Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

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DieKleineMausIstAusDemHaus14
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von DieKleineMausIstAusDemHaus14 »

Hallo,

ich habe sie gestern abend mal wieder zu uns ins Bett gelegt (normalerweise kommt sie ja in den Stubenwagen am Bett und wenn sie sich zwischen 4-6 zum ersten Mal meldet, kommt sie ins Bett zu uns)
Sie is dann auch bei uns eingeschlafen mit ihrem Hasi (Spieluhr) und wir haben uns später dazu gelegt.
Allerdings wurde sie dann um 1 Uhr wach und hat gequakt. Habe sie versucht anzulegen, aber dann wurde sie wütend. Hunger hatte sie keinen, obwohl die letzte Stillmahlzeit 3 Stunden her war. :evil:
Statdessen hat sie dann bis 4 Uhr an meinen Haaren gezogen und gekichert. Und um 4 Uhr wollte sie dann futtern. Aber dann meldet sie sich sonst ja auch (immer nach 6 Stunden und dann wieder im 3 Stunden Takt).
Hmpf. :|
Ich muss aber sagen dass sie seit gestern tagsüber dauernd stillen will und auch nachts max noch 6 Stunden schläft. Das ist ja was anderes als die 8 oder gar 9 Stunden die letzten Wochen.
Wenn sie weiterhin tagsüber dann alle 2 Stunden stillen will, denke ich wird das mit der Gewichtszunahme wieder wesentlich mehr. Ich hoffe jetzt, dass es so bleibt.
Das mit der anderen Trageart klingt gut. Es ist tatsächlich so, dass sie auf dem Arm bäckeln will (Backe an Backe), aber mit dem Gesicht in dieselbe Richtung schauend wie Mama. Oder über der Schulter hängend und den Kopf dann überall hindrehend, um sich umschauen zu können.
Bin trotzdem traurig, dass die Zeit der WKT vorbei sein soll. Vllt. kommt sie ja wieder.
Ja wir überlegen auch noch einen zweiten Osteopathen aufzusuchen. Wobei dieses Frau in unserer Stadt sehr bekannt ist für Babyosteopathie und einen exzellenten Ruf hat. :?
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

DieKleineMausIstAusDemHaus14
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deidamaus
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von deidamaus »

DieKleineMausIstAusDemHaus14 hat geschrieben:
ich habe sie gestern abend mal wieder zu uns ins Bett gelegt (normalerweise kommt sie ja in den Stubenwagen am Bett und wenn sie sich zwischen 4-6 zum ersten Mal meldet, kommt sie ins Bett zu uns)
Sie is dann auch bei uns eingeschlafen mit ihrem Hasi (Spieluhr) und wir haben uns später dazu gelegt.
Allerdings wurde sie dann um 1 Uhr wach und hat gequakt. Habe sie versucht anzulegen, aber dann wurde sie wütend. Hunger hatte sie keinen, obwohl die letzte Stillmahlzeit 3 Stunden her war. :evil:
Statdessen hat sie dann bis 4 Uhr an meinen Haaren gezogen und gekichert. Und um 4 Uhr wollte sie dann futtern. Aber dann meldet sie sich sonst ja auch (immer nach 6 Stunden und dann wieder im 3 Stunden Takt).
Hmpf. :|

Okay, dann war das keine so kluge Idee. Dann doch lieber wieder im Stubenwagen schlafen lassen.
Ich muss aber sagen dass sie seit gestern tagsüber dauernd stillen will und auch nachts max noch 6 Stunden schläft. Das ist ja was anderes als die 8 oder gar 9 Stunden die letzten Wochen.
Kluges Mädchen. Dann hoffe ich mal, dass es so bleibt und das Gewicht wieder hoch geht. Hatte ihr vielleicht vor drei Wochen einen Impftermin oder war sie krank gewesen? Das könnte natürlich auch eine Erklärung für die schlechte Zunahme sein.
Wenn sie weiterhin tagsüber dann alle 2 Stunden stillen will, denke ich wird das mit der Gewichtszunahme wieder wesentlich mehr. Ich hoffe jetzt, dass es so bleibt.
Das hoffe ich auch. Wenn sie häufiger stillt, wird das Gewicht bestimmt wieder steigen.
Das mit der anderen Trageart klingt gut. Es ist tatsächlich so, dass sie auf dem Arm bäckeln will (Backe an Backe), aber mit dem Gesicht in dieselbe Richtung schauend wie Mama. Oder über der Schulter hängend und den Kopf dann überall hindrehend, um sich umschauen zu können.
Dann schau dich mal im Trageforum um oder lass am besten eine Trageberaterin zu dir nach Hause kommen.
Ja wir überlegen auch noch einen zweiten Osteopathen aufzusuchen. Wobei dieses Frau in unserer Stadt sehr bekannt ist für Babyosteopathie und einen exzellenten Ruf hat. :?
Würde ich auf jeden Fall machen lassen. Bei uns gibt es z.B. auch eine Osteopathin die kostenlos kurz checkt, ob alles okay ist und nur bei Bedarf gegen Geld behandelt. Zahlt deine Krankenkasse die Behandlung?
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
Danke, dir auch!
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von DieKleineMausIstAusDemHaus14 »

