Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

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anxel
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Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von anxel »

Hallo!
Meine Tochter ist heute neun Wochen alt und wir kriegen das mit dem Stillen noch immer noch nicht so richtig gut und entspannt hin und ich mache mir viele Gedanken ob doe vielen Problemchen die wir haben und hatten meinem Baby geschadet haben, 9 Wochen unentspanntes Stillen sind ja schon eine lange Zeit.
Vielleicht könnt ihr unsere Situation mal einschätzen und evtl. ein paar Tipps geben.

Um meine Milchmenge und Gewicht meines Babys mache und habe ich mir nie Gedanken gemacht, unser Start war eigentlich auch gar nicht so schlecht. Ich habe sie zwar im Kreisssaal nur kurz an einer Brust angedockt, ich war da nicht so informiert und sie war sehr schläfrig. In den ersten 24 Stunden nach der Geburt hat sie nur einmal getrunken und einmal habe ich mit der Schwester Kolostrum ausgestrichen und ihr mit einer Spritze gegeben. Sie hat da auch immer mal noch Fruchtwasser gespuckt und eigentlich nur geschlafen. Das wäre ok für die ersten 24 Stunden, am zweiten Tag soll ich sie aber zum Stillen wecken wenn sie weiterhin nur schläft haben die Schwestern gesagt. Weil ihr Blutzucker niedrig war hat sie ca. 6 Stunden nach der Geburt auch mal Glucose bekommen (statt anzulegen, was mich im nachhinein ärgert, aber ich wurde nicht gefragt), kurz danach aber wieder gespuckt.
Die nächsten Tage ging das Stillen dafür sehr gut, sie brauchte zwar immer sehr lange, ca. 30-45 Minuten für eine Brust, dann hat sie abgedockt, ist eingeschlafen, 10 Min. später wieder aufgewacht und das gleiche nochmal an der anderen Brust, fast genauso lange. Immer mit kurzen Schläfchen an der Brust zwischendurch, aber ohne abdocken. Danach hat sie geschlafen. Sie kam am zweiten Tag ca. alle 4 Stunden, am vierten dann nachmittags bis nachts um eins jede Stunde. Alles gut für mich soweit.

Zu Hause wurde es dann schon schwieriger, abendliches und nächtliches Dauerstillen, bis zu 5 Stunden. Ich weiß dass das normal ist und wollte ihr da auch gern geben was sie braucht, konnte das lange stillliegen oder-sitzen aber kaum aushalten, hatte Rückenschmerzen, hab geschwitzt wie irre, mußte mal pinkeln zwischendurch,... ich mußte sie oft alle paar Minuten abdocken, dann hat sie geschrien, also so schnell wie möglich wieder an die Brust, ich war genervt...
Als sie ca. 5-6 Tage alt war ist sie nach dem Stillen auch nicht mehr eingeschlafen, sondern war unzufrieden, hat geweint, immer wieder ab- und angedockt, oft mit schreien, wurde immer unruhiger und ist wenn dann irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen. Ich wußte halt auch nix besseres als ihr immer wieder die Brust zu geben, die sie ja auch -manchmal zwar nach mehreren Versuchen erst- immer genommen hat.
Die dritte, vierte und fünfte Woche waren am schlimmsten. Dann ahb ich gelernt, dass sie nicht immer an die Brust will, sondern auch oft einfach übermüdet ist und nach ein bisschen rumtragen einschläft und dass es nicht förderlich ist, wenn ich alle paar Minuten was anderes probiere um sie zu beruhigen, erst Brust, dann rumtragen, dann Fliegergriff weil vielleicht Bauchweh, dann Liedchen singen, dann doch wieder Brust...

Seitdem gehts aufwärts wenn auch langsam. Ich habe eine sehr starken Milchspendereflex, daher hatte sie es auch ziemlich schwer und hat oft sehr angestrengt geschluckt beim stillen, oft auch Luft mitgeschluckt, viel geweint.
Seit ich das weiß, kann ich sie immerhin besser beruhigen, weil ich verstehe warum sie schreit, auch wenn wir das Luft schlucken noch gar nicht im Griff haben. Sie schnalzt immer so und ich weiß nicht was ich dagegen tun kann, angelegt ist sie gut, aber beim schnalzen läßt sie dann immer etwas locker und zieht wahrscheinlich Luft mit ein :(

