Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
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MamaMareike
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Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Hallo zusammen,
Ich wende mich an euch, weil ich sehr verzweifelt bin und zur Zeit nur noch weine (sicherlich auch noch der Babyblues). Ich habe ein gesundes kräftiges Kind geboren, die Geburt war Dank PDA gut zu ertragen und recht zügig, alles war bestens. Ich könnte Tameo direkt anlegen unser hat auch sofort gesaugt und bald getrunken. Leider hat niemand darauf geachtet, wie ich angelegt habe, ich hatte nur noch das problemlose lange Stillen meines älteren Sohnes in Erinnerung, so dass ich mir gar keine Gedanken machte, ob das alles richtig ist, denn er trank ja und ich war glücklich. Bald waren meine Brustwarzen wund, trotz Nachfrage habe ich im Krankenhaus keine Salbe oder Hilfe bekommen, irgendwie haben sie es vergessen. Nach 2 Nächten durfte ich nachhause und das Ganze ging natürlich so weiter, nur das die Brustwarzen immer mehr schmerzten und Wunder und rissiger wurden. Ich erkundigte mich, worin der Fehler liegen könnte und achtete von da an auf korrektes Anlegen, aber oft war Tameo so hektisch, machte den Mund nicht weit genug auf und irgendwie war das nur noch frustrierend und schmerzhaft - psychisch und körperlich. Ich fühlte mich hilflos. Meine Brustwarzen zeigten bald tiefe Risse, an den Seiten und auf der BW, und es blutete. Ich stillte nur noch unter Tränen und musste manches mal laut aufschreien, ich wollte doch unbedingt durchhalten. Teilweise trank/nuckelte Tameo eine Stunde, und es würde alles immer schlimmer. Durch meine Verspanntheit und Angst vor dem nächsten Stillen hat er sicherlich auch gespürt, ich hatte den Eindruck, die Milch werde weniger und er wollte noch öfter dran (ca. Alle halbe Stunde). Er schlief nur wenig und unruhig. Ich war nur noch am weinen. Irgendwann dachte ich, dass ich dann erstmal abpumpe, bis die BW abgeheilter sind. Als ich anfing, spritze zunächst nur Blut in die Pumpe. Das war für mich unerträglich, totaler Zusammenbruch und das erste mal Gedanken ans Abstillen. Ich schickte meinen Mann Pre-Nahrung holen, Tameo trank zügig eine Flasche leer und schlief darauf hin 3 Stunden sehr ruhig. Meine Hebamme sagte, ich müsse aber so oder so die Milch in meinen Brüsten abpumpen, damit kein Milchstsu entsteht, das trieb mir schon wieder die Tränen in die Augen - ich wollte nichts mehr an meinen brüsten haben. Aber nachdem ich meine Brust einen Vormittag lang gut pflegte, könnte ich mittags eine große Menge relativ schmerzfrei abpumpen, die Tameo auch trank. Ich merke, dass er auch auf dem Sauger viel herumbeißt, also den Kiefer zusammendrückt. Der Gedanke, das könne meine BW sein, machte mir Angst.
Also pumpe ich heute den zweiten Tag ab, zwischendurch trinkt er auch ein Pre-Fläschchen. Und ich merke, dass ich einer unbeschwerten stillbeziehung hinterher trauere. Ich möchte so gerne schmerzfrei stillen...
Meine Frage ist jetzt, kann ich wohl noch solange abpumpen und evtl ein bisschen zufüttern, bis meine BW wirklich abgeheilt und schmerzfrei sind? Ich denke nur dann kann ich versuchen, ihn unverkrampft anzulegen. Kann er (und ich!) nach all der Verwirrung wohl noch das richtige Anlegen lernen? Wie schaffe ich es, dass er dann den Mund wirklich weit genug aufmacht? Ich habe eine sehr große Brust mit einem sehr großen Warzenvorhof, kann das die Schwierigkeit sein? Ach, ich wünsche mir so sehr, dass ich das noch irgendwie hinbekomme... Nur im Moment kann ich noch nicht dran denken, weil die Risse an der Brust noch offen sind...
