Hallo! Ich hatte heute einen Termin auf der Neuropädiatrie, schlafambulanz .
Mein kleiner Schatz ist jetzt 9 monate alt und schläft nie länger wie 2 Std. Er wird nachts 1/2 bis 1 stündlich wach und ich stille ihn oder Wiege ihn in den Schlaf.
Wenn's mal 2 stündliche abstände sind geht's mir garnicht so schlecht u ich kann mit Leben...wenn's die hartcore Variante mit 1/2stdlich ist...bin ich ganz verzweifelt u rastlos auf der Suche nach dem was mein Kind nur haben kann...
So bin ich zu dem schlaflabor gekommen .
Als ich heut da war (wenn der Tag ja mal begonnen hat, ist ja alles meist schon wieder vergessen) hab ich natürlich gleich wieder gezweifelt , ob wir Hilfe brauchen. Aber ich hab mit meinem Mann darüber geredet und ich probiere es einfach mal aus.
Ich halte absolut garnix von schreien lassen und dem ganzen und bin sehr gespannt was Die uns vorschlagen werden und für was für einen weg wir uns entscheiden werden.
Sie haben mir versichert dass wir eine Lösung finden mit denen beide zurechtkommen werden...abe erstmal wird es eine Veränderung geben , sein...und es wird hart sein Versicherte Sie mir aber auch.
Wir haben praktisch null Privatleben mehr ...was ich und mein Mann jetzt nicht sooo extrem schlimm finden und das Familienbetrieb auch weiter pflegen würden. Nur der kleine Mann bekommt all unsere kraft, all unsere liebe unsere Nähe und trotzdem schläft er so unglaublich schlecht und ich hoffe einfach das wir einen Mittelweg finden. Einfach das wieder jeder Einwenig ausgeglichener ist.
Ich bin gespannt wies wird. Es wird ein schlaftraining werden, dass ist mir heute bewusst geworden, klar....die haben ja auch keine wunderpille...
Meine Frage..hat das schon jemand stationär oder ambulant gemacht?
Liebe Grüße
Erfahrung im schlaflabor?
Moderator: Giraeffchen
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Gianni
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Re: Erfahrung im schlaflabor?
Hallo Gianni
Ich hole deinen Thread mal hoch, vielleicht meldet sich ja noch jmd?
Wie sieht es bei euch denn aus mittlerweile?
Wir sind mit ähnlichen Bedingungen wie ihr bei einer psychotherapeutischen Schlafberatung gelandet, hatten aber euch erst den ersten Termin zum Kennenlernen.
Ich hole deinen Thread mal hoch, vielleicht meldet sich ja noch jmd?
Wie sieht es bei euch denn aus mittlerweile?
Wir sind mit ähnlichen Bedingungen wie ihr bei einer psychotherapeutischen Schlafberatung gelandet, hatten aber euch erst den ersten Termin zum Kennenlernen.
Mädchen 05/2013
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Lösche Benutzer 17774
Re: Erfahrung im schlaflabor?
Hallo Gianni,
ich habe keine Erfahrung mit einem Schlaflabor und hoffe, du bist nicht böse, wenn ich trotzdem fix von unseren Erfahrungen berichte:
mein Mäusel ist heute ein Jahr alt geworden und schon immer ein schwieriger Schläfer.
Die ersten Monate gingen nur TT abends schunkeln oder Federwiege, aber die Nächte waren supi mit gg. 12 und 5 wach werden. Dann kam eine Mahlzeit hinzu, dann wurde er immer häufiger wach. Auch stündlich, meist auf die Minute... Manchmal auch öfter oder der kleine Mann hing mir gleich die ganze Nacht an der Brust.
Ich war am Anfang ganz schön verunsichert. Aber nachdem ich von so vielen Mamis gelesen habe, dass das bei ihnen auch so ist und ich auch so viel gelesen und nachgefragt habe, denke ich, dass das völlig normal ist. Das hatmir den Stress genommen, irgendwas verändern zu wollen. Ich hab einfach drauf vertraut, dass sich das schon von alleine ändern wird. Und nach 5-6 Monaten hat es das auch. Jetzt schläft unser Kleener meist die ersten 3h, wir haben wieder einen Abend für uns und wenn wir dann ins Bett kommen (FB), dann ists meist so, dass ich nicht viel mitbekommen, wann oder wie oft er stillt...
Du hast ja geschrieben, dass es euch nicht so sehr stört, du eher danach suchst, was er denn haben könnte, oder?