Mein nächstes Problem ist, dass ich ihre Hungerzeichen nicht erkenne. Dieses klassische Schmatzen, suchen Fingerchen lecken macht sie nicht oder nur sehr selten mal. Meist wird sie unruhig, dann nehme ich sie und bevor ich den BH öffnen kann, weint sie schon :( Sicher nicht immer vor Hunger, aber ich hab keine Ahnung woher ich weiß wann sie Hunger hat und wann was anderes.
Ein paar Mal mußte sie leider auch schon vor Hunger schreien. Das soll man ja nicht, aber wie läßt sich das immer vermeiden, wenn man unterwegs ist, im Auto z.B?
Und da sie so oft abdockt und die Brust dann aber doch wieder nimmt, wenn ich sie ihr gebe, weiß ich auch nicht wann sie satt ist. Beim stillen einschlafen macht sie gar nicht mehr, wenn dann mit Brust im Mund und sobald die weg ist wird geschrieen und satt und zufrieden wirkt sie auch fast nie nach dem stillen, sondern immer irgendwie unruhig.
Sie nuckelt auch extrem viel, manchmal stillen und nuckeln/schlafen wir 2-3 Stunden lang. Schnuller funktioniert gar nicht, kleiner Finger auch nur selten. Ist ja ok wenn sie das braucht und wir daheim sind, aber unterwegs oder wenn Besuch da ist geht das halt nicht immer. Was macht man da?

Ich mache mir in letzter Zeit ziemliche Gedanken um diese Urvertrauen- und Selbstwirksamkeitssache und emotionales Gedächtnis und so :cry:
Eine entspannte Neugeborenenzeit war das ja bisher für sie nicht, hab ich das Gefühl und ich verstehe einfach ihre Signale nur so selten, versuche einfach immer wieder ihr die Brust zu geben, weil mir oft nix anderes einfällt... Ich hab Angst dass sie sich unverstanden fühlt und dass sie gespürt hat, dass ich anfangs oft so genervt war und nur wollte, dass sie fertig wird mit stillen und möglichst gleich wieder schläft.
Kann ihr das geschadet haben?


Wie seht ihr das? Was kann ich tun um das Stillen zu einer entspannten und schönen Sache für mein Baby zu machen?
Averna
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Re: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von Averna »

Mein Staubsauger ruft, habe auch nicht ganz bis zum Ende gelesen (Zeitmangel) wollte dich aber nicht wegklicken. Meine Maus ist 8 Wochen alt, und sie schnalzt manchmal auch beim trinken, aber ich hab nicht das Gefühl das sie Luft schluckt, haben auch kein Bauchweh Problem, am Anfang hatte ich Unmengen an Milch mittlerweile hat es sich eingependelt.

Zum schreien, es lässt sich nicht vermeiden, ich habe 3 Kinder und abends gegen 18 Uhr wollen alle aufeinmal irgendwas alle 2 Wochen ist das ok da ist mein Mann da aber die Woche wo er auf Arbeit ist ist es für mich sehr schwer alle zufrieden zu stellen, da muss die kleine Madam eben auch mal ne minute weinen, so sehr es mir leid tut es geht nun mal nicht anders.
Dauerstillen ist auch so ein Problem weil ich auch nicht die Ruhe habe mich Stunden hinzusetzten, ich Versuch es, wenn es nur ums schmusen geht nimmt mein Mann sie auch mal, da ist sie auch zufrieden.

Nichterkennen wann Hunger oder unzufrieden:
Dein Mutterinstinkt leitet dich. Eine sehr sehr gute Freundin die selber gestillt hat und zwei Kinder hat sagt immer zu mir "was sagt dein Bauch" wenn das bauchgefühl gut ist ist alles gut, fühl dich gedrückt nicht aufgeben, nicht soviel nachdenken, der Instinkt leitet dich. Alles gute
Alle guten Dinge sind 3
Kleiner Prinz 10/10
Mäusemädchen 02/12
Die kleine Madam 06/14

Im 3. Jahr, 01.07.2011 für immer an deiner Seite.
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Re: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von Nawema »

