Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
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- Schnuckiputz
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Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Hallo ihr,
vielleicht kann mir jemand von euch bei meiner Entscheidungsfindung helfen, gerade komme ich nicht so recht weiter: Mein Sohn ist gut zwei Jahre alt und stillt noch sehr gern, zwar nur zum Einschlafen, nachts und am Wochenende noch morgens zum Aufwachen, aber das ist ihm anscheinend noch sehr wichtig. Nun bin ich in der 16. Woche schwanger und frage mich, wie es weitergehen soll.
Meine Brustwarzen sind sehr empfindlich geworden und oft schmerzt das Stillen, gerade am Anfang, schon sehr. Aber irgendwie ist das nur zeitweise so. Wie ist das denn eigentlich mit der Veränderung der Milch? Bleibt sie statistisch gesehen bei den meisten Frauen irgendwann aus? Und wenn ja, wann ungefähr? Könnte ich also davon ausgehen, dass Schmerzen beim Stillen von zurückgehender oder gar nicht mehr vorhandener Milch kommen? Einen MSR merke ich schon lange nicht mehr und auch nicht, ob mein Sohn überhaupt noch schluckt.
Das wären also schon mal zwei Punkte, einerseits braucht er das Stillen noch, andererseits will ich nicht mehr, wenn es schmerzt. (Wenn es nicht wehtut, denke ich mir, wir können auch noch eine Weile weitermachen.)
Dazu kommt aber noch, dass ich mich frage, wann Abstillen sinnvoll wäre, wenn ich nicht beide Kinder stillen möchte. Irgendwie denke ich, dass ich das körperlich nicht schaffe. Und ich habe noch keine Vorstellung davon, wie die beiden sich "vertragen". Aber da ich das Baby ja bevorzugen muss, möchte ich auch nicht, dass mein Sohn sich dann benachteiligt fühlt, weil er warten muss, bis das Baby fertig ist. Einige Erfahrungsberichte habe ich hier schon gelesen, in denen ihr geschrieben habt, dass das ältere Kind nach der Geburt des Babys erstmal wieder sehr viel stillen wollte. Davor habe ich ein bisschen Angst, also vor allem davor, wie ich darauf reagieren würde, denn ich merke jetzt schon, dass ich ab und zu etwas vehementer bzw. aggressiver gegenüber meinem Sohn werde, um instinktiv das Baby zu schützen (wenn er beim Herumtoben gegen meinen Bauch tritt beispielsweise). Ich könnte mir vorstellen, dass das ähnlich wird, wenn er stillen möchte. Und ehe ich ihm gegenüber aggressiv werde, möchte ich ihn lieber vorher abstillen. Aber jetzt schon? Oder kann ich noch ein bisschen warten, bis es für ihn vielleicht leichter zu bewältigen geht? Wenn es mir jetzt zu sehr wehtut, sag ich ihm, wir müssten aufhören, und dann lässt er auch los und schläft nach einigem Gewühle auch so ein. Nur ganz ohne Stillen/kurzes Nuckeln geht es scheinbar nicht.
Ach ihr merkt, ich bin hin- und hergerissen. Irgendwie will ich es ihm recht machen und verhindern, dass er zumindest auf das Stillen des Babys mit Eifersucht reagiert, aber andererseits mag ich oft auch einfach nicht mehr. Nur wenn ich ihm jetzt sagte, wir stillen nicht mehr, weiß ich nicht, ob ich da schon so ganz klar sein kann, dass er es akzeptiert.
Habt ihr vielleicht ein paar Denkanstöße für mich? Und danke fürs Lesen!
Liebe Grüße
vielleicht kann mir jemand von euch bei meiner Entscheidungsfindung helfen, gerade komme ich nicht so recht weiter: Mein Sohn ist gut zwei Jahre alt und stillt noch sehr gern, zwar nur zum Einschlafen, nachts und am Wochenende noch morgens zum Aufwachen, aber das ist ihm anscheinend noch sehr wichtig. Nun bin ich in der 16. Woche schwanger und frage mich, wie es weitergehen soll.