Hallo,

ich möchte unsere Situation mal updaten:
Neustes Wiegeergebnis beim superlieben Kinderarzt, der wollte dass ich zwischendurch zum Wiegen komme:
22.08.2014: 4900 g
Sie hat also zugenommen, aber wieder unter 100 g pro Woche.
Er schlug nun vor, dass ich ab Mitte Sep, wenn der volle 4. Monat erreicht ist, versuche frisch pürierte Möhren und Kartoffeln zuzufüttern. Das mache man zwar eigentlich erst 2 Monate später, aber vllt. sei sie ein Kind, das nicht so auf Milch stehe und die zusätzlichen Kalorien brauche.
Was haltet ihr davon, ist nun meine Frage?
Zusätzlich soll ich weiterhin nach Bedarf stillen, also keine Mahlzeit "ersetzen".
Das zweite Problem ist immernoch ihre Unruhe am Tag, die natürlich laut Kinderarzt unheimlich viel Energie kostet und dazu führt, dass sie vermutlich doppelt soviel trinken müsste wie "normale" Babys.
Ich kann euch mal sagen, was ich noch so getan habe, um sie mehr zu entspannen, vielleicht fällt wem noch was ein, oder vllt hatte jemand ein ähnliches Baby und es ist auch groß geworden? :cry: Mich macht das langsam echt fertig und ich fang an mich zu fragen, ob sie vllt. ADHS oder so hat.
1. ich war bei einer anderen Ostheopatin, die mir empfohlen wurde.
Auch die meinte aber im Prinzip dasselbe, wie die andere. Keine Blockaden, unruhiges Kind, aber fröhlich.
Sie meinte allerdings noch dass meine Hannah ein sehr großes Kind sei und werden würde, daher müsse ich sie auf den Bauch legen,egal wie sehr sie schreit, damit sie ihren Rücken trainiert. Sie hat mir noch ein paar "Lockerungs/Dehnübungen" für meine lange Maus gezeigt, die ich auch immer mache. Sie kichert dabei, denke also es gefällt ihr.
Zur Erklärung: Hannah hasst es auf dem Bauch zu liegen. Sie kommt dort nicht zur Ruhe, hat das Bedürfnis dauernd ihren Kopf zu heben und brüllt dabei vor Anstrengung wie am Spieß. Ist für mich schwer das mit anzusehen, aber ich mache es jetzt brav so 2 Minuten mehrmals am Tag.
2. Ich habe am Samstag mit dem Papa zusammen eine Trageberatung. Wir hatten ja die ersten 2 Monate ein TT von didymos in Gr. 6 genutzt. Es war aber etwas kurz für uns bei der WKT (Papa is über 1,80 m, ich noch etwas rundlich nach der Entbindung). Vor allem aber hatten wir seit ca. 4 Wochen das Problem, dass Hannah nur noch brüllt und wimmert, wenn man sie da rein setzt. Auch rumlaufen während des Bindens brachte nichts. Sie ruderte sich oben ständig frei. Es war ein Kampf und das Binden fast unmöglich. Ich habs dann aufgegeben.
Heute is sie allerdings wieder so unruhig und beruhigt sich zeitweise dann durch Körperkontakt, sodass ich hoffe, dass wir am Sa eine Tragehilfe finden, die schneller anzulegen ist. Ich erhoffe mir echt viel davon. :oops: :1:
3. Ich sorge für absolute Ruhe, fange beim ersten Müdigkeitsanzeichen an zu singen und sie zu schaukeln...manchmal hilfts, manchmal nicht. Sie schlief gestern viel, heute wacht sie ständig auf, nöhlt, steckt sich alle Finger in den Mund. Hunger scheint es nicht zu sein, sie hat vor 10 min erst gegessen. Ich nehme an der Mund juckt, wegen der Zähnchen und sie lutscht auch am Daumen um sich zu beruhigen. Ich nutze KEINEN Schnuller. Ich find die Dinger grausig, unnatürlich und überflüssig, bei mir darf sie auch an der Brust nuckeln, wenn sie mag.
Aber ALLE raten mir zu einem Schnuller. Ich komm mir langsam vor wie ein Kinderquäler, weil ich ja mein armes unruhiges Kind leiden lasse, statt ihm Schnulli zu geben. Was meint ihr? Soll ich so ein Ding kaufen und versuchen? Wenn ja, was nimmt man da so? :|
4. Ich habe den einen Kaffee den ich morgens immer trinke durch koffeinfreien ersetzt. Zeitweise hab ich auch das weggelassen und nur noch roiboostea getrunken. Leider hat sich an der Hibbeligkeit nichts geändert.
Irgendeine Idee, was ich noch tun könnte bzw. was haltet ihr von Schnulli, früher Beikost einführen und soweiter?