kann grad nicht auf all deine Punkte eingehen und konnte deinen Text auch nur überfliegen -hoffe hab nix wichtiges ausgelassen - mal zwei Gedanken dazu:
du bist ihre Mutter - glaube an dich - ihr werdet den Weg gemeinsam finden und du wirst auch merken, wenn deine Kleine Hunger hat - und sonst halt auch mal ausprobieren - mit der Zeit sollte sich dann ein gewisser Rhythmus ergeben der dir auch Unterwegs helfen kann abzuschätzen, wann sie wieder stillen will.
Stillen mit starkem MSR kann sehr anspruchsvoll sein - hilfreich resp. eine Möglichkeit könnte Bergaufstillen sein - also du lehnst dich in den Stuhl/Sofa irgendwas gut gepolstert/gestützt zurück und die Kleine liegt auf dir drauf - so dass die Milch gegen die Schwerkraft raus muss (kann dann gut auch sein dass sie im 'halbsitzen' gut trinkt und nicht nur liegend auf dem Arm - dass es euch so bequemer ist). Manchen Müttern hilft auch, wenn sie ihr Kind erst andocken, kurz den MSR auslösen lassen und dann 2-3min warten (=abdocken) bis der MSR nicht mehr so stark ist (oder MSR selbst vorher schon auslösen und etwas auslaufen lassen).
Bzgl. langem Stillen gibts die Möglichkeit, im Tragetuch/Tragehilfe zu stillen - da kann dir eine Trageberaterin sicherlich hilfreiche Tipps geben. Tragen kann auch helfen, das Nähebedürfnis des Kindes zu stillen und dennoch seine Hände frei zu haben ;).
klein Nawema 12.2012
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Pittiplatschi
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Re: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von Pittiplatschi »

Hallo,

ich kann auch nur mit ein paar unspezifischen Tipps antworten. Wir hatten zwar nicht ganz so schlimme Probleme, aber so manch eine Situation kommt doch jeder Mutti eines kleinen Babys bekannt vor. Zu Deiner Hauptfrage: ich denke nicht, dass Dein Kind durch die Stillprobleme einen emotionalen Schaden bekommen hat. Sie können mitunter schon recht gut merken, ob man sich gerade nicht um sie kümmern kann (Auto, dringender Toilettenbesuch usw.). Leider haben Babys anfangs ja nur das Schreien um sich mitzuteilen, ich hoffe, die Zeit ist bei Euch bald vorbei sodass Dein Wurm auch mit einem richtig schönen Babygrinsen oder anderweitig zeigen kann, dass sie Mama mag. Ich vermute, Du reagierst sonst sehr zuverlässig auf ihre Hilferufe, bist sofort da und kümmerst Dich um sie - das merkt sie doch. Dass man das Weinen mitunter mal falsch interpretiert und erst nach langer Zeit auf des Rätsels Lösung kommt - geht es nicht allen so? Im Zweifelsfall mal anlegen ist da doch keine so schlechte Strategie - das hilft ja glücklicherweise gleich bei vielen Problemen gleichzeitig :-)

Thema Hunger erkennen: Also das Fingerlecken zeigte bei uns noch nie Hunger an. Anfangs sind Babys ja auch gar nicht in der Lage, die Hand gewollt zum Mund zu führen und sie dort auch zu halten. Und später ist die Hand einfach interessant und will wie alles andere erkundet werden. Oder sie dient auch als praktisches Nuckelobjekt. Kennst Du schon den Test über das Berühren der Oberlippe? Wenn das Baby dann seinen Mund wie zu einem Schnabel formt und öffnet, will es an die Brust. Der Test schlägt zwar sehr oft an, aber eben direkt nach einer reichhaltigen Milchmahlzeit, die das Baby selber beendet, nicht. Also wenn die Kleine das macht, dann musst Du Dir keine Gedanken machen, ob Du "zu oft angelegt hast".

Ansonsten kenne ich auch nur die allgemeinen Tipps: tragen, zwischendurch aufstoßen lassen (ev. ist sie dann plötzlich wieder ruhig und Du musst gar nicht wieder anlegen), sie beim Weinen begleiten wenn es keinen anderen Weg gibt, beim Trösten auch mal den Mann mit einspannen, damit Du Auszeiten bekommst...
"You and me, baby, ain't nothing but mammals..."

Ein Sohn (*04/2014), eine Tochter (*06/2016) auf dem Arm, vor oder an der Brust, auf dem Schoß, hinterm Rücken, verkrallt in den Haaren oder oder oder :sling_doppel_2:
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tania
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Re: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von tania »