Ich hoffe sehr, dass ich das irgendwie hinbekomme...
Vielen lieben Dank,
Mareike
Ich wende mich an euch, weil ich sehr verzweifelt bin und zur Zeit nur noch weine (sicherlich auch noch der Babyblues). Ich habe ein gesundes kräftiges Kind geboren, die Geburt war Dank PDA gut zu ertragen und recht zügig, alles war bestens. Ich könnte Tameo direkt anlegen unser hat auch sofort gesaugt und bald getrunken. Leider hat niemand darauf geachtet, wie ich angelegt habe, ich hatte nur noch das problemlose lange Stillen meines älteren Sohnes in Erinnerung, so dass ich mir gar keine Gedanken machte, ob das alles richtig ist, denn er trank ja und ich war glücklich. Bald waren meine Brustwarzen wund, trotz Nachfrage habe ich im Krankenhaus keine Salbe oder Hilfe bekommen, irgendwie haben sie es vergessen. Nach 2 Nächten durfte ich nachhause und das Ganze ging natürlich so weiter, nur das die Brustwarzen immer mehr schmerzten und Wunder und rissiger wurden. Ich erkundigte mich, worin der Fehler liegen könnte und achtete von da an auf korrektes Anlegen, aber oft war Tameo so hektisch, machte den Mund nicht weit genug auf und irgendwie war das nur noch frustrierend und schmerzhaft - psychisch und körperlich. Ich fühlte mich hilflos. Meine Brustwarzen zeigten bald tiefe Risse, an den Seiten und auf der BW, und es blutete. Ich stillte nur noch unter Tränen und musste manches mal laut aufschreien, ich wollte doch unbedingt durchhalten. Teilweise trank/nuckelte Tameo eine Stunde, und es würde alles immer schlimmer. Durch meine Verspanntheit und Angst vor dem nächsten Stillen hat er sicherlich auch gespürt, ich hatte den Eindruck, die Milch werde weniger und er wollte noch öfter dran (ca. Alle halbe Stunde). Er schlief nur wenig und unruhig. Ich war nur noch am weinen. Irgendwann dachte ich, dass ich dann erstmal abpumpe, bis die BW abgeheilter sind. Als ich anfing, spritze zunächst nur Blut in die Pumpe. Das war für mich unerträglich, totaler Zusammenbruch und das erste mal Gedanken ans Abstillen. Ich schickte meinen Mann Pre-Nahrung holen, Tameo trank zügig eine Flasche leer und schlief darauf hin 3 Stunden sehr ruhig. Meine Hebamme sagte, ich müsse aber so oder so die Milch in meinen Brüsten abpumpen, damit kein Milchstsu entsteht, das trieb mir schon wieder die Tränen in die Augen - ich wollte nichts mehr an meinen brüsten haben. Aber nachdem ich meine Brust einen Vormittag lang gut pflegte, könnte ich mittags eine große Menge relativ schmerzfrei abpumpen, die Tameo auch trank. Ich merke, dass er auch auf dem Sauger viel herumbeißt, also den Kiefer zusammendrückt. Der Gedanke, das könne meine BW sein, machte mir Angst.
Also pumpe ich heute den zweiten Tag ab, zwischendurch trinkt er auch ein Pre-Fläschchen. Und ich merke, dass ich einer unbeschwerten stillbeziehung hinterher trauere. Ich möchte so gerne schmerzfrei stillen...
Meine Frage ist jetzt, kann ich wohl noch solange abpumpen und evtl ein bisschen zufüttern, bis meine BW wirklich abgeheilt und schmerzfrei sind? Ich denke nur dann kann ich versuchen, ihn unverkrampft anzulegen. Kann er (und ich!) nach all der Verwirrung wohl noch das richtige Anlegen lernen? Wie schaffe ich es, dass er dann den Mund wirklich weit genug aufmacht? Ich habe eine sehr große Brust mit einem sehr großen Warzenvorhof, kann das die Schwierigkeit sein? Ach, ich wünsche mir so sehr, dass ich das noch irgendwie hinbekomme... Nur im Moment kann ich noch nicht dran denken, weil die Risse an der Brust noch offen sind...