Liebe Grüße, eine leicht besorgte Mami
jusl
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von jusl »

Hallo Judith,

Deidamaus kann für einige Tage nicht online sein, deshalb springe ich hier kurz ein, wenn ich darf.
Sie hat also zugenommen, aber wieder unter 100 g pro Woche.
Er schlug nun vor, dass ich ab Mitte Sep, wenn der volle 4. Monat erreicht ist, versuche frisch pürierte Möhren und Kartoffeln zuzufüttern. Das mache man zwar eigentlich erst 2 Monate später, aber vllt. sei sie ein Kind, das nicht so auf Milch stehe und die zusätzlichen Kalorien brauche.
Was haltet ihr davon, ist nun meine Frage?
Bei geringer Gewichtszunahme ist ein vergleichsweise früher Beikoststart, also mit 4 Monaten, meistens sinnvoll. Allerdings sollten dazu nicht Kartoffel und Möhre verwendet werden, sondern hochkalorische Beikost. Kartoffel und Möhre haben einen vergleichsweise niedrigen Kaloriengehalt (Kartoffel etwa so wie Muttermilch, Möhre etwa halb so viel wie Muttermilch) - deshalb wäre diese Wahl fürs Zufüttern eher sinnfrei. Man will ja MEHR Kalorien ins Kind bringen als über Muttermilch.