Meine Brustwarzen sind sehr empfindlich geworden und oft schmerzt das Stillen, gerade am Anfang, schon sehr. Aber irgendwie ist das nur zeitweise so. Wie ist das denn eigentlich mit der Veränderung der Milch? Bleibt sie statistisch gesehen bei den meisten Frauen irgendwann aus? Und wenn ja, wann ungefähr? Könnte ich also davon ausgehen, dass Schmerzen beim Stillen von zurückgehender oder gar nicht mehr vorhandener Milch kommen? Einen MSR merke ich schon lange nicht mehr und auch nicht, ob mein Sohn überhaupt noch schluckt.
Das wären also schon mal zwei Punkte, einerseits braucht er das Stillen noch, andererseits will ich nicht mehr, wenn es schmerzt. (Wenn es nicht wehtut, denke ich mir, wir können auch noch eine Weile weitermachen.)
Dazu kommt aber noch, dass ich mich frage, wann Abstillen sinnvoll wäre, wenn ich nicht beide Kinder stillen möchte. Irgendwie denke ich, dass ich das körperlich nicht schaffe. Und ich habe noch keine Vorstellung davon, wie die beiden sich "vertragen". Aber da ich das Baby ja bevorzugen muss, möchte ich auch nicht, dass mein Sohn sich dann benachteiligt fühlt, weil er warten muss, bis das Baby fertig ist. Einige Erfahrungsberichte habe ich hier schon gelesen, in denen ihr geschrieben habt, dass das ältere Kind nach der Geburt des Babys erstmal wieder sehr viel stillen wollte. Davor habe ich ein bisschen Angst, also vor allem davor, wie ich darauf reagieren würde, denn ich merke jetzt schon, dass ich ab und zu etwas vehementer bzw. aggressiver gegenüber meinem Sohn werde, um instinktiv das Baby zu schützen (wenn er beim Herumtoben gegen meinen Bauch tritt beispielsweise). Ich könnte mir vorstellen, dass das ähnlich wird, wenn er stillen möchte. Und ehe ich ihm gegenüber aggressiv werde, möchte ich ihn lieber vorher abstillen. Aber jetzt schon? Oder kann ich noch ein bisschen warten, bis es für ihn vielleicht leichter zu bewältigen geht? Wenn es mir jetzt zu sehr wehtut, sag ich ihm, wir müssten aufhören, und dann lässt er auch los und schläft nach einigem Gewühle auch so ein. Nur ganz ohne Stillen/kurzes Nuckeln geht es scheinbar nicht.
Ach ihr merkt, ich bin hin- und hergerissen. Irgendwie will ich es ihm recht machen und verhindern, dass er zumindest auf das Stillen des Babys mit Eifersucht reagiert, aber andererseits mag ich oft auch einfach nicht mehr. Nur wenn ich ihm jetzt sagte, wir stillen nicht mehr, weiß ich nicht, ob ich da schon so ganz klar sein kann, dass er es akzeptiert.
Habt ihr vielleicht ein paar Denkanstöße für mich? Und danke fürs Lesen!
Liebe Grüße
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)
- Linda89
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Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Hallo,
ich bin jetzt in der 19. Woche und vor einiger Zeit (hab auch einen Thread dazu aufgemacht), hab ich Schmerzen beim Stillen bekommen und dachte auch, dass meine Milch weg wäre. Da die Schmerzen auf einer Seite mehr waren, hab ich fast nur mit der anderen Seite gestillt. Durch eine Ausstreichprobe während des Stillens hab ich gesehen, dass ich doch Milch habe
Und seit ein oder zwei Wochen tut es auch nicht mehr weh.
Tut es denn bei dir schon weh? Wart es doch erstmal ab. Ich war mir auch unsicher, ob weniger Stillen oder gar Abstillen für uns gut wäre. Hab mich dann dagegen entschieden. Aber mein Kind stillt auch nur noch sehr selten (aber auch erst seit ein, zwei Wochen): vielleicht zwei- dreimal tagsüber, dann schläft er nachts (auch seit ein oder zwei Wochen) so sieben, acht Stunden durch
und kommt danach noch ein paar Stunden lang stündlich.