Ich hoffe sehr, dass ich das irgendwie hinbekomme...
Vielen lieben Dank,
Mareike
Zuletzt geändert von Mondenkind am 29.08.2014, 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Mondenkind
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Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Hallo MamaMareike,
ich kann Deine VErzweiflung gut verstehen. Du hast lange durchgehalten und leider viel zu wenig Hilfe bekommen! Ich bin mir sicher, dass wir das hier hinbekommen. Ich melde mich später ausführlich, ich lass Dir aber vorweg schon mal was zum Lesen da:
Linksammlung Stillwissen
Wunde Brustwarzen tun entsetzlich weh und können einem das Stillen echt verleiden. Aber, zum Glück: sie heilen auch schnell, wenn man einmal den richtigen DReh raushat. Ich bin also zuversichtlich, das darfst Du auch sein!
Ich melde mich später, versprochen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
ich kann Deine VErzweiflung gut verstehen. Du hast lange durchgehalten und leider viel zu wenig Hilfe bekommen! Ich bin mir sicher, dass wir das hier hinbekommen. Ich melde mich später ausführlich, ich lass Dir aber vorweg schon mal was zum Lesen da:
Linksammlung Stillwissen
Wunde Brustwarzen tun entsetzlich weh und können einem das Stillen echt verleiden. Aber, zum Glück: sie heilen auch schnell, wenn man einmal den richtigen DReh raushat. Ich bin also zuversichtlich, das darfst Du auch sein!
Ich melde mich später, versprochen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Mondenkind
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Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Wie pflegst Du denn Deine Brustwarzen zur Zeit? Und wieviel bekommt er aus der Flasche, und wie oft bekommt er die? Du kannst mir auch ein Foto Deiner Brustwarzen schicken, das kann mir auch helfen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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DaniB
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Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Hallo MamaMareike!
Ich kann dir wahrscheinlich keine Lösung bieten, aber etwas Solidarität - mir ging/gehts genau so..
Im Krankenhaus hats angefangen, wie bei dir von da keine große Hilfe und mittlerweile sind es schon fast 8 Wochen schmerzendes Stillen. Ich habe folgendes versucht, vielleicht hilft es ja bei dir: Lanolinsalbe, MultiMAM-Kompressen, Heilwolle, Wolle/Seide-Still-Einlagen, Luft dranlassen, mit Muttermilch einreiben, Schwarztee, Rotlicht. Nun hat meine Hebamme mir Silberhütchen gegeben. Außerdem habe ich ein paar Tage lang Rescue-Tropfen vor dem Stillen genommen, das beruhigt und entspannt ein wenig.. Zwischenzeitlich hatte ich Ibuprofen 400-600 eingenommen, um schmerzfrei bzw. -gedämpft stillen zu können. Das ist auf Dauer natürlich keine Lösung, aber es tut schon gut, auch mal ohne Schmerzen zu stillen, auch wenn es nur aufgrund der Medis ist..
Bei uns war die Ursache letzten Endes anscheinend eine Saugverwirrung aufgrund Schnuller - obwohl er ihn wirklich nur wenig bekam.
Mittlerweile, nach 4 Tagen Schnullerabstinenz, scheint es besser zu werden. Bisher war es bei mir immer ein Auf und Ab, deswegen bin ich vorsichtig, aber doch zuversichtlich.
Dieses Forum hier hat mir schon sehr weitergeholfen, auch weil man sieht, dass man nicht die Einzige ist und auch andere Leidtragende einem Unterstützung geben! (Mein Thread ist "Hilfe- schon seit 7 Wochen Schmerzen wegen wunder BW".)
Ich wünsche dir alles Gute und noch ein wenig Durchhaltevermögen, damit es bei euch bald auch richtig gut klappt!
LG Daniela
Ich kann dir wahrscheinlich keine Lösung bieten, aber etwas Solidarität - mir ging/gehts genau so..