Deshalb bitte hochkalorische Beikost wählen. Ausführliche Informationen dazu findest Du in unserer Grundinfo Beikosteinführung.
Zusätzlich soll ich weiterhin nach Bedarf stillen, also keine Mahlzeit "ersetzen".
Das ist auch richtig. Es heißt absichtlich BEIkost, nicht ANSTATTkost. Wie oft in 24 Stunden stillt Ihr denn derzeit für gewöhnlich?
Das zweite Problem ist immernoch ihre Unruhe am Tag, die natürlich laut Kinderarzt unheimlich viel Energie kostet und dazu führt, dass sie vermutlich doppelt soviel trinken müsste wie "normale" Babys.
Naja, also DOPPELT so viel auf keinen Fall. Aber es ist richtig, dass körperlich sehr aktive Babys einen höheren Kalorienverbrauch haben als welche, die nur in der Ecke liegen.
Sie meinte allerdings noch dass meine Hannah ein sehr großes Kind sei und werden würde, daher müsse ich sie auf den Bauch legen,egal wie sehr sie schreit, damit sie ihren Rücken trainiert.
Das käme für mich persönlich nicht in Frage. Wenn nicht ein absolut gravierendes medizinisches Problem vorliegt, welches für das Kind unangenehme Übungen unbedingt erforderlich macht, dann würde ich niemals ein Kind gegen seinen Willen auf den Bauch legen, schon gar nicht, wenn es dabei weint. Kopf und Rücken trainieren können Babys auch wunderbar, indem man sie einfach aufrecht trägt.
Davon abgesehen: Schreien verbraucht wahnsinnig viele Kalorien. Bei einem Baby mit geringe Gewichtszunahme ist Schreienlassen daher tabu.
Ich habe am Samstag mit dem Papa zusammen eine Trageberatung.
Prima. Für unruhige Kinder gibt es Bindeweisen, die superschnell gehen und bequem sind, und das Baby dabei möglichst wenig einschränken, im Sling z.B.. Lasst Euch das ganz in Ruhe zeigen.
Ich nutze KEINEN Schnuller. Ich find die Dinger grausig, unnatürlich und überflüssig, bei mir darf sie auch an der Brust nuckeln, wenn sie mag. Aber ALLE raten mir zu einem Schnuller. Ich komm mir langsam vor wie ein Kinderquäler, weil ich ja mein armes unruhiges Kind leiden lasse, statt ihm Schnulli zu geben. Was meint ihr? Soll ich so ein Ding kaufen und versuchen?
Richte Dich da komplett nach DEINEM Gefühl. Wenn Du es mit dem Schnuller probieren willst, dann mach das, aber genauso gut solltest Du es lassen, wenn Du Schnuller nicht gut findest. BRAUCHEN tut Dein Kind den Schnuller jedenfalls nicht, wenn es durch Brust und ggf. Finger (Deinen oder eigene) genug Gelegenheit zum Saugen hat.
Ich habe den einen Kaffee den ich morgens immer trinke durch koffeinfreien ersetzt. Zeitweise hab ich auch das weggelassen und nur noch roiboostea getrunken. Leider hat sich an der Hibbeligkeit nichts geändert.
Wenn Du keinen Unterschied beim Baby gemerkt hast, kannst Du ruhig wieder ganz normalen Kaffee trinken.

Hilft Dir das weiter?

Rückfragen jederzeit gern und LG
Julia
chipmunk
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von chipmunk »

Du fragst, wer noch so ein ähnliches Baby hatte - da kann ich laut hier schreien :D
Das mit dem ADHS geht uns auch ab und an durch den Kopf, wenn der Murkel hier durch die Gegend quirlt. Aber ich freue mich eigentlich eher, so ein aktives Baby zu haben, dass offensichtlich Freude an der Bewegung hat. Wird bestimmt mal ne Sportskanone, das ist doch auch schön, oder?

Tragen war und ist bei uns die "Erholungspause" für Eltern und Kind. Er ist sonst absolut kein Kuschler, aber seine Zeiten im Tuch liebt er sehr. Ich drück die Daumen, dass ihr da einen Weg findet, es gibt ja auch so viele gute Tragehilfen!

(Bei uns war die Zunahme übrigens auch ab ca 6 Wochen immer unterdurchschnittlich, trotz Milchmengen. Rückblickend war es so, dass er im ersten Jahr von der 90. Perzentile bei Geburt auf die 10. abgestiegen ist und jetzt dort ziemlich stabil verweilt)
mit zwei Jungs (8/2013 und 6/2020)
DieKleineMausIstAusDemHaus14
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von DieKleineMausIstAusDemHaus14 »