Liebe Grüße
ich bin jetzt in der 19. Woche und vor einiger Zeit (hab auch einen Thread dazu aufgemacht), hab ich Schmerzen beim Stillen bekommen und dachte auch, dass meine Milch weg wäre. Da die Schmerzen auf einer Seite mehr waren, hab ich fast nur mit der anderen Seite gestillt. Durch eine Ausstreichprobe während des Stillens hab ich gesehen, dass ich doch Milch habe
Tut es denn bei dir schon weh? Wart es doch erstmal ab. Ich war mir auch unsicher, ob weniger Stillen oder gar Abstillen für uns gut wäre. Hab mich dann dagegen entschieden. Aber mein Kind stillt auch nur noch sehr selten (aber auch erst seit ein, zwei Wochen): vielleicht zwei- dreimal tagsüber, dann schläft er nachts (auch seit ein oder zwei Wochen) so sieben, acht Stunden durch
Liebe Grüße
Sohn Juli 2013, Tochter Januar 2015, Tochter Juni 2019, Tochter März 2021
- Schnuckiputz
- alter SuT-Hase
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Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Ja, es tut eben immer nur zeitweise weh bzw. gab es jetzt schon mehrere "Phasen". Ganz zu Beginn hat nur das Ansaugen wehgetan, dann war ein paar Wochen gar nichts, danach hat es während des gesamten Stillens so heftig geschmerzt, dass ich die Zeit schon sehr begrenzen musste und mir gesagt hab, ich höre jetzt wirklich auf. Aber dann war wieder gar nichts und seit einigen Tagen tut es die ersten zwei, drei Minuten weh und lässt dann wieder nach. Ich kann also irgendwie gar nicht abschätzen, wie sich das weiter entwickelt.
Und das ändert ja nichts daran, dass ich mir Tandemstillen – zumindest jetzt – noch so gar nicht vorstellen kann.
Und das ändert ja nichts daran, dass ich mir Tandemstillen – zumindest jetzt – noch so gar nicht vorstellen kann.
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)
- Schnuckiputz
- alter SuT-Hase
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Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Mag sonst niemand erzählen, wie es das große Kind verkraftet hat, wenn ihr in der Schwangerschaft abgestillt habt, oder ob und wie das Tandemstillen funktioniert (hat)? Ich bin einfach grad so unsicher und hatte gehofft durch eure Erfahrungen vielleicht leichter entscheiden zu können, wie es bei uns weitergehen kann.
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)
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Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Ich versuch dir nachher vom PC aus zu antworten. Der Grosse & ich haben in der Schwangerschaft das Stillen ausgeschlichen, gemeinsam, problemlos.
Lg, Eski mit grossem Sohn (04/11) & kleinem Sohn (03/14)
- Sakura
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Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Ich konnte meine Große in der zweiten SWS nicht mehr stillen, sie war faktisch abgestillt. Nach der Geburt der kleinen Schwester hat sie wieder angefangen zu stillen, nach 8 Monaten Pause. Ich war sehr froh drum, aus vielen Gründen. Unter anderem der: ich glaube, das Tandemstillen hat ihr geholfen, keine Eifersucht aufzubauen. Das Baby hatte keine Exklusivrechte. Das Baby durfte stillen, sie auch. Das Baby wurde getragen, sie auch. Das Baby schläft neben mir im Bett, sie auch.
Dem größeren Kind sagen, dass es jetzt mal mit Stillen kurz warten muss, halte ich persönlich nicht für dramatisch, weil: Du wirst dem größeren Kind den ganzen Tag sagen, dass es mal kurz warten muss (bis Du ihm den Joghurt aufmachst, die Schuhe bindest, das Buch vorliest...), weil Du gerade das Baby wickelst, stillst, umziehst, was auch immer. Stillen mit Wartezeit ist vielleicht schöner als gar kein Stillen? Meine Große hatte kein Problem, aufs Stillen zu warten. Wir haben zb abends je nach Situation verhandelt, welches Kind als erstes ins Bett gebracht wird, und somit als erstes stillen darf. Wenn ich mit beiden allein war, haben wir es oft so gemacht, dass ich im Bett lag, Großkind durfte als erstes stillen (sie war viel schneller fertig, von daher war es praktischer sie als erste), das Baby lag in der Zeit oben auf meiner Seite. Wenn das Baby unruhig wurde und/oder geweint hat, hat die Große abgedockt, und gesagt, "Los Mama, still die Kleine, ich habe genug getrunken."