Ich denke wie gesagt, dass ist völlig normal. Ich hab mich nicht mehr von den Durchschlafgeschichten irritieren lassen, sondern hab mir gesagt, dass er einfach die Sicherheit braucht, dass Mama da ist. Jeder auch erwachsene Mensch wacht ständig auf nachts... Wir bekommen es nur nicht mit und schlafen wieder tief ein. So ein kleines Baby checkt aber erstmal, ob es noch sicher ist und an Mamas Brust fühlt es sich nun mal am sichersten
Gibts denn etwas Neues vom Schlaflabor? Wart ihr nochmal da? Wie soll denn das Schlaftraining stattfinden?
ich habe keine Erfahrung mit einem Schlaflabor und hoffe, du bist nicht böse, wenn ich trotzdem fix von unseren Erfahrungen berichte:
mein Mäusel ist heute ein Jahr alt geworden und schon immer ein schwieriger Schläfer.
Die ersten Monate gingen nur TT abends schunkeln oder Federwiege, aber die Nächte waren supi mit gg. 12 und 5 wach werden. Dann kam eine Mahlzeit hinzu, dann wurde er immer häufiger wach. Auch stündlich, meist auf die Minute... Manchmal auch öfter oder der kleine Mann hing mir gleich die ganze Nacht an der Brust.
Ich war am Anfang ganz schön verunsichert. Aber nachdem ich von so vielen Mamis gelesen habe, dass das bei ihnen auch so ist und ich auch so viel gelesen und nachgefragt habe, denke ich, dass das völlig normal ist. Das hatmir den Stress genommen, irgendwas verändern zu wollen. Ich hab einfach drauf vertraut, dass sich das schon von alleine ändern wird. Und nach 5-6 Monaten hat es das auch. Jetzt schläft unser Kleener meist die ersten 3h, wir haben wieder einen Abend für uns und wenn wir dann ins Bett kommen (FB), dann ists meist so, dass ich nicht viel mitbekommen, wann oder wie oft er stillt...
Du hast ja geschrieben, dass es euch nicht so sehr stört, du eher danach suchst, was er denn haben könnte, oder?
Ich denke wie gesagt, dass ist völlig normal. Ich hab mich nicht mehr von den Durchschlafgeschichten irritieren lassen, sondern hab mir gesagt, dass er einfach die Sicherheit braucht, dass Mama da ist. Jeder auch erwachsene Mensch wacht ständig auf nachts... Wir bekommen es nur nicht mit und schlafen wieder tief ein. So ein kleines Baby checkt aber erstmal, ob es noch sicher ist und an Mamas Brust fühlt es sich nun mal am sichersten
Gibts denn etwas Neues vom Schlaflabor? Wart ihr nochmal da? Wie soll denn das Schlaftraining stattfinden?
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Gianni
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Re: Erfahrung im schlaflabor?
Hallo! Es ist schon eine kleine Ewigkeit her , aber vllt kann ich nun meine Erfahrung mit allen Teilen die vllt auch , wie ich nach fragen suchte und v.a. Erfahrung in einem schlaflabor.
Nun , wie ist es uns ergangen...wo fange ich an....
Ich halte mich doch eher kürzer und erzähl mal nur grob das wichtigste und wenn jemand genaueres wissen möchte kann er mich gern nochmal anschreiben.
Also die Schwester versicherte das ich nie was falsch gemacht hätte , das es für das Kind ja ok ist aber für mich ja anscheinend nicht mehr. ( ich musste im September wieder anfangen zu arbeiten und das war echt nicht möglich so)
Also es war kein Training aller ( jedes Kind kann schlafen lernen) aber es war ein Training, ein lernen für uns beide.
Wir bekamen aber alle zeit die wir brauchten , die Schlaftherapeutin war ein wirklicher Engel! Sie stand immer mit guten Rat an meiner Seite.
Also grob. Jeden Tag ( Nacht ) haben wir ein Stückchen mehr Distanz geschaffen...auf eine liebevolle und verständnisvolle Art. Ich war immer bei ihm und könnte ihm trösten. Mit dem stillen war es nicht vorbei, ich habe ihn vor dem zubett gehen noch mal stillen lassen und dann aber geschaut das er mir beim hinlegen nicht einschläft.
Erste Nacht...versuchen zu beruhigen ohne Brust , maximal stillen, wenn er wirklich trinken will
2. Nacht versuchen zu berühigen wenn er wach wird ohne Brust , und ihn immer wieder wenn er eingeschlafen ist in sein Beistellbett zu legen( dass direkt an meinem verbunden war...)
3. Nacht ( da kam er schon nur noch 2 mal!) beruhigen nur mit einer Hand ,
4. Nacht Gitter vom bettchen eine kleine Stufe höher...
Und das ging jeden Abend immer wieder mehr ...
Das Problem lag einfach bei uns , ich habe ihm geholfen einzuschlafen u weiterzuschlafen
Er hat nie gelernt selbstständig einzuschlafen und (jedes Kind wird mehrmalig wach Nachts) weiterzuschlafen.
Wir haben ein Ritual gehabt, das jeden Abend gleich war und schon am 6. Tag schlief er komplett durch!