Im Krankenhaus hats angefangen, wie bei dir von da keine große Hilfe und mittlerweile sind es schon fast 8 Wochen schmerzendes Stillen. Ich habe folgendes versucht, vielleicht hilft es ja bei dir: Lanolinsalbe, MultiMAM-Kompressen, Heilwolle, Wolle/Seide-Still-Einlagen, Luft dranlassen, mit Muttermilch einreiben, Schwarztee, Rotlicht. Nun hat meine Hebamme mir Silberhütchen gegeben. Außerdem habe ich ein paar Tage lang Rescue-Tropfen vor dem Stillen genommen, das beruhigt und entspannt ein wenig.. Zwischenzeitlich hatte ich Ibuprofen 400-600 eingenommen, um schmerzfrei bzw. -gedämpft stillen zu können. Das ist auf Dauer natürlich keine Lösung, aber es tut schon gut, auch mal ohne Schmerzen zu stillen, auch wenn es nur aufgrund der Medis ist..
Bei uns war die Ursache letzten Endes anscheinend eine Saugverwirrung aufgrund Schnuller - obwohl er ihn wirklich nur wenig bekam.
Mittlerweile, nach 4 Tagen Schnullerabstinenz, scheint es besser zu werden. Bisher war es bei mir immer ein Auf und Ab, deswegen bin ich vorsichtig, aber doch zuversichtlich.
Dieses Forum hier hat mir schon sehr weitergeholfen, auch weil man sieht, dass man nicht die Einzige ist und auch andere Leidtragende einem Unterstützung geben! (Mein Thread ist "Hilfe- schon seit 7 Wochen Schmerzen wegen wunder BW".)
Ich wünsche dir alles Gute und noch ein wenig Durchhaltevermögen, damit es bei euch bald auch richtig gut klappt!
LG Daniela
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MamaMareike
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Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Danke für deine Antwort!
Meine Brustwarzen pflege ich folgendermaßen: viel oben ohne, sonst mit "donut", wollfettsalbe, Multi Mam Kompressen, schwarzteebeutel. Sie sehen auch schon etwas besser aus. Ich hatte auf beiden Risse sowie an dem Übergang von Warze zu Vorhof, teilweise so, dass offenes Fleisch sichtbar war... Es heilt recht gut ab.
Ich pumpe soviel es geht ab und fütter es dann, das sind mal 30-100 ml, im Moment eher weniger. Ich füttre ja erst seit zwei Tagen zu, eine Regelmäßigkeit lässt sich da noch nicht erkennen. Es sind meist 60 ml ca. alle 2-3 Stunden. Manchmal mehr, manchmal weniger.
So lange beim abpumpen noch etwas kommt, ist die Milchproduktion noch im Gange, oder? Ich habe Angst, dass die Milch versiegt.
Wenn ich wieder anlegen möchte, werde ich eine Stillberaterin kommen lassen, damit möglichst alles richtig läuft.
Ach, es tut gut, sich hier auszutauschen. Liebe Daniela, danke für deine Beitrag. Und Respekt, dass du schon 7 Wochen durchhältst!
Liebe Grüße
Mareike
Meine Brustwarzen pflege ich folgendermaßen: viel oben ohne, sonst mit "donut", wollfettsalbe, Multi Mam Kompressen, schwarzteebeutel. Sie sehen auch schon etwas besser aus. Ich hatte auf beiden Risse sowie an dem Übergang von Warze zu Vorhof, teilweise so, dass offenes Fleisch sichtbar war... Es heilt recht gut ab.
Ich pumpe soviel es geht ab und fütter es dann, das sind mal 30-100 ml, im Moment eher weniger. Ich füttre ja erst seit zwei Tagen zu, eine Regelmäßigkeit lässt sich da noch nicht erkennen. Es sind meist 60 ml ca. alle 2-3 Stunden. Manchmal mehr, manchmal weniger.
So lange beim abpumpen noch etwas kommt, ist die Milchproduktion noch im Gange, oder? Ich habe Angst, dass die Milch versiegt.
Wenn ich wieder anlegen möchte, werde ich eine Stillberaterin kommen lassen, damit möglichst alles richtig läuft.