hallo liebe anxel,

herzlichen glueckwunsch zu deinem baby :-)
anxel hat geschrieben:Meine Tochter ist heute neun Wochen alt und wir kriegen das mit dem Stillen noch immer noch nicht so richtig gut und entspannt hin und ich mache mir viele Gedanken ob doe vielen Problemchen die wir haben und hatten meinem Baby geschadet haben, 9 Wochen unentspanntes Stillen sind ja schon eine lange Zeit.
Vielleicht könnt ihr unsere Situation mal einschätzen und evtl. ein paar Tipps geben.
also sogar bei meinem zweiten kind noch hat es ein bisschen laenger gedauert als neun wochen bis ich das mit dem stillen (und den ganzen rest) entspannt hinbekommen habe.
Um meine Milchmenge und Gewicht meines Babys mache und habe ich mir nie Gedanken gemacht, unser Start war eigentlich auch gar nicht so schlecht. ... Sie kam am zweiten Tag ca. alle 4 Stunden, am vierten dann nachmittags bis nachts um eins jede Stunde. Alles gut für mich soweit.
magst du mir trotzdem alle vorhandenen gewichtsdaten mit datum posten?
Zu Hause wurde es dann schon schwieriger, abendliches und nächtliches Dauerstillen, bis zu 5 Stunden. Ich weiß dass das normal ist und wollte ihr da auch gern geben was sie braucht, konnte das lange stillliegen oder-sitzen aber kaum aushalten, hatte Rückenschmerzen, hab geschwitzt wie irre, mußte mal pinkeln zwischendurch,... ich mußte sie oft alle paar Minuten abdocken, dann hat sie geschrien, also so schnell wie möglich wieder an die Brust, ich war genervt...
ich hatte auch immer verspannte schultern. hast du immer noch rueckenschmerzen? mir hat geholfen, das baby sehr HOCH zu lagern. und immer wieder bewusst auszuatmen und die schultern zu entspannen.
Als sie ca. 5-6 Tage alt war ist sie nach dem Stillen auch nicht mehr eingeschlafen, sondern war unzufrieden, hat geweint, immer wieder ab- und angedockt, oft mit schreien, wurde immer unruhiger und ist wenn dann irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen. Ich wußte halt auch nix besseres als ihr immer wieder die Brust zu geben, die sie ja auch -manchmal zwar nach mehreren Versuchen erst- immer genommen hat.
Die dritte, vierte und fünfte Woche waren am schlimmsten. Dann ahb ich gelernt, dass sie nicht immer an die Brust will, sondern auch oft einfach übermüdet ist und nach ein bisschen rumtragen einschläft und dass es nicht förderlich ist, wenn ich alle paar Minuten was anderes probiere um sie zu beruhigen, erst Brust, dann rumtragen, dann Fliegergriff weil vielleicht Bauchweh, dann Liedchen singen, dann doch wieder Brust...
gut dass du herausgefunden hast, dass es nicht immer automatisch brust sein muss :-)
Seitdem gehts aufwärts wenn auch langsam. Ich habe eine sehr starken Milchspendereflex, daher hatte sie es auch ziemlich schwer und hat oft sehr angestrengt geschluckt beim stillen, oft auch Luft mitgeschluckt, viel geweint.
Seit ich das weiß, kann ich sie immerhin besser beruhigen, weil ich verstehe warum sie schreit, auch wenn wir das Luft schlucken noch gar nicht im Griff haben. Sie schnalzt immer so und ich weiß nicht was ich dagegen tun kann, angelegt ist sie gut, aber beim schnalzen läßt sie dann immer etwas locker und zieht wahrscheinlich Luft mit ein :(
es kann gut sein, dass sie locker laesst, weil die milch noch staerker herausschiesst, wenn sie ordentlich angedockt ist. in welchen positionen stillt ihr denn am besten? hast du es mal mit stillen in der aufrechten position versucht? also dass dein kind gegen die schwerkraft stillt? oder kurz vor dem stillen ein bisschen milch ausstreichen, damit der erste druck aus der brust weg ist?
Mein nächstes Problem ist, dass ich ihre Hungerzeichen nicht erkenne. Dieses klassische Schmatzen, suchen Fingerchen lecken macht sie nicht oder nur sehr selten mal. Meist wird sie unruhig, dann nehme ich sie und bevor ich den BH öffnen kann, weint sie schon :( Sicher nicht immer vor Hunger, aber ich hab keine Ahnung woher ich weiß wann sie Hunger hat und wann was anderes.