Aber unsere Tagessxhläfchen haben wir komplett verändert. Er wurde um 7 geweckt, bis 11 dürfe er mir egal in welcher Situation bis 11 Uhr wegnicken und 1/2 Std schlafen , mittags war eine feste Bettzeit wo er 1-2 Std schlafen durfte ( es blieben aber die 1/2 stdchen Power schlafe...bis heute) und ganz wichtig durfte er dann nachmittags nur bis max 16 Uhr ein Schläfchen gemacht haben. Ab 16 Uhr ging's ans wach halten und das machen wir heute immernoch so.
Also ich kann es nicht sogar wiedergeben, alle Gefühle, Erfahrung , Situationen aufzuschreiben sind einfach nicht möglich. Ich kann nur sagen, es hat uns geholfen.
Er ist nun 17 monate alt. Schläft in seinem Bett in seinem Zimmer ( was ich schon meist vermisse, ihn bei uns im Bett zu haben u zu kuscheln....aber das machen wir jetzt immer beim Mittagsschläfchen)
Schläft von 19-06:00/06.30 durch . Er ist Super ausgeglichen und fröhlich und wir auch!
Alles gute wünsche ich euch allen und hoffe das jeder das richtige für sich und sein Kind findet.
Sorry für das Wirrwarr und den Mega Text. Bin nicht so die Schreiberin . Muss bei mir alles schnell gehen. Hab das einfach immernoch so in mir. Diesen Zeitdruck usw
Nun , wie ist es uns ergangen...wo fange ich an....
Ich halte mich doch eher kürzer und erzähl mal nur grob das wichtigste und wenn jemand genaueres wissen möchte kann er mich gern nochmal anschreiben.
Also die Schwester versicherte das ich nie was falsch gemacht hätte , das es für das Kind ja ok ist aber für mich ja anscheinend nicht mehr. ( ich musste im September wieder anfangen zu arbeiten und das war echt nicht möglich so)
Also es war kein Training aller ( jedes Kind kann schlafen lernen) aber es war ein Training, ein lernen für uns beide.
Wir bekamen aber alle zeit die wir brauchten , die Schlaftherapeutin war ein wirklicher Engel! Sie stand immer mit guten Rat an meiner Seite.
Also grob. Jeden Tag ( Nacht ) haben wir ein Stückchen mehr Distanz geschaffen...auf eine liebevolle und verständnisvolle Art. Ich war immer bei ihm und könnte ihm trösten. Mit dem stillen war es nicht vorbei, ich habe ihn vor dem zubett gehen noch mal stillen lassen und dann aber geschaut das er mir beim hinlegen nicht einschläft.
Erste Nacht...versuchen zu beruhigen ohne Brust , maximal stillen, wenn er wirklich trinken will
2. Nacht versuchen zu berühigen wenn er wach wird ohne Brust , und ihn immer wieder wenn er eingeschlafen ist in sein Beistellbett zu legen( dass direkt an meinem verbunden war...)
3. Nacht ( da kam er schon nur noch 2 mal!) beruhigen nur mit einer Hand ,
4. Nacht Gitter vom bettchen eine kleine Stufe höher...
Und das ging jeden Abend immer wieder mehr ...
Das Problem lag einfach bei uns , ich habe ihm geholfen einzuschlafen u weiterzuschlafen
Er hat nie gelernt selbstständig einzuschlafen und (jedes Kind wird mehrmalig wach Nachts) weiterzuschlafen.
Wir haben ein Ritual gehabt, das jeden Abend gleich war und schon am 6. Tag schlief er komplett durch!
Aber unsere Tagessxhläfchen haben wir komplett verändert. Er wurde um 7 geweckt, bis 11 dürfe er mir egal in welcher Situation bis 11 Uhr wegnicken und 1/2 Std schlafen , mittags war eine feste Bettzeit wo er 1-2 Std schlafen durfte ( es blieben aber die 1/2 stdchen Power schlafe...bis heute) und ganz wichtig durfte er dann nachmittags nur bis max 16 Uhr ein Schläfchen gemacht haben. Ab 16 Uhr ging's ans wach halten und das machen wir heute immernoch so.
Also ich kann es nicht sogar wiedergeben, alle Gefühle, Erfahrung , Situationen aufzuschreiben sind einfach nicht möglich. Ich kann nur sagen, es hat uns geholfen.
Er ist nun 17 monate alt. Schläft in seinem Bett in seinem Zimmer ( was ich schon meist vermisse, ihn bei uns im Bett zu haben u zu kuscheln....aber das machen wir jetzt immer beim Mittagsschläfchen)
Schläft von 19-06:00/06.30 durch . Er ist Super ausgeglichen und fröhlich und wir auch!
Alles gute wünsche ich euch allen und hoffe das jeder das richtige für sich und sein Kind findet.
Sorry für das Wirrwarr und den Mega Text. Bin nicht so die Schreiberin . Muss bei mir alles schnell gehen. Hab das einfach immernoch so in mir. Diesen Zeitdruck usw