Ich persönlich halte wenig davon, dem Großen Kind "Privilegien" zu entziehen, um es auf die Geburt des Geschwisters vorzubereiten, "weil dann geht es ja eh nicht mehr". Meine persönliche Meinung. Dein Kind wird bei der Geburt wesentlich älter sein als meines damals, und ist jetzt schon wesentlich älter (meine Große war 16 Monate bei der neuen SWS). Viele Kinder über 2 stillen sich in einer neuen SWS selbst ab, wenn die Milch ausbleibt. In der Regel reduziert sich die Milchmenge spürbar ab dem zweiten Trimenon, das geht bei Dir demnächst los. Es muss allerdings nicht sein, dass die Milch komplett wegbleibt, jede Frau ist anders.
Dem größeren Kind sagen, dass es jetzt mal mit Stillen kurz warten muss, halte ich persönlich nicht für dramatisch, weil: Du wirst dem größeren Kind den ganzen Tag sagen, dass es mal kurz warten muss (bis Du ihm den Joghurt aufmachst, die Schuhe bindest, das Buch vorliest...), weil Du gerade das Baby wickelst, stillst, umziehst, was auch immer. Stillen mit Wartezeit ist vielleicht schöner als gar kein Stillen? Meine Große hatte kein Problem, aufs Stillen zu warten. Wir haben zb abends je nach Situation verhandelt, welches Kind als erstes ins Bett gebracht wird, und somit als erstes stillen darf. Wenn ich mit beiden allein war, haben wir es oft so gemacht, dass ich im Bett lag, Großkind durfte als erstes stillen (sie war viel schneller fertig, von daher war es praktischer sie als erste), das Baby lag in der Zeit oben auf meiner Seite. Wenn das Baby unruhig wurde und/oder geweint hat, hat die Große abgedockt, und gesagt, "Los Mama, still die Kleine, ich habe genug getrunken."
Ich persönlich halte wenig davon, dem Großen Kind "Privilegien" zu entziehen, um es auf die Geburt des Geschwisters vorzubereiten, "weil dann geht es ja eh nicht mehr". Meine persönliche Meinung. Dein Kind wird bei der Geburt wesentlich älter sein als meines damals, und ist jetzt schon wesentlich älter (meine Große war 16 Monate bei der neuen SWS). Viele Kinder über 2 stillen sich in einer neuen SWS selbst ab, wenn die Milch ausbleibt. In der Regel reduziert sich die Milchmenge spürbar ab dem zweiten Trimenon, das geht bei Dir demnächst los. Es muss allerdings nicht sein, dass die Milch komplett wegbleibt, jede Frau ist anders.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
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sTanja
- Mod a.D.
- Beiträge: 3527
- Registriert: 06.07.2011, 15:52
- Wohnort: Saarland
Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Ich habe den Großen um die 12. Woche herum abgestillt. Da war er zweieinhalb.
Tandem konnte ich mir nie so recht für uns vorstellen. Außerdem hatte ich ziemlich schmerzende Brustwarzen und empfand das Stillen sehr unangenehm. Er schlief dann auch plötzlich nicht mehr dabei ein und zappelte nur noch, was es für mich noch unangenehmer machte. Stillen war nicht mehr schön.
Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber dann aktiv abgestillt. Ich habe ihm erklärt das der Busen weh tut und auch die Milch alle ist. Ihm Ersatz angeboten, viel gekuschelt, viel abgelenkt durch Ausflüge, basteln, spielen etc. Neue Einschlafrituale gefunden. Und zwei Nächte lang hat er nachts beim Aufwachen mit mir geschimpft.
