns die Trennung eher schwer fällt. Ich glaube nicht, dass er es in der Kita schwerer hat, weil ich zu Hause noch stille, vielmehr wollte ich ihm zu dem neuen, sicherlich anstrengenden und auch mal mit Kummer verbundenen Tagesablauf nicht auch noch das Stillen nehmen. Ich hab mir immer vorgestellt und so ist es nun auch, dass er nach der Kita und abends vielleicht zum Verarbeiten ganz viel Mama "tanken" kann und das ein guter Ausgleich zur Kita ist.
Und zum einfach ne Flasche machen... Stillen ist ja eben nicht nur Milch trinken. Die Nähe, das Mama riechen und kuscheln und nuckeln und getröstet werden ...wollte ich mir und Räubi nicht nehmen.
Die Bezugserzieherin hat mir übrigens auch bestätigt, dass es nicht schlimm fürs Kind ist, wenn es noch gestillt wird. Für ihn ist die Situation so oder so neu und er muss sich dran gewöhnen und er erwartet im Kita-Alltag, wo ich nicht da bin ja auch keine Brust...
Gesendet via Tapatalk (Juliana mit Räubi * 05/2013)
Ich habe vorher beschlossen nicht abzustillen, weil wir noch stillen wollen und das abstillen ja völlig unnötig und unauthentisch wäre. Räubi ist Fremdbetreuung und schlafen woanders so gar nicht gewohnt und ich würde schon sagen, dass uns die Trennung eher schwer fällt. Ich glaube nicht, dass er es in der Kita schwerer hat, weil ich zu Hause noch stille, vielmehr wollte ich ihm zu dem neuen, sicherlich anstrengenden und auch mal mit Kummer verbundenen Tagesablauf nicht auch noch das Stillen nehmen. Ich hab mir immer vorgestellt und so ist es nun auch, dass er nach der Kita und abends vielleicht zum Verarbeiten ganz viel Mama "tanken" kann und das ein guter Ausgleich zur Kita ist.
Und zum einfach ne Flasche machen... Stillen ist ja eben nicht nur Milch trinken. Die Nähe, das Mama riechen und kuscheln und nuckeln und getröstet werden ...wollte ich mir und Räubi nicht nehmen.
Die Bezugserzieherin hat mir übrigens auch bestätigt, dass es nicht schlimm fürs Kind ist, wenn es noch gestillt wird. Für ihn ist die Situation so oder so neu und er muss sich dran gewöhnen und er erwartet im Kita-Alltag, wo ich nicht da bin ja auch keine Brust...
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Lunali
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Re: abstillen wegen arbeit
Warum sollst du abstillen? Warum sollst du das Normale durch einen Ersatz austauschen?Kornblumen hat geschrieben:Mein Mann fragt mich grade, warum ich Marie nicht einfach auf Flaschenmilch umstelle und abstille? Ich kann gar nich wirklich erklären warum ich das nicht möchte. Es bricht mir irgendwie das Herz nur wegen KIta abzustillen. Er meint für Marie wäre es einfacher... Dann könnte die Erzieherin ihr einfach ne Flasche machen. Ist das etwas was Männer einfach nicht verstehen... Das mit dem Stillen? Ich Weiß auch nicht wie ich ihm das vermitteln soll.
Übrigens, wegen der Flaschen: ich kenne sehr viele Stillkinder, die auch in der Krippe keine Flasche bekommen haben. J. mag seeeeehr gerne nuckeln, aber keinen Schnuller. Darum kriegt er bis heute eine Wasserflasche für den Mittagsschlaf. Nicht optimal für die Zähne und theoretisch hätte uns da ne Saugverwirrung blühen können, war aber nicht so, alles easy. Mama - Brust, Krippe/Papa/Oma - Flasche, das läuft gut.