Ach, es tut gut, sich hier auszutauschen. Liebe Daniela, danke für deine Beitrag. Und Respekt, dass du schon 7 Wochen durchhältst!
Liebe Grüße
Mareike
Mareike mit großem Söhnlein (19.11.2006) und kleinem Söhnlein (20.08.2014)
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Mondenkind
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Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Schön, dass es besser wird! Wichtig ist, dass verletzte Brustwarzen nicht einfach so an die frische Luft kommen. Frische Luft bzw Donut ist gut, aber nur mit Wollfett, bitte, sonst reißt immer alles wieder auf. Von Schwarzteebeuteln ist eher abzuraten, da sie auch austrocknend wirken.Meine Brustwarzen pflege ich folgendermaßen: viel oben ohne, sonst mit "donut", wollfettsalbe, Multi Mam Kompressen, schwarzteebeutel. Sie sehen auch schon etwas besser aus. Ich hatte auf beiden Risse sowie an dem Übergang von Warze zu Vorhof, teilweise so, dass offenes Fleisch sichtbar war... Es heilt recht gut ab.
Gerade bei wunden Brustwarzen ist es wichtig, dass man auf künstliche Sauger so gut es geht verzichtet. Sinnvoll wäre hier also eine stillfreundliche Zufüttermethode. Auch der Schnullerverzicht ist ganz wichtig, nutzt Ihr einen Schnuller? Auch die Stillhütchen gehören zu den künstlichen Saugern und können Probleme machen. Wunde Brustwarzen sind eigentlich keine Indikation für Hütchen und sie können das Problem auch verschlechtern, durch Scheuern, Infektionen und weitere Saugverwirrung. Ohne Frage helfen sie manchen Frauen bei wunden Brustwarzen trotzdem, meine erste Wahl bei so einem Problem sind sie bei weitem nicht.Ich pumpe soviel es geht ab und fütter es dann, das sind mal 30-100 ml, im Moment eher weniger. Ich füttre ja erst seit zwei Tagen zu, eine Regelmäßigkeit lässt sich da noch nicht erkennen. Es sind meist 60 ml ca. alle 2-3 Stunden. Manchmal mehr, manchmal weniger.
Keine Sorge, das bekommen wir bald hin und Dein Kind trinkt dann wieder an der Brust. Kannst Du sein Saugverhalten an der Brust nochmal etwas genauer beschreiben? Dann könnten wir schauen, was wir machen können, um sein Saugverhalten zu verbessern.So lange beim abpumpen noch etwas kommt, ist die Milchproduktion noch im Gange, oder? Ich habe Angst, dass die Milch versiegt.
Das kann durchaus eine gute idee sein.Wenn ich wieder anlegen möchte, werde ich eine Stillberaterin kommen lassen, damit möglichst alles richtig läuft.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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MamaMareike
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- Registriert: 29.08.2014, 12:26
Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Also das mit den schwarzteebeuteln und dem Austrocknen habe ich auch schon gemerkt, dann lasse ich die lieber weg. Gestern habe ich mir noch Traumeel Salbe besorgt, aber noch nicht ausprobiert. Kannst du dazu etwas sagen?
Ich versuche sie so oft wie möglich zu pflegen, aber manchmal geht es im Alltagsstress etwas unter. Aber es geht ihnen wie gesagt auch schon etwas besser.
Gestern habe ich mir zum abpumpen eine elektropumpe von der APO geholt (Medela), aber das funktioniert gar nicht... Die saugt viel zu leicht, dass kaum etwas raus kommt, das ärgert mich. Daher pumpe ich jetzt wieder mit der avent-Handpumpe ab, die ist viel effektiver aber auch mühsamer. Genug Milch habe ich noch, so dass ich denke, dass ich in ein paar Tagen wieder anlegen kann, denke ich.
Den Schnuller hat Tameo nur in absoluten kurzen Ausnahmefällen bekommen, zB wenn ich nachts das Fläschchen zubereite und er schon schreit... Ich versuche ihn aber wegzulassen. Zu Beginn in der ersten Woche hat er keinen bekommen.