mein kind hat auch nur selten deutlich angezeigt, dass er stillen wollte. im zweifel immer brust anbieten. wenn sie nicht will, dann nimmt sie sie auch nicht. am besten waere es natuerlich die brust anzubieten bevor sie schreit.
Ein paar Mal mußte sie leider auch schon vor Hunger schreien. Das soll man ja nicht, aber wie läßt sich das immer vermeiden, wenn man unterwegs ist, im Auto z.B?
seit ihr viel mit dem auto unterwegs? ranfahren, kurz stillen und weiter hilft nicht? aber ja, es lassen sich nicht immer alle beduerfnisse des babys prompt stillen. das ist leider so. ich bin vom weinen meiner babys teilweise richtig aggressiv geworden, wir sind so ausgerichtet, dass wir es nicht aushalten.
Und da sie so oft abdockt und die Brust dann aber doch wieder nimmt, wenn ich sie ihr gebe, weiß ich auch nicht wann sie satt ist.
stillen ist nicht nur essensaufnahme, stillen ist viel viel mehr. und im grunde musst du auch gar nicht wissen, wann sie satt ist. es ist sowieso in dem alter ein sehr voruebergehender zustand. wenn sie wie ein durchschnittliches baby 12mal in 24h stunden stillt, bleibt nicht viel zeit wo sie "satt" ist.
Beim stillen einschlafen macht sie gar nicht mehr, wenn dann mit Brust im Mund und sobald die weg ist wird geschrieen und satt und zufrieden wirkt sie auch fast nie nach dem stillen, sondern immer irgendwie unruhig.
viele kinder sind um die zehn wochen sehr unruhig. es veraendert sich viel, wachsen ist anstrengend, gehirnsynapsen ausbilden ist anstrengend, so viele neue eindruecke, neue faehigkeiten. es heisst nicht automatisch, dass dein kind mit dem stillen unzufrieden ist, bzw dass sie hungrig ist.
Sie nuckelt auch extrem viel, manchmal stillen und nuckeln/schlafen wir 2-3 Stunden lang. Schnuller funktioniert gar nicht, kleiner Finger auch nur selten. Ist ja ok wenn sie das braucht und wir daheim sind, aber unterwegs oder wenn Besuch da ist geht das halt nicht immer. Was macht man da?
magst du vor besuch nicht stillen? ich war in dem alter mit meinen babys noch nicht so viel unterwegs und wenn hatte ich sie im tragetuch. da ging es auch laengere zeit ohne stillen. wenn ich den kleinen nicht stillen wollte, weil ich auch zeit fuer den grossen wollte, habe ich ihn auf den ruecken genommen. da war er nicht staendig an der brust, hatte die milch nicht vor der nase und hat gut 2h einfach geschlafen.
Ich mache mir in letzter Zeit ziemliche Gedanken um diese Urvertrauen- und Selbstwirksamkeitssache und emotionales Gedächtnis und so :cry: Eine entspannte Neugeborenenzeit war das ja bisher für sie nicht, hab ich das Gefühl und ich verstehe einfach ihre Signale nur so selten, versuche einfach immer wieder ihr die Brust zu geben, weil mir oft nix anderes einfällt...
das ist absolut richtig. gib euch ein bisschen zeit. ihr kennt euch erst seit so kurzem. ihr entwickelt miteinander eine kommunikation, das braucht oft einfach etwas laenger. immer erstmal die brust anzubieten ist keinesfalls falsch!
Ich hab Angst dass sie sich unverstanden fühlt und dass sie gespürt hat, dass ich anfangs oft so genervt war und nur wollte, dass sie fertig wird mit stillen und möglichst gleich wieder schläft.
hauptsaechlich spuert sie immer dich. du bist da. ganz verlaesslich. nicht mehr so verlaesslich wie als du noch in ihrem bauch warst, aber das ist der abnabelungsprozess den sie auch durchlaufen WILL. ich kann dich verstehen. es ist hart, ploetzlich die allumfassende verantwortung fuer so ein kleines lebewesen tragen zu muessen. und es ist hart, nicht immer jeden moment mit seinem ueber alles geliebten baby geniessen zu koennen. aber babys haben wirklich sehr hohe ansprueche an ihre hauptbetreuungsperson.
Kann ihr das geschadet haben? Wie seht ihr das? Was kann ich tun um das Stillen zu einer entspannten und schönen Sache für mein Baby zu machen?
hier lesen und merken, dass die allermeisten babys jeden tag weinen, dass es teil ihres ausdrucks ist, ist schon mal ein guter schritt. bei meinem ersten kind wurde stillen entspannt so um die vier monate rum, beim zweiten "schon" nach drei monaten.