Alles in allem lief es aber gut und fast ohne Tränen. Eifersüchtig ist er trotzdem nicht, weil ich nie das Baby als Grund aufgeführt habe. Das der Kleine jetzt stillt und er nicht ist kein Problem. Wenn er weint sagt der Große ich soll dem Kleinen Milch geben, er ist sehr fürsorglich.
Tandem konnte ich mir nie so recht für uns vorstellen. Außerdem hatte ich ziemlich schmerzende Brustwarzen und empfand das Stillen sehr unangenehm. Er schlief dann auch plötzlich nicht mehr dabei ein und zappelte nur noch, was es für mich noch unangenehmer machte. Stillen war nicht mehr schön.
Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber dann aktiv abgestillt. Ich habe ihm erklärt das der Busen weh tut und auch die Milch alle ist. Ihm Ersatz angeboten, viel gekuschelt, viel abgelenkt durch Ausflüge, basteln, spielen etc. Neue Einschlafrituale gefunden. Und zwei Nächte lang hat er nachts beim Aufwachen mit mir geschimpft.
Alles in allem lief es aber gut und fast ohne Tränen. Eifersüchtig ist er trotzdem nicht, weil ich nie das Baby als Grund aufgeführt habe. Das der Kleine jetzt stillt und er nicht ist kein Problem. Wenn er weint sagt der Große ich soll dem Kleinen Milch geben, er ist sehr fürsorglich.
Liebe Grüße
sTanja mit Nomadenkind (03/11) und Osterhasen (03/14) im Familienbett und zwei Sternchen im Herzen
Trageberaterin (ClauWi -GK 06/12 und MK 03/13)
sTanja mit Nomadenkind (03/11) und Osterhasen (03/14) im Familienbett und zwei Sternchen im Herzen
Trageberaterin (ClauWi -GK 06/12 und MK 03/13)
- Schnuckiputz
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 27.09.2012, 00:04
Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Danke für eure Antworten, die helfen mir schon sehr, noch mal anders darüber nachzudenken. Noch ist mir das Stillen eben nicht so unangenehm, dass ich gar nicht mehr möchte. Dann schaue ich vielleicht erst einmal, was passiert, sollte die Milch wirklich bald wegbleiben.
Und vor allem Sakura vielen Dank für deinen Beitrag! Ich war so mit den Gedanken ans Stillen von zwei Kindern beschäftigt, dass ich andere Situationen, in denen der dann Große auf das Baby warten muss, gar nicht bedacht hatte. Aber das stimmt natürlich, im Alltag wird es genug Gründe zum Warten auf das Baby geben.
Und ja, das Thema Eifersucht beschäftigt mich besonders. Wie es kommen wird, kann ich nicht wissen, aber ich möchte möglichst wenig dazu beitragen, dass er eifersüchtig sein müsste. Liebgewonnene Privilegien zu entziehen, ist dabei wohl sicher nicht das Richtige. Ich dachte nur, wenn ich mich schon entschließe abzustillen, dann lieber jetzt bald irgendwann, damit er es eben gerade nicht mit dem Baby verbindet. In dem Fall finde ich es sinnvoll, wie du, sTanja, es gemacht hast. Ich sage ihm ja auch jetzt schon, dass wir nicht so lange stillen können, wenn es mir wehtut.
Und vor allem Sakura vielen Dank für deinen Beitrag! Ich war so mit den Gedanken ans Stillen von zwei Kindern beschäftigt, dass ich andere Situationen, in denen der dann Große auf das Baby warten muss, gar nicht bedacht hatte. Aber das stimmt natürlich, im Alltag wird es genug Gründe zum Warten auf das Baby geben.
Und ja, das Thema Eifersucht beschäftigt mich besonders. Wie es kommen wird, kann ich nicht wissen, aber ich möchte möglichst wenig dazu beitragen, dass er eifersüchtig sein müsste. Liebgewonnene Privilegien zu entziehen, ist dabei wohl sicher nicht das Richtige. Ich dachte nur, wenn ich mich schon entschließe abzustillen, dann lieber jetzt bald irgendwann, damit er es eben gerade nicht mit dem Baby verbindet. In dem Fall finde ich es sinnvoll, wie du, sTanja, es gemacht hast. Ich sage ihm ja auch jetzt schon, dass wir nicht so lange stillen können, wenn es mir wehtut.
