Mein Kleiner (4 Monate) war schon stets ein Krämpflikind. Und ja, dass es Koliken waren, war deutlich - er hat auch sonst ab und zu geschrien, aber das konnte man immer gut von den Krämpfen unterscheiden. Bei Krämpfen hat er stets einen steinharten Bauch, trat mit den Beinen, lief rot an und wenn dann endlich ein Furz/Stuhl Erleichterung gebracht hat, war er danach völlig entspannt und erleichtert. Ich habe essenstechnisch sehr viel ausprobiert (Milch, blähendes Gemüse etc) und ich trinke täglich bloss 1 Tasse koffeinfreien Kaffee, da er auf Koffein auch mit Krämpfen reagiert (auch wenn man theoretisch 2-3 Tassen mit Koffein trinken dürfte). Seither haben die "üblichen" Koliken (3-Monats-Koliken) auch stark abgenommen.
Danach begann aber ein neues Kapitel in Sachen Krämpfe: er scheint "verstopft" - d.h. er hat jeweils fast eine ganze Woche kein Stuhlgang. Ich weiss, das läuft noch nicht unter Verstopfung (gemäss Definition), erst recht nicht bei einem voll gestillten Baby. ABER: je länger die letzte Windelfüllung zurück liegt, umso häufiger und heftiger werden seine Krämpfe wieder, er (und wir) leidet stark darunter. Wenn er sich dann endlich erleichtern kann, kommt es für ihn offensichtlich schmerzfrei raus, jedoch fast flüssig, schleimig und in rauen Mengen, und nicht etwa hart (wie ich erwartet hätte).
Die Sauerei macht mir nichts aus, ich wüsste einfach gerne, ob jemand das auch hatte? Ob das noch normal ist? und vor allem ob man gegen die vorherigen Schmerzattacken irgendwas machen kann?
In der MüBe und auch beim KiA hiess es soweit, das sei normal, die Dauer sowieso, das sei nicht Verstopfung, Krämpfe könne es auch ab und zu geben. Gerade bei voll gestillten Kindern könne man eigentlich nichts falsch machen. Aber mein Mann und ich finden das Ausmass der Schmerzen einfach nicht normal, vor allem da es sich nicht langsam einzupendeln scheint. Und ich mag mir gar nicht ausdenken, wie es dann wird, wenn wir zufüttern...
Danke schonmal fürs Zulesen