Nun zu seinem Saugverhalten: manchmal reißt er sein Schnäbelchen richtig auf, so dass ich das Gefühl habe, er müsste genug Brust in den Mund bekommen. Mal war das stillen dann auch angenehm, so dass ich wusste, so ist's richtig. Aber oft hat er seinen Mund nur so halb aufgemacht, richtiggehend zugeschnappt und dann ganz kräftig gezogen, so dass er da mit seinen Kieferleisten zu sehr auf oder an der Brustwarze dran war. Ihn zu lösen war sehr schwierig und auch schmerzhaft, da er sehr kräftig ist und selbst nach dem lösen wieder zuschnappt. Das war sehr stressig. Ich nehme an, dass das richtige erfassen durch meine durch den Milcheinschuss sehr großen und prallen brüste erschwert wurde, das nächste mal würde ich vorher etwas abpumpen und so auch den Milchspendereflex auslösen.
Er trinkt mit sehr kräftigen Zügen, nuckelt irgendwann nur noch und wollte dann noch ewig an der Brust bleiben (was ich an sich auch sehr schön finde, allerdings nicht mit schmerzenden BW). Während des Trinkens presst er auch manchmal den Kiefer einfach zusammen, scheinbar ohne Grund, danach trinkt er weiter. Außerdem muss er beim trinken auch manchmal pupsen und drücken, dann dreht er seinen Kopf mit BW im Mund und zieht ihn auch zurück. Auch nicht schön!
Mhm, ich hoffe, du kannst dir ein Bild machen... Also theoretisch weiß ich genau, wie das anlegen funktioniert, aber er macht es mir da echt schwer...
Ich hoffe, du kannst dir ein Bild machen....
Liebe Grüße
Mareike
Ich versuche sie so oft wie möglich zu pflegen, aber manchmal geht es im Alltagsstress etwas unter. Aber es geht ihnen wie gesagt auch schon etwas besser.
Gestern habe ich mir zum abpumpen eine elektropumpe von der APO geholt (Medela), aber das funktioniert gar nicht... Die saugt viel zu leicht, dass kaum etwas raus kommt, das ärgert mich. Daher pumpe ich jetzt wieder mit der avent-Handpumpe ab, die ist viel effektiver aber auch mühsamer. Genug Milch habe ich noch, so dass ich denke, dass ich in ein paar Tagen wieder anlegen kann, denke ich.
Den Schnuller hat Tameo nur in absoluten kurzen Ausnahmefällen bekommen, zB wenn ich nachts das Fläschchen zubereite und er schon schreit... Ich versuche ihn aber wegzulassen. Zu Beginn in der ersten Woche hat er keinen bekommen.
Nun zu seinem Saugverhalten: manchmal reißt er sein Schnäbelchen richtig auf, so dass ich das Gefühl habe, er müsste genug Brust in den Mund bekommen. Mal war das stillen dann auch angenehm, so dass ich wusste, so ist's richtig. Aber oft hat er seinen Mund nur so halb aufgemacht, richtiggehend zugeschnappt und dann ganz kräftig gezogen, so dass er da mit seinen Kieferleisten zu sehr auf oder an der Brustwarze dran war. Ihn zu lösen war sehr schwierig und auch schmerzhaft, da er sehr kräftig ist und selbst nach dem lösen wieder zuschnappt. Das war sehr stressig. Ich nehme an, dass das richtige erfassen durch meine durch den Milcheinschuss sehr großen und prallen brüste erschwert wurde, das nächste mal würde ich vorher etwas abpumpen und so auch den Milchspendereflex auslösen.
Er trinkt mit sehr kräftigen Zügen, nuckelt irgendwann nur noch und wollte dann noch ewig an der Brust bleiben (was ich an sich auch sehr schön finde, allerdings nicht mit schmerzenden BW). Während des Trinkens presst er auch manchmal den Kiefer einfach zusammen, scheinbar ohne Grund, danach trinkt er weiter. Außerdem muss er beim trinken auch manchmal pupsen und drücken, dann dreht er seinen Kopf mit BW im Mund und zieht ihn auch zurück. Auch nicht schön!