Schnuckiputz mit Schnuppi (06/2012) und Schnute (01/2015)
-
schildkröte80
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 111
- Registriert: 02.04.2013, 22:33
Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Hallo zusammen,
gerne möchte auch ich hier etwas dazu beitragen, da es mir sehr ähnlich geht. Meine kleine Maus ist jetzt 2,5 und war immer ein großer Stilljunkie. Das Geschwisterchen hat sich für März angekündigt. Schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft tat das Andocken mehr und mehr weh. Wir haben das Stillen in der Zwischenzeit sehr reduziert. Das hat sich irgendwie alleine so ergeben und mittlerweile stillt sie beim ins Bett gehen (seit neuestem kein Einschlafstillen mehr aber dennoch braucht sie einfach das kurze Trinken an jeder Seite...), wenn sie nachts aufwacht (meist einmal) und morgens. Immer jeweils nur ganz kurz. Das scheint zu reichen aber das braucht sie. Ich bin auch so hin- und hergerissen, da ich es ihr nicht nehmen möchte. Andererseits sind es so höllische Schmerzen und mein ganzer Körper zieht sich zusammen. Ich sag ihr, dass es der Mama weh tut aber wie soll sie verstehen, dass es mir aufeinmal weh tut und bisher durfte sie immer trinken wann und wie lange sie wollte. Ich bin so ratlos und weiß nicht wie es weitergehen soll...
gerne möchte auch ich hier etwas dazu beitragen, da es mir sehr ähnlich geht. Meine kleine Maus ist jetzt 2,5 und war immer ein großer Stilljunkie. Das Geschwisterchen hat sich für März angekündigt. Schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft tat das Andocken mehr und mehr weh. Wir haben das Stillen in der Zwischenzeit sehr reduziert. Das hat sich irgendwie alleine so ergeben und mittlerweile stillt sie beim ins Bett gehen (seit neuestem kein Einschlafstillen mehr aber dennoch braucht sie einfach das kurze Trinken an jeder Seite...), wenn sie nachts aufwacht (meist einmal) und morgens. Immer jeweils nur ganz kurz. Das scheint zu reichen aber das braucht sie. Ich bin auch so hin- und hergerissen, da ich es ihr nicht nehmen möchte. Andererseits sind es so höllische Schmerzen und mein ganzer Körper zieht sich zusammen. Ich sag ihr, dass es der Mama weh tut aber wie soll sie verstehen, dass es mir aufeinmal weh tut und bisher durfte sie immer trinken wann und wie lange sie wollte. Ich bin so ratlos und weiß nicht wie es weitergehen soll...
Zaubermaus 03/12 und kleines Schildkrötchen 03/15
- millenia
- möchten wir nicht mehr missen
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Re: Abstillen in/wegen Schwangerschaft?
Ich war auch schwanger und habe meine 2,5 Jahre alte Tochter noch gestillt. Mir tat das Stillen zwar nie weh in der Schwangerschaft, aber ich wollte nicht Tandemstillen und habe es meiner Tochter zugemutet, dass sie schon versteht, dass sie jetzt zu alt ist für die Brust. Wir haben auch nur noch nachts zum Weiterschlafen und ab und zu zum Einschlafen gestillt. Ich hatte große Angst, dass sie sehr leiden würde, wenn sie nicht mehr stillen darf, dem war aber gar nicht so. Als sie 2 3/4 war bin ich es also angegangen. Sie hat Aussicht auf eine Belohnung bekommen, wenn sie nicht mehr stillt und dann hab ich es nachts einfach probiert. Am ersten Tag hat sie noch etwas geschimpft, am zweiten auch nochmal kurz und dann war das Thema durch. Hatte aber auch das Gefühl, dass sie wirklich soweit ist. Vielleicht einfach mit ihnen sprechen und mal ausprobieren? Ich finde in dem Alter können sie schon verstehen, dass man nicht mehr stillen möchte weil es weh tut. Toi toi!
stolze Mutter von großer Schwester Ida (03/11) und kleinem Möpschen Alma (6/14)