Sprich: wenn sie eine Flasche bekommen soll, könnt ihr ja trotzdem weiterstillen. Aber wirklich nötig ist ne Flasche nicht. Für uns nur eine See bequeme Lösung
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Mama von drei tollen Söhnen, geboren 1/2011, 7/2012 und 11/2017
- julia1982
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Re: abstillen wegen arbeit
Also Carlos war gleichzeitig aufgeschlossen, aber auch ein absoluter Kuschler. Bei Katrin (BezugsEZ) saß er anfangs ganz viel in der Manduca. Zum Einschlafen fummelt er auf ihrem Arm an ihrer Kette, schnullert und schläft friedlich ein. Ich glaube nicht, dass Du es Deinem Kind schwerer machst, wenn Du weiter stillst. Echt im Gegenteil. Carlos stillt, wenn ich ihn mittags hole und schläft dann zu Hause ganz ausgeglichen und zufrieden
als hätte er sich die Portion Mama geholt, die er für den Mittagsschlaf braucht. Und auch ich fühle mich ihm dann wieder auf diese ganz besondere Art und Weise ganz nah. So als wäre da für einige Momente wieder dieses ganz, ganz einzigartige, innige Band, das man direkt nach der Geburt verspürt. Der einzige Junge, der eine schwierige Eingewöhnung hatte bei uns wurde übrigens nicht mehr gestillt
ich glaube es ist einfach eine Charakterfrage wie gut die Eingewöhnung klappt. Wenn Dein Bauchgefühl gegen's Abstillen ist, dann tu es nicht! Und ja, ich glaube Männer können nicht immer nachempfinden, was stillen alles bedeutet.
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Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
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Kornblumen
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Re: abstillen wegen arbeit
Er meinte auch eine Flaschenmama liebt ihr Bany... Klar. Wenns notwendig ist, ist es super dass es diese Nahrung gibt!! Aber in meiner Situation sehe ich den Sinn nicht. Ich finde das Argument gut, dass abstillen neben Kita zusätzlicher Stress ist 
Danke jellicie!
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Mit Purzelchen *Herbst 2013
- samuraikid
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Re: abstillen wegen arbeit
Das tut gut zu lesen.Stecke nämlich auch in dem DilemmerWeltenbummlerin hat geschrieben:Ich arbeite ja schon wieder, seit der MiniWeltenbummler 10 Wochen alt ist.. jetzt ist er 9 Monate alt und seit 8 Wochen pumpe ich nicht mehr. Wenn ich daheim bin, stillt er wie ein Weltmeister.. wenn es sein muss, auch 3x in der Stunde. Wenn ich weg bin, dann isst und trinkt er eben. Mal Brei, mal Banane, eigentlich egal was, hauptsache essen.
Mein Mann ist ein super toller Papa, aber manchmal frage ich mich, ob die Babybeschäftigung hauptsächlich darin besteht, dass das Kind isst und der Papa neues essen bringt, wenn ich nicht da bin.. so hört es sich nämlich manchmal an, wenn mein Mann mir vom Tag ohne mich berichtet.
Ich würde allerdings als arbeitende Mama nicht aufs stillen verzichten wollen.. du musst also nicht abstillen, nur weil du arbeiten und nicht pumpen willst. Es gibt zwischen weiß und schwarz bekanntlich noch viele Varianten..
Alles Gute!
EIN KIND IST DIE BESTE ART, SEIN HERZ AUßEN ZU TRAGEN!!!
mit großem Zwerg (06.2007) und kleinem Zwerg (06.2013)
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- samuraikid
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Re: abstillen wegen arbeit
bezüglich der Stillunterbrechung kann ich nur zustimmen.Manchmal ziept es ein wenig aber meine Brust akzeptiert mittlerweile 6 Stunden Unterbrechung. Gehe in einigen Tagen wieder arbeiten, da muss sie auch schon achteinhalb Stunden durchhalten, sowohl Kind wie auch die BrustRegenbogen82 hat geschrieben:Dafür brauchst Du nicht abstillen.Wenn die Trennungszeit langsam gesteigert wird, stellt die Brust sich darauf ein.
Ich bin Ärztin und fange jetzt wieder an im Schichtdienst zu arbeiten. Zwar als halbe Stelle, aber eben, wenn ich arbeite, ganze Schichten und dann sind wir zehn Stunden getrennt.
Meine Tochter geht seit einigen Wochen zur Tagesmutter und wir haben die Zeiten sehr langsam gesteigert. Zuerst fanden meine Brüste schon zwei Stunden Trennung (meine Tochter trank noch sehr häufig) anstrengend und inzwischen haben wir schonmal acht Stunden geschafft. Prinzipiell möchte ich gern pumpen, um die Milchbildung aufrechtzuerhalten, aber ich habe keine geregelten Pausen und immer einen Notfallfunk in der Tasche, von daher kann ich mich nicht darauf verlassen, regelmäßig dazu zu kommen.
Ich würde wirklich erstmal ein paar Monate abwarten, wie sich das mit der Beikost entwickelt, dann schauen, wie es mit der Betreuung (?) klappt und die Zeiten langsam steigern. Abstillen kannst Du immer noch! Viele Frauen stillen ja irgendwann nur noch morgens, abends und nachts.
Alles Gute!
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