Hallo Julia, hallo chipmunk,

vielen Dank für eure Antworten.
Ok ich werde dann ab vollendetem 4. Lebensmonat einfach beginnen Beikost zu füttern und dafür solche wählen, die sehr kalorienreich ist.
Das klingt ganz gut und beruhigt mich auch etwas. Sie hat auch jetzt eigentlich genug nasse Windeln. Also so 4 Stück am Tag und jeden zweiten Tag eine gute Portion Stuhlgang. Ich denke sie strampelt sich eben nur vieles wieder ab.
Ich stille momentan 5-7 Mal, meistens 6 mal täglich.
Wenn ich die Intervalle verkürze auf alle 2 Stunden, wird sie total wütend, wenn sie die Brust nur sieht, spuckt sie ständig aus, saugt sich aber sofort wieder fest und heult dann wie ein Hund am Ende. Hunger hatte sie keinen, aber die Brust an für sich ist ja ganz nett. Wenn dann aber was raus kommt, wird sie sauer.
Diese Brustschimpfphase haben wir im Moment generell aber auch immer abends. :(
Wenn ich länger warte, so alle 3 Stunden, dann wird meistens ganz ok getrunken. Warte ich bis sie anfängt zu meckern, dauerts 4 Stunden und dann wird ordentlich gebechert, sie kann sehr effektiv saugen, wenn sie mag und es gluckert dann nur so in ihrem Mund.
Sie hat heute Nacht allerdings 8 1/2 stunden durchgeschlafen, das hatte sie länger nicht mehr. Sie kam jetzt ne Weile alle 4-5 Stunden nachts und alle 2 Stunden tagsüber.
Gestern abend hatte sie aber auch alles gegeben, sie hat so geschimpft, dass ich sicher war sie hat etwas und war durch nichts zu beruhigen. Aber nachdem sie dann endlich ein 20 Minuten Nickerchen machen konnte, war die Laune danach wieder super. :?
Sie tut sich immernoch sehr schwer in den Schlaf zu finden tagsüber und zuckt anfangs immer wieder zusammen. In der Wiege hasst sie neuerdings rumgetragen werden, wenn ich dann versuche sie in den Schlaf zu tragen, is nix mit einschlafen. Wir machen uns steif und brüllen sofort los. Auch stillen wollen wir nur noch im Liegen. Wir haben versucht Bauch auf Bauch und halb aufrecht zu stillen. Das klappt aber nicht so recht, sie stürzt dauernd ab, das Köpfchen is dafür noch nicht stabil genug und Mamas Brust ja auch so riesig...außerdem lachen wir dann die ganze Zeit glücklich Mama an und vergessen das trinken dabei. :mrgreen:
Einschlafen klappt also am besten, wenn ich sehe, dass sie müde wird, sie in den Stubenwagen zu legen, den neben mich zu rollen und möglichst still zu sein bzw. zu lesen. Eine Weile wird genöhlt, als ob sie enttäuscht ist, dass sie müde ist und darüber wird dann ruckartig eingepennt.
Das mit dem "Schreien lassen" kurzzeitig auf dem Bauch klingt vielleicht etwas dramatisch, sie motzt halt sehr schnell, weil sie es super anstrengend findet und schimpft und stöhnt eine Weile. Auch das finde ich schwer mit anzusehen. Sobald sie wirklich weint, drehe ich sie natürlich sofort um und ich bleibe auch vorher die ganze Zeit bei ihr, versuche sie abzulenken und streichle ihren Rücken. Manchmal ist sie dann kurzzeitig still, hebt das Köpfchen und lächelt. Also langsam mag sie es auch auf dem Bauch zu liegen.
Ich würde mein Kind nie auch nur im geringsten schreien lassen.
Ich muss auch immer sofort eingreifen, wenn ich abends koche und der Papa versucht sie bei schlechter Laune zu beruhigen und das klappt nicht. Ich weiß, das soll man nicht und Papa wird auch manchmal ungehalten. Aber ich KANN meine Tochter NICHT schreien hören. :roll:
Ich bin nun auf die Trageberatung gespannt. Vielleicht ist auch etwas mit Druckknöpfen für uns einfach besser geeignet. So marsupi, manduca, girasol mäßig. Wir werden sehen.
Dass andere (chipmunk) auch solch aktive Babys haben beruhigt mich.
Klar ist es schön, wenn sie so aktiv sind, die anderen Mütter achen auch immer.
Aktuell bin ich in der Rückbildung und Hannah quatscht immer der Hebamme nach, wenn diese Anweisungen gibt bzw. kommentiert alles lautstark. :mrgreen:
Aber genauso kann es sein, dass sie urplötzlich zutiefst wütend und traurig losweint und dann schauen mich schon alle manchmal ganz merkwürdig an, sodass ich am liebsten alle anspringen würde wollen. :evil:
Naja...so ist das. :mrgreen:

Liebe Grüße

DieKleineMausIstAusDemHaus
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Crystal
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von Crystal »

Auf den Bauch legen gab hier auch riesen Terror und den wollte ich der Kleinen nicht antun. Weißt Du was bei uns gut für das "Rückentrainieren" :roll: geholfen hat? Wir haben die Kleine mehrmals am Tag auf den Unterarm gelegt und sind mit ihr durchs Haus"geflogen", haben ihr alles gezeigt, haben an jedem Spiegel halt gemacht, immer alles kommentiert. War eine Gaudi für die Kleine, sie hat so gefeixt :lol: . Aber beim ersten Anzeichen von Unlust, sofort wieder hoch nehmen. Ansonsten fing das Bauchliegen genau zu dem Zeitpunkt an, ab dem sie sich selbst auf den Bauch gedreht hat ;-)