ich hoffe ich konnte dir schon mal ein bisschen helfen.

liebe gruesse, tania
tania mit sohn *09 und sohn *12
anxel
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Re: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von anxel »

Vielen Dank für eure Antworten!

Hier noch kurz die Gewichtsdaten:

23.6. 3260g Geburtsgewicht
24.6. 3020g KH
25.6. 2940g KH
26.6. 2920g KH
27.6. 2975g Hebamme
01.7. 3125g Hebamme
04.7. 3300g Hebamme
10.7 3500 g Hebamme
25.7. 4120g Kinderarzt

Wir stillen so 12-15 Mal in 24 Stunden. Abends immer dauerstillen, morgens auch oft.


Es ist jetzt auch gar nicht so, dass das Mäuschen nur schreien muß, falls sich das gestern so angehört hat. Im Gegenteil, eigentlich ist sie eine recht entspannte und wir haben ab und zu Tage, an denen sie fast gar nicht weint, nur ab und zu bisschen maunzt, weil müde oder Bauch drückt,.... Aber diese Tage überwiegen halt noch nicht, vielleicht hab ich da auch manchmal zu hohe Ansprüche an mich als Mutter.

Tragetuch haben wir seit sie vier Wochen alt ist und das ist auch fast täglich in Benutzung. Allerdings tragen wir nicht ausschließlich, sondern nehmen schon auch mal den Kinderwagen wenn's praktischer ist. Tragetuch mag sie jedenfalls und da schläft da zur Zeit am besten drin.

Rückenschmerzen beim Stillen hab ich immer noch, aber nicht mehr so schlimm und fast nur noch abends. Gute Stillpositionen hab ich halt auch noch nicht wirklich gefunden. Zur Zeit stillen wir abends und nachts wieder im Liegen, das geht aber erst seit kurzem wieder. Im KH hab ich nur so gestillt, daheim war sie nachts dann immer gleich so fuchtelig und hat sich eingerollt, sodass ich sie gar nicht angedockt bekommen hab und wenn doch nur ganz kurz, tagsüber ging's problemlos. Ich hab sie dann nachts immer hochgenommen zum stillen, da waren wir aber beide wacher...
Alle anderen Stillpositionen sind schwieriger, ich hab eine große, sehr weiche Brust, die ich immer mit festhalten muss, hab also nur noch einen Arm fürs Kind. Meistens sitz ich im Schneidersitz auf dem Sofa und hab das Baby auf Kissen gelagert, vorbeugen muß ich mich aber trotzdem noch etwas, das geht dann irgendwann in den Nacken.
Für unterwegs hab ich noch gar keine gute Position gefunden.
Ich glaub ich hab das Baby auch nicht immer optimal gelagert beim stillen, also oft liegt sie nicht richtig auf der Seite, sondern mehr auf dem Rücken und hat den Kopf zur Brust gedreht. Scheint sie nicht zu stören, aber gut ist das für sie nicht, oder?

Vor Besuch oder vorm weggehehn stille ich immer, außer sie schläft grad wirklich mal gut und länger tagsüber, dann wecke ich sie nicht. Aber 1 1/2 -2 Stunden sind ja auch schnell um und sie braucht dann erstmal ne ganze Weile die Brust, also so 30-45 Minuten und oft nach ner kurzen Pause nochmal so lange bis sie wieder einigermaßen zufrieden ist.
Autofahren müssen wir gar nicht so oft, nein. Aber wenn dann meist längere Strecken, so 1-2 Stunden Fahrt mit Autobahn. Und da gab es bisher zweimal die Situation, dass sie aufgewacht ist und geschrieen hat und es eben gedauert hat, bis ein Parkplatz kam und wir anhalten konnten und stillen. Ob sie da gleich vor Hunger schreit wenn sie grad aufwacht, weiß ich ja eben nicht. Aber sie lässt sich anders als mit Brust nicht beruhigen und trinkt dabei schon auch.
Einmal musste sie auch schreien weil die Schwiegermutter 1 1/2 Stunden auf sie aufgepasst hat, ich hatte einen wichtigen Termin. Sie war mit dem Baby dabei, zwei Zimmer weiter und die Abmachung war, dass sie kommt wenn die Kleine schreit, hat sie aber nicht gemacht :evil: Sowas ärgert mich halt :evil:
Ich versuche natürlich schon sie möglichst anzulegen bevor sie schreit, aber meistens gibt's da keine Anzeichen vorher. Sie schläft und wacht auf und weint gleich oder brabbelt und erzählt mit mir und plötzlich zieht sie eine Schnute und weint...

Die Brust nimmt sie eigentlich immer wenn ich sie anlege und es war bisher auch nur zweimal so, dass sie sich davon nur sehr schwer hat beruhigen lassen. Normalerweise hilft Brust geben immer.
Ich hab nur Angst, dass ich ihr da falsche Signale gebe, wenn ich sie bei jedem Weinen erstmal an die Brust nehme.
Oft war ich da halt auch sehr hartnäckig wenn sie sie nimmt, aber wieder ablässt und weiter weint und mir aber nichts anderes einfällt. Nach einigen Anläufen bleibt sie dann meistens dran und beruhigt sich. Ich weiß halt nicht ob das gut ist, wenn ich ihr immer wieder die Brust in den Mund stecke, solange bis sie ruhig ist... :oops:
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Re: AW: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von nita81 »