Mhm, ich hoffe, du kannst dir ein Bild machen... Also theoretisch weiß ich genau, wie das anlegen funktioniert, aber er macht es mir da echt schwer...
Ich hoffe, du kannst dir ein Bild machen....
Liebe Grüße
Mareike
Mareike mit großem Söhnlein (19.11.2006) und kleinem Söhnlein (20.08.2014)
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Mondenkind
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Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Traumeel würde ich jetzt nicht unbedingt auf die Brustwarze tun. Und so gehts ganz schnell: nach dem stillen/PUmpen trockentupfen, dünn Lanolin drauf, Donut drum, einpacken, fertig. Das sind nur ein paar Sekunden, die sich lohnen.MamaMareike hat geschrieben:Also das mit den schwarzteebeuteln und dem Austrocknen habe ich auch schon gemerkt, dann lasse ich die lieber weg. Gestern habe ich mir noch Traumeel Salbe besorgt, aber noch nicht ausprobiert. Kannst du dazu etwas sagen?
Ich versuche sie so oft wie möglich zu pflegen, aber manchmal geht es im Alltagsstress etwas unter. Aber es geht ihnen wie gesagt auch schon etwas besser.
Hattest Du da eine Einführung? Grundsätzlcih ist sanftes Pumpen sinnvoller und schonender. Kann man da den Sog nicht hochstellen? Wobei nicht viel Sog= viel Milch! Kennst Du unsere Tipps zum erfolgreichen Abpumpen? Handpumpen sind, gerade bei verletzten Brustwarzen, mit Vorsicht zu genießen, da sie oft zu fest saugen. Medela macht sehr sehr gute Pumpen, muss man einfach sagen. Welche hast Du da? Vielleicht kann ich Dir von hier helfen (oder eine andere Userin, die die Pumpe zuhause hat).MamaMareike hat geschrieben:Gestern habe ich mir zum abpumpen eine elektropumpe von der APO geholt (Medela), aber das funktioniert gar nicht... Die saugt viel zu leicht, dass kaum etwas raus kommt, das ärgert mich. Daher pumpe ich jetzt wieder mit der avent-Handpumpe ab, die ist viel effektiver aber auch mühsamer. Genug Milch habe ich noch, so dass ich denke, dass ich in ein paar Tagen wieder anlegen kann, denke ich.
Zum Saugverhalten: bewegt er den Kopf in alle Richtungen? Wie kommt Deine Milch, spritzt die heraus? Schluckt er oft?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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MamaMareike
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Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Danke für die schnellen Antworten!
Ich bin heute bei meiner Mutter, da mein Mann den ganzen Tag arbeitet, mit zwei Kindern und Hund war mir das alleine zuviel. Die elektr. Pumpe habe ich zuhause, ich schaue dann morgen mal, ob ich nicht doch etwas übersehen habe und frage sonst hier nochmal nach.
Ich bin heute bei meiner Mutter, da mein Mann den ganzen Tag arbeitet, mit zwei Kindern und Hund war mir das alleine zuviel. Die elektr. Pumpe habe ich zuhause, ich schaue dann morgen mal, ob ich nicht doch etwas übersehen habe und frage sonst hier nochmal nach.
Mareike mit großem Söhnlein (19.11.2006) und kleinem Söhnlein (20.08.2014)
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MamaMareike
- gut eingelebt
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- Registriert: 29.08.2014, 12:26
Re: Ich möchte wieder schmerzfrei stillen!
Und zum Saugverhalten: ja, er bewegt den kopf in alle Richtungen. Ich weiß nicht genau, wie meine Milch kommt, manchmal dauerte es glaube ich etwas, weil er ansaugte, losließ und schrie, wieder suchte, ansaugte, nuckelte, Schwiebuser. Erst irgendwann trank er dann etwas ruhiger, wenn die Milch kam. Er schluckte dann in normale. abständen, würde ich sagen, also er hat sich nicht verschluckt.
Mareike mit großem Söhnlein (19.11.2006) und kleinem Söhnlein (20.08.2014)