Wir hatten hier auch immer wieder Phasen, an dem unsere super liebe und ausgeglichene kleine Lady ganz anders wurde. Meist wenn sie etwas im Kopf bereits verstanden hat aber körperlich nicht umsetzen konnte (Bauchdrehen, wieder auf den Rücken kommen, bestimmte Bewegungsabläufe eben). Vielleicht hat Deine Maus schon einen Plan im Kopf und es hapert an der Umsetzung.

Was ich noch fragen wollte. Wird sie nachts beim Stillen auch wütend? Hast Du tagsüber mal versucht den Raum abzudunkeln, damit sie beim Stillen etwas runter kommt in schummriger Umgebung?
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Carraluma
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von Carraluma »

Also, ich denke auch, dass man gesunde Babies nicht gegen ihren Willen auf den Bauch legen muss. Schadet bestimmt nicht, es ab und zu mal zu probieren, aber bei Unmut wieder umdrehen und nicht versuchen muss irgendwelche Zeiträume einzuhalten. Persönlich glaube ich nicht, dass man die Entwicklung wesentlich beschleunigen kann und auch wenn, was wäre der Vorteil, wenn das Kind ein paar Tage früher den Kopf heben kann?
Wenn sie soweit sind, tun sie es von ganz alleine, ohne Stress für Mutter und Kind.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Re: Meine Tochter nimmt immer weniger zu! Hilfe!

Beitrag von DieKleineMausIstAusDemHaus14 »

Hallo,

ich update uns mal:
heute werden wir U4 haben, aber meine Hebamme war zwischendurch da und hat gewogen, einfach so, die Liebe. Hannah wiegt jetzt 5,5 kg. Wie immer also langsam, aber konstant. :mrgreen:
Auch meine Hebamme meinte bei der Zappelliese müsse ich mir keine Sorgen machen. Heute sind wir bei der U4, mal sehen was der Kinderarzt jetzt endgültig sagt zum Thema früherere Beikosteinführung.
Da der Darm meiner Maus schon noch empfindlich ist, auch wenn die richtigen Koliken vorbei sind, weil das Pupsen jetzt ultra leicht fällt, hab ich ein bisschen Angst, was passiert, wenn "neue" Nahrung dazu kommt.
Sie macht auch noch keine Kaubewegungen, oder so, wenn ich esse, auch wenn sie mein kauendes Gesicht natürlich super spannend findet. :mrgreen:
Wir sind außerdem gerade im Stillstreik, nachts stillt sie generell problemlos und mit gutem Durst dahinter, tagsüber wird sie sauer, wenn ich ihr die Brust anbiete. Und will kaum trinken. Ich muss sie zu ihrem Glück zwingen und plötzlich merkt sie, dass sie sehr viel Hunger hat und trinkt dann unter Getobe. Dann schimpft sie mit der Brust im Mund nochmal kurz weiter, bevor sie zufrieden wird. Das ist eigentlich niedlich, aber die Brustschimpfphase anstrengend. :|
Im Moment kommen wir also nur auf ca. 5 mal stillen. Aber dafür gluckert es ordentlich wenn sie trinkt und sie trinkt sehr lang.
Die Windeln sind seit 3-4 Tagen nasser und Stuhlgang hat sie auch wieder täglich. Sehr merkwürdig. :wink:
Aber naja, so bin ich insgesamt gelassener.
Ach und bei der Trageberatung kam raus: der bondolino ist für uns das Richtige und wir haben auch schon einen. Ich spüre mein Baby darin garnicht, nur schön dicke Polster überall. :mrgreen:
Auf den Bauch hab ich sie zwar immernoch gelegt, aber nur weil sie es jetzt plötzlich spannend findet. Sie gluckst dabei und versucht nach dem kleinen blauen Elefanten zu greifen. Aber eine gewisse Zeit halte ich da nicht mehr ein, oder ähnliches, ihr habt mich da überzeugt.
Vielen Dank für die liebe Hilfe, die einen hier gegeben wird!

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