Hallo ich bin jetzt keine Expertin sondern nur Erstlingsmama aber ich kenne mich da in deinem Text teilweise wieder. Hatte am Anfang oft Angst was falsch zu machen. Aber das regelt sich von alleine. Die kleine Maus ist ja noch nicht alt - ihr müsst euch erstmal noch richtig kennenlernen. Versuch auf dein Gefühl zu vertrauen. Und je älter sie wird, desto deutlicher zeigt sie was sie nicht möchte!!!
Alles Gute
LG
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Re: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von EhMibima »

Hallo,

Ich hab mir bei meiner Großen auch immer viele Sorgen gemacht um dies und das, ob sie noch Vertrauen hat wenn ich ihre Bedürfnisse nicht rechtzeitig erkenne. Sie war(ist) uch so ein sensibles, "bedürftiges" Kind wie deine Maus...so klingt´s jedenfalls ;) ) Beim zweiten Kind war dann vieles viel einfacher(auch weil ich routinierter Tragetuch binden konnte inkl Stillen, weil ich windelfrei kannte usw.). Auch weil ich wusste daß es nicht auf alle Fragen eine Antwort gibt. Manche Tage sind einfach wie verhext. :? :roll:

Vor Besuch stillen hat bei mir auch gedauert. Anfangs hab ich mich immer ins Schlafzimmer, in eine Umkleide oder sogar auf´s Klo (Restaurant zB) verzogen. :oops: Irgendwann hatte ich endlich den Dreh raus, auch mit dem Stillen im Tuch.

zum Autofahren: ich hab mich immer zu meinem Baby nach hinten gesetzt. Wenn es dann unzufrieden wurde konnte ich meist mit Spielen etwas trösten und wenn das nichts half hab ich mich einfach etwas über die Babyschale gebeugt und so gestillt. Nicht gerade sehr bequem aber bis zur nächsten Ausfahrt hat es gereicht.

Rückenschmerzen: am bequemsten finde ich es im Sitzen wenn ich meine STillrolle(eine ganz große) wie eine Wurst um meinen Bauch leg und das Baby ganz hoch(wie tania beschreibt) liegt. Wenn ich dann die Arme weglassen kann und das Baby immernoch problemlos liegt, dann ist´s bequem genug.
Mir haben gegen Schulterschmerzen in dieser Schwangerschaft übrigens Yout*be-Sportvideos geholfen. :)

Alles Gute!
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tania
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Re: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von tania »

anxel hat geschrieben:Vielen Dank für eure Antworten!

Hier noch kurz die Gewichtsdaten:

23.6. 3260g Geburtsgewicht
24.6. 3020g KH
25.6. 2940g KH
26.6. 2920g KH
27.6. 2975g Hebamme
01.7. 3125g Hebamme
04.7. 3300g Hebamme
10.7 3500 g Hebamme
25.7. 4120g Kinderarzt

Wir stillen so 12-15 Mal in 24 Stunden. Abends immer dauerstillen, morgens auch oft.
also gewicht und stillhaeufigkeit ist super!
Tragetuch haben wir seit sie vier Wochen alt ist und das ist auch fast täglich in Benutzung. Allerdings tragen wir nicht ausschließlich, sondern nehmen schon auch mal den Kinderwagen wenn's praktischer ist. Tragetuch mag sie jedenfalls und da schläft da zur Zeit am besten drin.
super!
Rückenschmerzen beim Stillen hab ich immer noch, aber nicht mehr so schlimm und fast nur noch abends. Gute Stillpositionen hab ich halt auch noch nicht wirklich gefunden. Zur Zeit stillen wir abends und nachts wieder im Liegen, das geht aber erst seit kurzem wieder. Im KH hab ich nur so gestillt, daheim war sie nachts dann immer gleich so fuchtelig und hat sich eingerollt, sodass ich sie gar nicht angedockt bekommen hab und wenn doch nur ganz kurz, tagsüber ging's problemlos. Ich hab sie dann nachts immer hochgenommen zum stillen, da waren wir aber beide wacher...
Alle anderen Stillpositionen sind schwieriger, ich hab eine große, sehr weiche Brust, die ich immer mit festhalten muss, hab also nur noch einen Arm fürs Kind. Meistens sitz ich im Schneidersitz auf dem Sofa und hab das Baby auf Kissen gelagert, vorbeugen muß ich mich aber trotzdem noch etwas, das geht dann irgendwann in den Nacken.
ich habe auch grosse brueste. ich habe das kind HOEHER als die brust gelagert. und dann die brust mit aufs kissen gelegt. wie bienesmama schrieb: du solltest beide haende wegnehmen koennen und kind kann weiterstillen.
Für unterwegs hab ich noch gar keine gute Position gefunden.
Ich glaub ich hab das Baby auch nicht immer optimal gelagert beim stillen, also oft liegt sie nicht richtig auf der Seite, sondern mehr auf dem Rücken und hat den Kopf zur Brust gedreht. Scheint sie nicht zu stören, aber gut ist das für sie nicht, oder?
die empfehlung beim im sitzen stillen ist bauch an bauch. und das kind immer sehr nah an der brust.
Autofahren müssen wir gar nicht so oft, nein. Aber wenn dann meist längere Strecken, so 1-2 Stunden Fahrt mit Autobahn. Und da gab es bisher zweimal die Situation, dass sie aufgewacht ist und geschrieen hat und es eben gedauert hat, bis ein Parkplatz kam und wir anhalten konnten und stillen. Ob sie da gleich vor Hunger schreit wenn sie grad aufwacht, weiß ich ja eben nicht. Aber sie lässt sich anders als mit Brust nicht beruhigen und trinkt dabei schon auch.
ja ob es hunger ist oder einfach "nur" mangel an koerperliche naehe zur mama - egal. so bald du kannst stillst du sie ja.
Ich hab nur Angst, dass ich ihr da falsche Signale gebe, wenn ich sie bei jedem Weinen erstmal an die Brust nehme.
Oft war ich da halt auch sehr hartnäckig wenn sie sie nimmt, aber wieder ablässt und weiter weint und mir aber nichts anderes einfällt. Nach einigen Anläufen bleibt sie dann meistens dran und beruhigt sich. Ich weiß halt nicht ob das gut ist, wenn ich ihr immer wieder die Brust in den Mund stecke, solange bis sie ruhig ist... :oops:
ja das habe ich auch gemacht, das immer wieder anbieten. das sah manchmal richtig nach zwang aus! das war in situationen wo er sich schon richtig eingeschrieen hatte.

stillen ist keine "ersatz"befriedigung wie spaeter frustessen oder aehnliches. stillen ist DAS beduerfnis. wenn dein kind nicht stillen will, dann kannst du es auch nicht dazu bringen. keine sorge.

aus stilltechnischer sicht ist bei euch alles bestens in ordnung. sie nimmt super zu, ihr stillt haeufig und nach bedarf - alles super.

um deine frage aus dem titel zu beantworten: ja, stillbeziehung gut :-)
tania mit sohn *09 und sohn *12
anxel
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Re: Stillbeziehung gut? Viele Problemchen...

Beitrag von anxel »

tania hat geschrieben: ich habe auch grosse brueste. ich habe das kind HOEHER als die brust gelagert. und dann die brust mit aufs kissen gelegt. wie bienesmama schrieb: du solltest beide haende wegnehmen koennen und kind kann weiterstillen.
Das ist aber ziemlich hoch :shock: Da hab ich Angst, dass sie runterpurzelt wenn ich nicht ne Hand an ihr dran habe. Und die Brust stützen muß ich trotzdem auch.
Aber für Rücken ist es natürlich viel besser so!
Wie kann man denn unterwegs am besten stillen mit großen Brüsten? Für den Wiegegriff hab ich irgendwie immer eine Hand zu wenig, weil ich ja eine für die Brust brauche.
die empfehlung beim im sitzen stillen ist bauch an bauch. und das kind immer sehr nah an der brust.
Warum wird das denn so empfohlen? Also was passiert wenn sie den Kopf gedreht hat zum Stillen? Schiefhals? Nackenprobleme?
Beim Stillen im Liegen passiert uns das sogut wie immer irgendwann wenn ich eindöse und sie nicht mehr richtig stütze, selbst wenn das Stillkissen in ihrem Rücken liegt.

ja das habe ich auch gemacht, das immer wieder anbieten. das sah manchmal richtig nach zwang aus! das war in situationen wo er sich schon richtig eingeschrieen hatte.

stillen ist keine "ersatz"befriedigung wie spaeter frustessen oder aehnliches. stillen ist DAS beduerfnis. wenn dein kind nicht stillen will, dann kannst du es auch nicht dazu bringen. keine sorge.
Das beruhigt mich!!

Es kam halt bisher noch gar nie vor, dass sie die Brust nicht wollte, daher weiß ich gar nicht wie das ist. Sie lässt halt manchmal ab, nimmt sie dann aber wieder, wenn ich sie ihr gebe, lässt wieder ab, ich geb sie ihr wieder, usw. Ist das ok? Wann sollte ich aufhören ihr ie Brust zu geben, wenn sie kurz drauf wieder losläßt?
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